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Der Handwerker - Praxisratgeber Teil 2
Der Kundenfinder: Grundlagen Marketing in drei Schritten: Internet. Adwords. Mobil.
- 88 pages
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Der Handwerker - Praxisratgeber Teil 2
Der Kundenfinder: Grundlagen Marketing in drei Schritten: Internet. Adwords. Mobil.
About this book
Die Autoren beschreiben Schritt fĂŒr Schritt, wie man mit zielgenauer Werbung und Marketing im Handwerk durchstartet. Viele Beispiele aus der Praxis zeigen wie's geht. Einfach, leicht verstĂ€ndlich und ohne Fachchinesisch.In Teil 1 des Praxisratgebers "der Handwerker" des gleichnamigen Magazins geht es um Kunden, Profil und die passende Verkaufsverpackung. FĂŒr erfolgreiche Handwerker und solche, die es werden wollen.In Teil 2 des Praxisratgebers "der Handwerker" des gleichnamigen Magazins geht es um erfolgreiche Handwerker-Internetseiten, wie man mit Adwords Kunden gewinnt und was bei einem mobilen Auftritt oder sozialen Netzwerken zu berĂŒcksichtigen ist. FĂŒr erfolgreiche Handwerker und solche, die es werden wollen.
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Information
4. Schritt vier:
So gewinnen Sie Kunden ĂŒbers Internet
âSoll ich, oder soll ich lieber nicht ins Internet?â - das ĂŒberlegt sich manch Handwerker immer noch. Viele Handwerker sind jedoch, angesichts der vielen Anbieter fĂŒr Internetseiten, zahlreichen Telefonanrufen von VerkĂ€ufern und Anbietern sowie der stark variierenden Preise, total verunsichert. Immer wieder erlebt man in der Beraterpraxis, dass der Handwerker dann lieber auf eine Internetseite verzichtet, als sich fĂŒr etwas âFalschesâ zu entscheiden. Oft hört man auch, dass man sich als Handwerker im Internet die Preise kaputt machen wĂŒrde. Dabei ist nur eines in der heutigen Zeit klar: Handwerken ohne Internet ist gleichbedeutend mit unsichtbar sein â und das fĂŒr die Mehrzahl Ihrer Kunden. Und das können und wollen Sie sich sicherlich nicht leisten?
Dazu ist es notwendig das Internet einmal genauer zu betrachten: Im Juni 2008 waren in Deutschland 34,9 Millionen Nutzer, 2,215 Milliarden User waren im August 2011 weltweit online registriert. Und die Zahl der Internetuser wÀchst immer noch tÀglich.
Laut der Welt (28.02.2012) rechnen die HĂ€ndler fĂŒr 2012 mit sieben Prozent mehr Umsatz, auĂerdem: âDie Verbraucher haben im Jahr 2011 in Deutschland fĂŒr Waren im Internet so viel Geld ausgegeben wie nie zuvor. Mit 21,7 Milliarden Euro ĂŒbertraf der Umsatz des Online-Handels erstmals die 20-Milliarden-Euro-Marke, wie der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) am Montag in Hamburg mitteilte. Das entspricht einem Zuwachs von 18,5 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. FĂŒr das laufende Jahr rechnet der Verband mit einer weiteren Steigerung auf 25,3 Milliarden Euro. âDer Kauf im Internet wird fĂŒr immer mehr Kunden zur SelbstverstĂ€ndlichkeitâ...
Es stellt sich also fĂŒr Handwerker gar nicht die Frage, ob sie ins Internet wollen. Wer ernsthaft sein GeschĂ€ft betreibt, muss mit einem guten Auftritt ins Internet. Das Medium Internet muss er fĂŒr seine Zwecke einspannen. Aber wie?
Auch Fliesenleger Bernhard K. wollte mit seiner Internetseite mit der Zeit gehen und die bestehende Technik und die Optik modernisieren. Im Nachhinein ist er froh, diesen Schritt endlich gegangen zu sein: âDas war schon kurz eine Investition fĂŒr uns als Handwerksbetrieb. Aber ich bekomme jetzt viel hĂ€ufiger Anfragen ĂŒbers Internet.â Jetzt passen seine Leistungen und die seiner Mitarbeiter, seine Preise und der Internetauftritt in einem stimmigen Gesamtpaket viel besser zusammen. Heute bekommt er hĂ€ufig positive RĂŒckmeldungen zu seiner Internetseite von neuen und alten Kunden und dadurch auch stĂ€ndig neue AuftrĂ€ge. âQualitĂ€t sieht man einfach. Das ist ja bei unserer Arbeit auch nicht andersâ, ist sein zufriedenes Fazit.
FĂŒr Sie als Handwerker stellt sich also nur die Frage: âWie bekomme ich als Handwerker einen professionellen Internetauftritt, der wirklich was bringt?â
Betrachten Sie zunÀchst einige wichtige Besonderheiten von Handwerker-Internetseiten:
Auftragsvergabe
Die Informationsbeschaffung steht fĂŒr Internetuser ganz oben. Die Auftragsvergabe im Handwerk lĂ€uft jedoch in der Regel nicht ĂŒber die Internetseite â sondern immer ĂŒber den persönlichen Kontakt. Also von Angesicht zu Angesicht. Also zwischen Ihnen und Ihrem Kunden persönlich. Die eigentliche Kaufentscheidung wird durchs Internet nur unterstĂŒtzt oder vorbereitet. Eine Internetseite rechnet sich also stets nur indirekt. Sie werden folglich höchst selten â sehr wahrscheinlich nie â einen Auftrag nur ĂŒber das Internet erhalten. Das muss Ihnen vor der Erstellung einer eigenen Seite bewusst sein.

Handwerkerleistung wird nicht direkt ĂŒber die Internetseite beauftragt. Ein guter Internetauftritt erleichtert Ihren Kunden jedoch die Auftragsvergabe!
FĂŒr die Handwerker-Internetseite bedeutet das ganz konkret: den Eindruck den Sie mit Ihren anderen Bausteinen (vergl. Der Kundenfinder Teil 1, Marketing in drei Schritten: Kunden. Profil. Verkaufsverpackung.) beim Kunden aufgebaut haben, mĂŒssen Sie auch im Internet vermitteln.
Sichtbarkeit beim Kunden, Ihr Profil als Service-Handwerker und Ihr Internetauftritt sind förmlich miteinander verzahnt. Bauen die MaĂnahmen aufeinander auf, so unterstĂŒtzen und verstĂ€rken sich Ihr Marketing und Ihre Werbung durch die unterschiedlichen Werbe-KanĂ€le.
Tritt der Handwerker im Internet seriös und professionell auf, dann arbeitet seine Seite fĂŒr ihn, und das sogar unabhĂ€ngig von BĂŒro- und Arbeitszeiten. Damit ist die eigene Handwerksinternetseite Ihre ideale UnterstĂŒtzung im Vertrieb, die rund um die Uhr Fragen beantwortet â wĂ€hrend Sie gerade arbeiten oder nicht erreichbar sind. Ihre Internetseite ist immer erreichbar und verlangt dabei nicht einmal Feiertags- oder Wochenendzuschlag.
Der Kunde sieht von Ihnen das Gesamtpaket: Internet, AuĂendarstellung und Profil als Service-Handwerker! Die einzelnen Inhalte mĂŒssen aufeinander abgestimmt sein. Rund um die Uhr und eng verzahnt.
Ihre Internetseite, so gehts:
Eine Internetseite erstellen, kann man ein bisschen vergleichen mit einem Autokauf. Wen man auch fragt, jeder hat ne Meinung und meint er kennt sich damit aus. Aber wie immer wieder berichtet wird, das Auto kauft man auch nur beim AutohĂ€ndler seines Vertrauens. Und auch bei der Internetseite sollte man fĂŒr die Wahl seines Dienstleisters groĂe Sorgfalt walten lassen. Sie haben Recht, die Internetseite kann sicherlich auch der Kumpel oder ein Student von nebenan programmieren. Aber Sie kennen das von Ihrem Handwerk: wirkliche QualitĂ€t bekommen Sie eben nicht bei der DrĂŒckerkolonne oder an der HaustĂŒr. Und auch wenn die angebotene Leistung zu billig ist â ist womöglich was faul.
Achten Sie deshalb bei Ihrer Internetseite darauf, dass Sie einen seriösen Anbieter erwischen. Ideal wĂ€re, wenn die Firma bereits eine Weile am Markt ist und Erfahrung in der Branche vorweisen kann. Denn wenn Sie in Zukunft einmal etwas aktualisieren wollen oder Ă€ndern, und der ursprĂŒngliche Programmierer ist nicht mehr greifbar, dann ist jede Ănderung mit neuem Dienstleister viel aufwĂ€ndiger und teurer. Und wie auch Sie fĂŒr Ihr Gewerk nur den Fachmann empfehlen, benötigen Sie fĂŒr Ihre Internetseite ebenfalls einen Fachmann. SchlieĂlich soll Ihre Internetseite neue Kunden und damit mehr Umsatz bringen, alles andere können Sie sich nicht leisten!
Die tatsĂ€chlichen Kosten fĂŒr eine Internetseite hĂ€ngen jetzt davon ab, was Sie als Handwerker mit Ihrer Seite erreichen wollen. Sie als Chef mĂŒssen sich also zunĂ€chst im ĂŒbertragenen Sinne genau ĂŒberlegen fĂŒr was Sie Ihr Auto einsetzen wollen. Transportieren Sie damit Sachen, sollte es vielleicht ein Kastenwagen sein. Und auch zwischen Klein- und Luxuswagen gibt es eine breite Spanne. Benötigen Sie eine reine Visitenkarte, einen Shop, gibt es einen separaten, geschlossenen Kundenbereich, wollen Sie die Seite selbst pflegen ...? Es gibt einige VorĂŒberlegungen, die fĂŒr den spĂ€teren Preis entscheidend sind. Doch selbst wenn Sie schon eine âVisitenkarteâ im Netz haben, dĂŒrfen Sie sich nicht zurĂŒcklehnen. Denn im Internet haben Sie maximal 10 Sekunden, um den neu angekommenen Betrachter mit Ihrer Webseite zu fesseln. Internet-Leser sind ungeduldig und strafen Langeweile gnadenlos ab.
Besucher und Klicks
Wissen Sie, wie viele Besucher Tag fĂŒr Tag auf Ihre Webseite kommen â und binnen Sekunden unerkannt und desinteressiert weiterklicken? Schauen Sie mal in die Besucher-, Seiten- und Verweildauer-Statistiken Ihres Internet-Providers und Sie werden erschrecken. Ein typisches Beispiel: 500 Besucher im Monat, 510 Seiten angeschaut, durchschnittliche Verweildauer 10,5 Sekunden pro Seite.
Was im Klartext bedeutet, die Besucher haben nicht das gefunden, was Sie sich erhofft hatten und waren beim nĂ€chsten Klick bereits wieder verschwunden. Im Idealfall soll es so aussehen, dass die Clickrate, das heiĂt die angeschauten Seiten deutlich ĂŒber den Besucherzahlen liegt. Und jede durchschnittliche Verweildauer, die ĂŒber 45 Sekunden liegt, ist akzeptabel â je höher desto besser. Bedeutet dies, dass Ihr Besucher sich Zeit lĂ€sst und wirklich liest, was Sie auf Ihren Seiten geschrieben haben. Sie also mit Ihrer 10 Sekunden-Show gepunktet haben und den Besucher in Ihren Bann ziehen.
Beim Internet lautet deshalb die Regel Nummer eins: Auf den ersten Eindruck kommt es an! Und weil es uns um eine möglichst schnelle und effektive Neukunden-Gewinnung geht, lassen Sie uns nicht ĂŒber ein ReDesign Ihrer Seiten sprechen, sondern ĂŒber ei...
Table of contents
- Cover
- Impressum
- Titel
- Inhalt
- 4. Schritt vier: So gewinnen Sie Kunden ĂŒbers Internet
- 5. Schritt fĂŒnf: Google AdWords â Anzeigen im Internet
- 6. Schritt sechs: Mobil - Kann Ihre Internetseite Handy?
- Ăber die Autoren