Das Praxishandbuch fĂŒr angehende Mediatoren, praktizierende Mediatoren und Ausbilder fĂŒr Mediation enthĂ€lt: - eine EinfĂŒhrung in die Supervision, - eine ausfĂŒhrliche Beschreibung von Ausbildungssupervision, - Informationen ĂŒber das Verfahren und die Standards guter Fallsupervision, - Empfehlungen fĂŒr die optimale Einbindung von Supervision in das Ausbildungssystem, - praktische Anleitungen fĂŒr die professionelle Begleitung von Ausbildungskandidaten bei den ersten eigenen PraxisfĂ€llen, - BegriffsklĂ€rungen von Supervision, Ausbildungssupervision, Peer-Supervision/Intervision.Das Werk enthĂ€lt darĂŒber hinaus ĂŒber dreiĂig Vorlagen und AnleitunÂgen fĂŒr die professionelle Begleitung von ausgebildeten Mediatoren oder von Ausbildungskandidaten bei den ersten eigenen PraxisfĂ€llen. Alle Vorlagen (z.B. Vertragsmuster) stehen auch online zur VerfĂŒgung (Zugangscode im Buch).Mit diesem Buch legt die Autorin die erste zielgruppenspezifische und praxisorientierte EinfĂŒhrung in die Anwendungsbereiche von Supervision fĂŒr Mediatoren vor.

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Supervision und Intervision in der Mediation
EinfĂŒhrung - Methoden - Anleitungen
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Supervision und Intervision in der Mediation
EinfĂŒhrung - Methoden - Anleitungen
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Information
Index
Law1. Was ist Supervision?
In diesem Kapitel werden zunĂ€chst die Entwicklung des Beratungsformats Supervision und der Stand der Professionalisierung skizziert. Das Beratungsformat und seine Programme werden definiert und differenziert beschrieben und die verschiedenen Formen von Supervision dargestellt â wobei der Ausbildungssupervision ein besonderer Stellenwert zukommt.
1.1 Geschichte der Supervision
Supervision hat verschiedene Wurzeln und ihre UrsprĂŒnge sind eng verbunden mit der Entwicklung der Sozialarbeit in den Vereinigten Staaten und England. Vor dem Hintergrund der Industrialisierung und den damit einhergehenden VerĂ€nderungen der Arbeitswelt und des wachsenden sozialen Elends entwickelten sich dort im ausgehenden 19. Jahrhundert freiwillige Wohlfahrtsangebote des BĂŒrgertums und, angeregt durch einen Londoner Pfarrer, AktivitĂ€ten der Hilfe zur Selbsthilfe. »Seit 1883 wurden junge UniversitĂ€tsabsolventen fĂŒr helfende AktivitĂ€ten eingesetzt und Pfarrer Barnett begann, jeden dieser Helfer einmal wöchentlich zu einem halbstĂŒndigen GesprĂ€ch in sein Arbeitszimmer zu bitten, um mit ihm soziale und sozialpĂ€dagogische Fragen zu besprechen und ihn zu beraten [...]. Dieser englische VorlĂ€ufer der Supervision wurde dann in den USA institutionell weiterentwickelt« (Belardi, 1996, S. 19). Das amerikanische Modell dieser Zeit kann man sich so vorstellen, dass ehrenamtliche Helfer (volunteers) in Familien und mit sozialen Angeboten aktiv waren. Sie wurden von den bezahlten Hauptamtlichen (paid agents) beratend begleitet. Die Paid Agents erhielten durch die Volunteers wesentliche Informationen ĂŒber ihre Klienten, auf deren Grundlage sie ihre Diagnosen und Hilfsangebote erstellten.
Die wesentliche Aufgabe der Volunteers bestand darin zu beobachten, aus welchen GrĂŒnden die Betroffenen nicht in der Lage waren, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Bei Bedarf gewĂ€hrten sie â nach RĂŒcksprache mit den Paid Agents â Hilfs- und UnterstĂŒtzungsmaĂnahmen und ĂŒberwachten deren Verwendung. Die unbezahlten, ungelernten Armenbesucher wurden von den Paid Agents sowohl fachlich angeleitet als auch in ihrer TĂ€tigkeit kontrolliert. Beide Funktionen, die administrativ-kontrollierende und die fachlichanleitende, »differenzierten sich dann Ende des Jahrhunderts in die der âșadminstrative supervisorsâč und der âședucational supervisorsâč aus, eine Unterscheidung, die im amerikanischen Non-Profit-Sektor noch heute gĂ€ngig ist und in manchen Modellen des Mitarbeitercoachings durch Vorgesetzte bei uns wieder aufgegriffen wird« (Rappe-Giesecke, 2003, S. 2).
Eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Supervision spielte auch »die ehemalige Buchhalterin Mary Richmond, eine leitende Mitarbeiterin in der New Yorker C. O. S. (Charity Organization Society). [âŠ] Schnell hatte sie die organisatorischen SchwĂ€chen der bisherigen unsystematisch verteilten finanziellen Mittel fĂŒr die Armen erkannt und begann die soziale Arbeit geschĂ€ftsmĂ€Ăig zu verwalten. Mit ihrem 1917 erschienenen Buch âșSocial Diagnosisâč wurde sie weltweit bekannt und zur BegrĂŒnderin der sozialen Einzelhilfe, also der âșsocial caseworkâč« (Belardi, 1996, S. 20).
Bis heute sind Supervisoren in den USA an UniversitÀten ausgebildete, berufserfahrene Vorgesetzte, deren Wirkungsbereich zwischen den Sozialarbeitern und den Leitungen sozialer Institutionen angesiedelt ist. Sie nehmen nach wie vor im Sinne der administrativen Supervision kontrollierende Aufgaben wahr, die der Verwirklichung der Organisationsziele dienen.
In Deutschland kommen ab 1920 erste Angebote zur Reflexion beruflichen Handelns unter Titeln wie »Selbstkontrolle im Berufsvollzug« auf (Belardi, 1996, S. 21). An der Sozialen Frauenschule in MĂŒnchen findet zu dieser Zeit eine Lehrveranstaltung mit dem Titel »Besprechung der sozialen Praxis unter Heranziehung von Fachvertretern« statt. 1922 wird in der Fachzeitschrift »Soziale Berufsarbeit« eine einjĂ€hrige Fortbildung mit dem Titel »Anleitung zur geistigen Verarbeitung Ihrer praktischen Erfahrungen« angekĂŒndigt. Die GrundzĂŒge des Erlernens einer Berufsrolle â einerseits am Modell erfahrener Berufskollegen, andererseits durch die Reflexion der beruflichen Praxis â wurden nachweislich schon seit 1920 praktiziert.
Die zweite Wurzel der Supervision liegt in der 1920 am Berliner Psychoanalytischen Institut eingefĂŒhrten Kontrollanalyse. Im Rahmen dieser SĂ€ule der Psychoanalytikerausbildung stellten angehende Psychoanalytiker einem erfahrenen Ausbilder, dem Kontrollanalytiker, ihre FĂ€lle vor. Fragen der Behandlung, das eigene Vorgehen und eigene Verstrickungen wurden dabei besprochen, reflektiert und am Modell gelernt. Diese Form der Begleitung wurde auch fĂŒr andere Beratungs- und Therapieausbildungen als Lehrtherapie oder Supervision ĂŒbernommen.
Durch die Emigration deutschsprachiger Analytiker ab 1933 wurde dieses Verfahren auch in den USA bekannt und verÀnderte dort die Sozialarbeit. War diese bisher eher kontrollierend orientiert, so wurde sie nun durch dieses tiefenpsychologische VerstÀndnis und die damit verbundenen GesprÀchstechniken bereichert.
Als dritte Wurzel der Profession beschreibt Kornelia Rappe-Giesecke die von dem Psychiater und Psychoanalytiker Michael Balint in den 1940erJahren in London entwickelte Gruppenarbeit zur beruflichen Selbsterfahrung. Sein Anliegen war es, Ărzte dahingehend zu trainieren, »ihre Person und ihr GefĂŒhl als Instrument in der Behandlung von Patienten einzusetzen« (Rappe-Giesecke, 2003, S. 3). Dieses Konzept der Balint-Gruppenarbeit hat heute in vielen SupervisionsansĂ€tzen einen zentralen Stellenwert.
Viele Fachleute fĂŒr Sozialarbeit, sowie Sozialwissenschaftler und Therapeuten mussten in der Zeit des Nationalsozialismus emigrieren; als Folge ruhte die Entwicklung der Sozialarbeit und Therapie bis 1950. Nach 1950 wurde in Deutschland die amerikanische Supervision »nicht nur verspĂ€tet, sondern mit verschiedenen psychologischen AnsĂ€tzen untermauert aufgenommen, weiterentwickelt und ihr Organisationsbezug (administrative Supervision) eher ignoriert« (Belardi, 1996, S. 24).
Anfang der 1950er-Jahre entstanden in Deutschland verschiedene Konzepte. Besonders wichtig war hierbei die Arbeit Eduard Hapkes, eines LĂŒneburger Psychologie-Professors, der die amerikanische Supervision auf einer Studienreise kennengelernt hatte und weiterentwickelte. Er markiert als wichtige Faktoren der Beratung â mit dem Ziel einer Professionalisierung der sozialen Arbeit und ihres VerhĂ€ltnisses zum Klienten.
âą die Bedeutung der Praxisschilderung,
âą das Verstehen der Klientenperspektive,
âą die Entprivatisierung der Beziehungen zu den Klienten,
âą die Reflexion der Verstrickungen von Helfern und Klienten,
âą die Abgrenzung zur Seelsorge und Therapie sowie
âą die Fallorientierung in der Supervision
Nach 1955 belebte sich der fachliche Diskurs und ab 1967 starteten die ersten Ausbildungen fĂŒr Supervision. Das Modell der administrativen Supervision oder Vorgesetztensupervision, wie es sich in den USA herausgebildet hatte, war in Deutschland in der Form nicht möglich, da hier andere institutionelle Rahmenbedingungen herrschten. Viele Vorgesetzte in sozialen Einrichtungen und öffentlichen Verwaltungen waren keine Sozialarbeiter, sondern VerwaltungsfachkrĂ€fte, Juristen oder Psychologen. So war die fachliche Anleitung und Kontrolle nur bedingt möglich und der Supervision kam hier vor allem die Funktion zu, fĂŒr fachliche QualitĂ€t zu sorgen. Im Zusammenhang mit der Professionalisierung und Akademisierung der Sozialarbeiterausbildung erhielt Supervision einen stĂ€rkeren Stellenwert in der Ausbildung. Damit wuchs in Deutschland der Bedarf an Supervisoren und erste AusbildungsgĂ€nge entstanden ab 1964.
Beginnend mit der Zusatzausbildung 1964â1966 beim Deutschen Verein und der Ausbildung an der Akademie fĂŒr Jugendfragen 1967 wurden zunĂ€chst vorwiegend an Akademien und Instituten im Bereich der freien Wohlfahrtspflege externe frei- und nebenberufliche Supervisoren ausgebildet. In den Folgejahren entstanden viele AusbildungsgĂ€nge an privaten Instituten und 1974 startete die UniversitĂ€t Kassel den ersten Diplomstudiengang fĂŒr Supervision. Bis dahin meist nur in sozialen Arbeitsfeldern bekannt und dort frĂŒh zur QualitĂ€tssicherung, Professionalisierung und zum Gesundheitsschutz eingesetzt, wurde Supervision als berufsbezogene Beratungsform zur Verbesserung der beruflichen HandlungsfĂ€higkeit erst in den letzten Jahren weit ĂŒber dieses Berufsfeld hinaus bekannt. Ihr Einsatz hat sich mittlerweile in viele weitere Bereiche und Branchen ausgeweitet.
1989 wurde der Berufsverband Deutsche Gesellschaft fĂŒr Supervision (DGSv) gegrĂŒndet. Die Gesellschaft stellt sich in ihrer BorschĂŒre » Supervision â ein Beitrag zur Qualifizierung beruflicher Arbeit« als soziale und gesellschaftliche Akteurin vor, deren Engagement der Gestaltung einer modernen und verantwortbaren Arbeitswelt gilt. Ăber 4000 Mitglieder sowie 27 Akademien, Hochschulen und Weiterbildungsunternehmen sind in der DGSv als persönliche und juristische Mitglieder aktiv, um Supervision auf dem Beratungsmarkt und in der Fachöffentlichkeit in lebendigem Diskurs zu profilieren.
Methodisch ausgerichtete Ausbildungsinstitute, meist aus dem Bereich der Psychotherapie, haben ihre Verfahren auf Supervision ĂŒbertragen und bieten Ausbildungen dazu an. Diese verschiedenen methodischen Ausrichtungen haben die fachliche Entwicklung, zunĂ€chst ĂŒber Abgrenzung, stark bereichert. Dem folgte zunehmend ein Dialog zwischen den verschiedenen methodischen Ausrichtungen. »Supervision hat sich mit Konzepten und Methoden wie Balints âștraining-cum-research-Gruppenâč, casework, Andragogik, Praxisanleitung, Ausbildungssupervision, angewandte Gruppendynamik, Gruppenanalyse, Psychoanalyse und anderen Therapieformen wie Gestalttherapie, Psychodrama bis hin zur systemischen Beratung, NLP und Methoden der Organisationsentwicklung auseinandergesetzt. Parallel fand die Adaption von Theorien der Gruppe, des Individuums, der Organisation, der Gesellschaft und der Kultur statt.« (Rappe-Giesecke, 2009, S. 10). Die Profession Supervision profiliert sich heute gemÀà der Selbstdarstellung des Berufsverbands mit einem methodenĂŒbergreifenden, wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Konzept fĂŒr personenund organisationsbezogene BeratungstĂ€tigkeiten in der Arbeitswelt.
1.2 Supervision heute
Supervision wird heute neben den traditionellen Einsatzbereichen in vielen Berufsfeldern und Branchen auch im Rahmen von Personalund Organisationsentwicklung, bei Modernisierungsprozessen sowie bei Einzelpersonen zur Steigerung beruflicher Handlungskompetenz und Arbeitszufriedenheit eingesetzt.
In Abgrenzung zu den Formaten der Therapie, Organisationsberatung, Mediation und Weiterbildung stellt Supervision die personenbezogene Beratung von FachkrĂ€ften und FĂŒhrungskrĂ€ften zu beruflichen Fragen dar. Ihre besondere QualitĂ€t liegt im reflexiven Bearbeitungsmodus beruflicher Themen. Die ĂberprĂŒfung und Verbesserung der Praxis, des beruflichen Handelns und der professionellen Interaktionen von Einzelnen und Organisationseinheiten sind Gegenstand der Beratung. Die EinflĂŒsse meist unbewusster Grundannahmen und Leitbilder â seitens der Person, der Profession, der Klienten oder auch der Organisation â auf das berufliche Handeln werden analysiert, die »latenten Steuerungsprogramme« erforscht und so der Reflexion zugĂ€nglich gemacht (der Begriff wird hier als Sammelbegriff fĂŒr automatisiertes, der bewussten Steuerung nicht mehr oder noch nicht unterliegendes Verhalten verwendet). Genau diese Erforschung der unbewussten Steuerungsprogramme und die damit verbundene Tiefe der Reflexion machen das Besondere und weit ĂŒber Alltagsreflexionen unter Kollegen Hinausgehende an einer professionell angeleiteten Supervision aus. Sie besteht in der Hinleitung zu einem komplexen Verstehen beruflicher Probleme und ihrer zugrundeliegenden Steuerungs-programme. Erst damit werden die ĂberprĂŒfung des beruflichen Handelns, die Entwicklung von Handlungsalternativen und eine flexible und professionelle Gestaltung von Arbeits- und Klienten-/Kundenbeziehungen möglich.
Die wichtigsten Voraussetzungen fĂŒr den Erfolg der Beratung sind Interesse und Offenheit der Supervisanden, ihre Themen reflektieren und ĂŒberdenken zu wollen, sowie die Gewissheit, dass auch schwierige GefĂŒhle und Themen respektvoll behandelt werden.
In der Supervision finden Supervisanden die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung und Begleitung ĂŒber die Arbeit, ĂŒber Schwierigkeiten und Erfolge, neue Herausforderungen, aber auch ĂŒber Ăberforderungen, Strukturen und institutionelle Besonderheiten zu sprechen. Supervision bietet die Möglichkeit, dieses Material zunĂ€chst in Ruhe zur Kenntnis zu nehmen und zu analysieren. Und dann werden alternative Handlungsmöglichkeiten entwickelt und ausprobiert, um die berufliche Kompetenz und A...
Table of contents
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- Einleitung
- 1. Was ist Supervision?
- 2. Ausbildungssupervision im Rahmen der Mediationsausbildung
- 3. Supervision als Prozess
- 4. Die Programmelemente von Ausbildungssupervision
- 5. Fallarbeit im Rahmen der Ausbildungssupervision
- 6. Rollenberatung und berufliche IdentitÀt
- 7. Umgang mit Störungen
- 8. Lerngruppen und Intervision im Rahmen der Mediationsausbildung
- 9. Fallsupervision als Instrument der QualitĂ€tssicherung fĂŒr praktizierende Mediatoren
- 10. Auf gute Nachbarschaft â Perspektiven und Ausblick
- Literatur
- Sachwortregister
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