Golfplatzmanagement – die geheime Erfolgsstrategie
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Golfplatzmanagement – die geheime Erfolgsstrategie

Mehr Geld verdienen, Menschen überzeugen beim Verhandeln & Verkaufen, die Macht der Rhetorik Psychologie & Kommunikation nutzen

Simone Janson, Simone Janson, Simone Janson

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Golfplatzmanagement – die geheime Erfolgsstrategie

Mehr Geld verdienen, Menschen überzeugen beim Verhandeln & Verkaufen, die Macht der Rhetorik Psychologie & Kommunikation nutzen

Simone Janson, Simone Janson, Simone Janson

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Information

Year
2024
ISBN
9783965963108

Small Talk richtig führen: Netzwerk erweitern [8 Mal Checkliste]
// Von Simone Janson


Oft genug stottert man herum, weil man genau diese Antwort nicht hat – gerade auch beim Small Talk. Der jedoch ist die Grundlage für optimale Beziehungen zu Kollegen und Geschäftspartnern. Daher ist es wichtig, zu wissen, wie man gekonnt auch über banale Dinge redet.

Smalltalk sicher führen

“Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben” schrieb der Essayist Elbert Hubbard (1856 – 1915).
Herr R. arbeitet im zehnten Stock eines Bürokomplexes. Allmorgendlich steht er mit den gleichen Kollegen im Aufzug – und jeder starrt krampfhaft stumm zur Tür, bis sich endlich öffnet. “Was für eine blöde Situation”, denkt er “aber ich kenne die Leute ja nur vom sehen. Ich kann ja nicht einfach irgendwas sagen…” Im Stillen bewundert Herr R. seinen Kollegen H., der in jeder Situation die richtigen Worte findet und der bei Kollegen und Vorgesetzten gleichermaßen beliebt ist.

So finden Sie das richtige Gesprächsthema

Knüpfen Sie ein Gespräch an. Jeder start Stumm zur Tür. Ergreifen Sie die Initiative: Wenn Sie im Aufzug in der Nähe der Schalter stehen: “Guten Tag. In welche Etage müssen Sie? Ich mache das schon… hier?”
Sie kennen den Kollegen nur vom sehen? Macht nichts: “Guten Tag. Wir begegnen uns ja ab und zu hier. In welcher Abteilung arbeiten Sie denn?” oder: “Lustig, dass wir uns hier jeden Tag treffen. Dauert zwar nur zehn Etagen, aber immerhin. Ist viel zu tun bei Ihnen?” Sie kennen die Leute etwas besser? Sprechen Sie über etwas Angenehmes: “Na, wie war es im Urlaub?”

Peinlich ist nur, was Sie peinlich finden!

“Was wird er von mir denken?” Hinter dieser Fragen steckt die Angst, von anderen abgelehnt zu werden. Machen Sie sich klar: Eine Ablehnung ist kein vernichtendes Urteil über Sie als Person. Selbst wenn Sie mal ins Fettnäpfchen treten, lachen Sie einfach oder lesen Sie mehr Tipps zum Umgang mit Sticheleien.
Die anderen haben so etwas schneller vergessen, als Sie denken. Und überhaupt: Niemand erwartet von Ihnen tiefschürfende Bemerkungen über Wissenschaft, Politik oder Malerei. Die meisten Leute wollen sich beim Small Talk entspannen, keine anstrengenden Probleme lösen. Ist das bei Ihnen nicht genau so?

Checkliste: Nicht zu zwanghaft bemühen

Falsch: Herr R. möchte etwas besonders Intelligentes sagen, doch ihm fällt nichts ein, weil er sich mit seinen zu hohen Ansprüchen nur selbst unter Druck setzt. Wenn er nur “Na, wie läuft es so” sagt, fänden das die anderen sicher peinlich…
Besser: Sondieren Sie zunächst die Lage: Beobachten Sie die anwesenden Personen.
  • Wer interessiert Sie?
  • Wer steht vielleicht auch abseits?
  • Wer scheint auch nicht so recht zu wissen, wie er Kontakt zu den anderen bekommen soll?
  • Wer hält sich (auf der Betriebsfeier) krampfhaft an seinem Glas fest?
  • Wen finden Sie sympathisch?

Finden Sie Anknüpfungspunkte

Auch wenn es schwierig scheint, mit Menschen, die Sie kaum oder gar nicht kennen, ins Gespräch zu kommen: Gehen Sie locker und unbefangen auf die Leute zu. Finden Sie einen Anknüpfungspunkt aus der jeweiligen Situation oder aus den Verhaltensweisen der anderen.
Herr R. steht in der Kantine in der Schlange. “Wie ich Was würden Sie empfehlen: Die Tortellini oder die Hähnchenbrust?” fragt er den Kollegen vor sich. Nicht sehr einfallsreich, aber er bekommt eine freundliche Antwort: “Ich werde auf jeden Fall die Tortellini nehmen, denn ich mag italienisches Essen” Jetzt ist Herr R. dran: “Ja ich mag italienisches Essen auch sehr. Ich bin übrigens… Wollen wir nicht zusammen essen?” Gute Möglichkeiten für einen Plausch zwischendurch gibt es genug.

Checkliste: Typische Situationen und die dazu passenden Themen

In jeder Situation gibt es die dazu passende Gelegenheit, an die Sie thematisch anknüpfen können. Finden Sie dabei möglichst einen positiven Einstieg – sonst stehen Sie gleich als Nörgler dar. Hier eine kleine Auswahl:
  • Vor dem Meeting: Reden Sie über das Thema des Meetings oder des letzten Meetings: “Letzte Woche haben wir wirklich viel erreicht. Ich bin mal gespannt, wie es heute läuft.”
  • Auf dem Betriebsfest: Reden Sie über die Erfolge des Unternehmens. Oder einfach die Musik, das Essen, die Getränke usw. “Ist das nicht toll, was unser Chef da organisiert hat? Er hat ja auch gerade allen Grund zur Freude, wo es so gut läuft. Die Musik ist wirklich super! Aber sind noch Lachsbrötchen da?”
  • Auf dem Flur: Sprechen Sie darüber, wie es bei der Arbeit so läuft. Oder was es heute in der Kantine gibt: “Na Stress gehabt heute? Ich bin mal gespannt, was es heute gutes zu Essen gibt. Das haben wir uns redlich verdient.”
  • Im Kopierraum: Lassen Sie sich zusammen über die Technik aus: “Jetzt gibt es ja schon wieder Papierstau. Wissen Sie wie das geht?”
  • Auf dem Parkplatz: Sprechen Sie über Autos: “Oh, Ihnen gehört dieser tolle Wagen?”
  • An der Bushaltestelle oder auf dem Bahnsteig – Sie sehen, das Kollege entnervt auf die Uhr schaut: “Der Zug kommt zwar ab und zu mal zu spät, aber es ist doch stressfreier als mit dem Auto – finden Sie nicht?”

Checkliste: Die richtige Begrüßung als optimaler Einstieg in den Small-Talk

Ob Sie mit jemandem ins Gespräch kommen, hängt sehr davon ab, ob von Anfang an gleich alles richtig läuft. Sie sollten daher ein paar Punkte beachten.
  • Stellen Sie sich selbst vor: Jemand, der sofort seine Namen nennt, erweckt mehr Vertrauen als der große Schweiger. Selbst wenn Namensschildchen vorhanden sind oder Ihr Gegenüber durch andere bereits weiß, wen er vor sich hat, wirken Sie höflicher und sympathischer, wenn Sie sich selbst noch einmal persönlich vorstellen.
  • Begrüßen Sie die Anwesenden in der richtigen Reihenfolge: Zuerst den Chef, dann den Abteilungsleiter, danach die Sekretärin. Ausnahme: Langjährige Kollegen dürfen Sie auch mal vor dem Vorgesetzten begrüßen. Bei gleichgestellten Personen wird die Dame vor dem Herren begrüßt.
  • Wenn Sie einen Namen nicht kennen: Stellen Sie sich zunächst vor: “Guten Tag, ich bin…” Normalerweise folgt die Gegenvorstellung. Wenn Ihr Gegenüber lediglich ein einsilbiges “Guten Tag” folgen lässt, fassen Sie nach. Fragen Sie: “Und Sie sind…?”
  • Wenn Sie den Namen Ihres Gegenübers nicht verstanden haben, fragen Sie ganz unkompliziert nach: “Sagen Sie mir Ihren Namen bitte noch einmal?” oder: “Habe ich Ihren Namen richtig verstanden: H.?”
Meist können Sie Titel wie “Herr Präsident” oder “Herr Vorstand” in der Anrede weglassen. Manche Menschen, vor allem ältere, konservative legen besonderen Wert auf ihren Titel, auch bei sehr hochstehenden Persönlichkeiten ist (vor allem im offiziellen Rahmen) die Nennung noch üblich. Beispiel: Sie schreiben den Oberbürgermeister an mit der Bitte, zu Ihrem Firmenjubiläum ein offizielles Grußwort zu sprechen. Dann schreiben Sie “Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister”.

Nach der Begrüßung: Wie geht es weiter?

Überlassen Sie dem anderen zunächst das Reden und hören Sie aufmerksam zu. Vielen Menschen fehlt nämlich dazu die Geduld, daher wird Ihr Gegenüber sich über Ihr ehrliches Interesse freuen und von ganz alleine etwas über sich erzählen. Kommentieren Sie seine Ausführungen mit kleinen Zwischenlauten und entsprechenden Gesten. Beispiele: Ein zustimmendes “Ja, ja…” mit einem leichten Kopfnicken oder ein erstauntes “Ach?” und dabei heben Sie leicht das Kinn. Lassen Sie das Gespräch einfach laufen.
Auch wenn es nicht gleich Blumen sein müssen: ehrliches Interesse am Anderen ist wichtig. (Neben Absatz darüber)
Manchmal enthalten die ersten Sätze schon Anknüpfungspunkte. “Der Kollege mag Italienisches Essen?” Nun ist Ihre Kreativität gefragt: Welche Bilder erscheinen dazu vor Ihrem geistigen Auge? Bilden Sie Assoziationsketten, etwa: “Essen – Freizeit – Urlaub. Vermutlich mag der Kollege Italien…” Und dann fragen Sie aufmerksam: “Waren Sie schon öfter in Italien in Urlaub? Ach in der Toscana – wo denn da genau?”

Reden Sie über den Job

Natürlich bietet es sich an, über den Job zu reden. “Na, viel zu tun bei Ihnen in der Abteilung?” Aber möglichst allgemein. Wenn Sie zu interessiert nach Details fragen, kann bei dem anderen der Eindruck entstehen, Sie wollten mit taktischem Kalkül wichtige Informationen ausspionieren.
Doch auch die Situation, in der Sie sich befinden, liefert meist genug Aufhänger für einen Plausch. Starten Sie mit einer Frage, etwa: “Finden Sie nicht auch, dass die Tortellini ziemlich matschig und fade sind? Also ich kenne da ein Restaurant für italienisches Essen..” Fällt Ihnen auch dazu nichts ein, greifen Sie auf allgemeine Themen zurück. Reden Sie darüber, wie das Essen war oder über die Umgebung, in der Sie sich befinden.

Top 10 -Themen für den Small Talk

  1. Filme, Bücher, Musik
  2. Kunst und Kultur
  3. Veranstaltungen
  4. Natur und Wetter
  5. Sport
  6. Kochen, Essen, Trinken
  7. Freizeit, Hobbys, Urlaub
  8. Zeitgeschehen
  9. gemeinsame Interessen und Arbeitsgebiete
  10. Besonderheiten des Ortes und der Umgebung (Ende Checkliste)

Mit einem Themendossier gut vorbereitet in den Small Talk

Finden Sie Themen, die genau zu Ihrem Gesprächspartner passen, indem Sie ein Dossier mit seinen persönlichen Vorlieben anlegen. Dieses können Sie dann jederzeit abrufen:
Legen Sie Ihr Dossier auf Karteikarten, in einem Ordner, in einer Datei auf dem Computer oder auf Ihrem Handheld an. Oder notieren Sie sich die wichtigen Informationen gleich noch in Ihrem Adressverzeichnis. Wichtig: Sie sollten Ihr Dossier jederzeit Griffbereit haben und die jeweilige Person schnell finden – sortieren Sie es daher alphabetisch.

Notieren Sie sich Informationen über Ihre Gesprächspartner

Notieren Sie Vorlieben, Hobby, Angewohnheiten – und auch, was derjenige nicht gerne mag. Dann wissen Sie immer, welches Thema Sie anschneiden können und welches nicht. Aber: Natürlich darf der andere nicht merken, dass Sie ein solches Dossier führen, er käme sich sonst ausspioniert vor. Das Dossier ist nur für Sie zur Erinnerungsstütze.
Beispiel: Herr H. erzählt begeistert beim Essen vom Surfkurs im letzten Urlaub. Herr R. notiert nach dem Essen in seiner Adresskartei: “Herr H., Büro 305, Durchwahl -37, mag Italien, italienisches Essen, surft gerne.” Nun weiß er, wie er bei Herrn H. immer ein positiv besetztes Thema findet.
Wenn Sie zu einem bestimmten Anlass geladen sind, überlegen Sie, welche Themen dorthin passen. Recherchieren Sie gegebenenfalls einige Punkte. Herr R. wird von einem Kollegen zum Golfen eingeladen und informiert sich zunächst über die Grundregeln. Wer hat welche Interessen? Auch so kann Ihr Dossier aussehen. Wichtig: Behalten Sie den Überblick.

Nonverbale Signale

Nonverbale Signale wie Körpersprache, Mimik und Stimme unterstützen Ihren Small Talk. Sie lassen den Gesprächspartner in kurzer Zeit merken, ob Sie der selben oder anderer Meinung sind als er.
  • Blickkontakt
  • Lächeln Freundlich Lächeln, nicht grimassieren
Halten Sie immer Blickkontakt, denn wenn Sie wegschauen, fühlt sich der andere zu Recht missachtet. Falls es Ihnen unangenehm ist, dem Gegenüber direkt in die Augen zu schauen: Konzentrieren Sie sich auf einen Punkt in der Mitte der Nasenwurzel, etwas über Augenhöhe. Dadurch entsteht der Eindruck, Sie hielten Blickkontakt.
Lächeln Sie leicht, aber grimassieren Sie nicht. Denn: Lächeln ist auch eine elegante Art, Gegnern die Zähne zu Zeigen und kann daher Aggressionen hervorrufen. Ihr Gegenüber kann es als Nicht-Ernst-Nehmen seiner Person, als Herablassung und im schlimmsten Fall als bösartiges Grinsen interpretieren. Gerade wenn die Diskussion schon aufgeheizt ist, kann es provozierend wirken. Das Lächeln muss zur Situation und zum Thema passen.

Die Stimme

Auch die Stimme sendet nonverbale Signale aus. Ein zittrige, hektische oder zu hohe Stimme verrät Nervosität oder Unsicherheit. Der Tonfall zeigt, ob Sie voll bei der Sache oder gelangweilt und abgelenkt sind. Achten Sie mal darauf.
Auch der richtige Abstand ist entscheidend für den Erfolg des Small Talks: Jeder Mensch hat bestimmte Distanzzonen, in denen er sich sicher fühlt: In die intime Zone (von 50 cm bis 1 Meter um den Menschen herum) dürfen nur Lebenspartner und ganz nahe Angehörige eindringen. Die persönliche Zone (von 1 bis 1,5 Meter) gehört Freunden und Bekannten, Verwandten und gern gesehenen Kollegen. Halten Sie also mindestens 1,5 Meter Abstand, wenn Sie den Kollegen noch kaum kennen.

Distanzzonen

Denn: In der sozialen Zone (1,5 bis 4 Meter) halten sich Kollegen und Vorgesetzte auf. Diesen Abstand dürfen Sie kurzzeitig unterbrechen, etwa wenn Sie gemeinsam eine Nachricht am PC lesen wollen – Nehmen Sie sie anschließend aber sofort wieder ein.
Die öffentliche Zone (mehr als 4 Meter) ist hingegen eine zu große Entfernung, um eine Kommunikation, die über “Guten Tag” hinausgeht, zu ermöglichen. Wahren Sie eine angemessene Distanz zur Ihrem Gesprächspartner. Achten Sie auf seine Signale.

Checkliste: Kommunikation per eMail – wenn die nonverbalen Signale fehlen

Sie können Informationen per eMail ebenso schnell vermitteln wie persönlich oder per Telefon. Dennoch haben eMails einen entscheidenden Nachteil: Sie können Ihre Aussage weder durch Stimme noch durch Körpersprache unterstützen und daher nur mit Ihren Worten ausdrücken, was Sie sagen wollen. Wählen Sie diese daher mit bedacht.
  • Halten Sie sich immer an die wichtigsten Regeln zur schriftlichen Kommunikation wie richtige Anrede und Höflichkeiten; wenn Sie per eMail diskutieren, argumentieren oder etwas Negatives sagen, geben Sie sich besondere Mühe.
  • Achten Sie auf die Rechtschreibung. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihre eMail auch richtig ankommt, schreiben Sie Umlaute “ae”, “oe” usw. Merkwürdige Zeichen in einer eMail wirken unhöflich – auch wenn es gar nicht so gemeint ist.
  • Wenn Sie Ihre eMail ein wenig auflockern wollen und der Anlass informell ist: Drücken Sie Ihre Gefühle durch Smilies, etwa Freude oder Ironie durch:-), oder negative Gefühle durch:-). Aber Vorsicht: Übertreiben Sie es nicht. Ein Smilie pro eMail reicht.
  • Vermeiden Sie zu viele Ausrufezeichen. Diese können einzelne Aussagen unterstützen, in der Masse setzen Sie den Leser jedoch unter Druck und sind extrem störend.
  • Damit Ihr Leser gleich weiß, um was es geht: Verwenden Sie einen aussagekräftigen Betreff. Verzichten Sie auf umständliche Einleitungen, kommen Sie gleich zum Punkt. Markieren Sie besonders wichtige Aussagen zusätzlich fett. Aber schreiben Sie niemals nur Großbuchstaben – das wirkt, als wollten Sie schreien.
  • Vorherige eMails zu zitieren, kann sinnvoll sein, damit der Leser den Zusammenhang wiederfindet. Aber: Kennzeichnen Sie das Zitat deutlich und Schreiben Sie Ihre eigene eMail immer darüber, damit der Leser das Wichtige gleich vor sich hat.
  • Die Signatur sollte maximal aus vier Zeilen bestehen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht bei jeder Antwort mit den vorangegangen Mails auch die Signaturen doppeln.
  • Der Versand: Auch wenn Massenmails schneller gehen: Schreiben Sie jedem Adressaten eine persönliche eMail – das wirkt freundlicher und höflicher. Verwenden Sie nur die höchste Prioritätsstufe, wenn es wirklich wichtig ist.

Lenken Sie elegant von schwierigen Themen ab

Vorsicht schwierige Themen: erst machen sie nervös und plötzlich ist der Bruch da! Gerade wenn Sie Menschen nicht kennen, gibt es schnell Missverständnisse, weil Sie ungewollt wunde Punkte anschneiden.
Herr R. etwa schwärmt beim Essen von den Spaziergängen mit seinem Hund. Herr H. verzieht das Gesicht: “Ach, Sie sind auch einer von diesen Hundehaltern..? Ich bin kürzlich von einem Hund gebissen worden..” Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit die harmlose Unterhaltung nicht zur Grundsatzdiskussion wird.

Problemthemen und wie Sie damit umgehen

Wenn Sie merken, dass Sie ins Fettnäpfchen getreten sind: Sagen Sie etwas Beschwichtigendes, etwa: “Das kommt immer auch darauf an, wie so ein Hund erzogen ist.” Beharren Sie aber dann nicht auf Ihrer Position, sondern leiten Sie zu einem anderen, positiv besetzen Thema über: “Aber erzählen Sie mir doch nochmal, wo das Hotel genau lag, in dem Sie im Sommer waren – vielleicht fahren wir da auch mal hin…”

Checkliste: Generell Vorsicht mit diesen Themen!

  • Politik und Rassenprobleme
  • Religion
  • Krankheiten und Tod
  • Grundsatzdiskussionen über Lebenseinstellungen
  • Kritik am Essen oder den Gastgebern
  • Ehe- oder Partnersch...

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