Digitale Technologien haben die KĂŒnste grundlegend geprĂ€gt und das Feld der Skulptur seit den 1950erÂJahÂren erweitert. Die Kunstgeschichte schenkt jedoch skulpturalen Werken, die mithilfe von ComputerprogramÂmen konzipiert und "materialisiert" wurden, bisher wenig Aufmerksamkeit. Wie lĂ€sst sich das Skulpturale in Bezug auf unsere technologische Gegenwart und seine historischen VorlĂ€ufer weiter denken? Einige theoretische AnsĂ€tze diskutieren die Implikationen einer sogenannten "Ăsthetik des Digitalen"; sie beziehen sich vor allem auf bildÂschirmbasierte PhĂ€nomene. Erstmals werden in dieser Publikation internatioÂnale, transhistorische ForschungsperÂspektiven vereint, die sich damit auseinandersetzen, wie das VerstĂ€ndnis des Skulpturalen bis ins Zeitalter des (PostÂ)Digitalen konfiguriert wird.
- Aktuelle Forschung zur Erweiterung des Skulpturbegriffs durch digitale Technologien
- Verbindung historischer skulpturaler Debatten mit Diskursen um Neue Medien und (post-)digitale Kultur
