Trotzki
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Das Janusgesicht der Revolution

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Das Janusgesicht der Revolution

About this book

Der Terror begann nicht mit Stalin. Leo Trotzki, der "SĂ€nger der Revolution", hat zugleich die Grundlagen der Diktatur gelegt, die sein siegreicher Rivale um die Macht perfektionierte. Diese große Biographie entzaubert den Mythos Trotzki – und eine Idee, die unser Jahrhundert beherrschte.

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Personenverzeichnis
Abramowitsch, Rafail (1880–1963), russischer Menschewist und fĂŒhrendes Mitglied des jĂŒdischen »Bundes«. Seit Anfang des Jahrhunderts und dann wieder 1920 Emigration. Zusammen mit Martow GrĂŒnder des menschewistischen »Sozialistitscheski Westnil« 1921 in Berlin. 1940 Emigration in die USA.
Adler, Max (1873–1937), österreichischer Soziologe, Professor in Wien. Adler suchte marxistische und kantianische Theorieelemente miteinander zu vereinen. Werke: »Der Marxismus als proletarische Lebenslehre« (1922); »Die Staatsauffassung des Marxismus« (1922).
Adler, Victor (1852–1918), österreichischer Sozialist. 1888/89 GrĂŒnder und seit 1905 im Abgeordnetenhaus FĂŒhrer der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Werke: »AufsĂ€tze, Reden und Briefe«, 10 BĂ€nde (1922–1929).
Alexander I. (1777–1825), russischer Zar, regierte 1801–1825.
Alexander II. (1818–1881), russischer Zar, regierte 1855–1881. 1861 Manifest ĂŒber die Bauernbefreiung. 1881 wird Alexander II. Opfer eines Sprengstoffanschlags der Gruppe »Volkswillen«.
Antonow-Owsejenko, Wladimir Alexandrowitsch (1883–1939; erschossen), bolschewistischer Politiker. Seit 1901 Mitglied der SDAPR. 1902 Eintritt in die Offiziersakademie. Nach der Parteispaltung 1903 zunĂ€chst Bolschewik, spĂ€ter Menschewik. In der Revolution von 1905 Versuch, Truppen zum Aufstand zu bewegen. 1910 Flucht nach Paris. 1914–1917 Redakteur der in Paris erscheinenden Zeitung »Golos«, dann bei Trotzkis Zeitung »Nasche Slowo«. August 1917 Übertritt zu den Bolschewiki. Im Oktober einer der FĂŒhrer des Aufstands. Danach fĂŒhrende Position in der Roten Armee. 1923–1927 einer der FĂŒhrer der Opposition. 1924 Ablösung vom Amt des Leiters der Politischen Hauptverwaltung der Roten Armee. 1925 Botschafter in der Tschechoslowakei. 1927 Botschafter in Litauen. 1930 Botschafter in Polen. 1934 Staatsanwalt der russischen Sowjetrepublik. 1936, nach Ausbruch des Spanischen BĂŒrgerkriegs, Generalkonsul in Barcelona. 1937 Volkskommissar fĂŒr Justiz der RSFSR, Verhaftung. 1956 rehabilitiert.
Axelrod, Pawel Borisowitsch (1850–1928), russischer Menschewik. ZunĂ€chst in der VolkstĂŒmlerbewegung aktiv, wandte sich Axelrod nach seiner Emigration 1880 in die Schweiz dem Marxismus zu und war 1883 einer der BegrĂŒnder der Gruppe »Befreiung der Arbeit«. Nach dem zweiten Parteitag der russischen Sozialdemokratie 1903 einer der FĂŒhrer der Menschewiki. 1917 Mitglied des Exekutivkomitees des Petrograder Rats und UnterstĂŒtzung der Provisorischen Regierung. Nach der Oktoberrevolution erneute Emigration. Axelrod starb 1928 in Berlin.
Bakajew, Iwan Petrowitsch (1887–1936), bolschewistischer Politiker. Arbeiter, Mitglied der bolschewistischen Partei seit 1906, Teilnahme am Oktoberumsturz in Petrograd, 1919/20 Vorsitzender der Petrograder Tscheka und SekretĂ€r des Petrograder Rats. Als AnhĂ€nger Sinowjews gehörte er zur Vereinigten Opposition. 1927 Ausschluss aus der Partei. 1936 zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Bauer, Otto (1881–1938), österreichischer Sozialist und wichtigster Theoretiker des Austromarxismus. Seit 1907 Redakteur der »Arbeiter-Zeitung« und Reichsratsabgeordneter. 1920 maßgeblich an der Ausarbeitung der österreichischen Verfassung und 1926 des Linzer Parteiprogramms der SPÖ beteiligt. 1934 Emigration in die Tschechoslowakei und 1938 nach Frankreich. Werke: »Die NationalitĂ€tenfrage und die Sozialdemokratie« (1907); »Der Weg zum Sozialismus« (1913); »Zwischen zwei Weltkriegen?« (1936).
Bebel, August (1840–1913), deutscher Sozialdemokrat, von Beruf Drechsler. 1863 nahm Bebel am ersten Vereinstag Deutscher Arbeitervereine teil, 1866 trat er der Internationalen Arbeiterassoziation bei. BegrĂŒnder der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei auf dem Eisenacher Kongress 1869. Bis zu seinem Tod fĂŒhrend in der Sozialdemokratischen Partei und der II. Internationale. Insgesamt wurde Bebel fĂŒr seine politische TĂ€tigkeit zu 57 Monaten Festungs- und GefĂ€ngnishaft verurteilt.
Bedny, Demjan-Pridworow, Jefim Alexejewitsch (1883–1945), sowjetischer Schriftsteller. Wurde als erster revolutionĂ€rer Dichter mit dem Rotbanner­orden ausgezeichnet.
Beloborodow, Alexander Gawrilowitsch (1891–1938), bolschewistischer Politiker. Parteimitglied seit 1907, 1919 Mitglied des ZK und Volkskommissar fĂŒr Inneres. Bis 1929 Mitglied der Linken Opposition.
Berdjajew, Nikolaj Alexandrowitsch (1874–1948), russischer Philosoph. Studierte an den UniversitĂ€ten Kiew und Heidelberg und wurde in dieser Zeit Marxist. SpĂ€ter wendete er sich dem Christentum zu. Nach der Oktoberrevolution Philosophieprofessor in Moskau. 1922 aus der Sowjetunion ausgewiesen wegen seiner Kritik an Atheismus und Materialismus. Lebte seit 1924 in Paris. Werke: »Die Philosophie des freien Geistes« (1927); »Das Christentum und d...

Table of contents

  1. Statt einer EinleitungDas Schicksal eines RevolutionÀrs
  2. Am Vorabend des neuen Jahrhunderts
  3. Die BĂŒrde der Revolution
  4. Der blutige BĂŒrgerkrieg
  5. Die Hypnose der Revolution
  6. Der verstoßene RevolutionĂ€r
  7. Wanderer ohne Visum
  8. Der Stiefsohn der Epoche
  9. Statt eines Schlussworts
  10. Leo Trotzki – Gefangener einer Idee
  11. Zeittafel
  12. Literaturverzeichnis
  13. Personenverzeichnis