Die VitalienbrĂŒder
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Die VitalienbrĂŒder

Ein Störtebeker-Roman

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Die VitalienbrĂŒder

Ein Störtebeker-Roman

About this book

Störtebeker – legendĂ€rer Pirat, BeschĂŒtzer der Armen und Entrechteten, tollkĂŒhner KapitĂ€n und AnfĂŒhrer der Flotte der VitalienbrĂŒder.Willi Bredel erzĂ€hlt, wie der junge Klaus auf der Sancta Genoveva anheuert, schon bald den Kampf mit dem verbrecherischen Reeder Wulflam aufnimmt, entschlossen eine Meuterei organisiert, KapitĂ€n des Schiffes wird und im Geschwader einer Piratenflotte ein freies, wildes SeerĂ€uberleben beginnt. Die SchauplĂ€tze des Geschehens reichen dabei von Wismar und Stralsund bis nach Schweden und Norwegen, von der schottischen KĂŒste bis Friesland und Hamburg.Der Roman um die Piraterie in den deutschen GroßgewĂ€ssern, zĂ€hlt seit seinem Erscheinen im Jahre 1950 zu den beliebtesten Werken der Abenteuerliteratur.

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Information

Year
2017
Edition
11
eBook ISBN
9783356021448

ERSTER TEIL

DER KLEINE ABENTEUERER

Indes zerfiel das Reich in Anarchie,
Wo groß und klein sich kreuz und quer befehdeten
Und BrĂŒder sich vertrieben, töteten,
Burg gegen Burg, Stadt gegen Stadt,
Zunft gegen Adel Fehde hat,
Der Bischof mit Kapitel und Gemeinde,
Was sich nur ansah, waren Feinde.
In Kirchen Mord und Totschlag, vor den Toren
Ist jeder Kauf- und Wandersmann verloren.
Und allen wuchs die KĂŒhnheit nicht gering;
Denn leben hieß: sich wehren! — Nun, es ging.
[Goethe, Faust, Zweiter Teil]

DER SCHWARZE TOD

Gier, Falschheit und Grausamkeit regierten. Der Papst in Rom war das Oberhaupt der abendlĂ€ndischen Welt. Mit Feuer und Schwert suchte er die Weltherrschaft der Kirche zu erhalten. Das „Heilige Offiz“ verbrannte, rĂ€derte, köpfte in allen LĂ€ndern Europas Zweifler, AbtrĂŒnnige, Ketzer, rottete Völker aus, die an der Unfehlbarkeit des Papstes zu zweifeln wagten. Die unwissende und fanatische Menge wurde auf „Hexen“ und „Juden“ gehetzt, die auf die Scheiterhaufen geworfen und deren Vermögen zu Nutz und Frommen der KirchenfĂŒrsten eingezogen wurden. Die Mönche, die einstmals ihren Stolz darein gesetzt, arm und bedĂŒrfnislos zu sein, waren reich und anmaßend geworden. Die besten LĂ€ndereien gehörten ihnen. Ihre Klöster glichen Schlössern an Pracht und Reichtum, die hohen kirchlichen WĂŒrdentrĂ€ger wetteiferten an Aufwand und Verschwendung mit weltlichen FĂŒrsten. Und das Volk, die Bauern, die BĂŒrger, mußten den Zehnten und Tribute zahlen und der Kirche Macht und Reichtum mehren.
Der Adel wollte nicht zurĂŒckstehen. FĂŒrsten und Ritter drangen brandschatzend in die Dörfer und raubten. Sie ĂŒberfielen die Kaufleute auf den Landstraßen, brachen in die aufblĂŒhenden StĂ€dte, sengten und mordeten; ihr einziger Beweggrund hieß: Beute machen. Adlige Nichtstuer scheuten in ihrer Geldgier nicht davor zurĂŒck, ihre nĂ€chsten Anverwandten um bares Geld zu verschachern, wie der „wackere Ritter Konrad von Urach“, von dem uns die Chronik berichtet, daß er seine Schwestern Agnes und Mahlit um drei Pfund Heller an den Abt von Lorch verkaufte. Und um ihre RĂ€uberrechte zu schĂŒtzen, schufen die adligen Herren ein geheimes Gericht; wer sich gegen ihre WillkĂŒr auflehnte, verfiel der Feme, die nur Freispruch oder Tod durch das Schwert kannte.
In jener dĂŒsteren Zeit, vor nunmehr fast sechshundert Jahren, im FrĂŒhjahr 1369, zogen auf der Landstraße von Schwerin nach Wismar seltsame, sehr unterschiedliche Gestalten dahin: ein hoch aufgeschossener, sich gebeugt haltender alter Jude, der auf dem RĂŒcken einen großen Holzkasten schleppte, und ein schlanker, junger Bursche, ĂŒber der Schulter einen Knotenstock mit einem kleinen BĂŒndelchen, in dem seine Habseligkeiten waren. Aus des Juden kleinem, hagerem Gesicht sprang das Kinn, an dem ein struppiger Bart wucherte, auffallend hervor. Das Haar, das man damals lang herab ĂŒber die Ohren trug, etwa in Kinnhöhe gestutzt, hing ihm wirr gekrĂ€uselt bis auf die Schultern; es sah aus, als wĂŒchsen zahllose kleine, dunkle Schlangen aus seinem SchĂ€del. Er hielt einen armdicken Knotenstock in der Hand, auf den er sich bei jedem Schritt stĂŒtzte, der aber auch zugleich als Waffe gedacht war. Die Kleider auf seinem Leibe mochten ihm Bauern ĂŒberlassen haben, der grobleinene Kittel war bĂ€uerlicher Herkunft, desgleichen die geflickte Strumpfhose, die an seinen hageren Gliedern Falten schlug; ihr einstmaliger Besitzer mußte dikkere Beine gehabt haben. An den FĂŒĂŸen saßen derbe, gutgeflochtene Bastschuhe. Seines jungen Begleiters schmuckloses Wams, die graue Strumpfhose und die niedrigen Bastschuhe wie auch das breite, krĂ€ftige Gesicht verrieten einen Bauersmann. Jedoch sein Blick, offen und frei, hatte nichts von der schĂŒchternen, demĂŒtigen, Drangsalierungen fĂŒrchtenden Art der Bauern. Hellblondes Haar hing ihm glatt in den Nacken und bis in Augenhöhe in die Stirn.
Der Hausierer Josephus hatte bereits nach der ersten Stunde ihrer Bekanntschaft erfahren, daß sein Begleiter weder Eltern noch Bekannte besaß, bald hier, bald dort bei Bauern gearbeitet hatte und jetzt in die Hafenstadt wollte, um Schiffsmann zu werden.
Klaus hatte sich anfangs in der Gesellschaft des alten, allzu gesprĂ€chigen Juden recht unbehaglich gefĂŒhlt, als er jedoch sah, wie freudig die Bauern den alten Hausierer begrĂŒĂŸten und wie Josephus fĂŒr jeden ein gutes Wort hatte und einen wohlgemeinten Rat, auch beobachtet hatte, daß der Alte nicht nur auf seinen Gewinn bedacht war, sondern uneigennĂŒtzig half, wenn es ihm notwendig schien, war sein Unbehagen allmĂ€hlich geschwunden.
Josephus war eine lebendige Zeitung; von Dorf zu Dorf, von Mensch zu Mensch trug er die neuesten Nachrichten. Er wußte von allem, was in der weiten Welt vorging. Und wo es ihm an Neuigkeiten fehlte, erfand er wohl auch welche; seine wißbegierigen Zuhörer kamen gar nicht auf den Gedanken, an seinen Worten zu zweifeln. Josephus wußte, wenn unten an den Alpen oder sonstwo ein neuer Krieg ausgebrochen; er berichtete von der Neuwahl eines Papstes in Rom, als wĂ€re er zugegen gewesen; erkannte in allen Einzelheiten die ehrgeizigen PlĂ€ne des DĂ€nenkönigs, dem die StĂ€dte zu groß und zu mĂ€chtig wurden. Aber auch die kleinen Neuigkeiten aus der unmittelbaren NĂ€he brachte er. Saß er unter den aufmerksam lauschenden Bauern, blieb er auf keine Frage eine Antwort schuldig. Von Mißernten wußte er, vom Schwarzen Tod und von Hochzeiten, von RaubĂŒberfĂ€llen, Fehden, HeerzĂŒgen, aufstĂ€ndischen Zunftgesellen, belagerten Raubritterburgen, gerĂ€derten MissetĂ€tern, von der neuesten Bannbulle des Papstes und den letzten GerĂŒchten ĂŒber den „falschen Markgrafen Waldemar“, der, obwohl nun lĂ€ngst begraben, immer noch in den Köpfen der Leute spukte. Als allerneueste Sensation konnte er ĂŒber eine kĂŒrzlich in Schwerin erfolgte Blendung von sieben gefangenen Wegelagerern berichten, die nun als Bettler, von einem Armlosen und einem Einbeinigen gefĂŒhrt, durch das Land zogen.
Der alte Jude brachte den Bauern nicht nur Neuigkeiten, sondern auch mancherlei Wunder- und Heilmittel. In seinem Holzkasten befanden sich geheimnisvolle Salben; wenn man damit die Euter der KĂŒhe und Ziegen einrieb, gaben sie doppelte Milch. Staubfeines, schwarzes Pulver hatte er, das, in Wasser aufgelöst und eingenommen, alsobald gegen die Pest gefeit machen sollte. GesundheitsstĂ€bchen holte er hervor, glattpoliertes Wunderholz, das gewisse Krankheiten in sich aufsog, wenn man dem alten Hausierer glauben wollte. Wer Schmerzen in seinen Gliedern hatte, brauchte nur mit diesen StĂ€bchen die kranken Stellen tĂŒchtig zu reiben, und Josephus versicherte, daß Schmerzen und Krankheiten schwanden. Auch allerlei ĂŒberseeische Spezereien fĂŒhrte er bei sich, wie Pfeffer, Ingwer, Safran, Muskat.
Josephus, der so gastfreundlich aufgenommen und dem sogar Ehrfurcht entgegengebracht wurde, hatte keine gute Meinung von den Menschen, von den weltlichen Herren und der herrschenden allmĂ€chtigen Kirche besonders nicht. Wo er glaubte, gefahrlos ein abfĂ€lliges Wort wagen zu können, zeterte er ĂŒber die Habsucht der Pfaffen und die Verderbtheit in den Klöstern. Die großen Herren, so flĂŒsterte er, seien eine arge Plage, eine weit schlimmere aber noch die Priester.
Und er erzÀhlte von ihrer Gier und Grausamkeit und ihrem unchristlichen Lebenswandel in den Klöstern.
Klaus hatte viel von der großen Zeit der KreuzzĂŒge erzĂ€hlen hören, und er bewunderte die kĂŒhnen Kreuzfahrer, die, in seiner Vorstellung allen Gefahren und Leiden trotzend, durch viele LĂ€nder gezogen waren und in harten KĂ€mpfen mit den UnglĂ€ubigen das Heilige Grab befreit hatten. Auf der Landstraße sprach Klaus begeistert ĂŒber Einzelheiten dieser Heldentaten und Wunder. Josephus hörte schweigend, aber innerlich lĂ€chelnd zu. Als Klaus ihn fragte, ob er von dieser großen Zeit nichts wisse, strich er ĂŒber seinen struppigen Fuchsbart. „Oh, sehr viel sogar, mein Junge.“ Er zeigte jedoch keine sonderliche Neigung, davon zu reden. – „Mir scheint’s nicht“, erwiderte Klaus, „denn von diesen Heldentaten sprecht Ihr nie.“ –
Josephus ĂŒberlegte, wie er dem Jungen seinen Aberwitz austreiben könne. Offenbar glaubte der an die christlichen MĂ€rchen vom Edelmut der Kreuzfahrer und wußte nicht, daß diese KreuzzĂŒge ein politisches RĂ€nkespiel der PĂ€pste gewesen waren, um die Kaiser, Könige und FĂŒrsten mit ihren stĂ€ndig wachsenden Heeren zu beschĂ€ftigen und so die pĂ€pstliche Weltherrschaft zu sichern. Auch wußte der Junge anscheinend nicht, daß diese KreuzzĂŒge nicht nur fĂŒr die PĂ€pste ein politisches, sondern fĂŒr die Kaufleute auch ein HandelsgeschĂ€ft waren. Josephus wollte durch einen Vergleich die Sache klarmachen, und er antwortete mit einer Frage: „Kennst du den grĂ¶ĂŸten aller Kreuzfahrer?“ – „Wen meint Ihr?“ fragte Klaus eifrig, „Gottfried von Bouillon oder Balduin von Flandern?“ – „Weder den einen noch den andern“, erwiderte Josephus. „Und auch Ludwig von Plois und Gottfried von Perche nicht, sondern den kĂŒhnen Venezianer Marco Polo.“ – „Nein“, gestand Klaus kleinlaut, „von dem habe ich nie gehört. Wann hat er Jerusalem erobert?“ – „Jerusalem?“ Josephus schmunzelte in sich hinein. Ihn freute sein gelungener, scherzhafter Vergleich. Marco Polo, der Reisende, Forscher und Entdecker, ein Kreuzfahrer? NatĂŒrlich war auch dieser Patrizier in die Welt hinausgezogen, weil ihm die bekannte zu eng geworden war und er sich mit Recht große Erfolge von neuentdeckten Handelsmöglichkeiten versprochen hatte; denn Patrizier blieb Patrizier. Josephus antwortete: „Der ist viel weiter gekommen als nur bis nach Jerusalem. Er war bei den Arabern und Indern, bei den Tataren und Chinesen. Und was hat er alles mitgebracht! Atlasstoffe und Damast, Silber und Goldbrokat, viele seltsame Instrumente und viele unbekannte FrĂŒchte, GewĂŒrze, Drogen und Heilmittel, wunderbare und schnellheilende. Außerdem Edelmetalle und seltene Perlen, die in Muscheln leben und vom eigenen Licht leuchten. Und noch so vieles; eins wunderbarer als das andere.“ – „Und das Heilige Grab?“ fragte Klaus. – „Na, da hat er sich klugerweise nicht lange aufgehalten. Da ist nĂ€mlich heute nicht mehr viel zu holen; die Kreuzfahrer hatten vor ihm bereits alles weggerĂ€ubert.“ Klaus war sprachlos. Wie Josephus von den heiligen Dingen sprach! Jedes Wort eine LĂ€sterung. „Die Kreuzfahrer sollen gerĂ€ubert haben?“ fragte er beklommenen Herzens. Schon die Frage schien ihm eine schreckliche SĂŒnde. – „TĂŒchtig, mein Junge“, antwortete gleichmĂŒtig der Hausierer. „Darum sind die meisten von ihnen ja hingezogen.“ – „Das ist nicht wahr!“ rief Klaus empört. „Sie wollten die UnglĂ€ubigen vertreiben!“ – „Ja, ja, ganz recht, um das Land dann ausplĂŒndern zu können. Das sogenannte Heilige Grab befreien, das, mein Guter, war der Vorwand“, entgegnete unbeirrt der Alte. „So sagten sie. In Wahrheit wollten die reichen Kaufleute neue Handelswege finden und die mĂ€chtigen Herren neue LĂ€nder erobern.“ – „Das kann nicht wahr sein“, wĂŒrgte Klaus hervor. – „Und sie rĂ€uberten nur fĂŒr sich und ihre mĂ€chtigen SchĂŒtzer“, fuhr der alte Hausierer fort. „Das Volk ging leer aus, dem wurde die fromme MĂ€r vom heiligen Kreuzzug erzĂ€hlt. Du mußt wissen, mein Junge, die Riesenstadt Venedig, die wohl an die dreimalhunderttausend Menschen in ihren Mauern hat, beherrscht den ganzen Handel der sĂŒdlichen Welt. Die Kaufleute dieser Stadt haben den Kreuzfahrern, wie sie genannt werden, ihre Schiffe zur Überfahrt nach dem fernen Heiligen Land und außerdem viel Geld gegeben, damit sie sich mit Waffen versehen konnten. Und die kĂ€mpften dann gegen die UnglĂ€ubigen, das heißt: gegen die dort lebenden Völker – eroberten das große Konstantinopel und plĂŒnderten es ratzekahl. Die Kaufleute von Venedig erhielten vereinbarungsgemĂ€ĂŸ von dieser Beute die HĂ€lfte. Alsdann sind die Kreuzfahrer ins „Heilige Land“ gezogen, und alles, was sie eroberten, bekamen die reichen Kaufleute. Möglich, daß es auch gutglĂ€ubige Naturen gab, die am Heiligen Gab beteten.“
Klaus glaubte dem alten SchwĂ€tzer nicht. Nein, das konnte so nicht gewesen sein. Was in so wundervollen Farben in ihm lebte, all die kĂŒhnen Taten, von denen er so oft und so begeistert hatte erzĂ€hlen hören, konnten keine LĂŒgen sein. „Sagt, was Ihr wollt“, rief er erbost, „aber es waren doch Christen?“ – „Ja, genau solche Christen wie unsere Herren Raubritter und alle die MĂ€chtigen im Land, die nur an ihre Bereicherung und an die Erweiterung ihrer Macht denken und die das arme Volk belĂŒgen und ausplĂŒndern. Christen nennen sich alle, die Ă€rgsten Bösewichte am lautesten.“
Josephus blieb stehen, zupfte den Jungen am Kittel und sagte ernst, eindringlich, seinem jungen Begleiter fest in die Augen blickend: „Christen? Christen ! 
 Ja, Ja, die sich so nennen, mĂŒssen wohl unbesehen gute Menschen sein? Und nur sie, he? 
 Richard, König von England, nannte sich auch Christ, mein Junge. Seine Ritter nannten ihn Löwenherz. Er war aber ein Tigerherz. Auch er zog ins Heilige Land und ließ an einem Tag dreitausend sarazenische Gefangene hinmetzeln 
 Sein Gegner, ein Heide, der Sultan Saladin, war eine tausendmal edlere Seele als dieser Löwenherz und sĂ€mtliche fĂŒrstlichen Kreuzritter 
 Nicht was einer zu sein vorgibt, kennzeichnet ihn, sondern was einer tatsĂ€chlich ist.“
Wie aber staunte Klaus erst, als Josephus erzĂ€hlte, er sei vor vielen Jahren Bettelmönch gewesen, denn er sei – so fĂŒgte er lĂ€chelnd hinzu – ein Getaufter. Josephus wurde dem Jungen immer rĂ€tselhafter. Klaus erfuhr von den ApostelbrĂŒdern, die Bequemlichkeit und Behaglichkeit verschmĂ€hten, keine HĂ€user und keine Vermögen hatten, durch die Lande zogen, die christliche Wahrheit verkĂŒndeten und von den Almosen der Gerechten lebten. Das waren, wie Josephus erzĂ€hlte, erbitterte Feinde des Papstes, den sie einen der echten christlichen Lehre AbtrĂŒnnigen nannten. Und es waren grĂ¶ĂŸtenteils arme, rechtlose, geschundene Leute, die ihnen anhingen, wenn viele ihrer Lehrmeister ei...

Table of contents

  1. Cover
  2. Titel
  3. Inhalt
  4. ERSTER TEIL DER KLEINE ABENTEUERER
  5. ZWEITER TEIL DER GROSSE SEEPIRAT
  6. Ein Brief des Autors an seinen Verleger
  7. Impressum

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