Immer neue Skandale - ob bei Landesbanken oder in der Automobilindustrie - oder die AffĂ€re Wulff sorgen fĂŒr Empörung und wachsenden Verdruss. Dabei beschrĂ€nkt sich Korruption nicht nur auf Politik, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung. Neigen wir nicht heute alle dazu, uns Vorteile zu erkaufen oder schmieren zu lassen? Weshalb breitet sich die Korruption so aus und wie können wir uns dagegen wehren?EDITION LINGEN STIFTUNG - Publikationen fĂŒr politisch interessierte BĂŒrger

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Sind wir alle kÀuflich?
Weshalb Korruption die Politik und unser Leben durchdringt
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1 Das drittÀlteste Gewerbe
Korruption und Bestechung, so scheint es, sind heute allgegenwĂ€rtig. Kaum ein Bereich, der nicht davon infiziert ist. Und kaum ein AmtstrĂ€ger, Beamter und Politiker, dem man noch zutraut, dagegen grundsĂ€tzlich immun zu sein. Von der Wirtschaft ganz zu schweigen. Geht man allein nach den Skandalen der vergangenen Monate und Jahre, könnte man den Eindruck gewinnen, Politik, Sport, die Medien und selbst das Gesundheitswesen seien auch in Deutschland inzwischen weitgehend verfilzt. GroĂe Unternehmen geraten in die Schlagzeilen, weil sie AuftrĂ€ge im Ausland erkauft haben sollen. Ein zurĂŒckgetretener BundesprĂ€sident wird unter Anklage gestellt, weil er sich von einem Filmfreund zu einer Oktoberfest-Sause einladen lieĂ und ihm dafĂŒr gefĂ€llig gewesen sein soll. Ein Stuttgarter CDU-MinisterprĂ€sident soll den Milliarden-RĂŒckkauf eines Atomstromkonzerns mit einem befreundeten Investmentbanker eingefĂ€delt haben, zum Schaden des Landes. Bayerische Landtagspolitiker und Minister haben ĂŒber Jahrzehnte Verwandte beschĂ€ftigt.
Ărzte transplantieren an der Warteliste vorbei Organe gegen Bares. Versicherungen laden ihre Vertreter als Dankeschön fĂŒr erfolgreiche AbschlĂŒsse zu Lustreisen ein. SportfunktionĂ€re geraten in Verdacht, im Dienst von Sponsoren und fĂŒr ihr eigenes Wohlleben beim offensichtlichen Doping wegzuschauen und GroĂveranstaltungen an den Bestzahlenden zu vergeben. Journalisten, die gerne mit Fingern auf andere zeigen, lassen sich offenbar auch verfĂŒhren, wenn schöne Reisen, dicke Anzeigen oder sonstige VergĂŒnstigungen locken ...
Sind heute alle korrupt? Die Anzeichen sind in der Tat alarmierend, und sie geben zu erheblicher Sorge Anlass. Denn selbst wenn sich am Ende nicht alle FĂ€lle von Filz, Durchstechereien, Vetternwirtschaft oder Parteibuchwirtschaft als tatsĂ€chlich verwerfliche Vergehen oder gar Straftaten erweisen: Allein der Anschein, dass es in der Politik und Verwaltung, in Staatsbetrieben und privaten Unternehmen, in VerbĂ€nden oder den Medien immer seltener mit rechten Dingen zugeht und heimliche Geldgeber im Hintergrund die FĂ€den ziehen, stĂ€rkt das Misstrauen gegen EntscheidungstrĂ€ger aller Art und mindert den Widerstand gegen die alltĂ€gliche Versuchung, es denen nachzutun, die meinen, sich alles kaufen zu können â an Gesetz, Moral und Gemeinwohl vorbei.
Der Verdruss der BĂŒrger ĂŒber âdie da obenâ wĂ€chst und trĂ€gt dazu bei, dass immer weniger zur Wahl gehen und Politikern, aber auch Managern, Gewerkschaftschefs und auch Journalisten vertrauen. Das Ansehen gesellschaftlicher Institutionen geht vor die Hunde, weil immer mehr Menschen ĂŒberzeugt sind, Geld alleine regiere die Welt â im GroĂen wie im Kleinen. Und erst recht im Dunkeln.
Ăbersehen wird dabei leicht, dass Korruption keineswegs ein neues oder heute unbedingt besonders verbreitetes PhĂ€nomen ist. TatsĂ€chlich trieben es MĂ€chtige und ihre Diener und Höflinge in frĂŒheren Zeit wohl noch viel Ă€rger, zum eigenen Nutzen und Frommen und ohne jeden Skrupel. GeĂ€ndert haben sich freilich und zum GlĂŒck die MaĂstĂ€be. Die Ăffentlichkeit schaut wesentlich genauer hin. Sie lĂ€sst vieles nicht mehr durchgehen, worĂŒber vor nicht langer Zeit noch der Mantel des Schweigens gehĂŒllt wurde. Was ehedem und noch bis in die 1980er Jahre vielfach als âĂŒblichâ und legitim galt und in vielen Entwicklungs- und SchwellenlĂ€ndern immer noch zum Alltag gehört, nĂ€mlich sich PfrĂŒnde zu sichern, sich am Staat oder Arbeitgeber zu bereichern und sich Âpolitische EntscheidungstrĂ€ger, Verwaltungsentscheidungen oder Aufstiegschancen zu kaufen, wird heutzutage aus gutem Grund verpönt, geĂ€chtet, verfolgt. Wenn man die Geber und EmpfĂ€nger entdeckt und ĂŒberfĂŒhrt, werden sie bestraft â durch Gerichte und in prominenten FĂ€llen durch öffentlichen Skandal, was noch viel schwerer wiegen kann.
Das war in der Geschichte lĂ€ngst nicht immer so, und es ist in vielen LĂ€ndern bis heute nicht so, nicht nur in der sogenannten Dritten Welt. Schon im alten Ăgypten im zweiten Jahrtausend vor Christus gab es Priester, die sich als Richter von Beschuldigten schmieren lieĂen, obwohl darauf die Todesstrafe stand. Bei Griechen und Römern war es in der Antike ĂŒblich, dass Kandidaten fĂŒr Senatorenposten und andere öffentliche Ămter Stimmen kauften. âPecunia non oletâ, Geld stinkt nicht, wusste der römische Kaiser Vespasian. Er bezog das auf eine Steuer, die er auf öffentliche Latrinen eingefĂŒhrt hatte, zum Nutzen der Gerber und zum Unwillen der BĂŒrger. Ăberliefert hat sich die Redewendung seitdem als Ausdruck dafĂŒr, dass man es Geld nicht anmerkt, woher es kommt, selbst wenn es aus anrĂŒchigen GeschĂ€ften oder Verbindungen stammt.
Auch danach war die Geschichte Europas, besonders im Mittelalter, aber auch noch bis in die Neuzeit, geprĂ€gt von GĂŒnstlingswirtschaft, gegenseitigen AbhĂ€ngigkeiten und Patronage. Die Vasallen, Bauern und Handwerker mussten sich die Gunst ihrer Ritter, Lehnsherren und Zunftoberen auf vielfache Weise erkaufen. Die Adligen und weniger Adligen wiederum standen in der Schuld ihrer FĂŒrsten, Könige und Kaiser. Beamte, Richter und sonstige Staatsdiener, hielten hĂ€ufig die Hand auf. Recht oder einen Posten bekam, wer am meisten zahlen konnte.
Selbst die Kirche war dagegen nicht gefeit. Martin Luther wurde zum groĂen Reformator auch deswegen, weil das Schachern prassender Bischöfe und Ordensleute, die SĂŒndenerlass gegen Spenden versprachen, seinen Zorn erregte. âWenn der Taler im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springtâ â dieses Motto war Sinnbild fĂŒr die Korruptheit einer verkommenen stĂ€ndischen, klerikalen Gesellschaft, die die kleinen Leute in ihren eisernen Klauen hielt und in der sich die Oberen so gut wie alles erlauben konnten.
Das Idealbild einer rationalen, korrekten öffentlichen Verwaltung und des untadeligen, unbestechlichen, nur dem Recht und seinen Vorschriften verpflichteten Beamten ist erst relativ jungen Datums. Es entstand mit dem Aufkommen aufgeklĂ€rter Monarchen, in Deutschland verkörpert im PreuĂentum, und mit dem Ăbergang von der Feudalwirtschaft zur kapitalistischen Industriegesellschaft. Der preuĂische Beamte und spĂ€ter der vom Volk gewĂ€hlte Abgeordnete sollten wie die Minister und Regierenden nicht mehr einem Herren dienen, sondern der öffentlichen Ordnung, zum Wohlergehen aller.
Heute heiĂt die Devise: Ein moderner Staat, erst recht ein demokratischer, und eine moderne Wirtschaft brauchen EntscheidungstrĂ€ger in der Politik wie in der Verwaltung, die niemandem hörig sind, die sich von niemandem unzulĂ€ssig beeinflussen lassen und die sich nicht an Einzel- und Profitinteressen orientieren, sondern einzig am Gemeinwohl.
Weshalb aber bleibt die Wirklichkeit oft so weit hinter diesem Ideal zurĂŒck? Weshalb kann man den Eindruck gewinnen, wir seien auf dem Weg zurĂŒck in schlechte alte Zeiten oder in noch schlechtere neue? Die folgenden Kapitel sollen dafĂŒr einige ErklĂ€rungen liefern. Der zweite Teil des Buchs schildert anhand zahlreicher Beispiele, wie Korruption die Fundamente der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik untergrĂ€bt.
2 Die tÀgliche Versuchung
Vielleicht jagen wir ja einem falschen Ideal hinterher. Wahrscheinlich ist es eine naive Vorstellung, ja ein unerfĂŒllbarer Traum, dass jeder grundsĂ€tzlich unbestechlich sein sollte: ein von Natur âguter Menschâ, der nicht ausschlieĂlich an seinen eigenen Profit denkt, sondern das Wohl der Gemeinschaft an oberste Stelle setzt und stets Fairness und Anstand walten lĂ€sst. âAber die VerhĂ€ltnisse, die sind nicht soâ, wusste schon der gesellschaftskritische Dichter Bertolt Brecht. Der Mensch ist nicht unbedingt des Menschen Wolf, wie das Gegenbild lautet. Jedoch in der Regel auch kein Heiliger. Keiner, der in jedem Fall eine Chance ungenutzt lieĂe, zumindest hin und wieder ein wenig die Regeln und Gesetze zu brechen, um sich still und heimlich einen Vorteil zu erschleichen im alltĂ€glichen Wettbewerb des Lebens, wenn es doch vermeintlich oder tatsĂ€chlich keiner merkt, und wenn es doch angeblich alle so machen.
Womöglich ist also der allzeit korrekt handelnde Mensch, insbesondere der âpreuĂischeâ Beamte und der unbestechliche Politiker, eher ein Ausnahme- und Auslaufmodell. Und nicht der Regelfall, an dem sich Moral und Gesetze orientieren.
Bei Unternehmern und Managern nimmt das ohnehin kaum jemand an. Denn die sind systembedingt nur dem eigenen Profitinteresse verpflichtet und nicht einer gesellschaftlichen Norm. Dass die heimliche, segnende Hand des Marktes aus ihren egoistischen Entscheidungen und Handlungen dann den gröĂtmöglichen Gewinn fĂŒr alle zaubert, wie einst Adam Smith postulierte und nach dem Krieg Ludwig Erhard und andere Apologeten der sozialen Marktwirtschaft propagierten, hat sich nicht erst seit der groĂen Krise eines unkontrollierten Finanzkapitalismus als Illusion herausgestellt.
Und ist nicht heute jeder ein Unternehmer seiner selbst? Muss sich nicht jeder, ob Arbeitnehmer, Wirtschaftslenker, Beamter oder Politiker, in unserer globalisierten Wettbewerbsgesellschaft gegen Konkurrenten durchsetzen, die ĂŒberall lauern? Notfalls mit weit ausgefahrenen Ellenbogen. Ohne RĂŒcksicht auf andere und angeblich ĂŒberholte ethische Spielregeln, die genau das eigentlich verbieten? Wer war nicht schon einmal in der Versuchung, einem Hotelpagen einen Schein zuzustecken, um im wohlverdienten Urlaub ein besseres Zimmer zu bekommen, oder einem Kellner ein dickes Trinkgeld zu geben, um einen freien Tisch zu ergattern, vorbei an der Schlange der anderen wartenden GĂ€ste? Wer hat nicht schon mal gemauschelt oder sein âVitamin Bâ spielen lassen, um eine begehrte Stelle zu erhalten oder einen Karrieresprung zu schaffen, selbst wenn er oder sie gar nicht besonders geeignet oder ĂŒberhaupt nicht an der Reihe war? Wer hat nicht schon einmal einem Handwerker eine Sonderzahlung versprochen, damit er sofort kommt? Und wer hat nicht zumindest daran gedacht, einem störrischen, sturen Beamten ein kleines âDankeschönâ zu geben, damit er die erforderliche Genehmigung erteilt ohne lĂ€ngere Wartezeit? Einem Lehrer eine kleine âAufmerksamkeitâ, damit er das eigene Kind trotz schlechter Noten versetzt oder ihm eine bessere Note gibt? Oder einem Polizisten, damit er kein Strafmandat fĂŒr Falschparken oder Rasen ausstellt? Und wer hat ihnen nicht schon einmal, wenn alles andere nicht hilft, mit âguten Beziehungen nach obenâ oder einer Dienstaufsichtsbeschwerde gedroht, falls er anders nicht weiterkam?
Und da sollen Beamte, Abgeordnete oder Minister besonders integer sein und solchen Versuchungen immerzu widerstehen? Sind sie nicht auch ânur Menschenâ, wie es dann oft entschuldigend heiĂt, von ihnen selbst oder ihren Verteidigern? Wer werfe den ersten Stein?
Womöglich ist also unser Leitbild realititĂ€tsfern und deshalb falsch. Vielleicht gibt es den unbestechlichen Menschen gar nicht oder zumindest nur als exotisches Exemplar. Erst recht in der heutigen Zeit. Dann wĂ€re Korrumpierbarkeit und Korruption der Normalfall, ob im Kleinen oder im GroĂen. Und erklĂ€rungsbedĂŒrftig wĂ€re eher, warum sich jemand nicht bestechen lĂ€sst.
Soziologen und Kriminologen sind allerdings inzwischen der Ansicht, dass es auf die psychologischen, menschlichen Aspekte gar nicht so sehr ankommt. Wenn im Grunde jeder oder doch fast jeder im Prinzip bestechlich ist, dann besteht vielmehr die Frage, welche UmstĂ€nde und welche gesellschaftlichen VerhĂ€ltnisse die tatsĂ€chliche Korruption verursachen und was sie verhindern kann. Was bringt den Einzelnen, ob einfacher BĂŒrger, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst oder ökonomisch und politisch MĂ€chtige, dazu, den Versuchungen zu erliegen und sich kaufen zu lassen oder andere zu kaufen?
3 Gelegenheit schafft Freunde
Nicht immer wechseln Bargeld oder ein Scheck den Besitzer, wird Geld auf geheime Konten im Ausland transferiert, wenn es gilt, eine unsaubere Abmachung zu Lasten des Staates und der Steuerzahler, von Konkurrenten und anderer Bewerber einzufĂ€deln. Oft sind es kleine oder gröĂere GefĂ€lligkeiten, Einladungen, Kontaktvermittlungen oder Spenden, die als Gegenleistungen fĂŒr einen Auftrag, eine Genehmigung, eine politische Entscheidung oder auch nur eine wohlwollende Behandlung erbracht werden.
In der Regel wĂ€scht eine Hand die andere im Verborgenen. Denn wenn der schmierige Deal bekannt wird, ist der erkaufte Vorteil dahin, werden Bestecher und Bestochener an den Pranger oder vor Gericht gestellt, wenn sie gegen Gesetze verstoĂen haben. Aber die Hemmschwelle nimmt ab, klagen Fachleute, die die Ausbreitung der Korruption und ihrer vielen Unterformen seit Langem beobachten, ohne ihr Einhalt gebieten zu können.
Zu groĂ ist die Versuchung auf beiden Seiten: bei denen, die sich einen Vorteil versprechen, wenn sie sich EntscheidungstrĂ€ger gefĂŒgig machen und fĂŒr ihre WĂŒnsche und Interessen einspannen. Und bei denen auf der anderen Seite, die eine Chance sehen, neben ihrem normalen SalĂ€r sich ein angenehmes Leben zu ermöglichen, das sie sich auf ehrliche Weise womöglich niemals leisten könnten.Korruption schafft dabei immer eine dauerhafte AbhĂ€ngigkeit, sie macht beide erpressbar, den Bestochenen wie den Bestecher. Beide mĂŒssen fortan mit der Angst leben, erwischt zu werden, wenn ihre Vorteilsnahme auf Gegenseitigkeit nicht im Dunkeln bleibt. Das verbindet.
Korruptives Verhalten zerstört so den Charakter. Wenn es Erfolg hat, schreit es nach Wiederholung. Warum auf ehrlichem, mĂŒhsamem Wege versuchen, eine Baugenehmigung oder ein Gesetz, eine Stelle oder eine Ă€rztliche Behandlung, ein Visum oder eine Wohnung, das Fallenlassen einer Anzeige oder eines Strafverfahrens zu erreichen, wenn es mit ein bisschen Schmiermittel viel leichter und schneller geht? Und wenn es einmal geklappt hat, weshalb es dann nicht auch an anderer Stelle weiter probieren? SchlieĂlich stoĂen solche unmoralischen Angebote immer hĂ€ufiger auf offene Ohren, ja, nicht selten werden âVorleistungenâ von Beamten, AnwĂ€lten, Abgeordneten, Maklern, Handwerkern, Lieferanten und Auftraggebern inzwischen nicht nur âerwartetâ, sondern offen eingefordert, bevor sie tĂ€tig werden. Selbst Menschen, denen solche Durchstechereien zuwider sind, werden irgendwann nachgeben, wenn sie auf korrektem, legalem Weg nicht weiterkommen.
Es ist ein schleichendes Gift, klagen Fachleute und Ermittler seit vielen Jahren, das die Gesellschaft durchsetzt und vor kaum einer Barriere halt macht. Schlagzeilen machen Mauscheleien und Schmiergeldskandale, wenn Politiker, Manager, GewerkschaftsfĂŒhrer und andere Prominente darin verwickelt sind, wie zuletzt die FĂ€lle von Christian Wulff und des baden-wĂŒrttembergischen MinisterprĂ€sidenten Stefan...
Table of contents
- Einleitung
- 1 Das drittÀlteste Gewerbe
- 2 Die tÀgliche Versuchung
- 3 Gelegenheit schafft Freunde
- 4 Macht schafft Gelegenheit
- 5 Wenn die da oben ...
- 6 Hilfen unter Freunden
- 7 Amigos in der Politik
- 8 Eine Kette von Skandalen
- 9 Politische Landschaftspflege
- 10 InteressenhÀndler im Zwielicht
- 11 Gekaufte Abgeordnete
- 12 Mafiöse Strukturen
- 13 Dunkle GeschÀfte
- 14 Das Gemeinwohl leidet
- 15 Einflussreiche WohltÀter
- 16 AbhÀngige Richter
- 17 Ein Freund der Bosse
- 18 Ein Stahlunternehmen als Faustpfand
- 19 Mit VW in den Puff
- 20 Bonanza fĂŒr die Versicherungen
- 21 Wulffs Versuchung
- 22 Ein fingierter Hauskredit
- 23 Ein spezieller Filmfreund
- 24 GefÀllige Wissenschaft
- 25 Gefallene Götter
- 26 Ritt auf dem Tiger
- 27 Gekaufte Wahrheiten
- 28 Herolde der Macht
- 29 Korruption schadet allen
- Danksagung
- Ăber den Autor
- Impressum
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