Worüber wir nicht geredet haben
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Worüber wir nicht geredet haben

Arisierung, Verdrängung, Widerstand. Ein Haus und die Geschichte zweier Familien

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Worüber wir nicht geredet haben

Arisierung, Verdrängung, Widerstand. Ein Haus und die Geschichte zweier Familien

About this book

DIE ARISIERUNG VON EIGENTUM war im Deutschen Reich ab 1933 EIN ZENTRALER BESTANDTEIL DER ENTRECHTUNG UND VERFOLGUNG DER JÜDISCHEN BEVÖLKERUNG. Im Mittelpunkt dieses Buches stehen DAS ARISIERTE HAUS DES WIDERSTANDSKÄMPFERS LUDWIG BEER sowie die beiden Familien - die Besitzerfamilie Beer und die Pächterfamilie Eppacher - mit ihren jeweiligen Geschichten. PERSÖNLICHE FAMILIENGESCHICHTEN UND ZEITGESCHICHTEIm Zuge der Option in Südtirol gelangt die Familie Eppacher aus einem Gebirgsdorf im Pustertal nach Wesenufer an der Donau. Dort wird sie Pächter des Hauses von Ludwig Beer, das von den Nazis im März 1940 beschlagnahmt wurde. Die ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN SÜDTIROLER UMSIEDLUNG UND ARISIERUNG werden ausführlich beleuchtet. Zugleich wird DAS POLITISCHE LEBEN VON LUDWIG BEER nachgezeichnet: illegale Aktivitäten im Austrofaschismus, Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg und in der französischen Résistance, Widerstand gegen die NS-Herrschaft in Wien sowie seine Hinrichtung am 20. September 1944 im KZ Dachau. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur geschichtlichen Aufarbeitung und bietet erschütternde Einblicke in die Rechtspraxis der NS-Justiz.

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Information

Table of contents

  1. Cover
  2. Vorwort
  3. Einleitung
  4. Auf der Kager 5
  5. Ein Haus in der Provinz an der Donau. Zwei Familien: Beer und Eppacher
  6. Wien, um 1900
  7. Das jüdische Bürgertum
  8. Die Welt von Familie Beer in der Hauptstadt. Komplizierte Spurensuche
  9. Auf der Kager 5, Wien, Oktober 1917 bis Frühjahr 1921
  10. Unterschiedliche Welten finden einander
  11. Louis Beer und Rosa Ecker. Neue Besitzer. Herausfordernde Recherchen
  12. Südtirol, nach dem Ersten Weltkrieg
  13. „Wir waren Zerrissene“
  14. Die Welt von Familie Eppacher im Dorf in den Bergen. Umgang mit einem Mythos
  15. Wien, April 1921 bis Februar 1938
  16. Sportler, Tischlerlehrling und Kommunist
  17. Gesichter des jungen Ludwig Beer. Unerwarteter Fund von Unterlagen
  18. Wien, März 1938 bis März 1939
  19. Familie Beer nach dem „Anschluss“
  20. Ludwig Beer und sein Mut. Eine persönliche Annäherung
  21. Spanien, April 1938 bis Februar 1939
  22. „Ich möchte mir die Front, an der ich kämpfe, selbst aussuchen“
  23. Ludwig Beer nimmt am Bürgerkrieg teil. 75 Jahre später an denselben Orten
  24. Südtirol, Herbst 1939
  25. Die Option: bleiben oder gehen?
  26. Familie Eppacher wählt die Auswanderung nach NS-Deutschland. Scham und Schweigen
  27. Südfrankreich, Februar 1939 bis Juni 1940
  28. „Wie viel ich noch lernen muss“
  29. Ludwig Beer interniert im Lager. Gespräch mit einer Zeitzeugin
  30. Auf der Kager 5, Sommer 1940
  31. Ein Haus verwickelt in zwei Familiengeschichten
  32. Umsiedlung und Arisierung. Legenden und Selbst-Viktimisierung
  33. Frankreich, Juni 1940 bis Februar 1943
  34. „Sofort und ohne Unterbrechung alles riskieren“
  35. Ludwig Beer in der Résistance. Zufall hilft der historischen Forschung
  36. Auf der Kager 5, Stalingrad, Paris, September 1941 bis Februar 1943
  37. Die Kriegswende: neue Hoffnung bei Ludwig Beer, tragischer Verlust bei Familie Eppacher
  38. Reise nach Moskau und Wolgograd. Zwei Generationen und ihre Sicht auf die Familiengeschichte
  39. Wien, Frühjahr bis Sommer 1943
  40. „Kein Opfer mehr für Hitlers verlorenen Krieg!“
  41. Ludwig Beer kehrt zurück: aktiv im Widerstand. Zeitgenössische Aussagen als wichtige Quelle
  42. Oberes Donautal, Linz, Wien, März 1942 bis September 1943
  43. „Das Vermögen des Juden Ludwig Beer ist verfallen“
  44. Nächste Phase der Arisierung. Ein Haus meiner Geschichte
  45. Wien, August 1943 bis Februar 1945
  46. „Bitte wäre es Dir nicht möglich, mir ein paar gekochte Kartoffeln zu schicken?“
  47. Die Gestapo schlägt zu. Politische Umbrüche erleichtern historische Aufarbeitung
  48. Dachau, Wien, Baranów, Viborg, Mauthausen, April 1944 bis April 1945
  49. „Heute ich, in ein paar Wochen ihr!“
  50. Das Ende des Nationalsozialismus für beide Familien. Reflexionen in Dachau
  51. Auf der Kager 5, Linz, Wien, September 1945 bis Dezember 1950
  52. „Ich bin dafür, die Sache in die Länge zu ziehen“
  53. Die Restitution des Hauses an Rosa Beer. Begegnungen am Schauplatz heute
  54. Epilog
  55. Dank
  56. Anmerkungen