Soziale Strategien fĂŒr morgen
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Soziale Strategien fĂŒr morgen

Ein PlĂ€doyer fĂŒr die MenschenwĂŒrde

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Soziale Strategien fĂŒr morgen

Ein PlĂ€doyer fĂŒr die MenschenwĂŒrde

About this book

Ein tiefgreifender Wandel kennzeichnet unsere Gesellschaft. Ökonomisierung und Technisierung praktisch aller Lebensbereiche verĂ€ndern das Leben bis tief in den Privatbereich hinein. Dabei schreiten die VerĂ€nderungen so rasant voran, dass es kaum mehr möglich scheint, Folgen rechtzeitig abzuschĂ€tzen, die Entwicklungen zu steuern oder sie angemessen zu reflektieren.Die genannte Dynamik hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten auch die Arbeitsfelder der sozialen Begleitung und Betreuung erfasst: Krankenpflege, Altenbetreuung und die Begleitung beeintrĂ€chtigter Menschen unterliegen zunehmend behördlichen Vorgaben. BegrĂŒndet werden diese Vorgaben damit, dass die "Sozialkosten" ein inakzeptables Ausmaß erreicht hĂ€tten. Sparmaßnahmen sind die Folge. FĂŒr nicht wenige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bedeutet diese Entwicklung eine immer grĂ¶ĂŸere körperliche und psychische Belastung und zugleich immer weniger Zeit fĂŒr die jeweiligen Klienten und Klientinnen.Mit dem Buch Soziale Strategien fĂŒr morgen soll die beschriebene Entwicklung reflektieret werden. Ziel des Projektes ist es, vielen Menschen in unserer Gesellschaft ein kritisches Bewusstsein im Blick auf Lebens- und Arbeitswelten zu ermöglichen. Die BeitrĂ€ge dieses Buches wollen inspirierende Impulse zu wirksamer und dringend notwendiger VerĂ€nderung geben.

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Information

Year
2016
Edition
1
eBook ISBN
9783701362363
1. HERAUSFORDERUNGEN
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MARTIN SCHENK
Ist mehr Armut ein Naturgesetz? Spielregeln fĂŒr eine solidarische Gesellschaft
Dieser Beitrag beschĂ€ftigt sich mit der Entwicklung und den Ursachen von Armut im Kontext des österreichischen Sozialstaatsmodells. Dabei werden StĂ€rken und SchwĂ€chen herausgearbeitet. Weiters kommen die Auswirkungen europĂ€ischer AusteritĂ€tspolitiken und die Perspektiven fĂŒr ein Europa mit weniger Armut in den Blick.
1. Armut in Österreich: Keine Entspannung, aber hohe PrĂ€vention durch den Sozialstaat
Einige Armutsindikatoren sinken seit 2008 – aber nur auf das hohe Niveau von vor der Krise. Die langfristige Entwicklung seit 2004 zeigt konstant hohe Armutslagen, auch im Vergleich mit dem letzten Jahr bleibt die Höhe von Armut und Deprivation konstant. Die Gruppe von Menschen, die als einkommensarm, depriviert und erwerbsarbeitslos ausgewiesen wird, ist seit 2004 gleichbleibend hoch, bis 2008 stark angestiegen, seitdem leicht sinkend – aber weiter auf und ĂŒber dem Niveau von vor 2008. 400.000 Menschen in existentiell schwierigsten Lebensbedingungen sind fĂŒr ein reiches Land wie Österreich in jedem Fall zu viel. Sie sind oft von einem sehr schlechten allgemeinen Gesundheitszustand, chronischer Krankheit und starken EinschrĂ€nkungen bei AlltagstĂ€tigkeiten betroffen – dreimal so stark wie der Rest der Bevölkerung. Auch die WohnqualitĂ€t ist prekĂ€r und die Wohnkostenbelastung hoch (vgl. Abbildung 1).
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Abb. 1: Erscheinungsformen von Armut und Mehrfachausgrenzung (Martin Schenk nach Statistik Austria: EU SILC 2013)
Es sind nicht nur die Belastungen ungleich verteilt, sondern auch die Ressourcen diese zu bewĂ€ltigen.1 In den aktuellen Auswertungen der Statistik Austria (2014) wird die AbhĂ€ngigkeit des Wohlbefindens vom sozialen Status ersichtlich (vgl. Abbildung 2). MĂŒdigkeit und Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, BedrĂŒcktheit und NervositĂ€t steigen mit sinkendem Haushaltseinkommen.
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Abb. 2: Psychisches Wohlbefinden nach Einkommensgruppen (Martin Schenk nach Statistik Austria: EU SILC 2013)
Steigende Ausgaben in den zentralen Positionen Wohnen, Energie und ErnĂ€hrung fĂŒhren zu großen Problemen, gesundheitliche BeeintrĂ€chtigungen und psychische Erkrankungen, schlechte und prekĂ€re Jobs, Einsamkeit und BeschĂ€mung machen einer großen Zahl von Menschen zu schaffen.
Dabei werden diese Lebenslagen unterschĂ€tzt, da es sich hier um eine Statistik von Privathaushalten handelt und NotunterkĂŒnfte, Heime, Psychiatrien etc. nicht erfasst sind.
Es fĂ€llt auf, dass die Haushalteinkommen in Österreich insgesamt stabil bleiben. Die Höhe der Einkommensarmut bleibt konstant. Das ist sehr ungewöhnlich im Vergleich zu anderen europĂ€ischen Staaten. Ohne Sozialleistungen wĂ€ren auch mittlere Haushalte massiv unter Druck und stark abstiegsgefĂ€hrdet.
Bei der Einkommensmessung sind aber die Ausgaben nicht ersichtlich. Besonders die Bereiche Wohnen, Energie und ErnĂ€hrung sind inflationsbedingt am stĂ€rksten gestiegen. Das sind genau jene Ausgaben, die bei einkommensĂ€rmeren Haushalten den grĂ¶ĂŸten Teil des Monatsbudgets ausmachen.
2. StÀrken und SchwÀchen des österreichischen Sozialstaatsmodells
Was sind die StĂ€rken und was sind die SchwĂ€chen, fragt man sich, wenn man etwas verbessern will? Im besten Fall fĂŒhrt dies dazu, dass die SchwĂ€chen korrigiert und die StĂ€rken optimiert werden. Das gilt auch fĂŒr den Sozialstaat. Dort, wo soziale Probleme steigen, mĂŒssen wir gegensteuern, dort, wo soziale Probleme prĂ€ventiv vermieden werden, mĂŒssen wir weiter investieren. Oft passiert das Gegenteil: Die StĂ€rken werden abgeschwĂ€cht und die SchwĂ€chen verstĂ€rkt.
Zu den StÀrken:
‱Sozialleistungen wirken als automatische Stabilisatoren: WĂ€hrend Industrieproduktionen, Exporte und Investitionen in Folge der Finanzkrise stark gesunken sind, ist einzig der Konsum der privaten Haushalte stabil geblieben, teilweise sogar gestiegen.
‱Ein stabiles Sozialsystem fördert stabile Erwartungen: Der Sozialstaat bedeutet eine Risikoabsicherung bei Arbeitslosigkeit, Krankheit und im Alter. Die VerlĂ€sslichkeit der sozialen Institutionen verhindert Angstsparen.
‱LĂ€nder mit hohen Sozialstandards performen besser: SĂ€mtliche wirtschaftliche Indikatoren (BeschĂ€ftigung, insbesondere Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum, ArmutsgefĂ€hrdung, Staatsfinanzen) zeigen, dass skandinavische und kontinentaleuropĂ€ische LĂ€nder die besten Ergebnisse vorweisen.
‱Der Großteil wohlfahrtsstaatlicher Leistungen stellt eine Umverteilung im Lebenszyklus dar. Wir befinden uns im Laufe unseres Lebens auf verschiedenen Einkommensstufen. Die meisten wandern im Laufe des Lebens die Einkommensleiter hinauf und im Alter wieder eine gewisse Strecke zurĂŒck. Der kontinentaleuropĂ€ische Sozialstaat legt hohen Wert auf Versicherungsleistungen und Statuserhalt; daher profitiert die Mittelschicht stark von den sozial- und wohlfahrtsstaatlichen Leistungen.
‱MonetĂ€re Transfers tragen entscheidend zum sozialen Ausgleich bei und wirken armutsprĂ€ventiv. Sie reduzieren die ArmutsgefĂ€hrdung von 40% auf 12%. Am progressivsten wirken klassische Sozialausgaben wie Arbeitslosengeld, Notstands- und Sozialhilfe sowie Wohnbeihilfe. Staatliche Umverteilung erfolgt in Österreich fast ausschließlich ĂŒber die Ausgabenseite: Ins erste Drittel der Haushalte fließen 44% aller Sozial- und Wohlfahrtsausgaben und belaufen sich dort auf 84% des Markteinkommens. Auch ohne BerĂŒcksichtigung der HaushaltsgrĂ¶ĂŸe fließen fast 90% der Arbeitslosenversicherungen, der Notstands- und Sozialhilfen sowie der Wohnbeihilfen ins untere Drittel bzw. der Hinterbliebenenpensionen in die unteren zwei Drittel. Deutlich weniger umverteilend wirken die ĂŒbrigen wohlfahrtsstaatlichen Ausgaben fĂŒr Gesundheit, Bildung und Familienförderung, die im Wesentlichen nach der Anzahl der kranken Personen bzw. Kinder, SchĂŒler und Studenten verteilt werden. Aber auch sie wirken progressiv, d. h. ihre Bedeutung in Relation zum Einkommen nimmt in den höheren Einkommensschichten ab.2
Zu den SchwÀchen:
Wir können eine Reihe von Fehlentwicklungen und Problemstellen des österreichischen Wohlfahrtsstaates identifizieren, die auch gleichzeitig fĂŒr die höchsten Armutsrisken verantwortlich sind. Reformstrategien fĂŒr sozialen Ausgleich lassen sich aus diesen sozialstaatlichen Fehlsteuerungen wie ein gewendetes Negativ ableiten. Was sind nun die Fehlentwicklungen im hiesigen Sozialstaatsmodell?
Nach dem Krieg wurde der Sozialstaat auf vier SĂ€ulen errichtet:
1.Der Annahme eines mÀnnlichen ErnÀhrerhaushalts
2.Der Annahme eines NormalarbeitsverhÀltnisses
3.Der Vorstellung einer kulturell homogenen Bevölkerung
4.Dem Prinzip der Statussicherheit – plus einem Schuss StĂ€ndismus
In den letzten Jahren hat sich aber einiges geÀndert:
‱Auch Frauen sind Familienerhalterinnen und es gibt vielfĂ€ltigste Formen des Zusammenlebens
‱Unterbrochene Erwerbsbiografien und unsichere McJobs nehmen zu
‱Viele Menschen sind nach Österreich zugewandert
‱Bildung ist im Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft entscheidender geworden.
Auf jede dieser vier Entwicklungen wurde sozialpolitisch nicht rechtzeitig reagiert:
1.Das Festhalten am mĂ€nnlichen ErnĂ€hrerhaushalt fĂŒhrt zu hohem Armutsrisiko von Alleinerzieherinnen und zur Mindestpension fĂŒr ein Drittel aller Frauen.
Laut OECD (2008, 2010, 2015) stellt in Österreich vor allem der Status Ein-Eltern-Haushalt ein Armutsrisiko dar: Denn nimmt man alle Haushalte in denen Kinder leben zusammen, liegt Österreich im Bezug auf die Armutsquote mit 6% am fĂŒnften Platz hinter DĂ€nemark, Schweden, Norwegen und Finnland. Nimmt man nur die Haushalte Alleinerziehender mit Kindern, fĂ€llt Österreich auf den achten Platz zurĂŒck. In den nordischen LĂ€ndern ist die Situation anders: Dort haben Alleinerziehende ein weit geringeres Armutsrisiko.
Weiter wirkt sich die Verteilung der Familienaufgaben zwischen den Geschlechtern auf die soziale Lage einer Familie aus. Die sorgenden TĂ€tigkeiten wie Kinder betreuen, Großmutter pflegen, waschen und kochen, sind rhetorisch gewĂŒrdigt, in der Praxis aber gering bewertet und Frauen zugeteilt. Im Schnitt verrichten 92% der Frauen und 74% der MĂ€nner Arbeiten im Haushalt. Frauen wenden rund vier Stunden tĂ€glich fĂŒr kochen, waschen, putzen und einkaufen auf, bei MĂ€nnern sind es beinahe anderthalb Stunden weniger. Baden, ZĂ€hne putzen, wickeln, TĂ€tigkeiten, die die Körperpflege des Kindes betreffen, werden von 16% aller Frauen, jedoch nur von 8% aller MĂ€nner verrichtet. Auch fĂŒttern, kuscheln, mit dem Kind lernen, das Kind zu Hause oder am Spielplatz beaufsichtigen und zu Schul- oder Freizeitveranstaltungen begleiten ist mehrheitlich Frauensache.3
2.Die Fixierung auf die klassische Erwerbsarbeit ĂŒbersieht die steigende Zahl der Working Poor und die Prekarisierung der BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse.
Jetzt schon leben an die 200.000 Menschen in Österreich in Haushalten in denen der Verdienst trotz Erwerbsarbeit nicht reicht, um die eigene Existenz und die der Kinder zu sichern.4 Unfreiwillige Ich-AGs, Generation Praktikum, Abstiegsbiografien sind hier die Stichworte. Ein niedriges Erwerbseinkommen schlĂ€gt sich weiters in nicht-existenzsichernden Sozialleistungen bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und in der Pension nieder. Wer sein Leben lang in prekĂ€ren Jobs arbeitet, wird keine ausreichende Pension erhalten, das Arbeitslosengeld und die Notstandshilfe sind so gering, dass man im Falle eines Jobverlusts damit keinen Tag ĂŒberleben kann. Und die eigene Krankenversicherung kann unsicher werden.
3.Die jahrelange Konzentration auf die Herkunft (Gastarbeiterpolitik) schafft soziale Ausgrenzung und mangelnde Aufstiegschancen von MigrantInnen.
Lange wurde am Gastarbeitermodell und seiner Vorstellung temporĂ€rer ArbeitskrĂ€fte festgehalten. Maßnahmen zu Integration und Inklusion haben relativ spĂ€t in den 90er Jahren eingesetzt. Drittstaatenangehörige mĂŒssten heute ihrer Ausbildung entsprechend eigentlich um 30%, EingebĂŒrgerte um 20% mehr verdienen. Sie werden weit unter ihrer Qualifikation beschĂ€ftigt. Nach der erfolgten Dequalifizierung findet kein beruflicher Aufstieg mehr statt. Die Dequalifizierung nach der ersten BeschĂ€ftigung wird im Lebenslauf nicht mehr ĂŒberwunden.5
4.Ein sozial selektierendes Bildungssystem mit Tendenz zu homogenen Gruppen blockiert sozialen Aufstieg.
Trotz der im europĂ€ischen Vergleich geringen Kinderarmut schneidet Österreich in den sozialen Aufstiegschancen nach oben nur durchschnittlich ab. Die soziale Herkunft entscheidet ĂŒberaus stark den weiteren Lebensweg. Hohe Bildung und damit hohes Einkommen und hohe berufliche Position der Eltern bedeuten fĂŒr deren Kinder im hiesigen Schulsystem eine um 90 Punkte bessere Testleistung als von Kindern aus ElternhĂ€user mit weniger Bildung und Einkommen. In anderen LĂ€ndern betrĂ€gt dieser Abstand weniger als 40 Punkte.6
5.Zu geringe Investitionen in Dienstleistungen lassen z.B. PflegebedĂŒrftige und ihre Angehörigen allein und Potenziale im Dienstleistungssektor brach liegen.
Nirgendwo im Sozialsystem gibt es so hohe Selbstbehalte, nirgendwo wird so rigoros auf das eigene Vermögen und das der Angehörigen zugegriffen, wie im Falle einer PflegebedĂŒrftigkeit. Wird im Krankenhaus noch auf hohem Niveau fĂŒr uns gesorgt, sind wir, sobald wir als austherapiert gelten, auf uns allein gestellt oder werden im Alter zum Fall fĂŒr die Sozialhilfe. Österreich gibt 1,3% des Bruttoinlandsprodukts fĂŒr Pflege aus, DĂ€nemark 2,6%, Finnland 2,9%. Die sozialen Dienstleistungen wie Kinderbetreuung oder Pflege liegen in Österreich unter dem EU-Durchschnitt. Auch der Anteil der BeschĂ€ftigten im Sozial- und Gesundheitssektor ist unterdurchschnittlich (vgl. Abbildung 3).
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Abb. 3: Anteil der BeschÀftigten im Sozial- und Gesundheitssektor an den BeschÀftigten insgesamt, 1995-2012, ausgewÀhlte LÀnder (Eurostat online database)
6.Der Paternalismus des Sozialstaats schafft mangelnde Transparenz und Mitbestimmung: Arbeitslose am Arbeitsamt, Patienten in SpitÀlern, Migranten ohne Wahlrecht, Mitbestimmung in den Sozialversicherungen etc.
Hier wirkt auch der Dschungel des föderalen Systems mit seinen unterschiedlichsten Regelungen, die in vielen FĂ€llen sachlich nicht begrĂŒndbar sind und eine Verwaltungs- und Vollzugspraxis, die nicht den BĂŒrger, sondern den Untertanen sieht. Vieles atmet den obrigkeitsstaatlichen Wohlfahrtsstaat, Vater Staat, der seinen minderjĂ€hrigen Kindern Gaben zuteilt.
Besond...

Table of contents

  1. Deckblatt
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. Vorwort der Herausgeber
  6. 1. Herausforderungen
  7. 2. Reflexionen
  8. 3. Ethik – MenschenwĂŒrde
  9. 4. Gesellschaft – Politik
  10. Die Autoren

Frequently asked questions

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