
Brauchen wir Zeitungen?
Zehn GrĂŒnde, warum die Zeitungen untergehen. Und zehn VorschlĂ€ge, wie dies verhindert werden kann
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Brauchen wir Zeitungen?
Zehn GrĂŒnde, warum die Zeitungen untergehen. Und zehn VorschlĂ€ge, wie dies verhindert werden kann
About this book
Alle reden darĂŒber: Die Tageszeitungen stecken in der Krise. Neben dem RĂŒckgang der Verkaufsauflagen und den EinbrĂŒchen bei den Werbeerlösen prĂ€gen auch der Besitzerwechsel bei Verlagen und Zeitungstiteln sowie der krĂ€ftige Abbau an journalistischem Personal den aktuellen Trend in der Zeitunsgbranche. Viele Medienmacher erklĂ€ren die Zeitung fĂŒr tot, andere haben griffige Lösungsstrategien parat. Doch beide Seiten vernachlĂ€ssigen die grĂŒndliche Trendanalyse des Medienwandels.Gewiss tragen das Internet und die sich wandelnden Lebensstile der jungen Bevölkerung zur Misere bei. Ăbersehen wird dabei, dass auch die Zeitungsmacher selbst dazu beitragen, die Krise zu verschĂ€rfen. Viele verweigern sich der Anstrengung, das Publikum und seine Erwartungen an die Zeitung zu verstehen und auf das verĂ€nderte Nutzungsverhalten der jungen Erwachsenen nachhaltig einzugehen. Sie sehen nicht, dass der gröĂte Teil der Leserschaft - dies sind die berufstĂ€tigen Erwachsenen ab 35 Jahren - weiterhin eine aktuelle, gehaltvolle Tageszeitung mit hoher Informationsleistung wĂŒnschen. Diese Leserschaft erwartet, dass ihre Tageszeitung eine Orientierungshilfe in der tĂ€glichen Informationsflut bietet - und reagieren enttĂ€uscht, weil ihre Zeitung Informationsleistungen abbaut und nach und nach zum GeschichtenerzĂ€hler zu werden scheint.Auf der Grundlage langfristig angelegter Erhebungen und empirischer Studien zeigt der Autor, wann und warum die Zeitungen ihre Leser verloren haben. So ist ihr Reichweitenverlust, der auf eine Kluft zwischen MedienrealitĂ€t und Lesererwartungen zurĂŒckzufĂŒhren ist, kein Naturgesetz. Michael Hallers Befunden zufolge gibt es Wege, den Graben zwischen den jungen Onlinern und den Ă€lteren Offlinern zu schlieĂen. Der Autor formuliert VorschlĂ€ge, wie die Zeitung ihre Stimme im cross- und multimedialen Konzert wiederfinden und so auch neue Leserschaften erschlieĂen könnte.
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Information
Table of contents
- Cover
- Impressum
- Titel
- Ăber den Autor
- Inhalt
- Einleitung Was dieses Buch soll â und was nicht
- Kapitel 1 Der Journalismus: Warum missachtet er sein Handwerk?
- Kapitel 2 Die Gattung: Wer macht die Regionalzeitung kaputt?
- Kapitel 3 Wer oder was ist schuld am Reichweitenschwund?
- Kapitel 4 Junge Erwachsene: WofĂŒr brauchen sie Zeitungen?
- Kapitel 5 Wer will das Publikum verstehen?
- Kapitel 6 Wer soll das alles bezahlen? Das GeschÀftsmodell Zeitung
- Kapitel 7 Warum sind viele Regionalzeitungskonzepte falsch?
- Kapitel 8 Wann vollzieht der Lokalteil den Perspektivenwechsel?
- Kapitel 9 Online, offline und Crossmedia: Wohin geht die Reise?
- Kapitel 10 Next generation media â ohne Lesemedien?
- Zum Ausklang ein bisschen Theorie Tageszeitungen im gesellschaftlichen Wandel
- Literatur Gesamtverzeichnis
- Anhang