Aus einer Vielzahl von eingereichten BeitrĂ€gen wurden von einer Jury 21 Projekte aus verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit und der Schule fĂŒr dieses Buch ausgewĂ€hlt. Diese und Texte zum Thema Jugend und Jugendkulturen sind im Folgenden dargestellt. In diesem Buch wird versucht, aus einer Vielfalt von jugendkulturellen Projekten einige sehr interessante und spannende darzustellen, um die Erfahrungen und Beispiele an andere InteressentInnen in der Jugendarbeit oder in Schulen weiterzugeben, die es u. a. in ihrem beruflichen Alltag mit Jugendlichen zu tun haben. Dieses Buch ist ein Praxisbuch. Vielleicht finden unsere Leserinnen und Leser Anregungen sowie DenkanstöĂe fĂŒr ihre alltĂ€gliche berufliche Praxis und darĂŒber hinaus. Die Projekte werden in all ihrer Buntheit, ihren Prozessen und Schwierigkeiten dargestellt. Das ist bewusst so und kann durchaus auch als eine praktische Anregung gesehen werden.Beim Lesen dieses Buches wird schnell klar, dass das Thema Jugend sich nicht in einfache Worte fassen lĂ€sst. Die dargestellten Projekte spiegeln auch die kreative Vielfalt von Jugend(sub)kulturen in Deutschland wider. Dazu wollen wir mit diesem Buch auch beitragen und ermutigen gerade auch bei dem Thema Jugend und Jugendkulturen noch genauer hinzuschauen, sich nicht nur auf Artikel in den Tageszeitungen oder sonstwo ĂŒber Jugendliche zu verlassen, sondern vielleicht auch mal selbst auf Entdeckungsreise zu gehen in der Welt der Jugend(sub)kulturen.So geht die "Entdeckungsreise" in diesem Buch ĂŒber Musik, HipHop, bis hin zu Visual Kei ĂŒber Streetstyle und zurĂŒck. Eine Reihe von Bildern und Photos vervollstĂ€ndigen den Gesamteindruck und machen Lust auf mehr.

- 165 pages
- English
- ePUB (mobile friendly)
- Available on iOS & Android
eBook - ePub
About this book
Trusted by 375,005 students
Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.
Study more efficiently using our study tools.
Information
Jugendkulturarbeit 2.0
Die Zeiten sind glĂŒcklicherweise vorbei, in denen Jugendkulturarbeit unter Generalverdacht der âechtenâ Kulturschaffenden stand. Gottfried Benns geflĂŒgeltes Wort âKunst ist das Gegenteil von gut gemeintâ lieferte die Orientierung und ein Totschlagargument gegen alles vermeintlich nur âgut Gemeinteâ. Heute wird kaum noch bestritten, dass Jugendkulturarbeit nicht nur eine pĂ€dagogische, sondern auch eine kulturelle Bedeutung haben kann.
Das wurde nicht zuletzt dadurch erreicht, dass weltbekannte KĂŒnstler wie Sir Simon Rattle, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Projekte im Grenzbereich zwischen (hoher) Kunst und PĂ€dagogik umgesetzt haben, die von beiden Seiten hohe Anerkennung fanden. Durch die filmische Dokumentation âRhythm is itâ (2004) wurde insbesondere die AuffĂŒhrung des Balletts âSacre du Printempsâ bekannt, die von den Berliner Philharmonikern mit 250 Berliner SchĂŒlerInnen realisiert wurde. FĂŒr Simon Rattle hat diese Ăberwindung der Grenzen zwischen Kunst und Lebenswirklichkeit programmatische Bedeutung:
âDiese Musik ist fĂŒr jeden. Die Berliner Philharmonie ist keine Diva, die du anbeten musst, sie ist ein Platz, wo die auĂergewöhnlichste Musik gemacht wird, und jeder sollte daran teilhaben. Und wenn ich an irgendetwas glaube, wenn ich ĂŒberhaupt eine Religion habe, dann die, dass Musik fĂŒr jeden ist.â
(Simon Rattle in âRhythm is itâ).
Die intensive tanzpĂ€dagogische Arbeit mit den Jugendlichen wurde von dem Choreographen Royston Maldoom angeleitet, der als MitbegrĂŒnder der weltweiten Community Dance Bewegung diesem Medium groĂartige Wirkungsmöglichkeiten zutraut. Sein Motto âYou can change your life in a dance classâ wurde dem Film âRhythm is itâ als Untertitel beigegeben. In einer Rezension heiĂt es ĂŒber diese Dokumentation: âEiner der besten Filme, die je ĂŒber Fragen der Erziehung gedreht wurden. ⊠Dem Film geht es darum, eine ursprĂŒnglich deutsche Diskussion zu beleben â eine Diskussion um die Methoden von Bildung. Der Film stellt das Prinzip von Leistung und Wille der Idee von VerstĂ€ndnis und Kumpelhaftigkeit gegenĂŒber.â1
Durch diese und vergleichbare GrenzĂŒberschreitungen anerkannter AkteurInnen ist die Jugendkulturarbeit aus dem Zwielicht (weder richtige Kunst noch richtige PĂ€dagogik zu sein) herausgetreten, um sich fortan gegenĂŒber zwei AnsprĂŒchen legitimieren zu mĂŒssen: einem kĂŒnstlerischen und einem pĂ€dagogischen QualitĂ€tsanspruch. Das macht das Leben fĂŒr die AkteurInnen in der Jugendkulturarbeit nicht leichter, ermöglicht es aber, ihre Potenziale im Sinne formulierbarer QualitĂ€tsmerkmale weiter zu entwickeln.
Beide, Kunst und Jugendarbeit, spielen sich nicht im luftleeren Raum ab. Es ist deswegen notwendig, einen Blick in ihren Kontext zu werfen.
Walter Benjamin hat sich 1935 in seinem grundlegenden Aufsatz âDas Kunstwerk im Zeichen seiner technischen Reproduzierbarkeitâ Gedanken darĂŒber gemacht, wie sich durch die damals neuen Medien wie Fotographie und Film das Wesen der Kunst verĂ€ndere, und das lange vor dem digitalen Zeitalter, das die damals festgestellten Entwicklungen in unerhörtem AusmaĂ weiter vorangetrieben hat. In mancherlei Hinsicht ist die letzte Differenz zwischen Original und Kopie gĂ€nzlich verschwunden. In anderer Betrachtung könnte man vom âKunstwerk im Zeichen seiner vollstĂ€ndigen technischen Manipulierbarkeitâ reden, was die Frage nahe legt, ob es ĂŒberhaupt noch so etwas wie ein âOriginalâ gibt bzw., wo es zu lokalisieren ist: vor oder nach vollendeter Manipulation?
FĂŒr die Jugendkulturarbeit von heute hat das ambivalente Konsequenzen. Zum einen bekommt der Arrangeur die Möglichkeit, Kleines groĂ erscheinen zu lassen und mit diesem Bluff den pĂ€dagogischen Wert der Arbeit zu unterlaufen, auf der anderen Seite kann Jugendkultur in einen Wettstreit mit den âGroĂenâ treten, bei dem sie nicht von vornherein den KĂŒrzeren ziehen muss.
Die neuen technischen Möglichkeiten haben auch Einfluss auf das SpannungsverhÀltnis zwischen Prozess und Produkt, das in der Jugendkulturarbeit schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat. Es ist möglich, Ergebnisse zu erzielen, ohne dass es im Vorlauf einen nennenswerten Prozess gegeben hat.
Es kann deswegen bei der Bewertung der QualitĂ€t von Jugendkulturarbeit weniger um die Frage gehen, ob ein âansehnliches Produktâ entstanden ist. Viel wichtiger wird die Frage, was in ihm steckt bzw., wie weit es gelingt, junge Leute zu ihrem eigenen Ausdruck finden zu lassen. Daran bemisst sich nicht nur der kĂŒnstlerische, sondern auch der pĂ€dagogische Wert von Jugendkulturarbeit.
Einige (kritische und ermutigende) Gedankensplitter: Superstars
Wenn Jugendliche Erwachsenen die Show stehlen âŠ
Castingshows wie DSDS (Deutschland sucht den Superstar), Popstars, X-Faktor, Germanys Next Topmodel oder Das Supertalent ĂŒben eine erhebliche Anziehungskraft auf junge Menschen aus. Zehntausende bewerben sich Jahr fĂŒr Jahr. Die Shows sind attraktiv, weil sie versprechen, âunentdeckte Talenteâ ausfindig zu machen. Und welcher Jugendliche kann sich nicht gut mit dem Gedanken identifizieren, ein verkanntes Talent zu sein. FĂŒr 99,9 Prozent der TeilnehmerInnen endet die Veranstaltung allerdings eher negativ. Ihnen wird in einem genĂŒsslich zelebrierten Ritual deutlich gemacht, dass sie ârausâ sind, dass sie keine Chance haben, weil sie nicht der oder die Allerbeste sind. Diese Nachricht erreicht auch die ZuschauerInnen, die es gar nicht erst versucht haben und darin bestĂ€tigt werden, dass es fĂŒr die groĂe Masse keine Chance gibt.
FĂŒr die Jugendkulturarbeit ist das eine groĂe Herausforderung. Zum einen sprechen diese TV-Formate Sehnsuchtspotentiale an: d. h. Jugendliche zeigen sich vor diesem Hintergrund eher motivierbar, es âauch einmal zu versuchenâ. Zum anderen hat Jugendkulturarbeit die Aufgabe, eine diametral entgegen gesetzte Botschaft auszustrahlen: In jedem steckt ein Talent, das es zu entdecken und zu entwickeln gilt. Jeder hat eine Chance.
Mini-Playback-Show
Acht Jahre lang, von 1990 bis 1998, lief bei RTL eine Show, mit der schon den Kleinsten die heimliche Botschaft mit auf den Weg gegeben wurde: Du bist nur dann etwas Wertvolles, wenn du nicht so bist wie du bist. Die Grundidee der Show bestand darin, Kindern durch KostĂŒm und Maske das Aussehen eines prominenten Stars zu geben, um sie in dieser Verkleidung einen Hit des betreffenden Stars im Playback-Verfahren zum Besten geben zu lassen. Es war manchmal durchaus verblĂŒffend, wie âechtâ das Ergebnis aussah â nicht ganz verwunderlich, wenn man weiĂ, dass auch die ârichtigenâ Stars im Fernsehen in der Regel nur Playback singen.
Die Message der Jugendkulturarbeit muss demgegenĂŒber lauten: Du bist am wertvollsten, wenn du ganz du selbst bist.
The Young Americans
Mehrere Gruppen junger KĂŒnstlerInnen aus den USA touren durch viele LĂ€nder der Welt, um Jugendliche in Mitmach-Workshops fit fĂŒr die Beteiligung an einer BĂŒhnenshow zu machen, die nicht nur ihnen selbst, sondern auch dem Publikum, Eltern und Freunden, zeigt, dass mehr in ihnen steckt. Nach eigenen Worten geht es ihnen darum, âkĂŒnstlerische Impulse zu gebenâ und das âVertrauen in die eigenen kreativen KrĂ€fte zu entwickelnâ. Diese hohen Ziele sollen allerdings in einem Tempo erreicht werden, das an der Ernsthaftigkeit des BemĂŒhens Zweifel weckt: Die eineinhalbtĂ€gigen Workshops, die schon einen Tag spĂ€ter mit der âPremiereâ der fertigen Show gekrönt werden, können kaum mehr als AppetithĂ€ppchen sein. Es geht in Wahrheit weniger um die Förderung der âeigenen kreativen KrĂ€fteâ der Teilnehmenden als um ihre Komparsen-Ă€hnliche Rolle in einem Produkt, das die AnimateurInnen aus Amerika schon fertig im GepĂ€ck haben.
Eine gute Sache, wenn die Sache als das gesehen wird, was sie durchaus sein kann: eine ermutigende Selbsterfahrung, eine Anregung, sich in Zukunft intensiver mit den âeigenen kreativen KrĂ€ftenâ zu betĂ€tigen. Kontraproduktiv ist es allerdings, wenn die Illusion verbreitet wird, das sei es schon â oder: Erfolg und tosender Beifall seien auch auf Dauer ohne weiter gehende Anstrengungen zu erreichen.
Hauptrolle(n)
Ein Berliner Kinderzirkusprojekt, das in den ersten Jahren vor allem als BeschĂ€ftigungsprojekt fĂŒr arbeitslose KĂŒnstlerInnen und ArtistInnen gefördert wurde, musste sich mit dem Wunsch dieser AnleiterInnen auseinandersetzen, in den Shows selbst aufzutreten, weil sie darin doch ihre eigentliche Berufung sahen. Sie hĂ€tten gerne gezeigt, was sie konnten. Den Kindern und Jugendlichen hĂ€tten sie dabei allerdings âdie Show stehlenâ können. Es hat einige Zeit gedauert, bis sie begriffen hatten, dass ihre ProfessionalitĂ€t darin liegen musste, den Kindern und Jugendlichen einen möglichst guten sicheren Rahmen fĂŒr deren Auftritte zu geben. So waren sie fortan (gĂ€nzlich unschĂ€dlich) nur noch in den Pausen zwischen einzelnen Nummern als Fachleute fĂŒr den schnellen BĂŒhnenumbau zu sehen.
Es gibt gelungene Ausnahmen, in denen das Zusammenspiel zwischen Erwachsenen und Jugendlichen selber zum Thema gemacht wird. Ein schönes Beispiel dafĂŒr hat der Kinderzirkus Upsala aus St. Petersburg mit seinem StĂŒck âNachtwĂ€chterâ gezeigt, das er auf seiner JubilĂ€umstour zum zehnjĂ€hrigen Bestehen im Sommer 2010 in der Schweiz und in Deutschland aufgefĂŒhrt hat.2
Ăsthetik
Ein vergleichbares Problem kann auftauchen, wenn die JugendkulturarbeiterInnen zwar nicht selbst auf der BĂŒhne stehen wollen, aber unausgelebte Ambitionen als RegisseurInnen mit sich herumtragen. Sie können der Versuchung erliegen, den jungen Leuten ihre eigenen Ă€sthetischen Vorstellungen ĂŒberzustĂŒlpen, wo es doch eigentlich darauf ankĂ€me, in produktivem Mit- und Gegeneinander etwas zu entwickeln, mit dem die jugendlichen AkteurInnen sich auch dann identifizieren können, wenn es nicht nur ihren eigenen Ă€sthetischen Vorlieben entspricht. Die Erwachsenen können und sollen sich durchaus selbst in den Prozess mit einbringen, sich als Widerstandspotential, Reibe- oder ProjektionsflĂ€che zur VerfĂŒgung stellen, aber sie sollten nicht dominieren und damit dem Produktergebnis einen GroĂteil seiner potentiellen Kraft entziehen.
Klassische Vorbilder
Am Anfang eines Theaterprojekts, das vom Berliner Streetworkverein Gangway initiiert wurde, stand die Idee, Jugendlic...
Table of contents
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Jugendsubkulturen: Zwischen Kollektiv und Individuum
- Musik in der Offenen Jugendarbeit
- J-Rock in Germany: Visual Kei, eine Jugendkultur in Deutschland
- Bridges: Ein internationales Jugendbegegnungs-, Musik- und CD- Projekt als interkultureller BrĂŒckenschlag
- DEMOKRATIE! Auf die Ohren: Ein CD-Projekt gegen die âSchulhof-CDâ der NPD
- Rap for Peace: Die Entgrenzung von Streetstyle und Hochkultur als kulturpÀdagogische Herausforderung
- Berlin Bronx Connection: Eine Reise zwischen den Parallelen
- culture united: Vereint fĂŒr Respekt und Toleranz
- âWo Sprache aufhört, kommt die Gewaltâ: Zur Bedeutung von HipHop in der sozialpĂ€dagogischen Praxis anhand exemplarisch dargestellter FĂ€lle
- MĂ€dchenarbeit im Wandel
- Ruby Tuesday Rock Camp for Girls: âDonât fall in love with a rockstar â be a rockstar!â
- Girls Go Movie: âNach Perlen tauchen âŠ.â
- Frauenbilder: Ein interkultureller Malerei-Workshop fĂŒr MĂ€dchen
- FutureBoxx: Zeitmaschine in eine selbstbestimmte Zukunft
- Kiezklamotten: 1000xZukunft
- Jungenart
- Mannsbilder & Frauenzimmer: Uschi und Gildo im Jugendtreff
- Graffiti in der Jugendsozialarbeit â die ZĂ€hmung des Widerspenstigen?!
- Alte Schule Saalfeld: Graffiti macht Schule
- Resist To Exist: Ein Zelt-Festival von Punks fĂŒr Punks
- Jugendliche begleiten Jugendliche: Peer Education in der historisch-politischen Bildung
- Druckbude Chemnitz: Skaten in Chemnitz
- Lebenswelten: 70 Bremer Jugendliche dokumentieren in Text und Bild ihre Welt.
- Du & die Kamera: Culture Clips fĂŒr Vielfalt und jugendkulturelle Toleranz
- Swing high, swing low:Auf den Spuren der Lotterheinis
- Jugendkulturen und Schule
- Deine, meine, unsâre Kultur!? â Vielfalt erleben, entdecken, fördern: Ein schulĂŒbergreifender Projekttag in Weimar
- LeBe!: Lebenskunst und Berufsorientierung
- Jugendkulturarbeit 2.0
Frequently asked questions
Yes, you can cancel anytime from the Subscription tab in your account settings on the Perlego website. Your subscription will stay active until the end of your current billing period. Learn how to cancel your subscription
No, books cannot be downloaded as external files, such as PDFs, for use outside of Perlego. However, you can download books within the Perlego app for offline reading on mobile or tablet. Learn how to download books offline
Perlego offers two plans: Essential and Complete
- Essential is ideal for learners and professionals who enjoy exploring a wide range of subjects. Access the Essential Library with 800,000+ trusted titles and best-sellers across business, personal growth, and the humanities. Includes unlimited reading time and Standard Read Aloud voice.
- Complete: Perfect for advanced learners and researchers needing full, unrestricted access. Unlock 1.5M+ books across hundreds of subjects, including academic and specialized titles. The Complete Plan also includes advanced features like Premium Read Aloud and Research Assistant.
We are an online textbook subscription service, where you can get access to an entire online library for less than the price of a single book per month. With over 1.5 million books across 990+ topics, weâve got you covered! Learn about our mission
Look out for the read-aloud symbol on your next book to see if you can listen to it. The read-aloud tool reads text aloud for you, highlighting the text as it is being read. You can pause it, speed it up and slow it down. Learn more about Read Aloud
Yes! You can use the Perlego app on both iOS and Android devices to read anytime, anywhere â even offline. Perfect for commutes or when youâre on the go.
Please note we cannot support devices running on iOS 13 and Android 7 or earlier. Learn more about using the app
Please note we cannot support devices running on iOS 13 and Android 7 or earlier. Learn more about using the app
Yes, you can access Jugendkulturelle Projekte in Jugendarbeit und Schule by in PDF and/or ePUB format, as well as other popular books in Biological Sciences & Science General. We have over 1.5 million books available in our catalogue for you to explore.