Rohlfs Reisebericht stammt aus dem Jahre 1861 und schildert seine Reise von Oran Richtung Algerien.Inhalt: 1. Ankunft in Marokko2. Bodengestalt und Klima3. Bevölkerung.4. Die Religion5. Krankheiten und deren Behandlung.6. Uesan el Dar Demona.7. Eintritt in marokkanische Dienste.8. Die Hauptstadt Fes9. Mikenes und Heimreise nach Uesan.10. Politische Zustände11. Consulatswesen.12. Aufenthalt beim Großscherif von Uesan.13. Reise längs des atlantischen Oceans14. Reise südlich vom Atlas nach der Oase Draa15. Die Draa-Oase. Mordversuch auf den Reisenden. Ankunft in Algerien.

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Mein erster Aufenthalt in Marokko
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Military & Maritime HistoryMein erster Aufenthalt in Marokko
und Reise südlich vom Atlas durch die Oasen Draa und Tafilet
Gerhard Rohlfs
Inhalt:
Gerhard Rohlfs – Biografie und Bibliografie
Mein erster Aufenthalt in Marokko und Reise südlich vom Atlas durch die Oasen Draa und Tafilet
1. Ankunft in Marokko
2. Bodengestalt und Klima
3. Bevölkerung.
4. Die Religion
5. Krankheiten und deren Behandlung.
6. Uesan el Dar Demona.
7. Eintritt in marokkanische Dienste.
8. Die Hauptstadt Fes
9. Mikenes und Heimreise nach Uesan.
10. Politische Zustände
11. Consulatswesen.
12. Aufenthalt beim Großscherif von Uesan.
13. Reise längs des atlantischen Oceans
14. Reise südlich vom Atlas nach der Oase Draa
15. Die Draa-Oase. Mordversuch auf den Reisenden. Ankunft in Algerien.
Mein erster Aufenthalt in Marokko, Gerhard Rohlfs
Jazzybee Verlag Jürgen Beck
Loschberg 9
86450 Altenmünster
ISBN: 9783849625252
www.jazzybee-verlag.de
Frontcover: © Vladislav Gansovsky - Fotolia.com
Gerhard Rohlfs – Biografie und Bibliografie
Deutscher Afrikareisender, geb. 14. April 1831 in Vegesack, gest. 2. Juni 1896 in Godesberg, besuchte das Gymnasium in Bremen, kämpfte 1849 in Schleswig-Holstein, wurde nach der Schlacht von Idstedt zum Offizier ernannt, studierte dann in Heidelberg, Würzburg und Göttingen Medizin, trat als Arzt 1855 in die Fremdenlegion, wohnte der Eroberung der Großen Kabylie bei und machte sich die arabische Sprache und orientalische Sitten so zu eigen, dass er als Mohammedaner Marokko durchreisen konnte. 1862 durchzog er die marokkanische Sahara, erforschte das Wadi Draa, wurde von den Führern räuberisch angefallen und verwundet, erreichte aber noch glücklich die französische Grenze. Bei einer zweiten Reise 1864 gelangte er bis zur Oase Tuat, von der er die erste Beschreibung und Karte lieferte, kehrte dann über Ghadames und Tripolis 1865 nach Deutschland zurück, ging aber bald wieder nach Afrika und zog 1866 von Mursuk über Bilma nach Kuka am Tsadsee, wo er beim Sultan von Bornu gute Aufnahme fand. Da indes der Weg nach Wadai verschlossen blieb, brach er nach dem Binuë auf, fuhr ihn bis Lokodja hinab, dann den Niger aufwärts bis Rabba, von wo er 1867 zur Küste bei Lagos gelangte. 1868 begleitete er die englische Armee auf der abessinischen Expedition und erhielt dann den Auftrag, die Geschenke des Königs von Preußen an den Sultan von Bornu zu überbringen. Hiermit betraute er 1869 in Tripolis den Afrikareisenden Nachtigal, während er selbst eine Reise nach Kyrenaika und der Oase des Jupiter Ammon unternahm. Im Auftrag des Chedive führte er 1873–74 eine aus zehn Deutschen (darunter Zittel, Jordan, Ascherson) bestehende Expedition in die Libysche Wüste nach der Oase Siuah (Jupiter Ammon). 1875–76 durchreiste er die Vereinigten Staaten von Amerika. 1878–79 unternahm er mit Unterstützung der deutschen Reichsregierung und begleitet von Stecker eine Expedition von Tripolis nach Wadai, um dem Sultan Geschenke des deutschen Kaisers zu überbringen, wurde aber in der Oase Kufra von Suya-Arabern überfallen und beraubt. Nach Europa zurückgekehrt, begab er sich 1880 im Auftrage des deutschen Kaisers mit Stecker nach Abessinien, um einen Brief an den Negus zu überbringen; 1885 wurde er zum Generalkonsul in Sansibar ernannt, kehrte aber bald wieder nach Europa zurück und lebte seit 1890 in Godesberg am Rhein. Er veröffentlichte: »Reise durch Marokko« (Brem. 1868; 4. Ausg., Norden 1884); »Reise durch Nordafrika 1865–1867« (Ergänzungshefte zu »Petermanns Mitteilungen«, 1868 u. 1873); »Im Auftrag des Königs von Preußen mit dem englischen Expeditionskorps in Abessinien« (Brem. 1869); »Land und Volk in Afrika« (das. 1870; 3. Ausg., Norden 1884); »Von Tripolis nach Alexandrien« (Brem. 1871, 2 Bde.; 3. Ausg., Norden 1885); »Mein erster Aufenthalt in Marokko« (Brem. 1873; 3. Ausg., Norden 1885); »Quer durch Afrika. Reise vom Mittelmeer nach dem Tschadsee zum Golf von Guinea« (Leipz. 1874–75, 2 Tle.); »Drei Monate in der Libyschen Wüste« (Bd. 1 des Reiseberichts, Kassel 1875); »Beiträge zur Entdeckung und Erforschung Afrikas« (Leipz. 1876) und »Neue Beiträge« (Kassel 1881); »Reise von Tripolis nach der Oase Kufra« (Leipz. 1881); »Meine Mission nach Abessinien« (das. 1883); »Quid novi ex Africa?« (Kassel 1886).
Mein erster Aufenthalt in Marokko und Reise südlich vom Atlas durch die Oasen Draa und Tafilet
1. Ankunft in Marokko
Am 7. April 1861 verliess ich Oran und schiffte an Bord eines französischen Messagerie-Dampfers in Mers el kebir ein. Es war Nachmittag, als wir beim herrlichsten Wetter aus der grossen Bucht hinausdampften. Die meisten an Bord befindlichen Passagiere wollten, wie ich, nach Marokko, doch waren auch einige, die Nemours, Gibraltar und Cadix als Reiseziel hatten. Der grösseren Ersparniss wegen hatte ich einen Deckplatz genommen, da mein Geldvorrath äusserst gering war; das Wetter war eben so sommerlich, die das Dampfboot führenden Leute so freundlich und zuvorkommend, dass man kaum an die grösseren Unbequemlichkeiten des Decklebens dachte.
Zudem hatte ich genug mit mir selbst zu thun, ich hatte mir fest vorgenommen, ins Innere von Marokko zu gehen, um dort im Dienste der Regierung meine medicinischen Kenntnisse zu verwerthen. Zu der Zeit sprach man in Spanien und Algerien viel von einer Reorganisation der marokkanischen Armee; es hiess, der Sultan habe nach dem Friedensschlusse mit Spanien die Absicht ausgesprochen, Reformen einzuführen; man las in den Zeitungen Aufforderungen, nach Marokko zu gehen, jeder Europäer könne dort sein Wissen und sein Können verwerthen. Dies Alles beschäftigte mich, ich machte die schönsten Pläne, ich dachte um so eher in Marokko fortkommen zu können, als ich durch jahrelangen Aufenthalt in Algerien acclimatisirt war; ich glaubte um so eher mich den Verhältnissen des Landes anschmiegen zu können, als ich in Algerien gesucht hatte, mich der arabischen Bevölkerung zu nähern und mit der Sitte und Anschauungsweise dieses Volkes mich bekannt zu machen.
Um Mitternacht wurde ein kurzer Halt vor Nemours (Djemma Rassaua) gemacht, um Passagiere abzusetzen und einzunehmen, und wieder ging es weiter nach dem Westen, und als es am folgenden Morgen tagte, befanden wir uns gerade in gleicher Höhe von Melilla. Ich unterlasse es, eine Beschreibung der Küstenfahrt zu geben, von der sich überdies äusserst wenig sagen lässt. Nackt, steil und abschreckend fallen die Felswände ins Meer hinein. Freilich ist die Küste gar nicht so einförmig, wie sie sich in einer Entfernung von circa dreissig Seemeilen ausnimmt, welche Entfernung wir gewöhnlich hielten, auch konnte man deutlich manchmal Wald und Buschwerk unterscheiden; aber das belebende Element fehlt, kein Dorf, kein Städtchen ist zu erblicken, höchstens die einsame Kuppel des Grabmals irgend eines Heiligen sagt dem Vorbeifahrenden, dass auch dort an der Küste Menschen hausen.
Hätte nicht Spanien einige befestigte Punkte, Strafanstalten, an dieser Küste, sie würde vollkommen unbewohnt erscheinen. Alhucemas, Pegnon de Velez bekamen wir nach einander von ferne zu sehen, als einzige Zeichen von Menschenbauten. Denn wenn auch die Rifbewohner einige Dörfer an der Küste haben, so sind diese doch so versteckt angelegt, dass sie sich dem Auge des Vorbeifahrenden entziehen. Der Seeräuber scheut das Licht, er muss Schlupfwinkel haben, und die in unmittelbarer Nähe des Mittelmeers wohnenden Rifi sind nichts Anderes als Seeräuber, und zwar der schlimmsten Art. Freilich wagen sie sich heute nicht mehr aufs offene Meer, haben dazu auch weder passende Fahrzeuge noch genügende Waffen, aber wehe dem Schiffe, das an ihrer Küste scheitert, wehe dem Boote, welches der Sturm in eine ihrer Buchten treiben sollte.
Wie ganz anders ist die gegenüberliegende spanische Küste, grüne, wein- und olivenumrankte Berge, überall Städte, freundliche Villen und Dörfer, kleine Schiffe, die den Küstenverkehr vermittelm [vermitteln]; man kann keinen grösseren Gegensatz denken.
Gegen Abend desselben Tages verliessen wir die Küste, ohne sie jedoch ganz aus den Augen zu verlieren, und hielten auf Gibraltar, welches noch Nachts erreicht wurde. Bis zum folgenden Mittag ruhte der Dampfer, sodann wurde die Meerenge durchschnitten und wir waren um 3 Uhr vor Tanger. Zahlreiche Jollen waren gleich vorhanden, uns Passagiere aufzunehmen, die jetzt ausser mir fast nur noch aus Bewohnern des Landes Marokko bestanden. Eine Jolle war bald gefunden, aber man kann auch mit diesen kleinen Fahrzeugen nicht unmittelbar ans Land kommen, sondern bedarf dazu eines Menschen, der einen heraustragen muss. Bei sehr flachem Strande ist nämlich die Brandung so stark, dass die Böte dort nicht anlegen können. Ich miethete einen kräftigen Neger, der mich rittlings auf seinen Schultern vom Boote aus ans Land trug.
Für einzelne Reisende sind die Douane-Schwierigkeiten nicht lästig, zumal für mich, da mein Pass bekundete, dass ich unter englischem Schutze stände. Die Dragomanen der verschiedenen Consulate fragen die gelandeten Fremden nach ihrer Nationalität, und als ich meinen Bremer Pass in die Hände eines vornehm aussehenden Juden legte, des Dolmetsch des englischen Generalconsulates, waren im Augenblick alle Schwierigkeiten beseitigt. Die Hansestädte standen dazumal unter grossbritanischem Schutze, während Preussen sich durch Schweden vertreten liess.
Ein Absteigequartier war auch bald gefunden, das Hôtel de France, welches von einem Levantiner Franzosen gehalten wurde, ein reizendes Haus, in ächt maurischem Style. Von einem früheren Gouverneur der Stadt erbaut, gehörte dasselbe jetzt der marokkanischen Regierung, der Eigenthümer der Gastwirthschaft hatte es nur miethweise.
Ausser mir war noch ein Blumenhändler dort, der mit dem Bruder des Sultans, Mulei el Abbes, Geschäfte machen wollte, und auch hoffte bei den europäischen Consuln seine Waare absetzen zu können, dann ein Spanier, vormals Offizier der spanischen Armee: Joachim Gatell. Letzterer wollte, wie ich, in Marokko Dienste nehmen und lebte nun schon seit mehreren Monaten in Tanger. Ich weiss nicht, aus welchen Gründen er die spanische Armee verlassen hatte; als Verwandter von Prim, der sich soeben bei Tetuan noch so ausgezeichnet hatte, hätte er in Spanien sicher eine Zukunft gehabt. Beschäftigt mit der Uebersetzung des spanischen Artillerie- Reglements ins Arabische, wollte er dies dem Sultan präsentiren und dann in die marokkanische Armee eintreten. Nebenbei hatte ihm Mulei el Abbes noch glänzende Versprechungen gemacht.
Mein nächster Weg war sodann zum englischen Gesandten, Sir Drummond Hay. Obwohl ich nicht reich war, vielmehr beinahe von allen Mitteln entblösst, obwohl ich kein einziges Empfehlungsschreiben vorzuzeigen hatte und obschon ich ihm ein vollkommen Fremder und nicht einmal ein Engländer war, empfing mich Sir Drummond mit liebenswürdigster Zuvorkommenheit. Aber wie zerstieben meine Träume. Ich erfuhr, dass an eine Reorganisation der Zustände des Landes nicht gedacht würde, dass der religiöse Fanatismus eher zu- als abnähme, dass, wenn der Sultan für seine Person auch vielleicht Reformen in einigen Dingen wünsche, der Religionshass der Eingeborenen gegen alles Christliche so gross sei, dass an Ausführung nicht gedacht werden könnte. Allerdings habe der Sultan eine regelmässige Armee gebildet, aber diese sei nur dem Namen nach regelmässig, und falls ich auf dem Beschluss bestände, ins Innere des Landes gehen zu wollen, sei vor Allem erforderlich, äusserlich den Islam anzunehmen.
Entmuthigt kehrte ich ins Hotel zurück. Aber eine Berathung mit Gatell, der Reiz des Neuen, das Lockende, völlig unbekannte Gegenden durchziehen zu können, fremde Völker und Sitten, ihre Sprache und Gebräuche kennen zu lernen, ein Trieb zu Abenteuern, ein Hang, Gefahren zu trotzen: alles dies bewog mich, das Wagniss auszuführen, und nach einer zweiten Unterredung mit Sir Drummond wurde beschlossen, ich solle—(es war dies das einzige Mittel, um ins Innere des Landes Zugang zu bekommen)—äusserlich den Islam annehmen und eine Anstellung als Arzt in der Armee des Sultans nachsuchen. Unter dieser Verkleidung und mit solchen Intentionen, meinte Sir Drummond, sei ich in Fes eines guten Empfanges sicher und könne mich so lange im Lande aufhalten wie ich wollte. Mulei el Abbes, den ich versuchte zu besuchen, war indess nicht sichtbar für mich, jedesmal kam ich zu ungelegener Zeit.
Unterdessen machte ich mich rasch und mit Energie daran, meinen Vorsatz auszuführen, obschon alle anderen Europäer abriethen. Ich vermied aber so viel wie möglich mit ihnen in weitere Berührungen zu kommen, namentlich mied ich das spanische Consulat (obschon mir dasselbe später in Marokko viel Freundschaft erwiesen hat), um nicht als Spion verdächtigt zu werden. Denn hätten die Mohammedaner mich nach wie vor mit Christen verkehren sehen, so würden sie es gleich gemerkt haben, dass ich nur zum Schein übergetreten. So war ich nur fünf Tage in Tandja, wie der Marokkaner die Stadt nennt, und am sechsten Tage hatte ich dem Orte schon den Rücken gekehrt, in Begleitung eines Landbewohners, der es übernommen hatte, mich nach Fes bringen zu wollen.
Ich hatte meine Sachen auf das Nothdürftigste reducirt, ein Bündelchen mit Wäsche war Alles, was ich bei mir hatte, nach Landessitte trug ich es an einem Stocke hängend auf der Schulter; eine weisse Djelaba (ein weisses langes wollenes, mit Capuze versehenes Hemd) war meine Kleidung. Gelbe Pantoffeln, dann eine spanische Mütze, worein ich mein letztes Geld—eine englische Fünf-Pfundnote—genäht hatte, endlich ein schwarzer weiter europäischer Ueberzug, der als Burnus dienen konnte: das war mein Anzug. Ich hatte keine Waffen, ein kleines Buch mit Bleistift, um Notizen machen zu können, war in der Tasche verborgen. Dies war meine ganze Ausrüstung.
Gewiss ein Wagestück, unter solchen Umständen, mit solchen mehr als bescheidenen Mitteln in ein vollkommen fremdes Land eindringen zu wollen! Um so mehr, als ich von der arabischen Sprache nur die gewöhnlichsten Redensarten auswendig wusste und weit davon entfernt war, auch nur mangelhaft sprechen zu können. Allerdings hatte ich Eine Phrase gut auswendig gelernt, die Glaubensformel der Mohammedaner, welche, man kann es sagen, alleiniger Schlüssel zum Oeffnen dieser von so fanatischer Bevölkerung bewohnten Gegenden ist. Diese Glaubensformel—wer hätte sie nicht schon gehört oder gelesen—lautet: "Lah ilah il allah, Mohammed ressul ul Lah,"1 ausser Gott kein Gott, Mohammed ist der Gesandte Gottes.
Mein Gefährte schien vollkommen überzeugt, ich sei zum Islam übergetreten, nur glaube ich, vermuthete er, ich sei heimlich entflohen aus irgend einem verborgenen unlauteren Grund, vielleicht dachte er auch, dass bei den Christen der Uebertritt von einer Religion, wie bei den Mohammedanern mit dem Tode bestraft würde; aber das schien ihm gewiss, dass mein Päckchen mit Wäsche gestohlen sei, vielleicht noch andere Sachen enthielte und ich mich damit aus dem Staube machen wolle. Natürlicherweise mussten ihm solche Gedanken kommen: ein Marokkaner, wenn er auf Reisen geht, beschwert sich nie mit Wäsche zum Wechseln, und wenn es selbst der Sultan wäre.
Wir sch...
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