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Briefe 1782 - 1785
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Dieser Band enthÀlt Goethes Briefe aus den Jahren 1782 - 1785. Goethe war ein sehr produktiver Briefeschreiber, was sich in diesem Werk ebenfalls widerspiegelt.
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Information
1782
5/1376.
An Charlotte von Stein
Mit dem ersten langsamen Scheine des Tages sag ich dir einen Willkomm in's neue Jahr, du weisst mit welcher Zufriedenheit ich es anfange, und daĂ ich nur Einen Wunsch habe dir recht danckbaar seyn zu können, da ich dir alles schuldig bin. Es ist mir als wenn mich nun kein Ăbel berĂŒhren könnte, die schönsten Aussichten liegen vor mir. Mein Vorsatz zu Hause zu mahlen ist schwanckend, und doch mögt ich gleich zu Anfange etwas ĂŒber mich gewinnen. Sage mir liebste wie du geschlafen hast. Ich schicke ein kleines Gerichte. Leb wohl! Leb wohl! d. 1. Jan. 82.
G.
Schicke mir die Everdingens und Dietrichs. Beykommendes bitte als ein GeheimniĂ zu verwahren, es ist ein lĂ€cherliches Werck, und besser ausgefĂŒhrt als gedacht.
5/1377.
An Charlotte von Stein
Gotha den 1. Januar.
Wiewohl Sie mir schon eine abschlÀgliche antwort gegeben haben wage ich es doch Sie nochmals auf den Donnerstag zur redoutte zu bitten, niemand weis hier ein wort von dieser invitation als die Frau von Seckendorf, wenn Sie wollen recht artig seyn so Kommen Sie Donnerstag mittag, weil wir da beym Prinz August speisen leben Sie bis dahin wohl und Kommen Sie und zwar bald.
Charlotte.
Diese Briefe erhalt ich eben Liebe Lotte durch eine Staffette. Was das fĂŒr eine Unruhe in den FĂŒrstlichen Gliedern ist. Sie können weder stille sizzen noch andre lassen. Wenn es noch eine französche Chaussee wĂ€re, lies ichs gelten, aber ein Zug wie durchs rothe Meer nach des ungenannten Beschreibung. Es geht ein Thauwind, und was schlimmer als alles ist, ich mag nicht. Sag du mir auch daĂ ich nicht soll damit ich meiner Sache recht gewiĂ bin. Ich will ihr einen artigen Brief schreiben, das mag ihr gnĂŒgen. Vor FrĂŒhjahr kriegt mich niemand zum Spas aus dem Neste.
Schicke mir doch meine BĂŒcher. Die Kupfer behalte.
Der Wind verdirbt mir eine Eis Parthie ich wollte draus essen. Und hoffte dich, vor oder nach Tisch auch auf dem glatten Elemente zu bewillkommen. Adieu Liebste. Sag mir ein Wort.
Unsre Herrschafften kommen also kaum zur Redoute, wenigstens Marode. Adieu. Willst du hinauf gehn?
d. 2. Jan. 82.G.
5/1378.
An Charlotte von Stein
Lege, meine Liebe, diese Bogen zu der ĂŒbrigen Abschrifft, was noch fehlt wird bald nachkommen, alsdenn lass ich dir's binden.
Sage mir wieviel deine Mutter Geld braucht und wie bald sie es erstatten will, wenn es nicht auf zu lange ist kann ich es ihr selbst geben, es ist mir eingefallen wie ich es machen kann.
Sag mir was ich so gern höre. Das entsetzliche Wetter macht mir keine Freude, es ist doch immer schöner wenn die Sonne scheint, es mag innwendig aussehn wie es will.
Ich bleibe zu Hause und bin fleisig. Was beginnst du?
Wie wohl ist mir daà ich nicht unterweegs zum Diné bin. d. 3. Jan. 82.G.
5/1378a.
An Carl Christian von Herda
Hochwohlgebohrner
Insonders hochgeehrtester
Herr Geheimderath,
Die gĂŒtige Zuschrifft womit Sie mich bey dem eingetretnen Jahreswechsel beehrt, war mir ein neuer Beweis von dem Freundschafftlichen Andencken dem ich mich so sehr empfohlen wĂŒnsche. Angern habe ich neulich Eisenach zu einer Zeit verlassen, wo ich Ihrer gefĂ€lligen Einladung noch erst recht hĂ€tte geniesen sollen.
Behalten Sie mir Ihre schÀtzbaare Freundschafft und glauben daà ich an Ihrer Gesundheit, an allem was Sie angehen mag, besonders an dem Wohl der lieben Ihrigen den lebhafftesten Antheil nehme, mit welchen Gesinnungen und der vollkommensten Hochachtung ich mich unterzeichne
Ew Hochwohlgeb.
gehorsamsten
Diener
Weimar d. 3 Jan. 82.Goethe.
5/1379.
An Charlotte von Stein
Wie du die Augen aufthust mögt ich dir einen guten Morgen sagen, und hören wie du geschlafen hast. Ich schreibe dies Zettelgen, schon ganz frĂŒhe und muss es liegen lassen bis es Tag wird. Indess antworte ich mir selber und sage mir in deinem Nahmen das beste. Ich freue mich auf ein sĂŒses Wort von dir im Masken GetĂŒmmel, freue mich aber nicht auf das GetĂŒmmel, was heute unser schönes ruhiges Zusammenseyn unterbrechen wird. d. 4. Jan. 82.
G.
5/1380.
An Charlotte von Stein
Noch eine Nachschrifft zu diesem BlÀttgen. Erlaube mir daà ich mit dir esse und nach Tisch den Schirm, wie du es gestern verlangtest, mahle. Hier schick ich auch die Farben und hoffe sie werden gut seyn. Sie kommen von hohen blonden HÀnden.
d. 4. Jan. 82.G.
5/1381.
...Table of contents
- 1782
- 1783
- 1784
- 1785
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