Briefe 1792 - 1796
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Briefe 1792 - 1796

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Briefe 1792 - 1796

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Dieser Band enthält Goethes Briefe aus den Jahren 1792 - 1796. Goethe war ein sehr produktiver Briefeschreiber, was sich in diesem Werk ebenfalls widerspiegelt.

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Information

Year
2012
eBook ISBN
9783849616458

1796

11/3250.
An Friedrich Schiller
Nur soviel will ich in der Kürze melden: daß endlich die Möglichkeit erscheint mich von hier los zu machen, und daß ich morgen, zwischen drey und vier, bey Ihnen einzutreffen hoffe. Ich freue mich sehr Sie wieder zu sehen.
W. d. 2. Jan. 96.G.
11/3251.
An Christian Gottlob Voigt
Der Beckerische Brief ist bey mir liegen geblieben. Wenn Sie ihm schreiben, so haben Sie ja wohl die Güte ihm zu sagen: daß ich selbst antworten und wo nicht gleich zu dem nächsten doch gewiß zu dem folgenden Taschenbuch etwas beytragen werde.
Freytags wird bey mir alles bereit seyn die Gesellschaft zu empfangen, Sie haben ja wohl die Güte meine Stelle zu vertreten. Ich wünsche recht wohl zu leben. W. d. 3. Jan. 1796.
G.
11/3252.
An Carl Ludwig von Knebel
Da ich auf einige Zeit nach Jena gehe, wünsche ich dir wohl zu leben in deiner einsamen Hütte. Hiebei schicke ich eine Rolle Geld; es ist das Ordinarium von der Herzogin. Die 600 Rthlr. werden auch halb anlangen. Danke Herder für seinen Besuch am Neujahrstag, bitte ihn, uns doch auch bald etwas vorzulesen. Ich hoffe in Jena fleißig zu sein. Lebe wohl.
3. Januar 96.
G.
11/3253.
An August Wilhelm Iffland
[Concept.]
Unsere Hoffnung Sie hier zu sehen ist auf eine zu empfindliche Weise getäuscht worden, als daß ich nicht wünschen sollte Sie möchten, zu irgend einer andern Zeit, die Reise zu uns unternehmen. Vor oder nach Ostern würde ein günstiger Zeitpunct seyn, selbst wenn Sie in der Charwoche kämen, in welcher wir nicht spielen, man könnte sich durch Proben auf die Osterfeyertage vorbereiten. Möchten Sie doch, wenn auch nur kurze Zeit, bey uns die traurigen Scenen vergessen, von denen Sie nun schon so lange Zeuge sind. Wollten Sie mir gelegentlich die Rollen nennen, in denen Sie aufzutreten wünschen, so könnte ich, wenn sie noch nicht einstudirt sind, darauf einige Vorbereitung machen. Ich wünsche recht wohl zu leben.
W. d. 4. Jan. 1796.
11/3254.
An Johann Gottfried Herder
[Anfang Januar.]
Der Herzog hat mir vor seiner Abreise gesagt, daß man mir 600 Rthlr. von der Kammer auszahlen werde, über welche ich, als über eine mir von Serenissimo aufgetragne Ausgabe, quittiren und dir sie einhändigen solle. Welches ich auch zu thun bereit bin, obgleich es ebenso gut durch eine Quittung des Herrn Geheimerath Schmidts, aus dessen Händen du nachher das Geld erhalten kannst, abgethan werden kann.
11/3255.
An Carl Ludwig von Knebel
... Aus meinem Hause wird man dir melden wenn die 600 rh. für Herder anlangen. Es wäre mir lieb wenn du sie alsdann eines Abends selbst abholen und an die Behörde schaffen wolltest, ohne Aufsehen und damit man selbst bey mir nicht wüßte wo sie eigentlich hinkommen. Lebe recht wohl in deiner Einsamkeit, ich befinde mich vergnügt und meine Arbeit geht von Statten.
Jena d. 6. Jan. 96.G.
Ich habe Ordre gestellt, daß das Geld entweder dir selbst oder deinem Bedienten gegen Quittung soll verabfolgt werden.
11/3256.
An Christiane Vulpius
Ich muß dir nur sagen, meine liebe, daß es mir ganz wohl geht. In acht Tagen hoffe ich mit dem siebenten Buche zu Stande zu seyn, und dann werde ich vergnügt zurück kehren. Alle Morgen gehe ich spazieren und die Abende war ich bey Schiller. Nun bin ich auf drey Abende in die Stadt geladen und damit geht die Zeit so hin. Das Wetter begünstigt mich sehr und in allem befinde ich mich leidlich. Die Götzen kocht nicht übel, nur, weil sie im Ofen kocht, sind die Sachen wohl einmal rauchrigt. Vor einigen Tagen hatte ich Gäste die mir meinen Keller ziemlich aufräumten. Dagegen hat Herr v. Milkau mir wieder Engl. Bier zukommen lassen. Lebe recht wohl. Der Presskopf und das Leberwürstchen dauert noch. Von Wein schicke mir etwas Werthheimer, aber kein Bier. Lebe wohl grüße Gusteln und behalte mich lieb.
Jena d. 8. Jan 1796.G.
11/3257.
An Christiane Vulpius
Du besorgst, mein liebes Kind, die inliegenden Packete nach den Aufschriften.
Mir geht es recht wohl und ich werde wohl mein siebentes Buch zu Ende bringen.
Wenn du auf den Sonntag, wird seyn der 17te, wohl bist und es hübsch Wetter ist; so könntest du mich abholen. Du müßtest aber unsern gewöhnlichen Kutscher nehmen, denn der letzte Wagen stieß abscheulich.
Du kämst morgens bey Zeiten und äßest mit mir und wir führen etwa um drey Uhr wieder ab.
Schreibe mir gleich Antwort ob du kommen willst, damit ich mich darauf einrichte.
Auf alle Fälle schickst du mir den Wagen; aber, wie schon gesagt, den gewöhnlichen. Wenn du kommst bringst du das Bübchen mit. Grüße es recht schön, und behalte mich lieb, ich freue mich dich hier zu sehen.
Jena d. 12. Jan. 1796.G.
11/3258.
An Christiane Vulpius
Ich erwarte dich mit Freuden, mein liebes Herz, auf den nächsten Sonntag früh. Das Wetter wird hoffentlich gut bleiben, nimm aber doch meinen Pelz mit und wickle dich und das Kind recht ein. Mein siebentes Buch ist fertig und das achte wird auch bald nachfolgen. Wie angenehm ist mirs daß ich dencken kann dich bald in meiner Stube zu sehen. Du fährst nur gleich im Schloße an und ich will bestellen daß das Bübchen aufs Kabinet kann. Lebe recht wohl und liebe mich. Jena d. 15. Jan. 96.
G.
11/3259.
An Carl Ludwig von Knebel
[18. Januar.]
Hierbey der versprochne Almanach. Das Geld ist bey mir angelangt. Ich wollte du möchtest es heute Abend selbst bey mir abholen. Es ist meist in Golde und nicht schwer zu tragen, damit es nicht durch viele Hände gehe. Lebe recht wohl.
G.
11/3260.
An Friedrich Schiller
Vielen Danck für die schönen Exemplare, hier kommt ein geringeres zurück. Jedermann spricht gut von dem Almanach. Es ist eine allgemeine Nachfrage darnach.
Die Epigramme sind noch nicht abgeschrieben, auch fürchte ich Sie werden mir so vorauslaufen daß ich Sie nicht einhohlen kann. Die nächsten vierzehn Tage seh ich wie schon verschwunden an. Die neue Oper wird uns noch viel zu schaffen machen, es wird aber auch ein lustiges und erbauliches Werck. Leben Sie recht wohl und haben noch tausend Danck für alles Gute und Liebe. Sobald als möglich besuche ich Sie wieder.
W. d. 20. Jan. 96.G.
11/3261.
An Johann Heinrich Meyer
Weimar den 22. Januar 1796.
Es ist recht schön, daß gleich anfangs unsere Briefe im Wechsel gegangen sind, auf diese Weise können wir öfter Nachricht von einander haben.
Ihren Brief vom 12. Dec. habe ich in Jena erhalten, wo ich mich aufhielt um das siebente Buch meines Romans in Ruhe zu schreiben. Schiller grüßt Sie bestens. Wir sind jetzt im Gusto Disticha, zu Ehren unserer Freunde, zu machen, wovon ich Ihnen einige beylegen werde. Sie sollen bald die Briefe für Neapel haben, um sich solcher nöthigenfalls bedienen zu können, ich hoffe auch bis dahin eine Auszahlung an Heigelein zu bewirken. Über Ihre Entdeckung freue ich mich sehr, und ich bin ü...

Table of contents

  1. 1792
  2. 1793
  3. 1794
  4. 1795
  5. 1796

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