Die Westöffnung Russlands unter Peter I. und Katharina II., die Errichtung moderner Staatlichkeit in den deutschen Territorialstaaten und ihre Weiterentwicklung in der Zeit des aufgeklĂ€rten Absolutismus, Russlands Aufstieg zur GroĂmacht und die Entstehung der europĂ€ischen "Pentarchie", vielfĂ€ltige dynastische Verbindungen und kulturelle EinflĂŒsse, die Revolutionierung Europas durch Napoleon und die Abwehr des napoleonischen Imperialismus â es ist eine vielgestaltige Geschichte, in die die deutsch-russischen Beziehungen und ZusammenhĂ€nge im "langen 18. Jahrhundert" eingebunden sind.
Der vorliegende Band illustriert diese ZusammenhĂ€nge in 25 gemeinsamen BeitrĂ€gen deutscher und russischer Historiker. Kurze Sachdarstellungen, ergĂ€nzt durch Dokumente und Bildquellen, werfen Schlaglichter auf die Entwicklung deutsch-russischer Wechselwirkungen. Der Band setzt das dreiteilige Werk "Deutschland-Russland. Stationen gemeinsamer Geschichte, Orte der Erinnerung" fort, von dem der Band ĂŒber das 20. Jahrhundert bereits vorliegt und ein weiterer ĂŒber das 19. Jahrhundert folgen wird.
