iPad für Späteinsteiger
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iPad für Späteinsteiger

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iPad für Späteinsteiger

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About this book

Wenn Sie sich für ein neues iPad, egal welches Modell, interessieren, halten Sie das richtige Buch in Ihren Händen. Dieses Buch wurde für alle verfasst, die ihr neues iPad einfach nur mit Freude nutzen wollen - ganz ohne Vorkenntnisse und ohne wirres Fachchinesisch! Die wichtigsten Apps richtig einsetzenMit dem iPad surfen Sie durch das Internet, rufen Ihre E-Mails ab, führen Video-Telefonate, lesen Bücher, hören Musik, kaufen Bahntickets und Eintrittskarten für den nächsten Theaterbesuch und vieles andere mehr. Wie die Apps auf Ihr iPad kommen, ist schnell erklärt und natürlich auch Gegenstand dieses Buchs. Sie erfahren, wie Sie Ihr iPad richtig einrichten und bedienen, welches gute Zubehör es dafür gibt und wie die Standard-Apps funktionieren, die auf Ihrem iPad auf jeden Fall vorhanden sind.iPad für Späteinsteiger hilft Ihr iPad perfekt einzurichtenDas Buch liefert Ihnen nicht nur das notwendige Grundlagenwissen, sondern gibt Ihnen viele Anregungen, das schier unendliche Anwendungsspektrum Ihres iPads selbst zu erkunden und zu erweitern. Denn das iPad kann noch mehr als Sie denken. •iPad Air, iPad 2 oder iPad mini? Das richtige iPad für Sie•Mit oder ohne Mobilfunkverbindung?•Cover, Smart Cases, Hüllen und Taschen•Für Kenner: Moshi VersaCover und DODOcase•Eingabehilfen: Tastaturen und Eingabestifte•Ortungsdienste aktivieren und iPad konfigurieren•Tippen und Wischen: Fingergesten ganz einfach•Schreiben mit der virtuellen Tastatur•Kontrollzentrum und Mitteilungszentrale•Wie Sie wichtige Einstellungen schnell anpassen•Sonderfall: der persönliche Hotspot•So funktionieren die Erinnerungen•Videotelefonie mit FaceTime•Termine in den Kalender eintragen•Fotografieren mit der iPad-Kamera•Fotos und Videos aufnehmen und übernehmen•Kontakte eingeben oder von anderen Geräten übernehmen

Frequently asked questions

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Information

1Das richtige iPad für Sie
Das iPad gibt es in unterschiedlichen Modellen und Ausführungen. Falls Sie sich noch nicht für ein bestimmtes iPad entschieden haben oder ein altes durch ein neues iPad ersetzen möchten, gibt Ihnen dieses Kapitel eine kleine Kaufberatung: Sie lernen die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen kennen und können entscheiden, welches Modell für Sie das richtige ist. Sollten Sie bereits im Besitz eines iPads sein, finden Sie hier noch einige Anregungen für nützliches Zubehör, mit dem Sie Ihr iPad ausstatten können.
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Das iPad gibt es nicht nur in zwei unterschiedlichen Größen als iPad mini und iPad Air, sondern auch in unterschiedlichen Ausführungen. (Foto: Apple)

1.1iPad Air oder iPad mini?

Die allererste Entscheidung, die Sie treffen müssen, betrifft die Größe Ihres iPads. Sie haben die Wahl zwischen dem iPad 2 bzw. dem iPad Air, die beide ungefähr 24 x 18,5 Zentimeter groß sind, und dem iPad mini, dessen äußere Abmessungen etwa 20 x 13,5 Zentimeter betragen. Obwohl die Zentimeterangaben nur einen relativ kleinen Unterschied aufweisen, werden Sie erstaunt sein, wie verschieden die beiden Geräte wirken, wenn Sie sie tatsächlich in der Hand halten. Gefühlt ist das iPad mini dann nämlich nur noch halb so groß wie seine großen Brüder. Außerdem wiegt es lediglich gut 300 Gramm und ist damit nur etwas mehr als halb so schwer. Leider kostet das iPad mini nicht die Hälfte eines normalen iPads – gegenüber einem iPad 2 sparen Sie gerade einmal 90 Euro, gegenüber einem iPad Air mit vergleichbarem Bildschirm sparen Sie ebenfalls nur 90 Euro.
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Kaufen Sie nicht blind, sondern probieren Sie aus!
Auch wenn es iPads nicht überall zu kaufen gibt, wo Computer und Smartphones angeboten werden, finden Sie in jeder größeren Stadt einen Elektronikmarkt mit einer Apple-Abteilung oder sogar einen Apple-Händler, bei dem Sie auch die unterschiedlichen iPad-Modelle inspizieren können.
Grundsätzlich ist die Größe der einzige Unterschied zwischen einem iPad und einem iPad mini. Wenn Sie beide Geräte nebeneinanderlegen und einschalten, werden Sie sehen, dass auf beiden exakt das Gleiche zu sehen ist und sich beide auf exakt die gleiche Weise bedienen lassen.
Welche Größe für Sie besser geeignet ist, hängt ganz davon ab, was Sie mit Ihrem iPad vorhaben. Klar, ein kleines iPad ist wesentlich einfacher zu transportieren und wesentlich leichter zu handhaben: Im Gegensatz zum großen iPad können Sie das iPad mini mühelos mit einer Hand halten und oft sogar mit einer Hand bedienen. Das ist ideal, wenn Sie damit im Bett oder auf der Couch ein Buch lesen oder einen Film schauen. Das iPad mini hat nicht nur einen größeren Kuschelfaktor, auch als Navigationsgerät im Auto oder Segelflugzeug ist ein iPad mini deutlich besser geeignet, weil es sich leichter unterbringen lässt.
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iPad mini und iPad unterscheiden sich tatsächlich nur in der Größe voneinander. (Foto: Apple)
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Sie können das iPad mini mühelos in einer Hand halten und es mit dieser Hand auch noch bedienen. (Foto: Apple)
Weniger ideal ist das iPad mini, wenn Sie damit im Internet surfen oder längere Texte schreiben möchten. Sie müssen dann die relativ kleine Darstellung der Internetseiten immer wieder vergrößern, um Details erkennen zu können, und werden manchmal Mühe haben, auf der kleinen Tastatur, die Ihnen „virtuell“ auf dem Bildschirm des iPad mini angezeigt wird, die richtigen Tasten zu treffen. Außerdem ist die Kleindarstellung natürlich dann ein Problem, wenn Sie ohnehin leichte Sehprobleme haben, die Sie noch nicht oder nicht mehr angemessen mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert haben. Klein ist nämlich wirklich klein und ein Grund mehr, die iPads vor dem Kauf auszuprobieren.
Ein Vorteil des kleinen Bildschirms ist, dass dort alles gestochen scharf und brillant darstellt wird, da die Bildpunkte eng nebeneinanderliegen. Vergleichen Sie die Darstellung des normalen iPad mini mit einem größeren iPad 2, wird Ihnen das Bild deutlich weniger scharf und weniger brillant vorkommen. Eine vergleichbare Schärfe und ähnlich knackige Farben bietet erst das deutlich teurere große iPad Air mit Retina-Display, dessen Auflösung – gemeint ist damit die Anzahl der Bildpunkte, die der Bildschirm darstellt – doppelt so hoch ist. Noch schärfer und knackiger ist die Darstellung auf dem iPad mini mit Retina-Display, das allerdings nur 90 Euro weniger kostet als das iPad Air.
Im direkten Vergleich mit dem iPad mini ist die Größe des iPad Air so beeindruckend, dass Sie wahrscheinlich gleich alle beide anschaffen wollen – das kleine zum Rumlümmeln und das große für die ernsthafte Nutzung.

1.2iPad 2 oder iPad Air?

Wenn Sie ein iPad 2 und ein iPad Air vor sich haben, ausprobieren und direkt miteinander vergleichen, entscheiden Sie sich mit einiger Sicherheit sofort für die 100 Euro teurere Air-Variante. Die schärfere Darstellung macht sich besonders bei Textdarstellungen bemerkbar. Sollten Sie Ihr iPad auch zum Lesen von Büchern oder zur intensiven Internetrecherche mit langen Textpassagen einsetzen wollen, sollten Sie nicht zögern, die zusätzlichen 100 Euro zu investieren.
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iPad 2 und iPad mit Retina-Display im Direktvergleich. (Foto: Apple)
Planen Sie hingegen, Ihr iPad vorrangig als mobiles Heimkino, als Navigationsgerät oder als Fotoalbum einzusetzen, genügt auch ein iPad 2. Bei der Wiedergabe von Filmen und Fotos macht sich der Darstellungsunterschied weniger stark bemerkbar.
Das iPad Air ist einem iPad 2 jedoch nicht nur in der Darstellung, sondern auch in der Geschwindigkeit überlegen. Das ist auch kein Wunder, schließlich ist das iPad 2 ein veraltetes Vorgängermodell des aktuellen iPad Air. Besonders deutlich zeigt sich die geringere Geschwindigkeit bei Spielen, die oft besondere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit stellen. Haben Sie Spaß am Spielen, gönnen Sie sich ein iPad Air.

1.3Mit oder ohne Mobilfunkverbindung?

Eine weitere Grundsatzentscheidung, die Sie treffen müssen, betrifft die Internetverbindungsmöglichkeiten Ihres iPads. Denn Internet muss sein: Ein iPad ist nicht nur Ihr mobiles Schaufenster ins Internet, es bezieht auch Aktualisierungen (Updates), Programme (Apps), Daten, E-Mails und alle möglichen anderen Informationen aus dem Internet. Jedes iPad ist zu diesem Zweck mit einem WLAN-Modul ausgestattet, das sich drahtlos mit einem WLAN-Zugangspunkt (Router, Access Point oder HotSpot) verbinden kann. WLAN steht für „Wireless Local Area Network“, also „drahtloses lokales Netzwerk“, und wird auch als WIFI bezeichnet.
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Die Abkürzungen WLAN und WIFI bezeichnen dasselbe – einen drahtlosen Internetzugang.
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Internetzugang über Telefonkabel oder Kabelanschluss
Für die Zugangsmöglichkeit müssen Sie zu Hause selbst sorgen, indem Sie zum Beispiel einen DSL-Vertrag mit Internetflatrate bei einem der großen Telekommunikationsanbieter wie Telekom, 1&1 oder Vodafone abschließen. Alternativ können Sie den Internetzugang auch bei einem Kabelanbieter buchen und über einen Kabelanschluss einrichten. Um die WLAN-Verbindung ins Internet herstellen zu können, benötigen Sie dann einen WLAN-Router bzw. ein Kabelmodem mit WLAN-Modul. Die meisten Anbieter stellen Ihnen das erforderliche Gerät kostengünstig oder sogar völlig kostenlos zur Verfügung. Sollten Sie bereits einen Internetzugang nutzen oder anderweitig Zugriff auf das Internet haben, finden Sie unter der Adresse www.toptarif.de eine tagesaktuelle Anbieter- und Tarifübersicht mit Verfügbarkeitsprüfung.
Ihr iPad erkennt den WLAN-Zugang automatisch, Sie müssen es bei der ersten Nutzung einmalig mit einem Zugangskennwort anmelden (wie das genau funktioniert, erfahren Sie in Kapitel 3). Die WLAN-Verbindung ist schnell und sehr komfortabel, da Sie sich mit Ihrem iPad im Umkreis des WLAN-Zugangspunkts frei bewegen können. Wie groß dieser Umkreis ist, hängt von der Beschaffenheit der Wände und Decken ab. Üblicherweise können Sie sich mit Ihrem iPad 10 bis 20 Meter vom Zugangspunkt entfernen, bis die Verbindung abbricht. Weiter nicht.
WLAN-Zugangspunkte gibt es auch in vielen öffentlichen Gebäuden, Hotels, Bahnhöfen, Flughäfen und den meisten gastronomischen Betrieben. Allerdings ist deren Nutzung oft kostenpflichtig oder wie bei Universitäten und Stadtbibliotheken an eine Benutzerregistrierung gebunden.
WLAN-Verbindungen sind also immer stationär und damit lokal eng begrenzt. Diese Begrenzung können Sie aufheben, indem Sie Ihr iPad per Mobilfunk mit dem Internet verbinden. Dafür muss es allerdings mit einem Einschub für die SIM-Karte eines Mobilfunkanbieters ausgestattet sein und über die entsprechenden Sende- und Empfangsmodule verfügen. Dies ist nur bei den iPads der Fall, die den Zusatz „Cellular“ und „3G“ tragen.
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SIM-Karten für iPads
Die notwendige SIM-Karte für Ihr iPad bekommen Sie, wenn...

Table of contents

  1. Deckblatt
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Vorwort
  4. 1. Das richtige iPad für Sie
  5. 2. Zubehör, das man braucht
  6. 3. Das Apple-Erlebnis
  7. 4. Intuitive Entdeckungstour
  8. 5. Wichtige Einstellungen anpassen
  9. 6. Standard-Apps und was sie leisten
  10. 7. Safari, Mail, Siri & Co.
  11. Index