Der soziale Dienstleistungssektor hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Zunehmend werden von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern Kompetenzen im Bereich des (wirtschaftlichen) Managements erwartet. In den meisten Studiengängen der Sozialen Arbeit wurden daher Module etabliert, die in ökonomische Aspekte Sozialer Arbeit einführen. In diesem Lehrbuch werden sowohl Grundlagen der Finanzierung und Wirkungsmessung vermittelt als auch Daten und Informationen zur wirtschaftlichen Bedeutung der Sozialwirtschaft präsentiert. Studierende erhalten einen Einblick in die Beschäftigungsstrukturen im Sektor sowie einen Überblick über (neue) Beschäftigungsfelder im Kontext von Digitalisierung und demographischem Wandel. Die Analyse des Phänomens der "Ökonomisierung" stellt einen weiteren Schwerpunkt dar.
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Die Arbeit in ambulanten und stationären Diensten und Einrichtungen der Handlungsfelder Sozialer Arbeit hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert – und zwar sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht.
Quantitativ betrachtet steigt die Zahl von Menschen, die soziale Dienstleistungen in Anspruch nehmen, kontinuierlich an. Die vermehrte Nachfrage resultiert dabei nicht nur aus einer steigenden Zahl hilfe- bzw. pflegebedürftiger älterer Menschen. Während diese Entwicklung als Folge des demographischen Wandels quasi zwangsläufig zu erwarten war, sind steigende Inanspruchnahmezahlen in der Kinder- und Jugendhilfe bei insgesamt sinkender Zahl dieser Altersgruppe zunächst überraschend. Hier wirken sich u. a. gravierende gesellschaftliche Veränderungen aus, die unter den Begriffen Individualisierung und Pluralisierung der Lebensstile zusammengefasst werden können. Für viele Familien, aber auch andere Lebensformen ist dies mit Herausforderungen verbunden, die allein nicht bewältigt werden können. Hinzu kommen veränderte Rollenbilder und Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern. Die zunehmende Frauenerwerbstätigkeit, aus der unmittelbar erhöhte Bedarfe bei der außerhäuslichen Kinderbetreuung resultieren, ist nur eine Folge. Hinzu kommen Unsicherheiten bei der Ausgestaltung (neuer) Rollenerwartungen, die zumindest mittelbar zu Beratungsbedarfen von Individuen und Familien führen. Des Weiteren hat die Intensivierung weltweiter Flucht- und Migrationsbewegungen in den Jahren 2015 und 2016 zu plötzlich massiv ansteigenden Bedarfen in der Betreuung, Beratung und Versorgung von Menschen mit Fluchterfahrung geführt. Auch wenn die Zahl neu eintreffender Flüchtlinge in den letzten Monaten stark gesunken ist, so ist aufgrund globaler Entwicklungen davon auszugehen, dass die Zahl von Menschen mit Migrations- und oder Fluchterfahrungen in Deutschland und entsprechenden Beratungsbedarfen in den kommenden Jahren auf hohem Niveau verbleiben bzw. steigen wird. Trotz der in den letzten Jahren kontinuierlich steigenden Zahl von Erwerbstätigen und einer sinkenden Zahl von Arbeitslosen benötigt weiterhin eine hohe Zahl von Menschen Unterstützung beim Zugang auf den (ersten) Arbeitsmarkt.
Neue sozialpolitische Paradigmen wie Aktivierung, Inklusion und Sozialraumorientierung führten nicht nur zu veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern forderten von der Sozialen Arbeit umfangreiche Anpassungs- bzw. Innovationsprozesse in der konkreten Arbeit in vielen Handlungsfeldern. Die Möglichkeiten und Herausforderungen, die aus der Digitalisierung resultieren, sind bislang nur in groben Konturen erkennbar. Bereits absehbar ist aber, dass die technischen Innovationen Arbeitsprozesse verändern und gleichzeitig neue Bedarfe bzw. Adressat_innen generieren werden.
Angesichts der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen ist es nicht überraschend, dass die Höhe des Sozialbudgets – also die Summe aller Ausgaben, die für die soziale Sicherung verausgabt werden – in Deutschland seit Jahren steigt und 2018 nach Angaben des zuständigen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 996 Mrd. Euro beträgt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 3,2 Prozent. Ca. zwei Drittel dieser Summe wird in Form von Sozialversicherungsbeiträgen von den Arbeitgeber_innen und Arbeitnehmer_innen aufgebracht, mit den verbleibenden ca. 330 Mrd. Euro werden Kinder- und Elterngeld sowie Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe sowie für andere Anspruchsgruppen finanziert (BMAS 2019). Folgendes Schaubild gibt einen Überblick über die Ausgaben (
Abb. 1).
Städte und Gemeinden tragen nach dieser Statistik ca. zehn Prozent aller Kosten, also 104 Mrd. Euro; ca. 46 Mrd. Euro werden jährlich allein für die Kinder- und Jugendhilfe verausgabt. Die Ausgaben für diesen Bereich sind seit 1991 deutlich gestiegen, was zu einem erheblichen Teil auf den Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur zurückzuführen ist.
Es wird deutlich, dass in Deutschland erhebliche Mittel für die Soziale Sicherung ausgegeben werden und zwar mit steigender Tendenz und trotz der über Jahre angespannten öffentlichen Haushalte bei Bund und Ländern, insbesondere aber bei einer großen Zahl von Städten und Gemeinden. Angesichts dieser Ausgabensteigerungen erscheint die Diskussion über die Effizienz und Effektivität der eingesetzten Mittel (
Kap. 4) zwangsläufig. Viele Kommunen haben schon vor Jahren Maßnahmen des Controllings (also des Berichtswesens über Ausgaben und Einnahmen) ergriffen und fordern auch von Sozialunternehmen eine zunehmende Kostensensibilität und -transparenz bis hin zu massiven Kosteneinsparungen in einigen Bereichen (wie bspw. in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit). Vergütungssysteme (
Kap. 2) wurden umgestellt und erfordern von Sozialarbeiter_innen zunehmend auch Kompetenzen im Bereich des (wirtschaftlichen) Managements von Einrichtungen und Projekten.
In den meisten grundständigen Studiengängen der Sozialen Arbeit sind mittlerweile Module eingeführt, die die Studierenden in die grundlegenden ökonomischen Aspekte Sozialer Arbeit einführen. Damit wird auf die zunehmenden Anforderungen in der Berufspraxis reagiert, die Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich der Finanzierung sowie der Wirkungsmessung erfordern. Diese Module firmieren unter »Projektmanagement« oder auch »Trägerstrukturen und Finanzierung Sozialer Arbeit« u. Ä. Auch in Masterstudiengängen wird auf diese Aspekte eingegangen. Die Diskussion über die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit wird meist in Modulen/Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der »Theorien der Sozialen Arbeit« bzw. »Ethik« geführt. Sowohl die Finanzierung als auch Methoden und Instrumente der Wirkungsforschung und -messung sowie die dazugehörigen Diskussionen stehen jedoch in engem Zusammenhang mit Ökonomisierungsprozessen der Sozialen Arbeit. Veränderungen der Finanzierungsstrukturen – bspw. die Einwerbung von Mitteln jenseits öffentlicher Zuwendungen sind Ausdruck und Folge der Ökonomisierung. Auch die steigende Bedeutung der Wirkungsmessung bzw. -orientierung ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Einrichtungen und Organisationen der Sozialen Arbeit zunehmend dazu aufgerufen
Abb. 1: Das Sozialbudget nach Sicherungszweigen im Jahr 2018 – Anteile an den Gesamtausgaben, einschließlich der Beiträge des Staats (Quelle: BMAS (2019): Sozialbudget 2018 Berlin, S. 6, [online] https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a230-17-sozialbudget-2017.pdf;jsessionid=1CF53965ED31B88BABC7125BB5632CF7?__blob=publicationFile&v=2 [20.09.2019])
sind, die Zielgerichtetheit ihres Handelns auch mit (monetären) Maßzahlen zu belegen. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Lehrbuch versucht, verschiedene Aspekte wirtschaftlichen Handelns und ihrer Folgen für die Soziale Arbeit aufzugreifen. Hierzu gehören selbstverständlich die klassischen Inhalte der Finanzierung. Ein in diesem Buch gleichrangig behandelter Aspekt ist die Wirkungsorientierung, -messung und -forschung, ohne die die Effizienz von Maßnahmen nicht ermittelt werden kann. Neben diesen ökonomischen Aspekten, die die Ebene von Organisationen und Projekten betreffen, wird in einer Makro-Perspektive die volkswirtschaftliche Bedeutung des Sektors (
Kap. 1.3) dargestellt sowie ein Einblick in die Strukturen der Erwerbstätigkeit im sozialen Dienstleistungssektor gegeben (Mikro-Ebene). Hier erhalten Studierende der Sozialen Arbeit eine Orientierung über Entgeltsysteme und Verdienstmöglichkeiten – auch im Vergleich zu anderen Berufen.
Das Lehrbuch schließt mit einem Kapitel, in dem auf Trends und Entwicklungen eingegangen wird, die die Sozialwirtschaft zurzeit und in Zukunft prägen werden (
Kap. 5).
Grundlegende Inhalte von Finanzierung und Wirkungsmessung werden in diesem Lehrbuch anhand der relevanten Literatur und unter Verwendung praktischer Beispiele (bspw. Beispielkalkulationen für verschiedene Finanzierungsformen von Angeboten Sozialer Arbeit) dargestellt. Ähnliches erfolgt für den Bereich der Wirkungsmessung bzw. -forschung. Auch hier werden die verschiedenen Methoden und Instrumente zunächst vorgestellt und anhand konkreter Beispiele ihre Einsetzbarkeit veranschaulicht bzw. diskutiert. Darüber hinaus wird ein Überblick über die Diskussion in Wissenschaft und Praxis über die jeweiligen Finanzierungsformen bzw. Methoden und Instrumente der Wirkungsforschung gegeben.
Folgende Ziele werden mit diesem Lehrbuch verfolgt:
Studierende der Sozialen Arbeit und angrenzender Bereiche
• sollen die Relevanz ökonomischer Aspekte der Sozialen Arbeit verstehen und einen Überblick über aktuelle Debatten bzgl. der Ökonomisierung erlangen,
• erwerben Kenntnisse über mögliche Finanzierungsinstrumente und deren Einsetzbarkeit in verschiedenen Handlungsfeldern und Trägersystemen,
• erhalten einen Überblick über mögliche Beschäftigungsformen und Tarifstrukturen (sowohl im Hinblick auf spätere Tätigkeiten im Personalmanagement von Einrichtungen als auch für die eigene Positionierung als Erwerbstätige),
• kennen Instrumente und Anwendungsbeispiele von Wirkungsmessung und sind in der Lage, deren Anwendbarkeit anhand aktueller Debatten zu bewerten.
Zur Erreichung dieser Ziele ist jedem Kapitel eine kurze Einführung vorangestellt, in der die wesentlichen Inhalte und Lernziele noch einmal kurz dargestellt werden. Jedes Kapitel enthält praktische Anwendungsbeispiele fiktiver, aber realitätsnaher Projekte, Prozesse und Strukturen. Am Ende eines Kapitels werden Hinweise zu vertiefender Literatur gegeben.
Im gesamten Lehrbuch werden Sie immer wieder auf eine Fallstudie mit dem Namen »JugendJetzt« stoßen. Anhand dieses exemplarischen Beispiels werden die verschiedenen sozialwirtschaftlichen Perspektiven veranschaulicht. Sie erkennen das Fallbeispiel an dem senkrechten Balken neben dem Text.
Fallbeispiel JugendJetzt
JugendJetzt ist eine Organisation, die in Musterstadt v. a. im Bereich der Jugendhilfe tätig ist. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Freien Träger (also einen Träger, der nicht von der öffentlichen Hand – Land/Kommune/Bund – getragen wird). Alle weiteren Informationen zur Struktur, dem Tätigkeitsspektrum, der Finanzierung etc. finden Sie in den jeweiligen Kapiteln.
1.1 Überblick über die Begriffsgeschichte und alternative Begriffe
Der Begriff der »Sozialwirtschaft« ist noch relativ jung und hat sich erst im Umfeld der Neuausrichtung des deutschen Wohlfahrtsstaates seit den 1990er Jahren etabliert. Vor dem Hintergrund von beschränkten öffentlichen Ressourcen bei gleichzeitig stabilen bzw. steigenden Bedarfen ist die Soziale Arbeit zunehmend aufgefordert, die vorhandenen Ressourcen nicht nur effektiv (d. h. wirkungsvoll), sondern auch effizient (d. h. mit möglichst geringen Mitteln wirkungsvoll) und somit nach dem ökonomischen Prinzip zu verwenden (vgl. Finis Siegler 2009). Die wachsende Bedeutung und die Integration einer ökonomischen Perspektive in die Soziale Arbeit verlaufen zeitgleich mit der Einführung und der Diskussion um das sogenannte »Neue Steuerungsmodell« für die öffentliche Verwaltung (NSM). Wesentliche Kennzeichen des Neuen Steuerungsmodells sind die Integration betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente (bspw. Budgetierung und Kontraktmanagement) sowie der Neuzuschnitt von Fachressorts in die Kommunalverwaltung (vgl. Bieker 2004). Diese zumindest partiell in vielen deutschen Kommunen umgesetzte Verwaltungsreform hatte erhebliche Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen kommunaler Verwaltung als einem der wichtigsten Auftraggeber Sozialer Arbeit sowie deren Leistungserbringern bzw. Anbietern und hat dazu geführt, dass die den sozialen Dienstleistungssektor bis in die 1990er Jahre weitgehend konkurrenzlos dominierenden Wohlfahrtsverbände unter Druck geraten sind, ihrerseits ökonomische Rationalitäten in der Leistungserstellung zu berücksichtigen (Heinze/Schneiders 2013). Die Neuorientierung wurde bereits früh positiv als »Modernisierung sozialer Dienste« (vgl. Heinze et al. 1997) bzw. negativ als »Ökonomisierung bzw. Entprofessionalisierung« (Buestrich et al. 2010) kontrovers diskutiert. Sowohl die kommunale Verwaltungsreform als auch die Modernisierung sozialer Dienste sind in den gesamtgesellschaftlichen Trend der Ökonomisierung eingebettet, der sich auch auf anderen Ebenen der sozialpolitischen Politikformulierung und -implementation wiederfindet. Seit den 1990er Jahren ist in der deutschen Sozialpolitik (ähnlich wie in anderen bis dato ›wirtschaftsfernen‹ Politikfeldern) eine an ökonomischen Prinzipien orientierte Neustrukturierung erkennbar, die sich u. a. in der Erosion korporatistischer Organisationsformen der Leistungserstellung, der Privatisierung vormals durch die öffentliche Hand oder frei-gemeinnützige Träger erbrachten Aufgaben sowie einer gestiegenen Selbstbestimmung der Zielgruppen Sozialer Arbeit manifestiert (Heinze/Schneiders 2013). Mit diesen strukturellen Veränderungen ging auch in der Sozialen Arbeit eine begriffliche Neuorientierung einher. Soziale Arbeit wurde nun den Sozialen Dienstleistungen als sozialpolitisch motivierte personenbezogene Dienstleistung zugeordnet (vgl. für einen Überblick über den Diskurs bzgl. des Dienstleistungsbegriffs in der Sozialen Arbeit die Beiträge in Olk/Otto 2003).
Spätestens seit Ende der 1990er Jahre bezeichnete sich zumindest ein Teil der im Sozialen Sektor tätigen Organisationen zunehmend als »Sozialunternehmen« und aus dem »Sozialwesen« bzw. »Sozialsektor« wurden Begriffe wie Sozialmanagement bzw. Sozialwirtschaft kreiert (vgl. für die Darstellung der historischen Entwicklung des Begriffs und Konzepts des »Sozialmanagements« die Beiträge in Wöhrle et al. 2017).
Vor diesem sozialhistorischen Hintergrund vereint der Begriff der Soz...
Table of contents
Deckblatt
Titelseite
Impressum
Vorwort zur Reihe
Zu diesem Buch
Inhalt
1 Einleitung
2 Finanzierung Sozialer Dienstleistungen
3 Erwerbstätigkeit im sozialen Dienstleistungssektor
4 Wirkungsmessung und -forschung
5 Aktuelle Debatten und Entwicklungstrends
6 Fazit: Wie geht’s weiter?
Literatur
Abkürzungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
Frequently asked questions
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