
Häuser der Erinnerung
Zur Geschichte der Personengedenkstätte in Deutschland
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Häuser der Erinnerung
Zur Geschichte der Personengedenkstätte in Deutschland
About this book
Im 19. Jahrhundert entsteht in ehemaligen Wohnhäusern bedeutender Persönlichkeiten ein neuer Typus Gedenkkultur: Die Häuser von Goethe, Schiller, Dürer, Luther, Mozart u.a. werden der Öffentlichkeit als Personengedenkstätten zugänglich gemacht und im Laufe der Zeit häufig zu Museen ausgebaut. Für die Einrichtung solcher Personengedenkstätten ist die enge Bindung an einen Ort ausschlaggebend: das Haus als Ort der Geburt, des Wirkens oder des Sterbens. Der vorliegende Band dokumentiert erstmals die Entstehung dieses Phänomens im deutschsprachigen Raum, indem er Beiträge von Fachwissenschaftlern und Museumsfachleuten zusammenführt. Am Beispiel der Begründung von Dichter-, Künstler- oder Komponistenhäusern wird der Ausgangspunkt moderner weltlicher Gedenkkultur im 19. Jahrhundert diskutiert. Zu deren Vorstufen gehören die Luthermemoria und der Umgang mit Luthers Geburts-, Wohn- und Sterbehäusern schon seit dem 16. Jahrhundert.
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Information
Table of contents
- Cover
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Bilderteil
- Protestantisch-theologische Wurzeln des ‚Personenkultes‘ im 19. Jahrhundert?
- Schillers Häuser und der Anfang weltlich-bürgerlicher Gedenkstättenkultur im Deutschland des 19. Jahrhunderts
- Am Anfang war Luther: Die Personengedenkstätte und ihre protestantische Genealogie. Ein Zwischenruf
- Dichterhäuser im Europa des 19. Jahrhunderts. Eine vergleichende Skizze der Evolution von Personengedenkstätten und Memorialmuseen
- „Das erste Denkmal, welches in Deutschland künstlerischem Verdienst errichtet wird“. Historisch-politische Aspekte von Dürerhaus und Dürerdenkmal
- Schiller-Gedenken in Jena von 1805 bis 1910. Erinnerungsobjekte und Vermittlungspraxen
- „Geh vom Häuslichen aus und erweitere es zu einer Welt“. Das Frankfurter Goethe-Haus im 19. Jahrhundert
- Pilgerreisen zu Mozart und ein Salzburger Bürgerhaus
- Das Bachhaus Eisenach im Kontext von Musikerdenkmälern und Musikergedenkstätten
- Nationalmuseen als personalisierte Erinnerungsorte. Zu einem Phänomen des 19. Jahrhunderts am Sonderfall des Goethe-Nationalmuseums in Weimar
- Zwischen Veranschaulichung und Verinnerlichung. Protestantische Pilger in Wittenberg
- Wallfahrt nach Weimar. Die Klassikerstadt als sakraler Mythos (1780 bis 1919)
- Gedenkstätten in der DDR. Der paradigmatische Erinnerungsort Weimar
- Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft und die Gedenkstättenbegriffs in der Gegenwart
- Podiumsdiskussion: Die Zukunft der Vergangenheit. Personengedenkstätten im Zeitalter der Wissensgesellschaft
- Orts- und Personenregister
- Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger
- Weitere Werke