Deutsche wandern aus
eBook - ePub

Deutsche wandern aus

Eine psychologische Perspektive

  1. 200 pages
  2. English
  3. ePUB (mobile friendly)
  4. Available on iOS & Android
eBook - ePub

Deutsche wandern aus

Eine psychologische Perspektive

About this book

In Deutschland findet seit Jahren eine Nettowanderung statt. Es verlassen mehr Deutsche das Land als wieder zurückkehren. Diese Tendenz ist steigend. Die wissenschaftliche Literatur zum Thema`Wanderungsverhalten` hat sich bisher vornehmlich mit der Einwanderung nach Deutschland beschäftigt. Was die Auswanderung Deutscher betrifft, so ist die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen überschaubar. Das vorliegende Sachbuch`Deutsche wandern aus` möchte diese Lücke füllen. Da Migration einen multifaktoriellen Prozess darstellt, werden auch Studienergebnisse, Modellentwicklungen und Analysen anderer wissenschaftlicher Disziplinen wie den Geschichtswissenschaften, der Ethnologie und den Sozialwissenschaften einbezogen. Auswanderung wird als ein Bindungs- und Loslösungsprozess verstanden, der sich über den gesamten Migrationsprozess erstreckt und auch als generationsübergreifend verstanden werden kann. In den einzelnen Phasen dieses Prozesses sind unterschiedliche psychologische Aspekte relevant, wie anfangs Motivation und Entscheidungsfindung, später Anpassung und Bewältigung. In einem eigenen Kapitel werden förderliche Aspekte und Risikofaktoren der Auswanderung dargestellt, die für eine mögliche Entscheidungsfindung hilfreich sein können. Das Buch ist für Menschen relevant, die Interesse an dem Thema Auswanderung haben und sich informieren wollen. Weiterhin ist es gedacht für solche, die eine Auswanderung planen oder bereits auch schon ausgewandert sind. Darüber hinaus bietet es als Sachbuch eine Erweiterung der bisherigen Literatur und zeigt neue Sichtweisen auf.

Trusted by 375,005 students

Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.

Study more efficiently using our study tools.

Information

Year
2021
Print ISBN
9783753406602
Edition
1
eBook ISBN
9783753467450

Studien und Publikationen zur
Auswanderung

1. Studien zur psychologischen Migrationsforschung

Erste Studien zur psychologischen Migrationsforschung wurden nach dem 2. Weltkrieg ab den 1950er Jahren publiziert. Diese bezogen sich vornehmlich auf Auswanderungen aus dem europäischen in den englischsprachigen Raum der klassischen Auswanderungsländer USA, Kanada, Australien und Neuseeland.
Unter Einbeziehung psychologischer Faktoren wurde das Verständnis der Auswanderung, das bisher vornehmlich unter historischen, demographischen und ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet wurde, ergänzt und erweitert. Als Gründe für Auswanderungen wurden zunächst primär externe Faktoren wie Krieg, Hunger oder Freiheitseinschränkung angesehen, was unter psychologischen Gesichtspunkten als zu eng gefasst betrachtet werden kann. Vielmehr ist die subjektive Einschätzung entscheidend dafür, ob eine Auswanderung auch durchgeführt wird. Selbst in Zeiten, in denen das Leben des Einzelnen bedroht wurde, wie im Krieg, haben nicht alle eine Entscheidung zum Verlassen des Landes getroffen, sondern eine bestimmte Anzahl ist zu Hause geblieben in der Erwartung, dass „es doch nicht so schlimm werden wird“. D.h., ein externer Faktor (Krieg) hat nicht unmittelbar eine Auswanderung (Flucht) zur Folge, sondern entscheidend ist die Interpretation und Einschätzung des Einzelnen der jeweiligen Situation gegenüber (Dombrowski 2009, 2020).
Diese ersten Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen waren geprägt durch die Methodenentwicklung und Theorienbildung der 1950er und 60er Jahre. Sie hatten daher eher einen explorativen Charakter und ihnen fehlte ein übergeordneter theoretischer Rahmen, der eine Interpretation und Integration der Ergebnisse möglich machen konnte. Trotz dieser Einschränkungen hat sich eine Vielzahl der Ergebnisse aus der damaligen Zeit in späteren Untersuchungen wieder gefunden und ist bestätigt worden.
Nachfolgend werden zunächst vier „Klassiker“ der psychologischen Migrationsforschung vorgestellt (zit. nach Lüthke 1989) und anschließend die Langzeituntersuchung von Lüthke über deutsche Auswanderer nach Australien.

a. Vergleichsstudie von Brown (1954)

In einer Vergleichsstudie zwischen Auswanderungsinteressierten, die vor ihrer Auswanderung befragt wurden, und einer Kontrollgruppe wurden 100 Bewerber für eine staatlich unterstützte Auswanderung von Großbritannien nach Neuseeland mittels Interview, Fragebogen und projektiven Testverfahren untersucht. Die Studie wurde 1954 von Brown publiziert. Einschränkend sei erwähnt, dass es sich um unverheiratete Männer handelte, die teils Angehörige der britischen Army waren, teils Zivilisten.
Brown fand Unterschiede zwischen den Erwartungen und Einstellungen beider Gruppen. Die Auswanderungsinteressierten glaubten an gute Berufschancen in Neuseeland und nahmen eine Massenarbeitslosigkeit in Großbritannien für die Zukunft als wahrscheinlich an. Diese Gruppe war im Vergleich aufstiegs- und erfolgsorientierter, während die Kontrollgruppe eher ein Leben der Bequemlichkeit und Sicherheit bevorzugte.
Als Motiv für die Auswanderung gaben ein Drittel persönliche Gründe an wie Familie, Freunde, Bedürfnis nach Veränderung und Reiselust, 30% sahen Neuseeland als attraktiv an (Zukunftschancen, Lebensart, Klima, größere Sicherheit im Kriegsfall), 20% nannten berufliche Gründe (Hoffnung auf einen besseren Job und höhere Bezahlung) und 13% lehnten Großbritannien ab (mangelnde Zukunftschancen, Übervölkerung, zu hohe Lebenshaltungskosten).
Während die Kontrollgruppe eher wirtschaftliche Gründe für eine Auswanderung nannte, betonten die Auswanderungswilligen die hohe Lebensqualität in Neuseeland und ihre Unzufriedenheit gegenüber Großbritannien.
Was die Beziehungen zur Herkunftsfamilie betraf hatten die Auswanderungsinteressierten eher ambivalente Einstellungen und unbefriedigende Familienverhältnisse. Unter ihnen gab es auch mehr sozial isolierte Personen. Die Kontrollgruppe wies eher positive Beziehungen zur eigenen Familie auf und zeigte eine stärkere Verwurzelung.
Was den Kenntnis- und Informationsstand über Neuseeland anging, so zeigte sich, dass die Auswanderungsinteressierten weniger gut über ihr Zielland informiert waren als man dies hätte erwarten können. Ihre Vorstellungen waren oftmals vage und ungenau. Brown führt das darauf zurück, dass Menschen, die nur wenig über andere Länder wissen, auch über keinen Bezugsrahmen verfügen, in den sie Informationen einordnen können. Sie wissen daher auch nicht, welche Fragen zu stellen sind und nehmen vornehmlich Informationen auf, die ihren vorgefertigten Meinungen und Erwartungen entsprechen.

b. Vergleichsstudie von Richardson (1956)

In einer weiteren Vergleichstudie verglich Richardson (1956) 80 britische Auswanderer nach Australien mit einer parallelisierten Kontrollgruppe.
Er fand zu Aspekten der Herkunftsfamilie, dass die Auswanderer häufiger aus nichtvollständigen Elternhäusern kamen und ihren Wohnort öfter gewechselt hatten als die Vergleichsgruppe. Die Ehefrauen hatten mehrheitlich noch lebende Eltern im Vergleich zu den Männern, was als möglicher Grund für das stärkere Heimweh der Frauen angesehen wurde. Die Vermutung, dass die Auswanderer weniger familiäre, materielle oder soziale Bindungen und Verpflichtungen an ihre Heimat hatten, konnte in der Untersuchung nicht bestätigt werden.
Bezüglich des Informationsstandes verfügten Auswanderer häufiger über Kontakte nach Australien. Hinsichtlich persönlicher Kenntnisse gab es keine Unterschiede, allerdings waren die Auswanderer etwas besser über Australien informiert. Jedoch blieb das allgemeine Informationsniveau unter Berücksichtigung der Bedeutung des Ereignisses überraschend niedrig.
Hinsichtlich weiterer untersuchter Faktoren, wie soziale Einstellungen oder Niveau der persönlichsozialen Anpassung, fand Richardson zwischen den Gruppen keine signifikanten Unterschiede. Unterschiede zeigten sich jedoch darin, dass Auswanderer ein größeres Interesse an Aktivitäten und „harter Arbeit“ hatten. Ihre Motivation zur Emigration rührte eher in einer Verbesserung der Lebenssituation als in einer Flucht vor ungünstigen Lebensumständen. Die Auswanderer zeigten eine Tendenz zur Schönfärbung und Aufwertung, was Richardson dahingehend interpretierte, dass sie dadurch die mit der Auswanderung verbundenen Ängste reduzieren konnten.
Die Gruppe der Auswanderer betonte im Vergleich eher die Unterschiedlichkeit der beiden Länder Großbritannien und Australien. Darüber hinaus waren sie davon überzeugt, dass nur ein geringes Maß an Anpassung notwendig sei im Gegensatz zur Kontrollgruppe, die ein höheres Ausmaß an Anpassungsleistung antizipierte. 42% der Auswanderer waren sich zum Zeitpunkt der Auswanderung absolut sicher, nie wieder nach Großbritannien zurückzukehren. Sie führten eine Rückkehr auf persönliche Schwächen der Person zurück, während die Vergleichsgruppe eine Rückwanderung auf Mängel im Zielland attribuierte.

c. Auswandererstudie von Beijer, Frijda, Hofstede und Wentholt (1961)

Eine holländische Auswandererstudie wurde von Beijer, Frijda, Hofstede und Wentholt 1961 veröffentlicht. Es fanden im Vorfeld jahrelange Untersuchungen im Rahmen eines von der holländischen Regierung beauftragten Forschungsprojektes zur Auswanderung statt. Holland erlebte in den 1950er Jahren eine Auswanderungswelle.
Innerhalb dieses Projektes wies Hofstede auf eine Fragebogenuntersuchung aus dem Jahre 1954 hin, in der 1.000 berufstätige Männer im Alter von 18 - 60 Jahren befragt wurden, die beabsichtigten in die USA, nach Kanada, Australien, Neuseeland oder Südafrika auszuwandern. In einer Vergleichsstudie wurden von Frijda 1.209 Auswanderer vor ihrer Ausreise in ihr Zielland und eine Kontrollgruppe von 526 nicht auswanderungswilligen Personen befragt.
In einer umfangreichen Interviewstudie befragte Wentholt (1957) 222 männliche Auswanderer sowie deren Verwandte, Nachbarn und Arbeitgeber in ihrem Einwanderungsland ca. 1 - 1½ Jahre nach deren Immigration.
Als häufigste Auswanderungsgründe wurden von den Befragten bessere Aussichten für die Zukunft und Chancen im Einwanderungsland angegeben, wie beispielsweise der Wunsch nach beruflicher Selbständigkeit oder auch bessere zukünftige Perspektiven für die Kinder. Weitere Gründe waren gesetzliche und bürokratische Einengungen, zu dichte Besiedlung und zu hohe Steuern im eigenen Land. Eine Angst vor Krieg spielte bei 94% der Befragten keine Rolle. Für ebenfalls 94% der von Hofstede befragten Auswanderer war die allgemeine Lebenssituation in Holland gut bis ausreichend. Demzufolge spielten ökonomische Gründe für die Auswanderung keine bedeutende Rolle.
Die Bedürfnisse der Auswanderer wurden in 4 Kategorien eingeordnet. Demzufolge wünschten sich 64% eine wirtschaftliche Verbesserung, 51% mehr Freiheit, 40% eine soziale Verbesserung und 20% nannten andere Bedürfnisse wie mehr Harmonie, Miteinander und Wärme.
Die Beziehung zur Herkunftsfamilie konnte sowohl hemmend als auch förderlich für die Auswanderung angesehen werden. Eine zu enge Bindung an die Eltern wirkte vornehmlich hemmend. Ein Teil der Befragten wollte sich jedoch durch die Auswanderung auch von einer zu starken Elternbeziehung „befreien“.
In einer Interviewstudie fand Frijda bei 19% eine enge Bindung an die Herkunftsfamilie, 18% hatten sehr schlechte Beziehungen, für 63% spielten die Beziehungen zur Herkunftsfamilie keine besondere Rolle.
Bei der Frage nach schwierigen Familienverhältnissen in der Kindheit, wie frühzeitiger Tod innerhalb der Familie, familiäre Konflikte, Scheidung, Sorgerechtsstreitigkeiten, psychische Krankheit oder Sucht, fanden die Untersucher bei 71% keinen problematischen Familienhintergrund.
Auswanderer zeigten im Vergleich zu Nichtauswanderern häufig weniger emotional tragende Bindungen an das soziale und räumliche Umfeld. Dies bezog sich auch auf den Kontakt zur Herkunftsfamilie. Zudem war ihre kulturelle Bindung, definiert als Anteilnahme am kulturellen und religiösen Geschehen, schwächer ausgeprägt.
In Bezug zum Adaptationsprozess im Zielland fanden die Forscher, dass jüngere Auswanderer weniger häufig in ihren Erwartungen enttäuscht wurden. Älteren fiel die soziale Anpassung schwerer. Ebenso berichteten Frauen über größere Anpassungsschwierigkeiten im Vergleich zu Männern und waren häufiger unzufrieden mit der Auswanderung als solcher. Verheiratete Frauen wiesen häufig eine enge Bindung an ihre Herkunftsfamilie, insbesondere an die Mutter, auf. Für das zur damaligen Zeit in Holland vorherrschende Auswanderungsklima schienen Männer empfänglicher gewesen zu sein. Bei Verheirateten waren es zu 47% die Männer, die die Auswanderung präferierten.
Der Anpassungsprozess, erfasst durch die Variablen Unterkunft und Wohnung, Arbeit, soziale Integration sowie kirchliche Kontakte, verbesserte sich insgesamt in linearer Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer. Dieser Prozess fand vornehmlich in den ersten 6 - 12 Monaten statt. Hier zeigten sich die deutlichsten Stabilisierungen.
Auffallend war, dass ein hoher Prozentsatz der Auswanderer beim Eintreffen in ihr Zielland die Sprache nicht beherrschte. Ein Viertel der Männer und ca. die Hälfte der Frauen konnten überhaupt kein Englisch. Die Schwierigkeit, ohne sprachliche Kompetenzen sich verständlich zu machen, wurde von den meisten unterschätzt. Auswanderer mit sprachlichen Fertigkeiten entwickelten eine positivere Einstellung dem Einwanderungsland gegenüber. Die Autoren betonen, dass die sprachliche Kompetenz eine der wichtigsten Faktoren für eine gelungene Immigration darstellt.
Im Rahmen von Follow-Up-Interviews viereinhalb Jahre nach der Auswanderung waren 10% der Stichprobe wieder nach Holland zurückgekehrt. Die Rückwanderungen waren vorwiegend bedingt durch Anpassungsschwierigkeiten und Integrationsprobleme der Auswanderer. Wirtschaftliche Probleme waren nachrangig.

d. Längsschnittuntersuchung von Richardson (1974)

In einer in der psychologischen Migrationsforschung eher seltenen Längsschnittstudie publizierte Richardson (1974) seine durchgeführten Untersuchungsergebnisse mit britischen Auswanderern nach Australien. Diese wurden erstmals 1959 in Großbritannien befragt, 1961 und 1966 dann jeweils in Australien.
Nach Richardson müssen vier Gründe vorliegen, um eine positive Entscheidung zur Auswanderung zu treffen. Die Zufriedenheit des Auswanderers mit seiner aktuellen Lebenssituation muss unterhalb seines Anspruchsniveaus liegen. Es müssen Gründe für die Wahl seines Ziellandes vorliegen. Ferner bedarf es einer Gelegenheit, wie beispielsweise fehlende Bindungen an die Familie oder den Heimatort. Letztlich setzt es eine bestimmten Persönlichkeit voraus: Menschen mit einer extrovertierten Ausrichtung und einer aktiv bewältigenden Neigung Probleme zu lösen sind eher zu einer Auswanderung bereit.
Entscheidend sind für den Prozess der Assimilation die ersten zwei bis drei Jahre, wobei die persönliche Zufriedenheit im Auswanderungsland als sehr wichtig anzusehen ist. Diese stellt sich insbesondere dann ein, wenn der Auswanderer den Eindruck hat, seine persönlich gesteckten Ziele erreicht zu haben. Dies steht im Zusammenhang mit dem Gefühl selbst in der Lage zu sein, Ereignisse und Anforderungen bewältigen zu können (Kontrollattribution).
Neben der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit ist für die Zufriedenheit ...

Table of contents

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Einleitung
  3. Historischer Abriss der Auswanderung
  4. Studien und Publikationen zur Auswanderung
  5. Psychologische Faktoren der Migration
  6. Phasenmodelle des Migrationsverlaufs
  7. Erklärungsansätze der Migration
  8. Förderliche Aspekte und Risikofaktoren der Auswanderung
  9. Eine deutsche Diaspora
  10. Literatur- und Quellenverzeichnis
  11. Namensverzeichnis
  12. Stichwortverzeichnis
  13. Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
  14. Der Autor
  15. Psychologische Strategien zur erfolgreichen Auswanderung
  16. Wege zu mehr Selbstvertrauen
  17. Weitere Bücher von Hans-Ulrich Dombrowski finden Sie im Psychosozial-Verlag
  18. Impressum

Frequently asked questions

Yes, you can cancel anytime from the Subscription tab in your account settings on the Perlego website. Your subscription will stay active until the end of your current billing period. Learn how to cancel your subscription
No, books cannot be downloaded as external files, such as PDFs, for use outside of Perlego. However, you can download books within the Perlego app for offline reading on mobile or tablet. Learn how to download books offline
Perlego offers two plans: Essential and Complete
  • Essential is ideal for learners and professionals who enjoy exploring a wide range of subjects. Access the Essential Library with 800,000+ trusted titles and best-sellers across business, personal growth, and the humanities. Includes unlimited reading time and Standard Read Aloud voice.
  • Complete: Perfect for advanced learners and researchers needing full, unrestricted access. Unlock 1.5M+ books across hundreds of subjects, including academic and specialized titles. The Complete Plan also includes advanced features like Premium Read Aloud and Research Assistant.
Both plans are available with monthly, semester, or annual billing cycles.
We are an online textbook subscription service, where you can get access to an entire online library for less than the price of a single book per month. With over 1.5 million books across 990+ topics, we’ve got you covered! Learn about our mission
Look out for the read-aloud symbol on your next book to see if you can listen to it. The read-aloud tool reads text aloud for you, highlighting the text as it is being read. You can pause it, speed it up and slow it down. Learn more about Read Aloud
Yes! You can use the Perlego app on both iOS and Android devices to read anytime, anywhere — even offline. Perfect for commutes or when you’re on the go.
Please note we cannot support devices running on iOS 13 and Android 7 or earlier. Learn more about using the app
Yes, you can access Deutsche wandern aus by Hans-Ulrich Dombrowski in PDF and/or ePUB format, as well as other popular books in Psychology & History & Theory in Psychology. We have over 1.5 million books available in our catalogue for you to explore.