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Eigensinn und Bindung
Katholische Intellektuelle im 20. Jahrhundert
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Eigensinn und Bindung
Katholische Intellektuelle im 20. Jahrhundert
About this book
Ob in Philosophie, Literatur, Bildenden Künsten, Publizistik oder Politik - katholische deutsche Intellektuelle haben die geistige Landschaft des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt. Sie stellten Fragen an die Zeit und ihre Mitmenschen, die anderen nicht einfielen oder die sie nicht zu stellen wagten. Hans-Rüdiger Schwab hat 39 Porträts ganz unterschiedlicher Männer und Frauen - Laien allesamt - zusammengestellt, die den großen Spannungsbogen katholischen Geisteslebens im 20. Jahrhundert widerspiegeln. Gemeinsam ist ihnen, dass sie jenseits der in sich geschlossenen katholischen Milieus den Aufbruch zu neuen Ufern wagten. Ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte in Porträts.
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Information
Anmerkungen
Einleitung
- Jean-François Lyotard: Grabmal des Intellektuellen. Graz/Wien 1985. Vgl. auch Martin Meyer (Hg.): Intellektuellendämmerung? Beiträge zur neuesten Zeit des Geistes. München 1992.
- Franz-Xaver Kaufmann: Den Schutt der Geistfeindschaft wegräumen. Brachliegende Felder katholischer Intellektualität. In: FUGE. Journal für Religion & Moderne, Bd. 2: Profane Zumutungen. Paderborn 2008, 7 – 24 (16).
- Hierüber besteht Einigkeit in neueren Diskussionsbeiträgen von Michael Walzer (Die Tugend des Augenmaßes. Über das Verhältnis von Gesellschaftskritik und Gesellschaftstheorie. In: Uwe Justus Wenzel [Hg.], Der kritische Blick. Über intellektuelle Tätigkeiten und Tugenden. Frankfurt a. M. 2001, 25 – 38 [bes. 31 ff.]) und Jürgen Habermas (Ein avantgardistischer Spürsinn für Relevanzen. Die Rolle des Intellektuellen und die Sache Europas, in: ders.: Ach, Europa. Kleine Politische Schriften XI. Frankfurt a. M. 2008, 77 – 87, bes. 84).
- Vgl. Jürgen Habermas: Heinrich Heine und die Rolle des Intellektuellen in Deutschland. In: ders.: Eine Art Schadensabwicklung. Kleine Politische Schriften VI. Frankfurt a. M. 1987, 27 – 54 (29).
- Vgl. Dietz Bering: „Intellektueller“ – in Deutschland ein Schimpfwort? Historische Fundierung einer Habermas-Lübbe-Kontroverse. In: Sprache in Wissenschaft und Literatur 54 (1984), 57 – 72; ders.: Die Intellektuellen. Geschichte eines Schimpfwortes. Stuttgart 1978.
- Vgl. Pierre Bourdieu: Die Intellektuellen und die Macht. Hamburg 1991, 20 ff.
- Friedrich Nietzsche: Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe. Hg. v. Giorgio Colli u. Mazzino Montinari. München 1980. Bd. 3, 373.
- Franz-Xaver Kaufmann: Schutt (wie Anm. 2), 8.
- Vgl. Pier Paolo Pasolini: Freibeuterschriften. Die Zerstörung der Kultur des Einzelnen durch die Konsumgesellschaft. Berlin 1978.
- John Stuart Mill: Über Freiheit. Frankfurt a. M. 1987, 81.
- Vgl. Raphael Lutz: Die Verwissenschaftlichung des Sozialen als methodische und konzeptionelle Herausforderung für eine Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. In: Geschichte und Gesellschaft 22 (1996), 165 – 193.
- Jean-Paul Sartre: Situations, VIII. Autour de 68. Paris 1972, 397. Gegentypus zum Intellektuellen ist der Experte auch für Pierre Bourdieu (Rede und Antwort. Frankfurt a. M. 1992, 134). Andere Akzente hingegen setzt Michel Foucault (Dispositive der Macht. Über Sexualität, Wissen und Wahrheit. Berlin 1978, 44 ff.), der gegen universalistische Ambitionen der Intellektuellen die Beschränkung auf ihr jeweiliges „spezifisches“ Expertenwissen favorisiert.
- So hat es Heinrich Böll wohl mit einiger Berechtigung gesehen: vgl. etwa: ders.: Werke. Kölner Ausgabe. Bd. 10: 1956 – 1959. Hg. v. Viktor Böll. Köln 2005, 536 – 541.
- Zit. n. Andreas Verhülsdonk: Jacques Maritain – oder was ist ein katholischer Intellektueller? In: Christina Rohwetter/Marita Slavuljica/Heiner Wittmann (Hg.): Literarische Autonomie und intellektuelles Engagement. Der Beitrag der französischen und italienischen Literatur zur Europäischen Geschichte (15. – 20. Jh.). Festschrift für Dirk Hoeges zum 60. Geburtstag. Frankfurt a. M. 2004, 305 – 325 (321). Vgl. auch Pierre Bourdieu: Die verborgenen Mechanismen der Macht. Hamburg 1992, 158.
- Siegfried Kracauer: Die Wartenden. In: ders.: Schriften. Hg. v. Inka Mülder-Bach. Bd. 5.1.: Aufsätze 1915 – 1926. Frankfurt a. M. 1990, 160 – 170 (162, 168).
- Albert Camus: Briefe an einen deutschen Freund. In: ders.: Fragen der Zeit. Reinbek b. Hamburg 1977, 22.
- Heinrich Böll: Werke. Bd. 10: Interviews 1961 – 1978. Hrsg. v. B. Balzer. Köln o. J., 247. Vgl. auch Walter Dirks: Heilige Allianz. Bemerkungen zur Diffamierung der Intellektuellen. In: Frankfurter Hefte, 1961, 23 – 32.
- Carlo Maria Martini: Teaching the Faith in a Postmodern World. In: America. The Catholic Magazine v. 12. 5. 2008, 16 – 20 (19), im Original: „Do not be surprised by diversity. Do not be frightened by what is different or new, but look upon it as something in which is found a gift from God. Prove that you can listen to things quite different from what we usually think, but without immediately judging the speaker; try to understand what is being said and the basic arguments put forward.“ Vgl. auch die vom Zweiten Vatikanischen Konzil verabschiedete Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute, „Gaudium et spes“, Artikel 62: „Die Gläubigen sollen (...) in engster Verbindung mit den anderen Menschen ihrer Zeit leben und sich bemühen, ihre Denk- und Urteilsweisen, die in der Geisteskultur zur Erscheinung kommen, vollkommen zu verstehen.“ (Karl Rahner/Herbert Vorgrimler [Hg.]: Kleines Konzilskompendium. Sämtliche Texte des Zweiten Vatikanums. Freiburg i. Br./Basel/Wien 312004, 516).
- Vgl. Leo Scheffczyk: Katholische Glaubenswelt. Wahrheit und Gestalt. Aschaffenburg 1977, 57 ff.
- Karl Lehmann: Zur Bedeutung des Protestantismus aus katholischer Sicht heute. In: Symposium Protestantisch 2004. Speyer 2004, 4 – 18 (16 f.), vgl. ebd.: „Die Katholizität darf in ihrer offenen Weite nicht bedroht werden, sofern sie sich selbst recht versteht. (...) Festigkeit in den Grundwahrheiten erlaubt und gewährt eine umfassende Geschmeidigkeit und Beweglichkeit in allen übrigen Fragen.“
- Hans Urs von Balthasar: Die Wahrheit ist symphonisch. Aspekte des christlichen Pluralismus. Einsiedeln 1972 (22008).
- Karl Lehmann: Bedeutung (wie Anm. 18), 8, 14.
- Vgl. neben Franz-Xaver Kaufmann: Schutt (wie Anm. 2), etwa noch Rainer Bucher: Katholische Intellektualität. Ein Versuch. In: Wort und Antwort 46 (2005), 158 – 164.
- Vgl. Hans van der Loo/Willem van Reijen: Modernisierung. Projekt und Paradox. München 21997, 36 ff.
- Von „entgleisender Modernisierung“ spricht Jürgen Habermas: Zwischen Naturalismus und Religion. Philosophische Aufsätze. Frankfurt a. M. 2005, 111, 247.
- Norbert Bolz: Das Wissen der Religion. München 2008, 19.
- Leszek Kolakowski: Die Moderne auf der Anklagebank. Zürich 1991, 17, vgl. 27, 63.
- Julien Benda: La trahison des clercs (1927), dt.: Der Verrat der Intellektuellen. Mit einem Vorw. v. Jean Améry. München/Wien 1978.
- Ralf Dahrendorf: Versuchungen der Unfreiheit. Die Intellektuellen in Zeiten der Prüfung. München 2006, 86, vgl. 79.
- Zit. n. Anton J. Gail: Erasmus von Rotterdam. Reinbek b. Hamburg 1974, 57, 103.
- Auf die französische Situation bezogen: Michel Winock: Das Jahrhundert der Intellektuellen. Konstanz 2003.
- Immanuel Kant: Gesammelte Schriften. Hg. v. der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Abt. 1. Werke. Bd. 3: Kritik der reinen Vernunft. (Repr.:) Berlin/New York 1962, B XIf.
Karl Muth
- Konrad Ackermann: Der Widerstand der Monatsschrift Hochland gegen den Nationalsozialismus. München 1965, 20. Vgl. die biographischen Abrisse von Walter Ferber: Carl Muth (1867 – 1944). In: Rudolf Morsey (Hg.): Zeitgeschichte in Lebensbildern. Bd. 1. Mainz 1973, 94 – 102, 301 f.; Winfried Becker: Muth, Carl Borromäus Johann Baptist. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Hg. v. Traugott Bautz. Bd. 6. Herzberg 1993, Sp. 396 – 402.
- Mainz 1898; vgl. auch die erste der beiden Broschüren: Veremundus [Karl Muth]: Wem gehört die Zukunft? Ein Literaturbild der Gegenwart. Frankfurt a. M. 1893.
- Karl Muth: Neue Klassiker-Ausgaben. In: Hochland II/1 (1904/05), 355 – 359 (358 f.).
- Veremundus, Katholische Belletristik (wie Anm. 2), 22 f.
- Ebd., 25.
- Ebd., 48 – 67.
- Karl Muth: Die Wiedergeburt der Dichtung aus dem religiösen Erlebnis. Gedanken zur Psychologie des katholischen Literaturschaffens. Kempten/München 1909, 20.
- Vgl. Josef Nadler: Hochlandkämpfe von gestern und morgen. In: Wiederbegegnung von Kirche und Kultur in Deutschland. Eine Gabe für Karl Muth. München 1927, 59 – 70 (64 f.).
- Veremundus: Katholische Belletristik (wie Anm. 2), 80 f.
- Ebd., 44. Der Gedanke wird aufgenommen von Friedrich Fuchs: Die deutschen Katholiken und die deutsche Kultur im 19. Jahrhundert. Zur geistesgeschichtlichen Einordnung von Karl Muths Werk, in: Wiederbegegnung (wie Anm. 8), 9 – 58, 21 f., 28 f., 34, 50 (u. a. Hinweis auf den „demokratischen Katholizismus“ August Reichenspergers).
- Vgl. Dieter Albrecht/Bernhard Weber (Bearb.): Die Mitarbeiter der Historisch-politischen Blätter für das katholische Deutschland 1838 – 1923. Ein Verzeichnis. Mainz 1990.
- 1. Februar 1927; aus der kleinen Festgabe: Karl Muth dem Herausgeber des Hochland zu seinem sechzigsten Geburtstag, München [1927], 37; vgl. ebd., 22.
- Vgl. Veremundus: Katholische Belletristik (wie Anm. 2), 60 – 62; Karl Muth: Goethe. In: ders.: Schöpfer und Magier. Drei Essays. München 21953 (1. Aufl. 1935), 63 – 166 (131 ff.).
- Max Ettlinger: Schlegel, Deutinger und Muth als Künder des religiösen Urgrundes aller Poesie. In: Wiederbegegnung (wie Anm. 8), 71 – 76 (74 f.); vgl. die hier nur anzudeutenden Ausführungen von Muth: Wiedergeburt (wie Anm. 7), 4 – 6 (42 ff.); die lebendige Gottesvorstellung, wie sie das religiöse Praktizieren erfahrbar machte, wurde ebenfalls zu einer Grundlage künstlerischer Tätigkeit erhoben.
- Muth, Wiedergeburt (wie Anm. 7)...
Table of contents
- Inhalt
- Kurzer Versuch über katholische Intellektuelle
- Karl Muth (1867 – 1944)
- Annette Kolb (1870 – 1967)
- Max Scheler (1874 – 1928)
- Adolf ten Hompel (1874 – 1943)
- Gertrud von le Fort (1876 – 1971)
- Theodor Haecker (1879 – 1945)
- Konrad Weiß (1880 – 1940)
- Joseph Bernhart (1881 – 1969)
- Peter Wust (1884 – 1940)
- Hugo Ball (1886 – 1927)
- Carl Schmitt (1888 – 1985)
- Edith Stein (1891 – 1942)
- Alois Dempf (1891 – 1982)
- Werner Bergengruen (1892 – 1964)
- Elisabeth Langgässer (1899 – 1950)
- Ida Friederike Görres (1901 – 1971)
- Walter Dirks (1901 – 1991)
- Reinhold Schneider (1903 – 1958)
- Eugen Kogon (1903 – 1987)
- Josef Pieper (1904 – 1997)
- Stefan Andres (1906 – 1970)
- Max Müller (1906 – 1994)
- Georg Meistermann (1911 – 1990)
- Luise Rinser (1911 – 2002)
- Vilma Sturm (1912 – 1995)
- Friedrich Heer (1916 – 1983)
- Heinrich Böll (1917 – 1985)
- Otto B. Roegele (1920 – 2005)
- Carl Amery (1922 – 2005)
- Günter de Bruyn (*1926)
- Robert Spaemann (*1927)
- Ernst-Wolfgang Böckenförde (*1930)
- Hans Maier (*1931)
- Franz-Xaver Kaufmann (*1932)
- Rupert Neudeck (*1939)
- Hermann Kurzke (*1943)
- Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (*1945)
- Martin Mosebach (*1951)
- Arnold Stadler (*1954)
- Anmerkungen
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren