Wer kennt sie nicht, diese Situationen, in denen man sich einfach ĂŒberfordert fĂŒhlt? Hier schaffen Affirmationen schnelle und wirksame Abhilfe: Kurze, treffend und positiv formulierte GlaubenssĂ€tze werden regelmĂ€Ăig wiederholt und so im Unterbewusstsein verankert. Dadurch gelingt es, negative GrundĂŒberzeugungen nicht nur zu ĂŒberwinden, sondern auch, sie in positive umzuwandeln. Das Buch erklĂ€rt, wie und warum Affirmationen wirken und wie Sie sie besonders effektiv machen! Egal ob Sie Ihrem Leben eine neue Richtung geben, ein Problem ĂŒberwinden oder lang gehegte Ziele endlich umsetzen wollen: Affirmationen können Sie gezielt in jeder Lebenslage einsetzen.Basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen enthĂ€lt das Buch mehr als 1500 Affirmationen in einem umfassenden lexikalischen Ăberblick, eine praktische Anleitung zum Erstellen eigener Affirmationen sowie Hilfestellungen zum Auflösen ungeliebter Verhaltensmuster. Affirmationen machen stark - aus eigener Kraft!

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Das groĂe Buch der Affirmationen
FĂŒr alle Lebenslagen: Gesundheit, Selbstwert, Partnerschaft, Familie, Beruf, Trauer ... Mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen!
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Das groĂe Buch der Affirmationen
FĂŒr alle Lebenslagen: Gesundheit, Selbstwert, Partnerschaft, Familie, Beruf, Trauer ... Mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen!
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Information
TEIL I
Grundlagen
1. Was sind Affirmationen?
Viele von Ihnen kennen wahrscheinlich den Begriff âAffirmationâ als Bezeichnung fĂŒr einen positiven, bestĂ€tigenden Vorsatz. Affirmationen wurden ursprĂŒnglich besonders im Bereich des Positiven Denkens verwendet, werden mittlerweile aber auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt.
Hier ist der Begriff âAffirmationâ bewusst weiter gefasst. Zum einen meint er all unsere â meist unbewussten â Ăberzeugungen. Jeder und jede von Ihnen arbeitet also schon die ganze Zeit mit Affirmationen. Das Problem bei diesen Ăberzeugungen ist allerdings, dass die meisten bereits sehr frĂŒh im Leben entstanden und mittlerweile so selbstverstĂ€ndlich sind, dass sie unbewusst geworden sind. Wir wissen also oft nicht mehr, welche GrundĂŒberzeugungen wir ĂŒber uns und die Welt haben. Das ist deshalb problematisch, weil viele dieser Ăberzeugungen negativ, unĂŒberprĂŒft, unwahr und uns eigentlich fremd sind, auf der anderen Seite aber unser Leben stark prĂ€gen und bestimmen. Sie haben permanente Auswirkungen auf uns und unseren Organismus. Deshalb ist ein Schwerpunkt dieses Buches das Erkennen, ĂberprĂŒfen und Lösen dieser unbewussten Programme mit der Hilfe von zwei sehr effektiven und einfach anwendbaren Techniken.
Zum anderen verstehe ich hier unter âAffirmationenâ den Wunsch nach VerĂ€nderung, nach neuen, fĂŒr mich förderlichen und heilsamen Zielen, WĂŒnschen, TrĂ€umen, Visionen, Verhaltens-, FĂŒhl- und Denkweisen. Eine Affirmation bedeutet einen neuen Grundseinszustand â und damit ein neues Leben.
Bevor wir uns mit diesen neuen, positiven Affirmationen beschĂ€ftigen, ist es aber, wie gesagt, notwendig, sich erst einmal mit denen zu beschĂ€ftigen, die den augenblicklichen Ist-Zustand hervorgerufen haben. Sonst ĂŒberzuckern wir nur unsere alten, automatisch ablaufenden Programme und lösen sie nicht. Und im Zweifelsfall â z.B. bei Stress oder wenn der bewusste Wunsch nicht mit dem unbewussten Programm ĂŒbereinstimmt â, wird unser Organismus immer auf die unbewussten Programme zurĂŒckgreifen (mit diesem Mechanismus werden wir uns spĂ€ter noch ausfĂŒhrlicher beschĂ€ftigen). Bevor wir also mit neuen, förderlichen Affirmationen arbeiten können, ist es notwendig, zuerst einmal mit unseren unĂŒberprĂŒften und ĂŒberholten zu arbeiten.
2. Der Wunsch nach VerÀnderung
Da Sie dieses Buch gerade in den HÀnden halten und lesen, möchten Sie wahrscheinlich gerne etwas an sich oder Ihrem Leben verÀndern.
Und wie jeder, der das schon einmal versucht hat, stellen Sie sich wahrscheinlich auch diese Fragen:
- Woher kommt es, dass ich so bin, wie ich bin?
- Welche Auswirkungen auf mich und mein Leben haben meine unbewussten Programme?
- Kann ich mich verÀndern, und wenn ja, warum ist es oft so schwer?
- Wie funktioniert es, mich zu verÀndern?
Diesen Fragen werden wir im ersten Teil dieses Buches nachgehen, und die Antworten dann im zweiten, praktischen Teil in die Tat umsetzen.
Auch wenn die Versuchung vielleicht groĂ fĂŒr Sie ist, den ersten Teil zu ĂŒberspringen und direkt mit dem zweiten oder dritten Teil zu arbeiten, möchte ich Ihnen die folgenden Kapitel ans Herz legen. Es ist nach meiner Erfahrung wichtig, den Mechanismus zu verstehen â und darĂŒber hinaus sehr spannend!
Im Folgenden stelle ich einige wichtige Begriffe und mein Menschenbild vor, und werde dann die einzelnen Fragen ausfĂŒhrlich beantworten.
3. BegriffserklÀrung
Wir werden uns im Folgenden viel mit Gehirn, Geist und Bewusstsein beschÀftigen, deshalb möchte ich kurz darauf eingehen, was diese Begriffe hier meinen.
Gehirn
Das Gehirn als Organ ist der physische Sitz unserer Persönlichkeit, deshalb ist es wichtig, mit seiner (und unserer biologischen) Arbeitsweise vertraut zu sein. Wir werden uns deshalb auch mit den verschiedenen neurochemischen Mechanismen beschÀftigen und damit, wie genau unsere Programme entstehen, wie sie gespeichert werden und warum sie oft so hartnÀckig sind.
Geist
Geist, im Englischen mind, ist das, was das Gehirn produziert (Geist und Bewusstsein sind nicht das Gleiche), also alle kognitiven VorgÀnge oder FÀhigkeiten wie denken, erinnern, rechnen, planen, analysieren, aber auch eher unbewusste VorgÀnge wie trÀumen und unsere unbewussten automatisch ablaufenden Programme. WÀhrend das englische Wort mind hÀufig in der normalen Sprache gebraucht wird und neben Geist oder Verstand noch viele andere Bedeutungen haben kann, ist das deutsche Wort Geist in der Alltagssprache weniger gebrÀuchlich. Wir sprechen eher von Verstand, wenn wir den bewussten, und von Unterbewusstsein, wenn wir den unter- oder unbewussten Anteil meinen.
Bewusstsein
Bewusstsein zu definieren, ist relativ schwierig. Eine mögliche Beschreibung von Bewusstsein ist âder Hintergrund, vor dem die kognitiven Prozesse stattfindenâ. Eine eher praxisnahe Definition ist, dass wir es merken, wenn wir etwas merken. Wenn wir uns also bewusst sind, dass und was wir gerade denken, fĂŒhlen oder tun. Damit ist Bewusstsein einerseits etwas ganz AlltĂ€gliches, andererseits aber auch etwas ganz GroĂes mit einer vollkommen eigenen QualitĂ€t.
Wir können Bewusstsein als wache PrĂ€senz beschreiben, die uns ganz im jetzigen Augenblick sein lĂ€sst und in der wir bewusst entscheiden können, was wir denken oder tun möchten. Das Gegenteil von Bewusstsein ist ein Leben auf Autopilot â wir sind stĂ€ndig in Gedanken, tun alles automatisch, bekommen nicht wirklich etwas von unserer Umgebung oder unseren eigenen inneren VorgĂ€ngen mit und haben keinen Einfluss auf den stetigen Strom unserer Gedanken. Ein Kollege hat diesen unbewussten Zustand einmal âalltĂ€gliche Tranceââ genannt. Interessanterweise (oder eigentlich folgerichtig) sind die meisten Menschen der Ăberzeugung, bewusst zu sein, bewusst zu denken und freie Entscheidungen zu treffen, obwohl sie den gröĂten Teil ihres Tages in diesem unbewussten, automatischen und reaktiven Zustand verbringen. Wir sind uns nicht bewusst, dass und wie sehr wir unbewusst sind. Deshalb ist einer der wichtigsten Faktoren einer wirklichen VerĂ€nderung das Reaktivieren unseres Bewusstseins.
Welcher Zusammenhang besteht nun zwischen Gehirn, Geist und Bewusstsein? Wer bringt wen hervor und können Geist oder Bewusstsein Auswirkungen auf das Gehirn und seine physiologischen Funktionen haben?
Zu diesen Fragen gibt es in der Wissenschaft, der Philosophie und den spirituellen Traditionen verschiedene Meinungen und Antworten, die sich im GroĂen und Ganzen in drei groĂen Gruppen zusammenfassen lassen.
Geist als Nebenprodukt des Gehirns
Besonders in der Wissenschaft herrscht nach wie vor die Annahme, dass unser Geist ein Nebenprodukt des Gehirns und damit von Materie ist, das heiĂt, es gibt Bewusstsein oder Geist nicht ohne Gehirn. Diese Schule des Denkens geht auf den griechischen Gelehrten Demokrit zurĂŒck, der mit seiner antiken Atomtheorie den Grundstein fĂŒr die Philosophie des Materialismus gelegt hat, der im Westen weit verbreitet ist.
Dass das Bewusstsein irgendwie da ist, wird gerade in neuerer Zeit zwar anerkannt, da es nicht beschreib- oder quantifizierbar ist, wird es aber nach wie vor als X-Faktor aus der Arbeit ausgeklammert. Allerdings gibt es gerade in den letzten Jahren eine neue Strömung, die den Zusammenhang zwischen Geist bzw. Bewusstsein und Gehirn untersucht. Einige dieser Wissenschaftler und ihre Erkenntnisse werden im Folgenden noch genauer vorgestellt.
Geist und Gehirn sind voneinander getrennt bzw. ihr VerhÀltnis ist ungeklÀrt
Beides, Geist und Gehirn, existiert, sie sind aber entweder vollkommen getrennt voneinander oder der Zusammenhang zwischen beiden ist unklar. Ein Vertreter der ersten Richtung ist z.B. RenĂ© Descartes, der Geist und Materie beide als existent, aber vollkommen getrennt voneinander angesehen hat. Das eine kann also nicht auf das andere einwirken. Diese Richtung wird auch âDualismusâ genannt.
Bewusstsein als Grundlage von Gehirn und Geist
Die Vertreter dieser Schule gehen davon aus, dass Bewusstsein das Gehirn erschafft und dieses wiederum den Geist, und nicht umgekehrt. Das Bewusstsein wird als Urgrund der Materie angesehen und ist auch in allem Geschaffenen vorhanden (Materie ist sozusagen von Bewusstsein durchdrungen). Deshalb hat das Bewusstsein oder der Geist auch einen fĂŒhlbaren, messbaren und erfahrbaren Einfluss auf Materie. Diese Meinung wird von vielen östlichen Philosophien wie den Veden und im Taoismus vertreten, interessanterweise aber auch zunehmend von einigen Quantenphysikern, z.B. Amit Goswami. Amit Goswami nennt diese Philosophie âmonistischer Idealismusâ, im Gegensatz zum materialistischen Realismus.
Im Rigveda, einem der Texte der Veden, heiĂt es: âAm Anfang gab es weder Existenz noch Nichtexistenz, die ganze Welt war nicht-manifeste Energie.â1 (zitiert nach Deepak Chopra, Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs, S. 19)
Und im Tao Te King, einem der Basistexte des Taoismus, steht: âDas Tao bezeichnet man als die groĂe Mutter: Leer und doch unerschöpflich, bringt es unzĂ€hlige Wesen hervor. Es ist immer in dir da. Du kannst es ganz nach Belieben verwenden.â2
Ich persönlich stehe der dritten Gruppe nahe. Meiner Ansicht nach ist unser Gehirn ein sehr wertvolles und kostbares Empfangs- und Verarbeitungsinstrument, aber nicht die Quelle von Bewusstsein oder spirituellen Erfahrungen. Gedanken, GefĂŒhle, Werte und Erkenntnisse sind meiner Erfahrung nach sehr viel mehr als ihre neuralen Abbildungszonen im Gehirn. Aber dennoch ist das Gehirn ihre physische Grundlage (bei schweren Verletzungen oder Krankheiten merkt man, dass das Instrument fehlt), und deshalb ist es so wichtig, sich mit seiner Funktion zu beschĂ€ftigen und sich damit vertraut zu machen â es ist schlieĂlich unser Gehirn.
Vielleicht klingt das Ganze fĂŒr Sie nach einer zwar interessanten, im Grunde aber doch eher akademischen Frage, in Wirklichkeit hat sie fundamentale Auswirkung auf unser tĂ€gliches Leben. Wenn der Geist ein EpiphĂ€nomen (Begleiterscheinung) des Gehirns ist, dann kann zwar eine VerĂ€nderung meines Gehirns (z.B. durch Medikamente) meinen Geist verĂ€ndern, nicht aber umgekehrt. Und da das Gehirn, zumindest nach der vorherrschenden Meinung der Neurowissenschaften der letzten hundert Jahre, nur zu ganz geringen VerĂ€nderungen fĂ€hig ist, wĂ€re das eine sehr schlechte Nachricht. Wir mĂŒssten mit den Voreinstellungen zurechtkommen, die wir durch die Gene und PrĂ€gung unserer Eltern mitbekommen haben, und wir wĂ€ren dazu verurteilt, das Leben unserer Eltern und GroĂeltern mit leichten Variationen zu wiederholen.
Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Mittlerweile gibt es relativ viele Untersuchungen und Studien, die zeigen, dass Geist bzw. Bewusstsein Materie beeinflussen kann. Gedanken, positive wie negative, können auf Gehirngewebe einwirken (und tun es die ganze Zeit) und die VerknĂŒpfungen der Nervenzellen verĂ€ndern. Und diese VerĂ€nderungen des Gehirngewebes (die sogenannten neuronalen Netze, auf die wir spĂ€ter noch eingehen) werden ĂŒber Botenstoffe in alle Zellen des Körpers ĂŒbermittelt. Das heiĂt jeder Gedanke (bewusst oder unbewusst) hat eine messbare, fĂŒhlbare Auswirkung auf unseren Organismus und damit auf unser Leben.
Wie das genau funktioniert, damit werden wir uns in den folgenden Abschnitten genauer beschÀftigen.
4. Autopilot versus freie,
bewusste Entscheidung
bewusste Entscheidung
Wie kommt es, dass wir so sind,
wie wir sind?
wie wir sind?
Die Frage âWer bin ich?â und âWarum bin ich so, wie ich bin?â gehören sicher zu den elementarsten Fragen, die wir uns im Laufe unseres Lebens stellen. Wir werden uns in diesem Abschnitt deshalb damit beschĂ€ftigen, wie sich unsere Persönlichkeit ausbildet, woher unsere Werte, Ăberzeugungen und Einstellungen kommen und wie und warum unsere automatisch ablaufenden Programme entstehen.
DafĂŒr werden wir uns zuerst ansehen, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir etwas Neues lernen und es dort als Erinnerung, Erfahrung oder Einstellung abspeichern. Dann sehen wir uns an, welche Folgen diese Programme fĂŒr unseren Organismus haben und warum unser Organismus so gerne in Altem und Bekanntem verharrt, selbst wenn das nicht gut fĂŒr uns ist. SchlieĂlich werden wir uns mit dem Thema âGeneâ beschĂ€ftigen und mit der Frage, wie festgelegt wir durch unser genetisches Erbe wirklich sind.
Einen Hinweis möchte ich noch vorausschicken: Neurobiologie, Bewusstsein und Wahrnehmung sind sehr komplexe Themen, die ich hier naturgemÀà stark vereinfacht darstelle (sonst hĂ€tte das Buch 500 Seiten und wĂ€re wahrscheinlich ein bisschen sperrig zu lesen). AuĂerdem ist Wissenschaft etwas Bewegliches und neue Erkenntnisse verĂ€ndern stĂ€ndig das Bild, deshalb spiegelt das hier Beschriebene den aktuellen Forschungsstand. Die Auswahl der Quellen entspricht meiner Sichtweise und meinem VerstĂ€ndnis und lĂ€sst sich anhand der Endnoten und des Literaturverzeichnisses fĂŒr Sie nachvollziehen.
Persönlichkeit und Essenz
GrundsĂ€tzlich besteht unsere Persönlichkeit â also das, was wir denken, fĂŒhlen, tun und sind â, aus drei Komponenten:
1. aus dem genetischen Erbe, das wir von unseren Eltern und Vorfahren mitbekommen haben (z.B. das musische Talent, die Vorliebe fĂŒr Bratkartoffeln, das schmale Gesicht, die Augen- und Haarfarbe, die Neigung zu Krampfadern, aber auch WesenszĂŒgen und Erfahrungen);
2. aus der PrĂ€gung durch unsere (frĂŒhe) Umgebung (die emotionale AtmosphĂ€re in unserer Familie, die Geschichte, Erfahrungen und Einstellungen unserer Eltern und daraus, welche unserer WesenszĂŒge von den Eltern geschĂ€tzt und verstĂ€rkt und welche nicht geschĂ€tzt und bestraft oder umgeprĂ€gt wurden);
3. aus unseren eigenen, individuellen Erfahrungen in Kombination mit der Bedeutung, die wir ihnen aufgrund unserer persönlichen Veranlagung beigemessen haben (z.B. kann Zuwendung angenehm oder unangenehm sein, je nachdem, welches Selbstbild wir haben).
Ich persönlich bin der Ansicht, dass wir darĂŒber hinaus eine Essenz â einen zeitlosen Anteil mit einem ganz bestimmten âGeschmackâ â haben, die weder von der Genetik noch von der PrĂ€gung abhĂ€ngt, allerdings oft von diesen beiden Faktoren ĂŒberlagert oder verzerrt wird. Diese Essenz bzw. dieses wirkliche Selbst ist das, wonach wir suchen, wenn wir uns fragen âWer bin ich jenseits meiner Konditionierungen? Wer bin ich wirklich?â. Ein Ziel dieses Buches ist, diese Konditionierungen zu erkennen, zu ĂŒberprĂŒfen und gegebenenfalls durch etwas zu ersetzen, das uns wirklich entspricht â also im Grunde wieder das zu werden, was wir eigentlich schon sind.
Wie entstehen unsere Programme?
GrundsĂ€tzlich, wie gesagt, durch das, was wir von unseren Vorfahren ĂŒber die Gene an Voreinstellungen geerbt haben, durch die PrĂ€gung im Elternhaus und durch das, was wir selbst erleben.
Aber wie entsteht aus dem, was wir hören, fĂŒhlen oder erfahren eine Erinnerung oder ein Programm? Was genau passiert im Gehirn, wenn wir etwas Neues lernen, z.B. Autofahren, ...
Table of contents
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Zu diesem Buch
- Teil I Grundlagen
- 2. Der Wunsch nach VerÀnderung
- 3. BegriffserklÀrung
- 4. Autopilot versus freie, bewusste Entscheidung
- Teil II Praxis
- Teil III Lebensbereiche von AâZ
- Teil IV Anlagen
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