Uni-Wissen Orientierungskurs Germanistik
eBook - ePub

Uni-Wissen Orientierungskurs Germanistik

Sicher im Studium Germanistik

  1. 176 pages
  2. English
  3. ePUB (mobile friendly)
  4. Available on iOS & Android
eBook - ePub

Uni-Wissen Orientierungskurs Germanistik

Sicher im Studium Germanistik

About this book

Was erwartet Studierende im Studium der Germanistik? - Dieses Buch informiert ĂŒber Inhalte, Fragestellungen und wissenschaftliche ZusammenhĂ€nge des Faches. Anhand von systematischen Kategorien wie Zeichen, Performanz, MedialitĂ€t, TextualitĂ€t, Rhetorik und Ästhetik finden Studierende hier eine leicht verstĂ€ndliche EinfĂŒhrung in aktuelle Forschungsfelder. Der Band bietet Orientierung und kompaktes Wissen - ein ausfĂŒhrliches Glossar aller germanistischen Fachbegriffe inklusive.Sicher im Studium - die Reihe mit dem Grundlagenwissen sĂ€mtlicher Teildisziplinen des Studienfachs GermanistikFragestellungen und wissenschaftliche ZusammenhĂ€nge des FachesOrientierung und kompaktes WissenAusfĂŒhrliches Glossar mit allen germanistischen FachbegriffenÜbersichtlich und leicht verstĂ€ndlichFĂŒr die gezielte und schnelle Vorbereitung auf HochschulprĂŒfungen

Trusted by 375,005 students

Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.

Study more efficiently using our study tools.

Information

Year
2015
eBook ISBN
9783129391082

1

Einleitung: Verstehen

Svenja sagt: „Wir verstehen uns, nicht wahr?“ Tom entgegnet: „Nein, ich verstehe dich nicht.“ Solche Ereignisse hat jeder tausendfach erlebt oder wahrgenommen, am eigenen Leibe, durch ErzĂ€hlungen, im Fernsehen, in BĂŒchern – jeweils mit unterschiedlichsten Personen, Rollen, in allen möglichen und unmöglichen Lagen unter den unterschiedlichsten UmstĂ€nden, heute und frĂŒher. Menschen kommunizieren miteinander und bemĂŒhen sich um wechselseitige VerstĂ€ndigung, in ein und derselben Situation oder ĂŒber große Entfernungen oder ZeitrĂ€ume hinweg. Unser GlĂŒck und Wohlbefinden hĂ€ngen davon ab, wie gut das jeweils gelingt.
Das ist das Grundproblem der Germanistik, ihr Thema am Beispiel der deutschen Sprache und Literatur. Im Alltag unterstellen wir meist, dass wir uns, jedenfalls auf einer banalen Ebene, ohne weiteres verstehen. Wenn ich am Postschalter 10 Briefmarken zu 55 Cent kaufe, bekomme ich sie auch. Wieso eigentlich? (In der Sparkasse oder in einem anderen Land wĂŒrde ich fĂŒr die gleichen Worte verstĂ€ndnislos angestarrt.) Wieso funktioniert alltĂ€gliche Kommunikation einigermaßen selbstverstĂ€ndlich? Wann, wie und warum gelingt sie nur teilweise oder gar nicht mehr? Unter welchen UmstĂ€nden bemerken wir MissverstĂ€ndnisse, und wie gehen wir damit um? Wie sieht es bei Telefonaten aus, E-Mails, Chat? Bei LiebeserklĂ€rungen, wissenschaftlichen AufsĂ€tzen, Gebrauchsanweisungen? Bei der LektĂŒre von Gedichten? Romanen aus dem 19. Jahrhundert? Mittelalterlichen Handschriften?
Was von allein zu funktionieren scheint, wird von Wissenschaftlern durchleuchtet und kritisch hinterfragt. Das ist in Natur- und Sozialwissenschaften so, aber auch in Sprach- und Literaturwissenschaften. Warum? Diese kindliche Frage ist der Motor von Wissenschaft ĂŒberhaupt. Neugierig schaut man hinter die Kulissen: Was lĂ€uft da ab? Wieso? Könnte das auch anders gehen? Kann man davon etwas abgucken oder verbessern?
Im Alltag unterstellt man normalerweise, dass wir einander verstehen. Das ist auch sehr praktisch, denn wenn wir das dauernd in Frage stellten, wĂŒrden wir einander stĂ€ndig blockieren und kĂ€men keinen Schritt weiter. Wissenschaft hat aber das Privileg und die Aufgabe, tiefer zu blicken und mehr zu sehen. In ihrem Denken und Tun setzt sie die alltĂ€glichen Routinen vorĂŒbergehend außer Kraft und betrachtet sie unter ungewohnten Gesichtspunkten, damit man dahinter kommt und es vielleicht besser machen kann. Wissenschaft ist ein Fest, das den Alltag beflĂŒgelt. Freuen Sie sich auf die Lust Ihres Studiums!
Sprach- und Literaturwissenschaft also gehen ganz im Gegensatz zu den Gewohnheiten des Alltags davon aus, daß sich das Mißverstehen von selbst ergibt und das Verstehen auf jedem Punkt muß gewollt und gesucht werden. So formulierte es FRIEDRICH SCHLEIERMACHER schon im Jahre 1838 (SCHLEIERMACHER 1977, 92). Können wir seinen Text heute verstehen? Wie gut, wie genau, wieso ĂŒberhaupt und mit welchen Mitteln? Germanistik beschĂ€ftigt sich mit der Möglichkeit und Wirklichkeit von Verstehen und Missverstehen. Nicht mehr und nicht weniger. Und das ist ziemlich viel. WĂ€hrend Sie dieses Buch lesen (und es zu verstehen suchen!), werden Sie merken, dass dieses vielleicht unscheinbare Thema es (was?) in sich hat. Es ist ein weites Feld, unsere halbe Kultur.
Germanistinnen und Germanisten, das wissen Sie nun schon, sind Fachleute fĂŒr wechselseitige VerstĂ€ndigung, also fĂŒr Sprechen und Zuhören, Schreiben und Lesen. Man kann es auch komplizierter ausdrĂŒcken: Experten fĂŒr Sprach- und Textproduktion, Sprach- und Textverstehen sowie deren mediale Vermittlung. Mit dem Studium der Germanistik können und sollen auch Sie solche Fachleute werden. Das qualifiziert Sie dann fĂŒr Berufe, in denen es professionell um Verstehen von (deutscher) Sprache und Literatur geht: in Schule und Hochschule, Erwachsenenbildung, Verlagen, Presse und anderen alten und neuen Medien, PR- und Kommunikationsabteilungen anderer Firmen im In- und Ausland und ĂŒberall dort, wo professionell gesprochen und geschrieben wird.
Im Germanistikstudium erarbeiten Sie sich systematisches und historisches Wissen rund um die deutsche Sprache und Literatur und deren Vermittlung; und Sie entwickeln, pflegen und fördern ein reflektiertes Sprachbewusstsein, das Ihnen erlaubt, Sprache und Literatur mit anderen Augen zu sehen und folglich sorgfÀltiger und effektiver damit umzugehen, als Nichtprofis das können.
Die verschiedenen Teilbereiche der Germanistik setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
1. Im sprachwissenschaftlichen Zweig geht es um Sprachsystem und Sprachgebrauch (vornehmlich der Gegenwart, doch unter BerĂŒcksichtigung der Sprachgeschichte).
2. Die Literaturwissenschaft kĂŒmmert sich um Ă€sthetisch geformte sprachliche Erzeugnisse (Lyrik, Drama, Prosa) und ihre Entstehungs- und Wirkungsbedingungen.
3. Die germanistische MediĂ€vistik liefert fĂŒr beide Seiten ein historisches Kontrastwissen ĂŒber das Mittelalter, das die geschichtliche Bedingtheit auch aller spĂ€teren Epochen einschließlich unserer Gegenwart verdeutlicht.
Eine solche EinfĂŒhrung in die Germanistik kann nur einen ersten Einblick bieten und gewiss keinen GesamtĂŒberblick. Es ist aber das erklĂ€rte Ziel dieses Bandes, das Fach Germanistik so darzustellen, dass die drei TeilfĂ€cher Linguistik, Literaturwissenschaft und MediĂ€vistik ĂŒber sechs Kernthemen miteinander verbunden werden. Damit soll sichtbar gemacht werden, dass bei aller Differenzierung der TeilfĂ€cher auch analoge Fragestellungen und Verfahren existieren, die zwar ihre je fachspezifischen AusprĂ€gungen besitzen, die aber vielfach voneinander profitieren. Zwar hat jedes Teilfach seine eigene Systematik und Geschichte, doch gibt es auch zahlreiche VerknĂŒpfungen und Überschneidungen. Die Vernetzung in diesem Band soll helfen, ĂŒber die PrĂ€sentation von Kernthemen und historischen Grundlinien das GesamtverstĂ€ndnis des Faches zu fördern.
Systematische Kategorien wie Zeichen, Performanz, MedialitĂ€t, TextualitĂ€t, ErzĂ€hlen, Rhetorik und Ästhetik betreffen eminent sowohl den Umgang mit Sprache als auch mit Literatur und verorten die Germanistik zugleich im Spannungsfeld von Tradition und AktualitĂ€t. So werden aktuelle systematische Forschungsfelder vorgestellt und zugleich in ihrer historischen Genese entfaltet. Die Akzentuierung der systematischen Ebene des Bandes und der einzelnen Kapitel fĂ€llt notgedrungen zu Lasten des historischen Überblicks aus, den EinfĂŒhrungen traditionell bieten. Vieles konnte daher hier nicht aufgenommen oder nur angedeutet werden. Detaillierte Autorenportraits etwa, Gattungsgeschichte, Epochenproblematik und viele linguistische Einzelthemen mussten zugunsten der exemplarischen Skizzierung großer Linien in den Hintergrund treten. Textbeispiele sind auf wenige, klassische Beispiele beschrĂ€nkt. Nicht einmal konnten alle aktuellen Felder gleichmĂ€ĂŸig berĂŒcksichtigt werden, denkt man etwa an Sozialgeschichte, Diskursanalyse, Genderforschung oder Literaturtheorie. Solche komplexen Felder mĂŒssen einem spĂ€teren Band vorbehalten werden. Diese EinfĂŒhrung vermittelt daher weniger stoffliches als vielmehr das methodische Grundlagenwissen, Verbund- und Reflexionswissen, das jede und jeder braucht, die oder der erfolgreich Germanistik studieren möchte.
Die folgenden sechs Kapitel bilden eine Art Homepage Ihrer persönlichen Germanistik in Buchform, in die Sie sich wĂ€hrend Ihres Studiums immer tiefer hineinklicken. Damit Sie die Übersicht nicht verlieren, ist am Ende des Bandes ein Glossar beigefĂŒgt. Hier können Sie Begriffe und Definitionen jederzeit nachschauen, wenn Sie deren Bedeutung nicht mehr genau erinnern, etwa was eine Abbrevatio, parole oder ein Zauberspruch ist. Am Ende jedes Kapitels finden Sie zudem jeweils Fragen, die Ihrer Lernkontrolle dienen. Wenn Sie diese beantworten können, wissen Sie, dass Sie das Kapitel verstanden haben. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Ihnen die Germanistik in großen ZĂŒgen verstĂ€ndlich zu machen. Ihre Aufgabe ist es, das alles irgendwie zu verstehen.

2

Zeichen – Regeln – Ordnung

1Zeichen

In FRANCIS FORD COPPOLAS Verfilmung von MARIO PUZOs Roman Der Pate (1972) wird eine kugelsichere Flak-Jacke, in die ein toter Fisch eingewickelt ist, bei der Corleone-Familie abgegeben. Clemenza, einer der EmpfĂ€nger, bemerkt: „Das ist eine sizilianische Nachricht. Sie bedeutet, dass Luca Brasi bei den Fischen liegt.“ (Im englischen Original heißt es „sleeps with the fishes“ – also ermordet wurde). Wie ist es möglich, dass tote GegenstĂ€nde etwas ganz anderes bedeuten als sie selbst sind?
Dazu braucht es mindestens zwei Kommunikationspartner mit einer irgendwie gemeinsamen Geschichte, also einem gemeinsamen Hintergrund, vor dem das aktuell Gemeinte zu verstehen gegeben werden kann. Im Film steckt die Familie, die Luca Brasi hat strangulieren lassen, einen toten Fisch in dessen Jacke und kann davon ausgehen, dass die Gegenseite die Anspielung verstehen wird. Ein Gegenstand wird verwendet, um eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. In genau dieser Form geht das nur einmal, in dieser konkreten Situation. Wenn es gelĂ€nge, aus solchen ad hoc erfundenen Zeichen allgemeiner geltende Zeichen zu entwickeln, die unabhĂ€ngig von einer speziellen Konstellation funktionieren, dann wĂ€re Kommunikation allgemein möglich, auch jenseits von einzelnen FĂ€llen und ĂŒber persönliche, zeitliche und rĂ€umliche Entfernungen hinweg.
Eben das ist Menschen gelungen. Im Laufe ihrer langen Geschichte haben sie ganze Universen von Zeichen erfunden – so viele, dass manchmal behauptet wird, wir deuteten alles als Zeichen, und auch die Wissenschaften seien nichts anderes als hoch entwickelte KĂŒnste zur Konstruktion und Deutung von Zeichen (sei es der Natur, sei es der Gesellschaft). Zeichen ist alles, das fĂŒr anderes steht als sich selbst. Wenn jemand einen Ausdruck als Inhalt versteht, gibt oder liest er ein Zeichen.
image
Das bilaterale Zeichenmodell
Davon gibt es drei Arten.
1. Ikonische Zeichen (wie realistische Fotos und Abbildungen) sind dem, was sie zeigen, strukturell Àhnlich.
2. Indexikalische Zeichen (wie ein pfeifender Teekessel, der anzeigt, dass Wasser kocht) stehen in einem ursÀchlichen Zusammenhang mit dem, was sie anzeigen.
3. Symbolische Zeichen (wie das Vorfahrt-achten-Schild in der Nebenstraße) hingegen erhalten ihre Bedeutung durch konventionelle Zuschreibung.
Der tote Fisch in der Jacke hat von allen drei Zeichenarten etwas, und das macht die Botschaft in diesem Falle leichter zu durchschauen. In gewisser Hinsicht ist der Fisch in der Jacke, so makaber das wirkt, dem ermordeten Luca Brasi Ă€hnlich (ikonisch); gerade darin steckt eine zusĂ€tzliche Beleidigung. Die Jacke selbst weist keine Schusslöcher auf; der EmpfĂ€nger kann also schließen, dass ihr Inhaber nicht erschossen, sondern auf andere Art umgebracht wurde (indexikalisch). Beides zusammen reicht aber nicht zur Entzifferung der Botschaft aus. (Es brauchte sich ja ĂŒberhaupt nicht um ein Zeichen zu handeln, sondern lediglich um einen ebenso geschmackwie bedeutungslosen schlechten Scherz.) Der Absender geht vielmehr zu Recht davon aus, dass der ihm bekannte EmpfĂ€nger in derartige „sizilianische“ Gepflogenheiten der Kommunikation eingeweiht ist (symbolisch).
Name
VerhÀltnis zwischen Ausdruck und Inhalt
Beispiel
Ikon
strukturell Àhnlich
PortrÀt Àhnelt dem Vorbild
Index
ursÀchlich aufeinander bezogen
Schmerz zeigt Krankheit an
Symbol
konventionell geregelt
Wörter bezeichnen Vorstellungen
Die drei Arten von Zeichen
Menschliche Sprache operiert mit symbolischen Zeichen. Sprachliche Zeichen, zum Beispiel das Wort Nachricht, sind dem, was sie bezeichnen, weder strukturell Ă€hnlich noch ursĂ€chlich verbunden. Wir verstehen sie nur deshalb, weil wir gemeinsam gewohnt sind, diesem bestimmten Ausdruck praktischerweise einen mehr oder weniger bestimmten Inhalt zuzuordnen. Clemenzas Hinweis „Das ist eine sizilianische Nachricht“ verbindet sprachliche Zeichen, die innerhalb einer Sprachgemeinschaft durch stillschweigende Übereinkunft (Konvention) allgemein anerkannt werden, zu einem Zeichenkomplex, der eben aufgrund solcher Übereinkunft dechiffriert, also verstanden werden kann, weil Sender und EmpfĂ€nger sozusagen ĂŒber den gleichen SchlĂŒssel verfĂŒgen. Wer Deutsch beherrscht, hat diesen Code per Spracherwerb gelernt.
So gesehen ist das, was wir deutsche Sprache nennen, eine Menge von Zeichen und Regeln zur Benutzung dieser Zeichen, welche die Sprecherinnen und Sprecher des Deutschen im Laufe ihrer Kommunikationsgeschichte erarbeitet und sozusagen stillschweigend vereinbart haben, um sich untereinander verstĂ€ndigen zu können. Germanistik untersucht, wie sie das tun. Dabei kĂŒmmert sie sich auch um die dreierlei Beziehungen, in denen jedes Zeichen steht:
▶ zu anderen Zeichen (syntaktisch),
▶ zu dem, was sie bedeuten (semantisch), und
▶ zu Zeichenbenutzern, die sie verwenden (pragmatisch).
Name
Beziehung des Zeichens
Beispiel
syntaktisch
zu anderen Zeichen
„Wir“<–>„protestieren“ [beachte den Plural]
semantisch
zum Inhalt
[die Beziehung zwischen Ausdruck und Inhalt]
pragmatisch
zu Sprechern und Hörern
[z.B. Entschlossenheit, Ironie, Aufforderung]
Die drei Relationen von Zeichen

2Regeln

Germanistik ist die Wissenschaft von der deutschen Sprache und Literatur. Das ist ein weites Feld. UngefĂ€hr hundert Millionen Menschen verkehren tĂ€glich in deutscher Sprache. Sie regeln damit ihr gesellschaftliches Zusammenleben, sie drĂŒcken sich aus, wollen verstanden werden und Mitmenschen beeinflussen. Sie tun das in Wort und Schrift, in unterschiedlichsten GesprĂ€chs- bzw. Textsorten, Kommunikationsformen und Medien. Und viele von ihnen erfreuen sich daran, dass mit sprachlichen Mitteln Kunstwerke geschaffen wurden und werden: Sie lesen, hören und schreiben Gedichte, ErzĂ€hlungen, Romane, gehen ins Theater, schauen Filme an oder hören Lieder.
„Hi Svenja, mein Rechner is grad kaputt – kannze mir ma das Lied da downloaden?“ Das ist so ein Beispiel. Zwei Menschen in einer Situation. Einer hat ein Problem und bittet den anderen um Hilfe. Ohne ...

Table of contents

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Vorwort
  6. 1 Einleitung: Verstehen
  7. 2 Zeichen – Regeln – Ordnung
  8. 3 Performanz
  9. 4 MedialitÀt
  10. 5 TextualitÀt
  11. 6 ErzÀhlen
  12. 7 Rhetorik – Poetik – Ästhetik
  13. 8 Ausblick: Kontexte
  14. Anhang

Frequently asked questions

Yes, you can cancel anytime from the Subscription tab in your account settings on the Perlego website. Your subscription will stay active until the end of your current billing period. Learn how to cancel your subscription
No, books cannot be downloaded as external files, such as PDFs, for use outside of Perlego. However, you can download books within the Perlego app for offline reading on mobile or tablet. Learn how to download books offline
Perlego offers two plans: Essential and Complete
  • Essential is ideal for learners and professionals who enjoy exploring a wide range of subjects. Access the Essential Library with 800,000+ trusted titles and best-sellers across business, personal growth, and the humanities. Includes unlimited reading time and Standard Read Aloud voice.
  • Complete: Perfect for advanced learners and researchers needing full, unrestricted access. Unlock 1.5M+ books across hundreds of subjects, including academic and specialized titles. The Complete Plan also includes advanced features like Premium Read Aloud and Research Assistant.
Both plans are available with monthly, semester, or annual billing cycles.
We are an online textbook subscription service, where you can get access to an entire online library for less than the price of a single book per month. With over 1.5 million books across 990+ topics, we’ve got you covered! Learn about our mission
Look out for the read-aloud symbol on your next book to see if you can listen to it. The read-aloud tool reads text aloud for you, highlighting the text as it is being read. You can pause it, speed it up and slow it down. Learn more about Read Aloud
Yes! You can use the Perlego app on both iOS and Android devices to read anytime, anywhere — even offline. Perfect for commutes or when you’re on the go.
Please note we cannot support devices running on iOS 13 and Android 7 or earlier. Learn more about using the app
Yes, you can access Uni-Wissen Orientierungskurs Germanistik by Udo Friedrich, Martin Huber, Ulrich Schmitz in PDF and/or ePUB format, as well as other popular books in Sprachen & Linguistik & Sprachkunst unterrichten. We have over 1.5 million books available in our catalogue for you to explore.