Be a Rockstar! Rhetorik die begeistert
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Be a Rockstar! Rhetorik die begeistert

Menschen beeindrucken, gute Reden halten, kommunizieren vortragen moderieren prĂ€sentieren, mit Überzeugungskraft & Charisma frei sprechen

Simone Janson, Simone Janson, Simone Janson

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Menschen beeindrucken, gute Reden halten, kommunizieren vortragen moderieren prĂ€sentieren, mit Überzeugungskraft & Charisma frei sprechen

Simone Janson, Simone Janson, Simone Janson

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Information

SouverÀn prÀsentieren: So erreichen Sie Ihr Publikum [9 Mal Checkliste]
// Von Simone Janson


Die Vorstellung, frei vor anderen zu sprechen zu mĂŒssen, treibt vielen Menschen die Schweißperlen auf die Stirn. Was, wenn mir plötzlich nichts mehr einfĂ€llt? Oder wenn ich auf Fragen keine Antwort weiß? Doch die gelungene PrĂ€sentation des eigenen Könnens ist heute in vielen Berufen ein wichtiger Karrierebaustein, den auch Sie einsetzen sollten, um weiterzukommen.

So verwandeln Sie Unsicherheiten und WissenslĂŒcken in StĂ€rken

Wenn Sie Perfektionist sind und alles besonders gut machen wollen, setzen Sie sich unnötig unter Druck und die Gefahr ist groß, dass etwas schief geht. Sie sind ein Mensch und eben nicht perfekt. Im Gegenteil:
Kleine Fehler machen sympathisch, Perfektion wirkt schnell unnahbar. Besser: Bauen Sie Ihre Ängste ab – selbst wenn die PrĂ€sentation nicht hundertprozentig lĂ€uft, ist das vermutlich nicht das Ende Ihrer Karriere. Bereiten Sie sich zwar gut vor, aber machen Sie sich klar, dass Sie eben nicht alle Fragen beantworten können. Und absolvieren Sie einige EntspannungsĂŒbungen.

Nur keine Angst

Das Ziel einer gelungenen PrĂ€sentation ist, die eigenen Inhalte und Positionen und so rĂŒberzubringen, dass die Zuhörer diese auch annehmen. Frau M. begeht dabei einen hĂ€ufig gemachten Fehler: Sie versucht zu erahnen, was die Zuhörer wissen wollen und sich möglichst auf alle Fragen und EinwĂ€nde vorzubereiten, damit sie in gutem Licht dasteht.
Leider wird sie das kaum schaffen, denn Sie ist keine Hellseherin. Ihre Haltung hat auch nichts mit einer optimalen Vorbereitung zu tun, viel mehr spricht daraus Angst vor Kritik. Doch dadurch bringt sie sich von vorneherein in eine Defensivhaltung – keine gute Voraussetzung fĂŒr ein selbstbewusstes Auftreten.

Was wollen SIE sagen?

SchĂ€len Sie stets den Kern heraus! Machen Sie sich bei der Vorbereitung einer PrĂ€sentation zunĂ€chst klar, welche Inhalte Sie rĂŒberbringen wollen – beispielsweise: “Unsere Firma ist die Beste.”
Überlegen Sie, was die Kernaussage Ihrer PrĂ€sentation ist und machen Sie das zum Leitgedanken, der im Laufe der PrĂ€sentation immer wieder kehrt. Verdeutlichen Sie sich dann, warum Sie die PrĂ€sentation eigentlich halten. Machen Sie sich eine Liste Ihrer Motive – je nachdem was Sie erreichen wollen, richten Sie spĂ€ter Ihre PrĂ€sentationsform aus. Sie wollen:

SouverÀn auftreten dank Fachwissen

Die Fakten fĂŒr das, was Ihrer Meinung nach wichtig ist gesagt zu werden, sollten Sie auch wirklich parat haben. Wenn sich dann bei der PrĂ€sentation selbst herausstellt, dass Ihre Zuhörer etwas ganz anderes von Ihnen erwartet haben, können Sie mit Kritik viel souverĂ€ner umgehen:
Sie haben sich ja schließlich optimal vorbereitet und genau das umgesetzt, was Sie sich unter dem Thema vorgestellt haben.

Welchen Anlass hat Ihre PrÀsentation?

Machen Sie sich vorab klar, welchen Sinn und Zweck Ihre PrÀsentation verfolgt.
  • Information

  • wollen Sie andere unterstĂŒtzen
  • oder ĂŒberzeugen?
  • andere informieren – dann sollte sich Ihre PrĂ€sentation sachlich und neutral auf Fakten konzentrieren
  • auf sich und Ihre Ideen aufmerksam machen – dann sollte Ihre PrĂ€sentation ĂŒberzeugend sein
  • um UnterstĂŒtzung werben – dann sollte Ihre PrĂ€sentation emotional sein
  • andere motivieren oder unterstĂŒtzen – dann erfordert Ihre PrĂ€sentation psychologisches EinfĂŒhlungsvermögen
  • Ihre Zuhörer unterhalten – dann sollte Ihre PrĂ€sentation locker und witzig sein

Checkliste: Kleider machen Leute

Ihr Outfit ist eines der ersten Dinge, die Menschen an Ihnen wahrnehmen – nicht den Doktortitel, das Fachwissen oder das Kommunikationstalent. Dazu reichen dreißig Sekunden. Und es gibt keine zweite Chance fĂŒr diesen ersten Eindruck.
  • Suchen Sie Ihre Garderobe mit grĂ¶ĂŸter Sorgfalt aus – Zuhörer bemerken Flecken, Risse und Knitterfalten hundertprozentig. Achten Sie besonders auch auf Stellen, von denen Sie denken, dass man sie nicht so genau sieht – etwa Ihre Schuhe und Socken.
  • Halten Sie sich an das Motto: “Sage mir, was Du trĂ€gst und ich sage Dir wer Du bist”. WĂ€hlen Sie Ihren Stil ganz bewusst dem Anlass entsprechend, aber so, dass die Kleidung auch Ihre Persönlichkeit unterstreicht. Denn in diese Schublade steckt Sie das Publikum.
  • Achten Sie auf dem Anlass entsprechend Farbe: Dunkle, satte Farben signalisieren eher AutoritĂ€t/SeriositĂ€t, leuchtende Farben wirken dominant. Gerade bei großen Menschen sind sie aber manchmal zu dominant und einschĂŒchternd.
  • Sorgen Sie fĂŒr einen Kontrast zwischen hellen und dunklen Farben. Je höher der Kontrast, desto kompetenter wirken Sie.
  • Achten Sie auf QualitĂ€t: Hochwertige Stoffe sehen immer edler, erfolgreicher und kompetenter aus als billige. Und wer so aussieht, dem traut man auch dementsprechend etwas zu.
  • Vermeiden Sie alles, was ablenken könnte: Klirrende Armreifen, ein Übermaß an Schmuck, Schmuck in Silber und Gold gemischt, fette Uhren, raschelnde Stoffe, grelle Muster, ĂŒppiges Outfit, gemusterte StrĂŒmpfe, auffĂ€llige Schuhe, Starke ParfĂŒms. Wenn besondere Accessoires zu Ihrer Persönlichkeit gehören, dann verwenden Sie sie sparsam als persönliche Note.
  • Unterstreichen Sie Ihr Gesicht, das ja beim Vortrag im Vordergrund steht, mit einer schicken Frisur, einer schönen, nicht zu auffĂ€lligen Brille und – bei Frauen – dezentem Make-up.
  • Generell gilt: Verzaubern Sie Ihre Zuhörer mit Fakten, nicht mit einem auffĂ€lligen, doch unpassenden Outfit.

Auch wenn es anders kommt


NatĂŒrlich kann Ihr Publikum ganz anders sein als erwartet, z.B. haben Sie mit Fachleuten gerechnet und finden Laien vor. Vielleicht ist es auch ein offener Vortrag und die Gruppe völlig gemischt. Oder die Leute sind ganz einfach anders drauf, als Sie gedacht haben – planen können Sie so etwas leider nicht. Dennoch können Sie einigen Fallstricken entgehen, wenn Sie vorab ĂŒber das Publikum informieren und nachdenken. Veranstalten Sie beispielsweise keine Unterhaltungsshow, wenn Sie einen seriösen Fachvortrag angekĂŒndigt haben. Ihre Zuhörer sind sind keine undfinierbare Masse.
Und natĂŒrlich dĂŒrfen Sie bei der Vorbereitung auch Ihre Zuhörer nicht vergessen. Denn Sie halten Ihre PrĂ€sentation ja nicht vor einer Wand, sondern wollen ein Echo hervorrufen. Und damit dieses auch so positiv wie möglich ist, sollten Sie sich vorab informieren, wer Ihre Zuhörer sind, denn es macht durchaus einen Unterschied, ob Sie vor einem Fachpublikum oder Laien, vor Jungen oder Alten Leuten reden.

Checkliste: Bleiben Sie bei PrÀsentationen immer souverÀn

Das gelingt Ihnen, wenn Sie von vorneherein die Zuhörer mit einplanen. BerĂŒcksichtigen Sie:
  • Mit welchen Zuhörern habe ich zu tun? Ist die Zusammensetzung heterogen oder homogen?
  • Welches Interesse haben die Zuhörer an dem Vortrag?
  • Welches Fachwissen haben die Zuhörer?
  • Welche Sprache werden sie am ehesten verstehen?
  • Auf welcher ebene begegne ich den Zuhörern (z.B. menschlich-sympathisch oder sachlich)?
  • Welche Reaktionen erhoffe oder erwarte ich von den Zuhörern?

Negative GlaubenssÀtze

Viele Menschen haben Angst, vor Publikum zu reden, weil Sie sich dann aus der Menge herausgehoben fĂŒhlen und sich gleichzeitig deren Kritik stellen mĂŒssen. Sie sehen das Publikum eher als schwarze Masse unbarmherziger Kritiker denn als Menschen, denen sie etwas vermitteln wollen.
Solche Ängste entstehen meist aus negativen Erfahrungen und verdichten sich im Laufe der Zeit zu GlaubensĂ€tzen wie “Ich kann einfach nicht frei sprechen” oder “ich bin einfach ein langweiliger Redner”.

Nur keine Angst!

Frau M. beispielsweise hat oft die Kritik gehört, dass Sie als PR-Fachfrau ja von allem ein bisschen, aber von nichts richtig Ahnung hat.
Daher denkt Sie: “Auf dem Kongress sind sicher lauter Fachleute, die von den einzelnen Spezialthemen viel mehr Ahnung haben als ich selbst”. Sie vergisst dabei aber, diese Experten sicherlich von Ihrem Thema mehr Ahnung haben, ihnen aber der Überblick fehlt.

Machen Sie daraus positive GlaubenssÀtze

Solche negativen GlaubenssĂ€tze können dafĂŒr sorgen, dass das, was man befĂŒrchtet wie eine sich selbst erfĂŒllende Prophezeiung auch wirklich eintritt.
Sie können aber aktiv etwas dagegen tun – indem Sie selbst fĂŒr ein gutes gelingen Ihrer PrĂ€sentation sorgen und so die negativen durch positive Erfahrungen ersetzen. Und indem Sie Ihre StĂ€rken und SchwĂ€chen analysieren und damit arbeiten.

So gehen Sie mit Ängsten und Lampenfieber um

Versuchen Sie nicht, sich das Lampenfieber abzugewöhnen, denn es ist wichtig. Bei Lampenfieber schĂŒttet Ihr Körper das Stresshormon Adrenalin aus, das Sie zu Höchstleistungen anspornt. Wenn Sie vor Ihren Zuhörer stehen und Ihnen alles egal ist, wird das kein guter und mitreißender Vortrag. Und Ihre Zuhörer nehmen Ihre NervositĂ€t mit Sicherheit weniger wahr, als Sie denken. Dennoch können Sie mit ein paar Maßnahmen die Anspannung etwas verringern:
  • Suchen Sie sich vor der PrĂ€sentation einen ruhigen Raum, in dem Sie einige Minuten meditieren oder zumindest entspannen können. Nutzen Sie dazu auch Atem- und StimmĂŒbungen.
  • Wenn Sie zittern: Stellen Sie sich gerade hin und pressen Sie die HandflĂ€chen vor der Brust gegeneinander als wollten Sie schwimmen. Damit leiten Sie das innere Zittern ab, beeinflussen die AdrenalinausschĂŒttung und stĂ€rken die Redemuskulatur in Brust und Hals.
  • Mit Autosuggestion können Sie Ihre negativen GlaubenssĂ€tze durch positive ersetzen: “Ich bin gut vorbereitet”, “Ich werde gut sein”, “Ich freue mich auf meine Zuhörer”. Wiederholen Sie diese Formen einige Minuten lang, bis Sie selbst daran glauben.
  • Alkohol, Baldrian oder sonstige Beruhigungsmittel können helfen, aber auch ins Auge gehen, denn Sie bĂŒĂŸen gleichzeitig auch Ihre ReaktionsfĂ€higkeit ein. Außerdem können Sie nie sicher wissen, wie Medikamenten auf Sie wirken. Und es besteht Suchtgefahr.
  • Sehen Sie die Zuhörer nicht als bedrohliche, schwarze Masse, sondern als Menschen, die Sie erreichen wollen. Suchen Sie Blickkontakt mit denen, die Ihnen wohl gesonnen scheinen: FĂŒr diese Menschen halten Sie Ihre PrĂ€sentation.
  • GrundsĂ€tzlich: Suchen Sie sich vorab einen ruhigen Ort zum entspannen und versuchten Sie, runterzukommen.

Checkliste: Die optimale Vorbereitung

Doch nicht nur die UmstÀnde sind wichtig, Sie sollten auch optimal vorbereitet sein.
  • Beginnen sie rechtzeitig mit der Vorbereitung, damit Sie nicht in Zeitnot geraten.
  • Lesen Sie nochmals oben die Tipps zur Vorbereitung eines Meetings, zur Informationsrecherche und zum Aufbau der Argumentation und beherzigen Sie diese auch fĂŒr die Vorbereitung Ihrer PrĂ€sentation.
  • Wenn Sie sich mit dem Thema gut auskennen, schreiben Sie aussagekrĂ€ftige Stichwörter auf Karteikarten- Diese stellen sicher, dass Sie nichts vergessen. Oder notieren Sie sich die wichtigsten Überschriften auf ein Headline-Blatt, damit Sie den Überblick behalten.
  • Wenn Sie mit dem Thema nicht so vertraut sind: Schreiben Sie den vollstĂ€ndigen Text zur PrĂ€sentation auf. Dann lesen Sie ihn so oft, dass ein Blick auf den Satzanfang genĂŒgt, um das Thema vor Augen zu haben. Vermeiden Sie, vom Skript abzulesen.
  • Achten Sie auf Betonung und Pausen an den richtigen Stellen: So können Sie gute Effekte erzielen. Lesen Sie dazu StimmĂŒbungen.
  • Ordnen Sie Ihre Unterlagen, dann ist auch Ordnung in Ihrem Kopf. Streichen Sie etwa Zitate nicht nur an, sondern schreiben Sie diese wortwörtlich in Ihr Redemanuskript oder auf die KĂ€rtchen – damit vermeiden Sie hektisches Herumsuchen auf dem Tisch.
  • Üben Sie Ihre Rede vier Mal. Nehmen Sie sich dabei in Ton (etwa am Computer oder mit einem Kassettenrecorder) oder Bild (mit einer Digital- oder Videokamera) selbst auf. Lassen Sie sich von wohlmeinenden, aber kritischen Freunden ein konstruktives Feedback geben.
  • Lernen Sie die ersten vier Minuten Ihrer PrĂ€sentation auswendig: Dann haben Sie auch wĂ€hrend des Vortrags noch Zeit, ruhiger zu werden.
  • Welche Medien wollen Sie einsetzen? Beamer, Overhead, Video, Flipchart? Planen Sie den Einsatz von Medien schon direkt beim Schreib ein. Machen Sie sich dann mit der PrĂ€sentationstechnik vor Ort vertraut.
  • Kommen Sie pĂŒnktlich, ausgeschlafen, körperlich und geistig fit zum Vortrag. Wenn Sie krank sind, sagen Sie den Vortrag wenn möglich besser ab. Wenn das nicht geht: Weisen Sie zu Beginn auf Ihre schlechte Verfassung hin.
  • Ein GlĂ€sschen Wein gehört besser nicht zur Vorbereitung..Machen Sie sich lieber ausreichend mit den PrĂ€sentationsmedien bekannt.

Wie Sie gekonnt mit den eigenen SchwÀchen umgehen

Machen Sie sich nicht zur Zielscheibe. Sie können auch mit einer optimalen Vorbereitung nicht alle SchwĂ€chen ausmerzen. Und leider reagieren auch Ihre Zuhörer nicht immer so, wie Sie sich das wĂŒnschen. Manche Zuhörer suchen geradezu nach Fehlern.
Da hilft nur eines: Machen Sie sich Ihre StÀrken und SchwÀchen sehr genau bewusst, damit Sie souverÀn damit umgehen können.

Analysieren Sie Ihre StÀrken und SchwÀchen

Legen Sie je eine Tabelle fĂŒr Ihre StĂ€ken und SchwĂ€chen an, wie unten gezeigt. Listen Sie diese jedoch nicht einfach nur schriftlich auf:
Halten Sie auch fest, wie Sie mit der Eigenschaften ergebnisorientiert umgehen und wie Sie sie einsetzen wollen. Wichtig: Kritisieren Sie Ihre SchwĂ€chen nicht einfach nur, sondern formulieren Sie positiv und ĂŒberlegen Sie konstruktiv, welchen Nutzen Sie dennoch davon haben:
StÀrken Verbesserungspotential Nutzen
Fachkompetenz
Berufserfahrung im PR-Bereich Fundierte Reche, guter Stil beim Vortrag Dem Zuhörer meine Fachkompetenz als PR-Fachfrau vermitteln
Individualkompetenz
KreativitĂ€t Ich kann meine Ideen noch besser strukturieren. Die Zuhörer mit neuen Ideen ĂŒberraschen
Sozialkompetenz
KommunikationsfÀhigkeit Ich kann noch mehr auf die Zuhörer eingehen Die Zuhörer mit einbeziehen, auf sie eingehen
Konzeptionelle Kompetenz
Visions-fĂ€higkeit Ich kann meine Ideen besser strukturieren. Ich kann Zuhörer mit meinen Ideen ĂŒberzeugen
SchwĂ€chen Verringern durch: Trotzdem nĂŒtzlich weil:
Fachkompetenz
Von allem etwas Ahnung, aber kein Spezialwissen Kontakte zu Spezialisten Wissen so vermitteln, dass es jeder versteht, bei Spezialfragen Informationen spÀter nachreichen
Individualkompetenz
Ich bin schnell nervös, spreche dann zu schnell Ich mache EntspannungsĂŒbungen und achte auf eine gute Atmung Gerade weil ich schnell spreche, kann ich einige Leute auch gut mitreißen
Sozialkompetenz
Ich bin bei Kritik oft beleidigt Ich ĂŒbe SouverĂ€nitĂ€t und Schlagfertigkeit. Ich suche gezielt Blickkontakt zu netten Zuhörern.
Konzeptionelle Kompetenz
Ich bin gelegentlich etwas chaotisch Wenn ich besser organisiere und strukturiere, kann ich alles besser umsetzen Ich bin flexibel und kann in schwierigen Situationen spontan entscheiden
Wenn Sie sich solcherart klar gemacht haben, wie Sie selbst mit Ihren SchwÀchen positiv umgehen, können Sie auch in in der PrÀsentation souverÀn damit umgehen.

Treten Sie die Flucht nach vorne an

Gehen Sie Kritik souverĂ€n an. Frau M. kommt zu spĂ€t zur PrĂ€sentation. Eigentlich unverzeihlich, aber Sie lĂ€chelt charmant in die Runde: “Sie wissen ja, der Verkehr, und ich bin leider zu spĂ€t los gefahren
” Eine geschickte Immunisierungstaktik: Sie gibt die Verfehlung ehrlich zu und redet sich nicht heraus.

So wird Kritik wirkungslos

Wenn Sie Ihre Defizite von sich aus einrĂ€umen, nehmen Sie einem potenziellen Kritiker den Wind aus den Segeln, denn Sie machen ihn damit zum Langweiler: Er wĂŒrde ja nur wiederholen, was Sie schon selbst gesagt haben. Die Immunisierung funktioniert besonders bei Verfehlungen sogenannter SekundĂ€rtugenden wie PĂŒnktlichkeit o...

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