Stresskiller Extrem
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Stresskiller Extrem

Belastung meistern mit Zeitmanagement & Selbstorganisation, mit Work Life Balance im Alltag entspannt alles schaffen, PrioritÀten setzen & das Leben organisieren

Simone Janson, Simone Janson, Simone Janson

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Belastung meistern mit Zeitmanagement & Selbstorganisation, mit Work Life Balance im Alltag entspannt alles schaffen, PrioritÀten setzen & das Leben organisieren

Simone Janson, Simone Janson, Simone Janson

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Information

5 Zeitmanagement- und Anti-Stress-Tipps: Nie wieder Burnout!
// Von Susanne Kleimst


Burnout ist lĂ€ngst keine bloße Modeerscheinung mehr. TatsĂ€chlich nehmen alltĂ€gliche Belastungen zu. StĂ€ndige Erreichbarkeit, Familie, Job, Hobbys und Freunde – alles will unter einen Hut gebracht werden. Oft scheint ĂŒber Monate oder Jahre alles im Griff, bis einem dann plötzlich der Boden unter den FĂŒĂŸen wegbricht.

Wen es am hÀufigsten trifft

Anfangs war das Syndrom unter Menschen in helfenden Berufen verbreitet, die zusÀtzlich noch einer hohen psychosozialen Belastung ausgesetzt sind. Dann galt Burnout als klassische Managerkrankheit. Mittlerweile findet sich das Burnout-Syndrom auch in vielen anderen Berufsklassen wieder.
Wird nicht rechtzeitig auf die ersten körperlichen Signale reagiert, ist das folgende Burnout unausweichlich. Eine gute Selbstwahrnehmung kann daher sehr hilfreich sein dem Ausbrennen vorzubeugen.

Erste Warnsymptome sind:

  • Das GefĂŒhl, nie genĂŒgend Zeit zu haben
  • Freiwillige, stĂ€ndige Überstunden
  • Das Missachten eigener BedĂŒrfnisse
  • EinschrĂ€nkung sozialer Kontakte auf das Berufsumfeld
Wer die ersten Indizien nicht beachtet und gegensteuert gelangt bald in den Zustand, der fĂŒr Burnout charakteristisch ist.
Als klassische körperliche Symptome des Burnouts gelten:
  • Energiemangel
  • chronische MĂŒdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • KonzentrationsschwĂ€che
  • Erschöpfung

Die ersten Anzeichen sind oft subtil

Die ersten Anzeichen des Syndroms sind sehr subtil. Oft können die Symptome nicht klar zugeordnet werden. Erst wenn diese nicht mehr verschwinden, kommt bei den meisten der Verdacht eines Burnouts auf.
AuffĂ€llig ist, dass bereits ĂŒber 50 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wegen ihres Jobs schlechter schlafen. Offensichtlich stellt fĂŒr viele alleine der Gedanke an die kommende Arbeitswoche eine psychische Belastung dar. Alleine 40 Prozent weisen somit jede Woche sonntags, jobbedingt, Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen auf, was das Risiko fĂŒr ein zukĂŒnftiges Erschöpfungs-Syndrom und weitere Erkrankungen erhöht.

5 Tipps gegen Burnout

Dabei sollten Sie auf ein gesundes VerhĂ€ltnis zwischen Arbeitszeit und der Zeit fĂŒr eigene BedĂŒrfnisse achten. Langfristig gesehen, ist es auch fĂŒr den Arbeitgeber und das Unternehmen besser, wenn der Energiepool seiner Mitarbeiter immer wieder aufgefĂŒllt wird. Diese 5 Tipps helfen Ihnen, Burnout zu vermeiden.

1. Auf das Arbeitsklima achten

Da ein Großteil der Zeit im Job verbracht wird, ist ein wichtiger Ansatzpunkt, auf das richtige Arbeitsumfeld zu achten. Studien zeigen, dass Unternehmen, in denen ein hoher Arbeits- und Zeitdruck besteht, die Mitarbeiter öfter unter Erschöpfungssymptomen leiden.
Ein stĂ€ndig wachsender Aufgabenbereich, Umstrukturierungen und stĂ€ndige Marktanpassungen lassen im Betrieb keine richtige Ruhe einkehren. Erholungsphasen fehlen und die meisten Mitarbeiter laufen durchgĂ€ngig auf 120 Prozent. VerstĂ€ndlicherweise bergen solche Unternehmen die grĂ¶ĂŸten Risiken fĂŒr Burnout-Erkrankungen.
Weitere Risikofaktoren sind ein schlechtes VerhĂ€ltnis unter den Mitarbeitern oder zwischen ihnen und dem Chef. Ein gestörtes VertrauensverhĂ€ltnis und fehlende Anerkennung der Leistung verstĂ€rken diese zusĂ€tzlich. Mitarbeiter mĂŒssen in ihrem Wert anerkannt und gefördert werden, ohne dass aus ihnen dabei noch die letzte Energie herausgesaugt wird.

2. Teilzeit oder Gleitzeit arbeiten

Ein Weg dahin, ist unter anderem eine familienfreundliche Unternehmenspolitik, wie Sie Unternehmen wie z.B. REWE bereits eingefĂŒhrt haben. Diese bietet Teilzeitstellen und Gleitzeit, sodass neben der Arbeit auch noch genĂŒgend Zeit fĂŒr eigene BedĂŒrfnisse bleibt. FĂŒr viele birgt die Möglichkeit, die Arbeitszeit ganz oder zumindest teilweise selbst einzuteilen einen gesunden Ausgleich zum fest vorgegebenen Zeitplan.
Zudem sind Projekte im Unternehmen, fĂŒr Gesundheitsmanagement und optimalen Arbeitsschutz, gute Indizien dafĂŒr, dass der Mensch als solcher in seinem Wert anerkannt wird.
Bei der Wahl der eigenen ArbeitsstĂ€tte sollte erkennbar sein, daß:
  1. dem Unternehmen am Wohlergehen der Mitarbeiter gelegen ist,
  2. WertschÀtzung von Seiten der Mitarbeiter und der Chefetage besteht,
  3. ein gutes, vertrauensvolles, kollegiales VerhÀltnis vorhanden ist.

3. Das richtige Zeitmanagement macht‘s

Pausen sind die kleinen Zeiteinheiten, in denen Energie wieder aufgetankt wird. Werden die Pausen stattdessen fĂŒr andere Arbeiten und Erledigungen verwendet, leert sich der Akku immer weiter. Daher sind Personen, die dazu neigen pausenlos zu arbeiten, ebenfalls anfĂ€lliger fĂŒr Burnout-Erkrankungen. Das konsequente Beachten von Pausenzeiten ist daher ein erster Schritt zur Vorbeugung.
  • Ein Spaziergang in der Mittagspause oder auch kleine Dehn- und EntspannungsĂŒbungen zwischendurch sorgen fĂŒr etwas Abwechslung. Ein schlechtes Gewissen, weil in der Pause nicht doch noch wichtige Dinge erledigt werden, sollte unbedingt abgelegt werden.
  • Dienstliche Mails lesen oder geschĂ€ftliche Telefonate fĂŒhren sollte in den Pausen ebenfalls tabu sein. Das gilt auch nach der Arbeit. Dazu gehört es ebenso die Anzahl der Überstunden im Blick zu halten. Mehr Überstunden bedeuten meist auch weniger Zeit fĂŒr sich und der Pflege sozialer Kontakte außerhalb des Jobs. Beides sind wichtige Faktoren, um den eigenen Energiespeicher aufzutanken.
  • Allerdings begegnen einem auch im Freizeitalltag TĂŒcken, die dazu fĂŒhren, dass die eigentlich freie Zeit als Stress empfunden wird. Haushalt, Kinder, Besorgungen, Arzttermine und Co. können auch hier zu einer Erschöpfung fĂŒhren, wenn nicht ab und zu Zeit fĂŒr sich selber eingeplant wird.
  • Gerade berufstĂ€tige Eltern mĂŒssen wegen ihrer Doppelbelastung besonders auf einen Freizeitausgleich achten. Es finden sich immer Aufgaben, die sich auch delegieren lassen. Notfalls kann auch eine Hilfe fĂŒr den Haushalt eingestellt, oder ein Lieferdienst fĂŒr EinkĂ€ufe beauftragt werden. Die gewonnene Freizeit sollte bewusst fĂŒr erholsame Dinge genutzt werden.

4. Die Zeit mit den richtigen Menschen verbringen

Wahrscheinlich hat jeder schon mal die Erfahrung gemacht, dass die Begegnung mit einem Menschen einem eher Energie raubt, wÀhrend der Kontakt mit einer anderen Person geradezu guttut.
Die eigene Zeit sollte im Idealfall möglichst oft mit letzteren Menschen verbracht werden. Mit etwas FeingefĂŒhl lĂ€sst sich schnell herausfinden, zu welcher Gruppe die Person gehört. Empfehlenswert ist das Treffen mit Personen, die einem das GefĂŒhl geben, seine Zeit nicht unnötig vertan zu haben. BerĂŒcksichtigen Sie dabei:
  • Besteht Freude auf das Treffen?
  • Ist einem die betreffende Person sympathisch?
  • Entsteht wĂ€hrend oder nach dem Treffen ein GefĂŒhl von Lebendigkeit?
Dann handelt es sich oftmals um glĂŒckliche und zufriedene Zeitgenossen, die dieses GlĂŒck auch ausstrahlen und andere damit anstecken.
Bestimmte Eigenschaften und Launen fĂ€rben oft auf einen selbst ab, leider nicht nur die positiven. Wer sich mit unzufriedenen Menschen umgibt, neigt dazu auch eher unzufrieden zu sein und eine pessimistische Lebenseinstellung zu entwickeln. Wer sich hingegen mehr mit zufriedenen, optimistisch eingestellten Personen umgibt, tut sich und seinem GemĂŒt auf Dauer einen großen Gefallen.

5. Hilfe annehmen

Sollten die UmstĂ€nde dazu fĂŒhren, dass es dennoch zu einem Burnout kommt, oder bereits deutliche Anzeichen fĂŒr ein Burnout bestehen, sollte nicht gezögert werden, fachmĂ€nnischen Rat einzuholen. Dazu gibt es verschiedene speziell ausgerichtete Kliniken, ambulante Zentren und Arztpraxen.
Bei den meisten Betroffenen zeigt sich neben den eigentlichen Symptomen ein erhöhter Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol, Aufputsch-, Schmerz-, oder Schlafmitteln. Dadurch wird in der Anfangsphase versucht dem Burnout unbewusst entgegen zu wirken.
NatĂŒrlich muss auch dieses Problem unter Kontrolle gebracht werden, doch was letztendlich hilft ist das Abstellen der Ursache. Eine zu hohe Arbeitsbelastung, ungelöste Konflikte und stĂ€ndiger Zeitdruck können nicht dauerhaft durch Medikamente oder andere Suchtmittel gelöst werden. Der Ansatz eigener Sofortmaßnahmen besteht daher unter anderem aus einer Kombination aus
  • Suchtmittelreduktion,
  • verbesserter Work-Life-Balance und dem
  • Einhalten von Ruhephasen.
WĂ€hrend fĂŒr gesunde Personen eine Unterbrechung des Arbeitsalltags ausreicht, um Energie aufzutanken und sich danach wieder richtig erholt zu fĂŒhlen, merken Betroffene schnell, dass ihnen die Pause nicht viel Erholung gebracht hat. Selbst in der Auszeit oder im Urlaub fĂŒhlen sie sich noch trĂ€ge und matt.
Es sollte nicht zu lange gezögert werden und bei ernsthaften Beschwerden beziehungsweise Verdacht auf Burnout, auf professionelle Hilfe Dritter zurĂŒckgegriffen werden. Diese unterstĂŒtzen den Prozess zurĂŒck zu einem geregelten, gesunden Tagesablauf.

PrÀventions-Tipps gegen Burnout: Vorbeugen gegen Stress
// Von Prof. Dr. Matthias H.W. Braun


Innere und Ă€ußere Faktoren bedingen Burnout – aber was können wir tun, um das “Gespenst Burnout” nachhaltig von unserer Schwellen zu vertreiben? Acht Tipps, die Ihnen helfen, damit Burnout gar nicht erst entsteht!

Aufschieberitis verursacht Stress!

Wer etwa morgens notorisch zu spĂ€t dran ist und deshalb schon auf dem Weg zur Arbeit unter enormem Zeitdruck und damit Stress steht, sollte “einfach” frĂŒher aufstehen. Und ganz wichtig: Gesund frĂŒhstĂŒcken und auch sonst im Laufe des Tages die gesunde ErnĂ€hrung nicht vernachlĂ€ssigen.
Sofern es sich bei diesem Verhalten “lediglich” um eine Gewohnheit handelt, bedarf es nur eines gewissen Durchhaltevermögens, das einem durch das schöne Bild des entspannten Ankommens in der Arbeit erleichtert wird. Als Anhalt kann die 30-Tage-Regel dienen, wonach innerhalb dieses Zeitraumes das neue Verhalten im Gehirn neurologisch gespurt und verankert ist.

Unschuldige Papierstapel als Burnout-Faktor?

Gleiches gilt fĂŒr den mit Akten ĂŒberquellenden Schreibtisch. Das Gehirn des Schreibtisch-Inhabers ist nicht nur immer wieder gezwungen, die versc...

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