Wie heute predigen?
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Wie heute predigen?

Einblicke in die Predigtwerkstatt

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Wie heute predigen?

Einblicke in die Predigtwerkstatt

About this book

Das rechte Wort zur rechten Zeit (und zur rechten Situation) zu finden, das ist eine zentrale Herausforderung fĂŒr jeden und jede, die verkĂŒndigen. Predigen ist daher nicht nur eine Begabung, sondern auch eine Kunst, die es zu erlernen gilt.Aus diesem Grund haben sich jene Personen, die in Österreich mit der Ausbildung zur Predigt betraut sind, getroffen, um Einblick in ihre Predigtwerkstatt zu geben. Das Buch versammelt die unterschiedlichsten ZugĂ€nge zum VerkĂŒndigungsgeschehen. Wie kann man mit der Bibel kreativ umgehen in der Predigt? Welchen Einfluss haben die HörerInnen auf die Predigt selbst? Zwischen Rhetorik und Kirchenraum, GeschlechtersensibilitĂ€t und Ereignischarakter bewegen sich die wissenschaftlichen BeitrĂ€ge der zehn österreichischen HomiletikerInnen.

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Information

Publisher
Echter
Year
2014
Print ISBN
9783429037116
eBook ISBN
9783429061708

Anmerkungen

1 Walser, Halbzeit, 47.
2 Vgl. Papst Franziskus, Evangelii Gaudium.
3 VerkĂŒndigung und neue Evangelisierung, 8.
4 Ebd.
5 Vgl. dazu vor allem Zerfaß, Spruchpredigt, und Zerfaß, Textpredigt.
6 Die so genannte „Werkstatt WortverkĂŒndigung“ wurde von Maria Elisabeth Aigner und Johann Pock in Graz entwickelt und erstmals im WS2001-2002 durchgefĂŒhrt. Im Jahr 2002 erhielt die Lehrveranstaltung den „Preis fĂŒr Innovative Lehre“ an der Karl-Franzens-UniversitĂ€t Graz.
7 Diese Modelle zur homiletischen Ausbildung von StĂ€ndigen Diakonen wurden von Johann Pock seit 2003 fĂŒr mehrere Diözesen erarbeitet, hauptsĂ€chlich fĂŒr Graz-Seckau und St. Pölten.
8 Vgl. dazu NÀheres bei Roelofsen, Das PredigtnachgesprÀch in der Gemeinde.
9 Der Terminus „schwarzes und weißes Feuer“ ist ein zentraler Begriff in der VerkĂŒndigungsform des Bibliologs. Vgl. dazu den Beitrag von Maria Elisabeth Aigner, (Wort)reiche Entdeckungen, in diesem Band, 93-107.
10 Thiele, Religiöse Rhetorik, 45.
11 Metzger, Loch in der Mitte: „Als ich aus meinen Gedanken erwache, steht ein Mensch in Schwarz immer noch auf der Kanzel und redet. Er predigt. Und ich bin irgendwo ausgestiegen und habe nicht mal gemerkt, dass meine Gedanken sich selbstĂ€ndig gemacht haben und auf Wanderschaft gegangen sind. Das wollte ich vermeiden. Trotz meines festen Vorsatzes ist meine Aufmerksamkeit wieder abgestĂŒrzt. Wieder einmal bin ich in das Loch in der Mitte gefallen.“
12 Nembach, Predigen, 35.
13 Vgl. z.B. die Allgemeine EinfĂŒhrung ins Messbuch, Nr. 41: „Die Homilie 
 ist notwendig, um das christliche Leben zu stĂ€rken. Sie soll 
 die Schriftlesungen oder andere Texte der Tagesmesse 
 unter einem bestimmten Gesichtspunkt auslegen.“
14 Vgl. zu den folgenden Überlegungen Pock, Zwischen Videoclips und SMS.
15 Krieger / Maurer / Kaufmann, Art. GefĂŒhl.
16 So lautet die berĂŒhmte Weisheit von Blaise Pascal in seinen PensĂ©es von 1669: „C’est le cƓur qui sent Dieu et non la raison“ (Frgm. 278).
17 Vgl. dazu Ruhleder, Rhetorik, 17-19.
18 Ebd., 18. Ruhleder spricht hier, ausgehend von Sigmund Freud, von der „Eisberg-Theorie“.
19 Die Bedeutung der Einbeziehung der emotionalen Ebene in die Analyse von Predigten zeigt ein Beispiel aus meiner Ausbildungspraxis: In einer Predigtreflexion eines Studenten prĂ€sentierte dieser seine Predigt zu Gen 22 (Opferung Isaaks). Seine Hauptbotschaft lautete: Gott lĂ€sst unsnicht fallen; letztlich greift er doch ein und hilft. Die emotionale Botschaft, die die TeilnehmerInnen empfangen hatten, war dem aber diametral entgegengesetzt: Sie spĂŒrten in der Predigt Angst vor diesem Gott, Ärger und UnverstĂ€ndnis. Und der Student gab danach auch zu, dass er mit der Bibelstelle selbst große Schwierigkeiten hat und mit Gott hadert. Er meinte aber, in der Predigt diese eigenen Emotionen nicht benennen zu dĂŒrfen.
20 Allhoff/Allhoff, Rhetorik und Kommunikation, 179.
21 Engemann, EinfĂŒhrung in die Homiletik, 5.
22 Ebd., 61.
23 Schroeter-Wittke, Predigt als Unterhaltung.
24 Oskamp/Geel, Gut predigen, 168.
25 Vgl. dazu auch den Beitrag von Huscava, Die Predigt im kreativen Dialog mit der klassischen Rhetorik, in diesem Band, 129-186.
26 Klein, Mitleiden und Predigt, 343.
27 Ebd., 345; unter Bezugnahme auf Aristoteles, Rhetorik 1355b25.
28 Ebd., 347f.
29 Allhoff / Allhoff, Rhetorik und Kommunikation, 61.
30 Thiele, Religiöse Rhetorik, 36.
31 Ebd.
32 Klein, Mitleiden und Predigt, 343.
33 Ebd., 344.
34 Ebd., 353; vgl. Erne, Rhetorik und Religion.
35 Klein, Mitleiden und Predigt, 355.
36 Ebd.
37 Vgl. KathPress Nr. 51 vom Fr., 28. Februar 2014, 8.
38 Klepper, Der Vater, 235.
39 Hieke, Jeremia, 16.
40 Ebd., 23.
41 Ebd., 24.
42 Ebd., 23.
43 Ebd., 22.
44 Garhammer, VerkĂŒndigung als Last und Lust, 186.
45 Nembach, Predigen heute, 13.
46 Ebd.
47 Ebd.
48 Nembach bezieht sich dabei vor allem auf das PhÀnomen so mancher (wohl nicht nur) evangelischer Gottesdienste mit fast leeren KirchenbÀnken. Es geht ihm aber vor allem auch um das Leiden an der Predigtarbeit.
49 Nembach, Predigen, 39.
50 Bohren, Predigtlehre, 17.
51 Oskamp/Geel, Gut predigen, 169.
52 MĂŒller, Homiletik, 191f. Die anderen Instrumente sind: adĂ€quater Redegenus, Orientierung an pĂ€dagogischer Psychologie, Wahl der rechten Argumentationsform; dazu kommen außersprachliche Mittel und sprachliche Darstellungsmittel (vgl. ebd. 190-193).
53 MĂŒller, Homiletik, 192.
54 Maria Elisabeth Aigner, (Wort)reiche Entdeckungen, in diesem Band, 104.
55 Schwarz, Praxis der Predigterarbeitung, 13.
56 Ebd., 77.
57 Ebd.
58 MĂŒller, Predigt ist Zeugnis, 218.
59 So der Ansatz von Axel Denecke, Persönlich predigen.
60 Schwarz, Praxis der Predigterarbeitung, 77.
61 Nembach, Predigen, 40.
62 Garhammer, VerkĂŒndigung als Last und Lust, 9.
63 Denecke, Persönlich predigen, 11.
64 Ebd., 12.
65 Garhammer, VerkĂŒndigung als Last und Lust, 21.
66 Vgl. Papst Paul VI., Evangelii nuntiandi 21.
67 Im „Wörterbuch der Feministischen Theologie“ findet sich kein Beitrag zum Stichwort „VerkĂŒndigung“.
68 UrsprĂŒnglich stammt der Begriff „Kommunikation des Evangeliums“ von dem Protestantischen Theologen Ernst Lange. In Folge hat sich dieser Begriff in der Praktischen Theologie beider Konfessionen durchgesetzt. Im katholischen Bereich geschah dies zunĂ€chst durch Norbert Mette.
69 Vgl. Stenger, Kompetenz und IdentitÀt, 63-64.
70 Hermann Stenger steht mit seinen Überlegungen in der Tradition von Romano Guardini. GegenwĂ€rtig sehe ich vorwiegend Zustimmung zu diesem „religionsfreundlichen“ Denken, es gibt aber auch die kontrĂ€re Position – exemplarisch verwiesen sei auf J.B. Metz. FĂŒr ihn ist Religion eine Gefahr fĂŒr die AuthentizitĂ€t des Glaubens. Er fordert einen kompromisslosen Glauben ohne Religion. Vgl. Metz, Gotteskrise, 77-78.
71 Dogma von Maria als GottesgebÀrerin (431), Do...

Table of contents

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Vor-Wort
  6. Grundlegungen
  7. Wort im Kontext
  8. Bibel-Worte
  9. Wort und Form
  10. Mehr als Worte
  11. Liste der AutorInnen
  12. Anmerkungen

Frequently asked questions

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