Heimat ist ein belastetes Wort geworden. Beladen mit Ideologien, die Heimat mit Nationalismus, Grund und Boden und einer abstrusen Idee von Volksein verbinden, steht es nicht mehr unschuldig da. Zugleich kennt vielleicht keine Zeit so sehr die Sehnsucht nach Heimat und Ankommen wie die unsere.Dieser Band geht den Hoffnungen nach, die der Begriff Heimat weckt. Einerseits steht Heimat fĂŒr die Sehnsucht nach Mensch-Sein, Ich-Sein und Geborgen-Sein. Andererseits ist Heimat eine Utopie, die vom Menschen nie eingelöst, aber von Gott erhofft werden kann. Davon zeugen auch biblische Erfahrungen, etwa wenn sie den Menschen zwischen Fremde und Heimat beschreiben oder Jesus die Unbehausheit als Zuhause wĂ€hlt. In gleicher Weise gilt dies fĂŒr Franziskus und Klara, so dass in der franziskanischen SpiritualitĂ€t ein Modell erkennbar wird, wie sich in Zeiten von MobilitĂ€t und (erzwungener) Migration die Sehnsucht anzukommen und Heimat zu finden, leben lĂ€sst.

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Information
1. Heimat â ein belastetes Wort
Heimat ist ein belastetes Wort geworden. WĂ€hrend JĂŒngere wieder selbstverstĂ€ndlich ĂŒber Heimat reden, wissen die Ălteren um die verhĂ€ngnisvolle Geschichte dieses Wortes. Befrachtet durch nationalsozialistische Propaganda, beladen mit Ideologien, die Heimat mit Nationalismus, dem richtigen Stammbaum, Grund und Boden und einer abstrusen Idee von Volk-Sein verbinden, steht das Wort Heimat nicht mehr unschuldig da.
Das gilt heute umso mehr, als rechte Kreise mit ihren geschichtsvergessenen Agitator/-innen wieder anfangen, das Wort Heimat zu missbrauchen. Pegida- und AfD-Leute, Rechtspopulisten und Rechtsradikale wollen erneut und nicht weniger krass und dumm als damals verfĂŒgen, wer Heimat haben darf und wer nicht, wer dazugehört und wer nicht. Wer Heimat aber auf irgendwelche von auĂen definierten Kriterien wie Nation, Religion, Hautfarbe, Geschlecht, StaatsbĂŒrger/ -innenschaft reduziert, der hat schon verloren; denn Heimat ist mehr und meint Existentielleres. Heimat und Zuhausesein sind etwas grundlegend Menschliches. Wer also Menschen die Heimat abspricht, der nimmt ihnen etwas von ihrem Menschsein. Auch deshalb muss dem alten und neuen rechtsradikalen Denken umso schĂ€rfer widersprochen werden. Heimat hat mit dem einzelnen Menschen, seiner Geschichte, seinem Empfinden, seinen Hoffnungen und seinen Bildern vom GlĂŒck zu tun.
Das Buch spannt vor diesem Hintergrund den Bogen und lotet aus, was Heimat bedeutet und warum sie in unserer von Migration, MobilitÀt und Globalisierung geprÀgten Welt ein so sehr ersehntes Gut geworden ist. Dazu wird in einem ersten Teil die Sehnsucht nach Heimat in ihren vielfÀltigen Bildern in den Blick genommen, die wir alle zumindest irgendwie kennen, auch wenn Heimat eher zum unbehausten Ort geworden ist.
Im zweiten Teil werden diese aufgedeckten Facetten von Heimat mit biblischen Figuren und Erfahrungen verbunden. Auch an ihnen wird einerseits deutlich, wie sehr das Ausschauhalten nach Heimat die Menschen seit Urzeiten begleitet. Andererseits machen sie erlebbar, wie Gott uns gerade in diesem Suchen nach Ankommen und einem Daheim selbst zur Heimat werden will, die nicht auf einen bestimmten Ort, eine ausgewĂ€hlte Zeit oder Sprache begrenzt bleibt, sondern uns ĂŒberall und ohne jede Vorleistung geschenkt ist.
Die franziskanische SpiritualitÀt wird am Ende als Modell einer SpiritualitÀt entfaltet, die hilft, die eigene Unbehaustheit anzuerkennen, mit der Sehnsucht nach einem Zuhause behutsam und bedacht umzugehen und zugleich das eigene Engagement zu schÀrfen, auch anderen Heimat zu geben.
2. Unbehauste Heimat â eine andere Anthropologie
Wir Menschen sind Wesen in Raum und Zeit. Uns gibt es nicht abstrakt, im Irgendwo und Irgendwann, sondern nur konkret und geschichtlich, als Frau oder Mann, als diese oder jener. Von daher ist es nicht beliebig, an welchen Orten wir uns aufhalten, in welcher Kultur wir aufgewachsen sind, mit wem wir zusammenleben, welche AlltĂ€glichkeiten wir pflegen und welche Feste wir feiern â kurz: wo wir zu Hause sind. Auch wenn wir nicht in der Vermessung unserer Lebensbedingungen und Lebensmöglichkeiten aufgehen, lĂ€sst ein genaueres Zusehen, was Heimat bedeutet, doch eine Ahnung darĂŒber entstehen, wer wir Menschen sind, was uns antreibt und woraufhin wir angelegt sind. Ăber Heimat zu schreiben heiĂt also auf gewisse Weise, Anthropologie zu betreiben.
Wenn im Folgenden Heimat in ihren vielfĂ€ltigen Bildern aufgeschlĂŒsselt und an unseren, nicht selten eingeschrĂ€nkten LebensrealitĂ€ten gespiegelt wird, dann ist dies auch ein Weg, dem Menschen, seinen Vorstellungen vom GlĂŒck und sich selbst mehr auf die Spur zu kommen.
Heimat ist da, wo die Menschen sind, die ich liebe â Von der Sehnsucht nach VerlĂ€sslichkeit in zeiten zerbrechlicher Beziehungen
Heimat ist untrennbar mit Menschen verbunden. FĂŒr viele gilt, dass sie dort zu Hause sind, wo Menschen auf sie warten, die ihnen wichtig sind. Das ist im Vergangenheitsmodus genauso richtig wie fĂŒr die Gegenwart. Selbst wenn schon viele Jahre seit dem Auszug aus dem Elternhaus vergangen sind, ist dort immer noch ein StĂŒck Heimat, wo die Eltern leben und die abgelegte Kindheit obendrein in den WĂ€nden hĂ€ngt. Bei heutigen Beziehungen verhĂ€lt es sich nicht anders. Gesucht, ersehnt, fĂŒr das Leben als unersetzbar wichtig erachtet, ist zugleich wohl nichts so unter Druck geraten wie gute und verlĂ€ssliche Beziehungen.
Mit âungebĂŒgelter Bluseâ willkommen sein
Fragt man Menschen, was fĂŒr sie GlĂŒck bedeutet, dann rangieren an oberster Stelle die Nennungen : Familie, Freund/-innen, Partnerschaft. Das ist bei Kindern und Jugendlichen nicht anders als bei Erwachsenen.1 Noch vor so wichtigen Werten wie Autonomie und Freiheit gelten verlĂ€ssliche Beziehungen als Inbegriffvon GlĂŒck. Das mag in Zeiten, in denen nur die etwas herzumachen scheinen, die jung sind, erfolgreich und ĂŒber eine Menge Geld verfĂŒgen, beruhigen. Zugleich verwundert es, denn nichts ist heute so zerbrechlich geworden wie Beziehungen, Familie und Partnerschaft. Vielleicht liegen die Dinge aber doch nĂ€her beieinander.
Immer wieder ist zu sehen, wie sehr gerade der Druck von auĂen nach einem Ausgleich im Privaten suchen lĂ€sst. Zu funktionieren, die To-do-Listen schnell und akribisch genau abzuarbeiten, in Meetings und Briefings mit aller Aufmerksamkeit und Freundlichkeit prĂ€sent zu sein kostet Kraft â auch wenn der Job eigentlich SpaĂ macht. Da braucht es Menschen, bei denen es nicht darauf ankommt, dass jedes Wort gewogen und gefeilt ist, und Freund/-innen, die jede/-n Einzelne/-n auch mit âungebĂŒgelter Bluseâ in ihrer Mitte willkommen heiĂen.
Wie wichtig es ist, ungefragt, einfach so, sich einfinden zu dĂŒrfen, und zwar als eine, die man kennt, beschreibt Reiner Kunze schlicht, aber ĂŒberaus treffend in einem seiner Gedichte:
âHeimat ist fĂŒr mich ĂŒberall dort, / wo ein Mensch ist, / zu dem ich kommen kann, / ohne gefragt zu werden, / weshalb ich da bin. / Der mir einen Tee anbietet, / weil er weiĂ, daĂ ich Tee trinke, / und wo ich bei dieser Tasse Tee schweigen darf.â2
Dieses Gedicht ist nicht nur eine Einladung, keine Show abziehen zu mĂŒssen, um gern gesehen zu sein, und auch nicht nur ein Hinweis, dass wir da zu Hause sind, wo man weiĂ, was dem anderen wohl und wehe tut. Die Ă€ltere Version dieses Gedichts in âJasminteeâ3 galt in DDR-Zeiten als Erkennungszeichen fĂŒr Leute, die sich dem Regime gegenĂŒber kritisch verhielten. An die EingangstĂŒr geheftet, wusste jeder sofort Bescheid, ob er drinnen reden und schweigen durfte, wie ihm zumute war, oder ob es sich um Stasi-Terrain handelte. Sich bei Menschen einzufinden, bei denen man sein kann, wie man ist, hatte hier nochmals eine andere Brisanz gewonnen. Es entschied, ob man weiterhin mehr oder weniger unbehelligt leben konnte oder doch irgendwann abgefĂŒhrt, weggesperrt, eingeschĂŒchtert oder sogar ausgeschaltet wurde.
Work-Life-Balance anders buchstabiert
Gerade diese Erfahrungen vermögen die Aufmerksamkeit fĂŒr die gegenseitige AbhĂ€ngigkeit von privatem Daheimsein und öffentlichem Leben zu schĂ€rfen.Je mehr das Private zum Ort des Lebens und damit zum Inbegriff von Daheimsein und Heimat wird oder â wie in Kunzes DDR- Zeiten â werden muss, je weniger es auch im AuĂen der Ăffentlichkeit möglich ist, bei mir selbst zu sein und in Verbindung mit den eigenen Lebensquellen, desto gröĂer ist die Gefahr, das Private zu ĂŒberfrachten und letztlich zu ĂŒberfordern. Sosehr uns die Beziehungen zu den Menschen, die wir lieben und die uns lieben, zu denen machen, die wir sind, so wichtig ist es fĂŒr gesunde Beziehungen, den Radius zu erweitern bzw. zu vertiefen. Wer zwei Drittel vom Leben â und mindestens so viel nimmt die Erwerbsarbeit an Zeit und Gedanken ein â ausblenden muss, um dann endlich anzukommen und heimzukommen, stresst das restliche Drittel Zeit und die Menschen, die darin vorkommen.
Aktuelle Trends, wie z. B. deutlicher auf die Work-Life-Balance zu achten, resultieren aus diesen oder Ă€hnlichen Entdeckungen. Was aber können die tun, deren Job es nicht zulĂ€sst, weniger zu arbeiten? Work-Life-Balance könnte auch bedeuten, die Zeit, die wir alltĂ€glich verbringen â sei es mit den Arbeitskolleg/-innen, am Schreibtisch, mit Dritten â, aufmerksamer daraufhin abzutasten, wo die Geborgenheit von zu Hause in den AlltagsablĂ€ufen zu finden ist, die wir öffentlich, also auĂerhalb von zu Hause, zubringen. AlltĂ€gliches zu unterbrechen, innezuhalten, auch mal humorvoll auf das zu schauen, was gerade lĂ€uft, ist eine wichtige Chance, mit sich selbst und den eigenen Lebensquellen in Kontakt zu sein. Nicht umsonst ist Unterbrechung die wohl kĂŒrzeste Definition von Religion (Johann Baptist Metz). Zu unterbrechen ermöglicht, die Dinge auf ihren tieferen Grund hin abzutasten, das Innen und AuĂen, das Private und die vielen Lebenswelten, in denen wir uns aufhalten, darauf abzusuchen, was wirklich wichtig ist, und Ausschau zu halten nach dem, der alles umfĂ€ngt. Das beruhigt und lĂ€sst gelassener werden, auch weil Gott nicht nur dort ist, wo alles gut lĂ€uft und sich sicher anfĂŒhlt, sondern sich mitten im Leben und das heiĂt eben auch dort finden lĂ€sst, wo das Leben nicht glatt aufgeht.
Heimat ist da, wo man meine Sprache spricht â Von der Sehnsucht, verstanden zu werden
Zu sprechen und verstanden zu werden macht in vielerlei Hinsicht Heimat aus. Nicht nur weil dort, wo man drauflosreden kann und jeder mich versteht, die Welt einfacher ist, sondern auch weil Sprache Ich-Sein und Du-Sein und Wir-Sein und Mensch-Sein ermöglicht.
Wo ich verstanden werde, kann ich mich niederlassen
Es ist eine Szene aus dem Film Almanya.4 HĂŒseyin hat sich endlich das Geld zusammengespart, um seine Familie nach Deutschland zu holen. Fatma und die Kinder sind mehr als skeptisch, denn anders als in Anatolien ist es doch in Deutschland so kalt. AuĂerdem sollen die Deutschen dreckig sein, Schweinefleisch und sogar Menschen essen, wie Muhameds Schulfreund behauptet. Als Fatma dann zum ersten Mal in dem Laden an der Ecke einkaufen geht, hört sie nur Wirrwarr auf sich einprasseln. Niemand spricht ihre Sprache und der VerkĂ€ufer reagiert unerfindlich komisch, obwohl sie doch â fĂŒr die Zuschauer/-innen klar verstĂ€ndlich, weil auf Deutsch transkribiert â nur Milch und Brot verlangt. Unweigerlich zum Lachen reizend und doch höchst tiefsinnig spielt dieser inzwischen zum Kult gewordene Film mit dem, was in den jeweiligen Kulturen selbstverstĂ€ndlich ist, fĂŒr jeden anderen aber befremdend wirkt. Der Sprache kommt dabei eine groĂe Bedeutung zu. Wahrscheinlich schafft nichts so sehr Heimat wie der Klang der nicht umsonst so bezeichneten Muttersprache.
Menschen, die lĂ€ngere Zeit im Ausland gelebt haben, erzĂ€hlen oft davon, wie sie sich plötzlich von einem Tischnachbarn ins GesprĂ€ch verwickeln lassen, obwohl sie sich nie zuvor begegnet sind und auch sonst wohl nicht viel gemeinsam haben, nur weil der andere Deutsch spricht und nach lĂ€ngerer Zeit im auslĂ€ndischen Sprachgewirr die Melodie vertraut klingt. Kein Wunder, dass sich GeflĂŒchtete, die gerade erst ankommen und sich kaum in alltĂ€glichen Dingen verstĂ€ndlich machen können, geschweige denn das mitzuteilen vermögen, was sie wirklich umtreibt, allein wegen der Sprache ausgeschlossen und fremd fĂŒhlen.
Sprache ist BrĂŒcke zum anderen und damit in die Welt. Wo die Worte und Gesten nicht einfach im Leeren und UnverstĂ€ndlichen verklingen, wo sie richtig gedeutet und verstanden werden, da passiert mehr als eine Ăbermittlung von Informationen. Da wird Begegnung möglich und da findet Ich-Sein und Du-Sein und Wir-Sein und Mensch-Sein statt. Sprechen können und verstanden werden ist wie kaum etwas anderes Ausdruck von Menschsein. Cordelia Edvardson, die Tochter der Schriftstellerin Elisabeth LanggĂ€sser, die vierzehnjĂ€hrig nach Theresienstadt und Auschwitz verschleppt wurde, bringt dies angesichts der Grausamkeiten in den Konzentrationslagern unmissverstĂ€ndlich zum Ausdruck. Sie schreibt in ihrem Roman âGebranntes Kind sucht das Feuerâ5 davon, dass dort, wo die Sprache erstirbt, das Menschsein verlorengeht. In den Konzentrationslagern wurde es immer stiller, beobachtet sie. Die Worte, selbst die kleinen, geschweige denn die groĂen wie âDankeâ oder âBitteâ, wurden den Gefangenen vorenthalten. Und spĂ€ter, als alles vorbei war und sie ĂŒberlebt hatte, war diese Zeit in den Konzentrationslagern lange ein âLand, das nicht istâ, weil es âdas Land der ungreifbaren, unerlösten Angst ohne Sprache und ohne Worteâ geblieben war. Wo aber gesprochen wird, wo Menschen miteinander reden, wo jemandem zugestanden wird, das Wort zu ergreifen, und andere ihm zuhören, da entsteht Heimat. Wenn wir in Deutschland gerade dabei sind, Integrationspakete zu schnĂŒren, und GeflĂŒchteten ermöglichen, Deutsch zu lernen, dann geschieht hier mehr als der Erwerb von VerstĂ€ndigungskompetenz. Wer sprechen kann, der kann sich eine Stimme verschaffen, und wo miteinander zu reden möglich ist, da können Menschen auch leben, sich niederlassen und Heimat finden.
Verstehen braucht Vertrauen
Reden können und verstanden werden bedeutet aber noch mehr, als das gleiche Idiom zu sprechen. Von Blaise Pascal wird folgender Satz ĂŒberliefert, mit dem er einen Brief an die âehrwĂŒrdigen VĂ€terâ einleitet, wie er die Jesuiten bezeichnet: âIch habe diesen Brief nur deshalb lĂ€nger gemacht, weil ich nicht MuĂe hatte, ihn kĂŒrzer zu machen.â6 Pascal bringt damit nicht nur auf den Punkt, dass es oft viel schwieriger ist, sich kurz zu fassen, ein umfassendes Problem prĂ€...
Table of contents
- Cover
- Titelblatt
- Urheberrecht
- Inhalt
- 1. Heimat â ein belastetes Wort
- 2. Unbehauste Heimat â eine andere Anthropologie
- 3. Zwischen Fremde und Heimat â Biblische Konturen
- 4. Franziskanische SpiritualitĂ€t â Ein Modell, in zeiten von MobilitĂ€t und (erzwungener) Migration heimat zu finden
- 5. âA gâsteckt volle hĂŒttânâ (Reinhold Stecher) â oder: Heimat ist ein anderes Wort fĂŒr himmel
- 6. Anmerkungen
- 7. Zum Weiterlesen
- 8. AbkĂŒrzungsverzeichnis
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