Sprechen wir ĂŒber Europa
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Sprechen wir ĂŒber Europa

Markante Reden und Texte aus 100 Jahren

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Sprechen wir ĂŒber Europa

Markante Reden und Texte aus 100 Jahren

About this book

Seit Jahrhunderten befasst sich die Schweiz mit der Frage, ob sie sich aussenpolitisch öffnen soll und wie diese Öffnung auszusehen hat. Im 20. Jahrhundert beherrschte diese Debatte die schweizerische Aussenpolitik wie keine andere, da mit den beiden Weltkriegen, den verschiedenen Versuchen, die europĂ€ischen Nationen in ein gemeinschaftliches Gebilde zu fĂŒhren, und schliesslich mit dereuropĂ€ischen Einigung auch die Existenz der Schweiz als Kleinstaat in Europainfrage gestellt wurde. Zehn herausragende Reden und Texte bedeutender Schweizer Persönlichkeiten spiegeln die Überlegungen zum VerhĂ€ltnis der Schweiz zu Europa in den vergangenen 100 Jahren. Zu Beginn jedes Kapitels werden der Redner bzw. der Autor oder die Autorin eingefĂŒhrt, der zeitgeschichtliche Hintergrund erlĂ€utert und die BezĂŒge zur Biografie der Person hergestellt. Auf die EinfĂŒhrung folgt jeweils der Originaltext.

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Information

Year
2019
Print ISBN
9783039194780
Edition
1
eBook ISBN
9783039199518
Anhang

Anmerkungen

1 Die Union ist bezeichnet worden als «historisch singulĂ€res Beispiel» fĂŒr «Konstitutionalisierung ohne StaatsgrĂŒndung». Hufeld, Ulrich. Die Legitimationskraft der europĂ€ischen BĂŒrgerfreiheit. Fundamentalkritik am Lissabon-Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung, 8.9.2009. Anm. 64, S. 17.
2 Preuss, Ulrich K. Europa als politische Gemeinschaft, in: Gunnar Folke Schuppert; Ingolf Pernice; Ulrich Haltern: Europawissenschaft. Baden-Baden 2005. S. 489–539, hier S. 511.
3 Zur langfristig bahnbrechenden Wirkung dieses Urteils vom 5.2.1963 fĂŒr die Freiheit der heutigen UnionsbĂŒrger Hufeld, Anm. 64, S. 4f.
4 Die Einheitliche EuropĂ€ische Akte trat am 1.1.1987 in Kraft und bildete den Ausgangspunkt fĂŒr die VertrĂ€ge von Maastricht (1992), Amsterdam (1997), Nizza (2002) und Lissabon (2007).
5 Ley, Isabelle. Verfassung ohne Grenzen? Zur Bedeutung von Grenzen im postnationalen Konstitutionalismus, in: Ingolf Pernice et al., Europa jenseits seiner Grenzen. Politologische, historische und juristische Perspektiven. Baden-Baden 2009. Anm. 15, S. 342ff.
6 Diese positive Komponente fehlt im völkerrechtlichen Menschenrechtsschutz weitgehend, und dies «aus guten GrĂŒnden», wie die Autorin darlegt. Ley, Anm. 15, S. 319, 343.
7 Von Bogdandy, Armin; von Bernstorff, Jochen. Die EuropĂ€ische Agentur fĂŒr Grundrechte in der europĂ€ischen Menschenrechtsarchitektur und ihre Fortentwicklung durch den Vertrag von Lissabon, in: Gret Haller; Klaus GĂŒnther; Ulfried Neumann. Menschenrechte und VolkssouverĂ€nitĂ€t in Europa. Gerichte als Vormund der Demokratie? Frankfurt a. M. und New York 2011. S. 242–275, hier S. 267.
8 Ley, Isabelle. BrĂŒnn betreibt die Parlamentarisierung des PrimĂ€rrechts. Anmerkung zum zweiten Urteil des tschechischen Verfassungsgerichtshofs zum Vertrag von Lissabon vom 3.11.2009, in: Juristen Zeitung 4/2010, S. 165–173, hier S. 172f.
9 Gutachten 2/15 des EuropÀischen Gerichtshofs (Plenum) vom 16.5.2017.
10 So Konrad Lammers. Wozu noch Staaten? Die Perspektive der Wirtschaftswissenschaften, in: Bernhard Ehrenzeller et al., StaatsverstĂ€ndnisse – ein interdisziplinĂ€rer Gedankenaustausch. Baden-Baden 2017. S. 106.
11 Zur «Konstitutionalisierung ohne StaatsgrĂŒndung» Hufeld, Anm. 64, S. 17.
12 Einleitend zu seiner Kritik am Lissabon-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes trifft von Bogdandy die Unterscheidung zwischen einem individualistischen und einem staatszentrierten DemokratieverstĂ€ndnis. Armin von Bogdandy, Prinzipien der Rechtsfortbildung im europĂ€ischen Rechtsraum. Überlegungen zum Lissabon-Urteil des BVerfG, in: Neue Juristische Wochenschrift 63/2010, S. 1–5, hier S. 2.
13 Preuss, Anm. 66, S. 527. Die Formulierung erinnert an die Situation der grossen Reiche – habsburgisches, osmanisches oder Zarenreich –, die verschiedenste «Nationen» in einem Herrschaftsverband zusammenhielten. Der Schriftsteller Joseph Roth habe nach dem Zerfall des Habsburgerreiches in Empfangshallen grosser Hotels in ganz Europa Zuflucht gesucht, in Nostalgie um den verlorenen Kosmopolitismus. Ivan Krastev, EuropadĂ€mmerung. Ein Essay. Berlin 2017. Anm. 1, S. 68.
14 Preuss, Anm. 66, S. 531.
15 Dass der Begriff der IdentitĂ€t seine problematischen Seiten hat, ist auch daraus ersichtlich, dass es in verschiedenen Staaten «identitĂ€re Bewegungen» gibt, die eine völkische Ideologie vertreten. FĂŒr eine «auf den ersten Blick bescheidenere» Sicht des einzelnen BĂŒrgers und weniger der kollektiven IdentitĂ€t: Armin von Bogdandy, EuropĂ€ische Verfassung und europĂ€ische IdentitĂ€t, in: Gunnar Folke Schuppert et al., Europawissenschaft. S. 331–363, hier S. 362f.
16 Vgl. Haller, Europa als Ort der Freiheit, S. 69f.
17 Vgl. ebd. S. 48.

Gret Haller

1 Vgl. Haller-Zimmermann, Margareta (Gret Haller). Beeinflusst das Recht die Stellung der Frauen in unserer Gesellschaft?, in: Magazin des Tages-Anzeiger, Nr. 26, 29.6.1974, S. 23–31, hier S. 25, veröffentlicht durch Gret Haller auf ihrer Webseite. www.grethaller.eu/texte/bis-2001/diss_tagesanzeiger-magazin_29-06-1974.pdf (22.9.2018).
2 Haller-Zimmermann, Stellung der Frauen, S. 29.
3 Karli, Rita und Haller, Gret. Interview mit Gret Haller, in: Emanzipation: feministische Zeitschrift fĂŒr kritische Frauen, Bd. 11, Heft 3, Basel 1985, S. 18.
4 Von Arx, Ursula und Haller, Gret. Interview. Sind die Amerikaner Sektierer?, in: NZZ Folio, ZĂŒrich 2002.
5 Karli und Haller, Interview, S. 18.
6 Ebd. S. 19.
7 Vgl. Lenz, Christoph. «Ich habe in der Tiefe der Seele verstanden, was Gewalt ist», in: Der Bund, 18.11.2012. https://www.derbund.ch/bern/stadt/Ich-habe-in-der-Tiefeder-Seele-verstanden-was-Gewalt-ist/story/12638325 (7.10.2018).
8 Haller, Gret. Europa als Ort der Freiheit. Die politische Rolle des Individuums in Zeiten des Nationalismus. Bern 2018, S. 15.
9 Haller, Gret. Menschenrechte ohne Demokratie? Der Weg der Versöhnung von Freiheit und Gleichheit. Berlin 2012, S. 197.
10 Honegger, Annegret und Haller, Gret. Interview, in: Zeitlupe: fĂŒr Menschen mit Lebenserfahrung, Bd. 84, Heft 1–2, 2006, S. 24–27, hier S. 25.
11 Von Arx und Haller, Sind die Amerikaner Sektierer?
12 Ebd.
13 Haller, Gret. Zeithorizonte um Europa. Festansprache zur Eröffnung des Museums Neuhaus Biel am 25.11.1995. www.grethaller.eu/texte/bis-2001/zeithorizonte-um-europa.html (30.9.2018).
14 Haller, Gret. Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung: eine p...

Table of contents

  1. Umschlag
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Einleitung
  6. Gret Haller (*1947)
  7. Lukas BĂ€rfuss (*1971)
  8. Peter von Matt (*1937)
  9. Ben Vautier (*1935)
  10. Jean Rudolf von Salis (1901–1996)
  11. Karl Schmid (1907–1974)
  12. Denis de Rougemont (1906–1985)
  13. Hans Bauer (1901–1995)
  14. Paul Seippel (1858–1926)
  15. Felix Ludwig Calonder (1863–1952)
  16. Anhang

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