"Keine Kinder haben zu können, wog schwer", sagt Schwester MatthĂ€a. Siebzehn Benediktinerinnen des Kloster Fahr erzĂ€hlen aus ihrem Leben und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. So fordert Schwester Fidelis: "Es muss etwas geschehen in der katholischen Kirche." Die Frauen berichten ĂŒber ihre Herkunft, ihre Entscheidung fĂŒrs Kloster, ihren Alltag im Rhythmus von Arbeit und Gebet und das Leben in einer Gemeinschaft, die man sich nicht ausgesucht hat. Entbehrungen, EnttĂ€uschungen, aber auch Freuden kommen dabei zur Sprache. Die berĂŒhrenden PortrĂ€ts geben den Blick frei hinter die Klostermauern, in eine fremde, faszinierende Welt. Sie dokumentieren eine Lebensweise, wie sie in dieser Form vielleicht schon bald nicht mehr existieren wird. Der Fotograf Christoph Hammer begleitete die Frauen wĂ€hrend eines Jahres. Seine Bilder vervollstĂ€ndigen die PortrĂ€ts. Und ein Text der Historikerin Denise Schmid setzt das Kloster Fahr und seine Geschichte in einen grösseren Zusammenhang.

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Information
Leben im Kloster Fahr â lange Tradition, langsamer Wandel
Denise Schmid, Historikerin
Glocken spielen im Kloster Fahr bis heute eine grosse Rolle. Sie sind Ausdruck und Symbol eines jahrhundertelang gepflegten Lebensrhythmus, den die sĂ€kularisierte und industrialisierte Welt rund um die fĂŒnfzig Hektar grosse Landwirtschafts- und Klosterwelt vor den Toren ZĂŒrichs lĂ€ngst abgestreift hat. Sechsmal am Tag ruft die Glocke des Kirchturms die zwanzig Nonnen zum Gebet. Beim Mittag- und Abendessen lĂ€utet die Priorin mit einer kleinen Tischglocke Anfang und Ende der Mahlzeit ein. Und in den breiten KlostergĂ€ngen der barocken Anlage hört man da und dort eine alte Standuhr die Stunde schlagen. Das Leben im Kloster hat klare Strukturen.
Vor 888 Jahren wurde das Kloster gestiftet, seit mehr als 750 Jahren beten und arbeiten hier katholische Nonnen. UnterbrĂŒche und Wandel gab es in dieser langen Zeit auch, aber die VerĂ€nderungen waren, gemessen an den vielen Jahrhunderten, gering; das zeigt der Fortbestand der vielen Traditionen.
Die Benediktinerinnen im Kloster Fahr leben nach der Regel des heiligen Benedikt von Nursia aus dem Jahr 540. Sie tragen den langen schwarzen Habit mit Schleier und weissem Kragen wie im Mittelalter und wohnen in einer 300-jĂ€hrigen barocken Klosteranlage. Sie weben Stoffe auf mechanischen WebstĂŒhlen und nĂ€hen MessgewĂ€nder. Sie trocknen KrĂ€uter und Apfelringe, brennen Weine und SchnĂ€pse, leben und arbeiten auf einem grossen Gutsbetrieb wie Generationen vor ihnen. Der oft bemĂŒhte Vergleich, das Fahr sei eine Insel in der Hektik des modernen Alltags, gilt nicht nur fĂŒr die grĂŒne Oase inmitten des ĂŒberbauten und verkehrsgeplagten Limmattals. Die Ordensschwestern fĂŒhren ein Leben, das tief verankert ist in einer jahrhundertealten Tradition, und so ist der streng regulierte Alltag im Wechsel von Gebet und Arbeit â Ora et labora â auch heute noch eine anschauliche Form von tĂ€glich gelebter Geschichte. Aber nicht nur. Das Fahr ist auch ein nach modernen Managementprinzipien verwalteter vielfĂ€ltiger Betrieb mit 25 Mitarbeitenden.
VerĂ€nderung, Ăffnung, Modernisierung waren in den vergangenen Jahren wichtige Stichworte fĂŒr das Kloster und seine Gemeinschaft. Auch in den PortrĂ€ts der Ordensfrauen wird davon berichtet. LĂ€ngst siezen sich die Schwestern nicht mehr, Mitsprache gehört zum Gemeinschaftsleben, und die frĂŒher strikte Klausur ist mehr Freiheiten wie der Möglichkeit von SpaziergĂ€ngen und eines zweiwöchigen Urlaubs gewichen. Die Neuzeit hielt auch mit modernen KĂŒchen- und LandwirtschaftsgerĂ€ten Einzug, mit Internetzugang, Computernetzwerk und einem Flachbildschirm an der Wand der Konventstube. Seit der Renovation 2016 gibt es sogar fliessendes warmes Wasser in den Klosterzellen. Solche Entwicklungen wirkten schon immer erst mit Verzögerung in das Klosterleben hinein. Sie stehen hier nicht im Zentrum des Interesses. 1918 brannte beispielsweise das erste Mal elektrisches Licht im Kloster Fahr, mehr als drei Jahrzehnte nach dem ersten Aufkommen in der Schweiz Anfang der 1880er-Jahre. Im Eintrag vom 19. Juni 1918 heisst es in der Klosterchronik: «Eine grosse Aufregung und Neuigkeit erfĂŒllt das ganze Kloster: Das elektrische Licht brennt zum ersten Mal, wĂ€hrend der Vesper bis etwa um 5 Uhr, mit Ausnahme von der Kirche. Die Klosterfrauen finden es schön und wunderbar.»1
Die Frauenklöster balancieren seit Jahrhunderten auf einem schmalen Grat zwischen SelbststĂ€ndigkeit und FreirĂ€umen â die es im Mittelalter in dieser Form fĂŒr Frauen nur im Kloster gab â und der Unterordnung und AbhĂ€ngigkeit von der patriarchalen katholischen Hierarchie, die es Frauen verbietet, Messen zu lesen oder die Beichte abzunehmen. Der Umstand, dass Jesus sich nur MĂ€nner als Apostel erwĂ€hlte, dient bis heute als Rechtfertigung, dass Frauen keine geweihten KirchenĂ€mter bekleiden dĂŒrfen. Seit seiner GrĂŒndung 1130 gehört das Kloster Fahr zum Kloster Einsiedeln und unterstand bis 2005 immer der Verwaltung und Hoheit eines Einsiedler Propsts. Er fĂŒhrte den ansehnlichen Betrieb. Die Priorin, die frĂŒher «Meisterin» hiess, war vor allem fĂŒr das Spirituelle der Frauengemeinschaft zustĂ€ndig.
Das Leben nach der Benediktinerregel verlangt Gehorsam, BestĂ€ndigkeit und klösterlichen Lebenswandel. Darunter versteht man ein eheloses, besitzloses, auf Gott in Gebet, Schriftlesung, Liturgie und Betrachtung bezogenes Leben. FĂŒr die Frauen wurden diese Regeln zusĂ€tzlich zurechtgebogen. Nach dem «Speculum Virginum» aus der ersten HĂ€lfte des 12. Jahrhunderts â einer Art Handbuch fĂŒr Geistliche, die Frauenklöster betreuen â ist die wichtigste Tugend einer benediktinischen Nonne Demut, gefolgt von Liebe und Keuschheit.2 Doch es gab Phasen im 14. und 15. Jahrhundert, in denen das Gebot der Armut und des gemeinsamen Tisches nicht mehr eingehalten wurde. Klosterfrauen aus wohlhabenderen Familien verwalteten ihre eigenen PfrĂŒnde, hatten MĂ€gde und bildeten eigene Hausgemeinschaften.3 Vor der Reformation «verweltlichte» das Klosterleben in MĂ€nnernsowie in Frauenklöstern. Man missachtete die Klausur â also das Verbleiben im abgeschlossenen, den Nonnen vorbehaltenen Bereich innerhalb der Klostermauern â und besuchte beispielsweise gerne die warmen Quellen in Baden. Das gehörte zum Lebensstil der bĂŒrgerlichen und adligen Oberschicht, aus der die Mönche und Klosterfrauen damals stammten.4
Nach der Auflösung des Klosters Fahr wĂ€hrend der Reformation und der Wiederetablierung Ende des 16. Jahrhunderts griffen wieder strengere Regeln. Die Einbindung in die stabile Organisation der katholischen Kirche und die Anziehungskraft dieses besonderen Orts und seiner speziellen Lebensart waren am Ende immer wieder stĂ€rker. Auch einer zweiten Auflösung 1841 widerstand das Fahr, und wenn heute noch zwanzig Benediktinerinnen dort leben, dann ist das nicht wenig, sondern entspricht etwa dem Durchschnitt der vergangenen Jahrhunderte. Neu ist nur, dass die Schwesterngemeinschaft ĂŒberaltert ist, der Nachwuchs fehlt und die Zukunft nach 888 Jahren ungewiss ist.
Klosterleben im Mittelalter
Das asketische Leben in einer geschlossenen Gemeinschaft, im Rhythmus von Arbeit und Gebet, ĂŒbte schon im FrĂŒhmittelalter eine starke Anziehung aus. Auch Frauenklöster entstanden schon frĂŒh. In der zweiten HĂ€lfte des 4. Jahrhunderts sind sie in Italien belegt, meist wurden sie von Frauen aus der Aristokratie gegrĂŒndet. Ende des 11. und zu Beginn des 12. Jahrhunderts gab es eine starke weibliche Frömmigkeitsbewegung, aber noch viel weniger Frauenals MĂ€nnerklöster. Die Kirche setzte sich fĂŒr mehr Frauenklöster ein, nicht zuletzt, weil die bisherigen Klöster meist hochadligen Frauen vorbehalten waren und nun vermehrt Frauen von adligen Dienstleuten, stĂ€dtische Patrizierinnen und Frauen aus bĂŒrgerlichen Familien in die Klöster drĂ€ngten.5
Weshalb trat man im Mittelalter in ein Kloster ein? Da die meisten MĂ€dchen schon im Alter von vier oder fĂŒnf Jahren fĂŒrs Kloster bestimmt wurden und mit acht bis zwölf Jahren eintraten, kann man davon ausgehen, dass die vĂ€terliche Familienplanung den Ausschlag gab. Der Klostereintritt war gĂŒnstiger als eine Mitgift. Ausserdem herrschte FrauenĂŒberschuss. Doch es gab auch immer wieder Witwen, die das Klosterleben anzog und die diesen Weg selbst wĂ€hlten. Der Wunsch nach wirtschaftlicher Sicherheit und sozialer Geborgenheit mag mitgespielt haben. Frauenklöster eröffneten Frauen FreirĂ€ume; die Freiheit von der Fron der Ehe allerdings lösten sie ein gegen die Unterordnung unter ein System von Regeln und Geboten und den bedingungslosen Dienst an Gott.
Dennoch gab es im Kloster einen Freiraum, den es sonst in dieser Form fĂŒr Frauen kaum gab: den geistigen Freiraum. Klöster boten Frauen die Möglichkeit, sich zu bilden. Hier konnten sie lesen, schreiben und Latein lernen. Besassen sie intellektuelle FĂ€higkeiten, liessen sie sich wohl nur im Kloster ausleben. BerĂŒhmtestes Beispiel dafĂŒr ist die 1098 geborene Hildegard von Bingen. Sie verfasste naturkundliche und medizinische Schriften, komponierte geistliche Lieder, hielt öffentliche Predigten und wird bis heute in der katholischen Kirche als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. Sie war eine geistliche Intellektuelle, die sich ihr RĂŒstzeug im Kloster aneignete und ihre Möglichkeiten dort auch ausleben konnte. Hilpisch spricht von einer BlĂŒtezeit der Frauenklöster vom 8. bis Mitte des 13. Jahrhunderts und sagt, sie hĂ€tten den Frauen einen Lebensinhalt gegeben, der weit ĂŒber das geistige Niveau von BĂŒrgersfrauen oder Adligen hinausgegangen sei.6
GrĂŒndungszeit des Klosters Fahr
Die Geschichte des Klosters Fahr beginnt im Jahr 1130, also in der Hochphase des Klosterwesens im deutschsprachigen Raum. Nie wurden mehr Klöster gegrĂŒndet als Ende des 11. und in der ersten HĂ€lfte des 12. Jahrhunderts, darunter allein siebzig Benediktinerinnenklöster.7 Und zwischen 1100 und 1250 entstanden insgesamt nochmals rund 350 Frauenklöster.8
Im Gebiet der heutigen Schweiz gab es damals fĂŒnf bis sieben benediktinische Frauenklöster. Die FraumĂŒnsterabtei in ZĂŒrich bestand schon seit dem 9. Jahrhundert. Das Kloster Muri war 1027 von Ita von Lothringen und ihrem Mann, dem habsburgischen Grafen Radbot, als Doppelkloster mit Nonnen und Mönchen gestiftet worden; das Frauenkloster siedelte um 1200 nach Hermetschwil um. St. Agnes in Schaffhausen entstand 1080. Und 1120 grĂŒndete Konrad von SellenbĂŒren ein benediktinisches Doppelkloster in Engelberg. Zehn Jahre spĂ€ter schenkte Freiherr LĂŒtold von Regensberg dem Kloster Einsiedeln das Gebiet «Vare» an der Limmat mitsamt der dortigen Kapelle, den Leuten, GebĂ€uden, Einrichtungen, Rechten und mit der Auflage, dort ein Frauenkloster zu errichten und zu erhalten.
Solche GrĂŒndungen liefen immer Ă€hnlich ab. Ein Feudalherr stiftete das Kloster, ĂŒbergab ihm Land, Leute und die dazugehörigen Zinsen und Einnahmen, behielt aber die Vogtei, das heisst die Gerichtsbarkeit. Das Kloster wurde damit Grundherr im Feudalstaat und war Teil der politischen Hierarchie, gleichzeitig war es Teil der kirchlichen Hierarchie, im Fall der Frauenklöster aber eigentlich immer in AbhĂ€ngigkeit eines MĂ€nnerklosters. Das FraumĂŒnsterstift in ZĂŒrich mit seiner Ăbtissin bildete eine Ausnahme. Die Frauenklöster des 11. und 12. Jahrhunderts waren keine selbststĂ€ndigen Abteien, sondern rechtlich, wirtschaftlich und geistlich an ein Mönchskloster angeschlossen. Die frĂŒhen Doppelklöster wie Engelberg oder Muri gab man frĂŒher oder spĂ€ter wieder auf. Die zu grosse NĂ€he von Mönchen und Nonnen bewĂ€hrte sich nicht. Doch trotz rĂ€umlicher Verlegung blieb die AbhĂ€ngigkeit lange Zeit bestehen. Der oberste Herr ĂŒber das Frauenkloster war der Abt des Hauptklosters. Das gilt fĂŒr das Kloster Fahr nach wie vor. Heute bilden Einsiedeln und Fahr das einzige noch verbliebene Doppelkloster weltweit. Der Abt von Einsiedeln war und ist Herr ĂŒber beide Klöster. Seine Aufgaben nahm im Fahr ĂŒber viele Jahrhunderte ein Propst wahr, der aus den Reihen der Mönche gewĂ€hlt wurde.9 Der Frauenkonvent wurde im Mittelalter von einer Meisterin geleitet, heute von der Priorin. Die AbhĂ€ngigkeit der Nonnen von einem Mönchskloster war Spiegel der patriarchalen Organisationsstrukturen in Kirche und Staat, band die Frauenklöster aber auch in die bestehenden Strukturen ein und bot ihnen Schutz.
Es dauerte eine ganze Weile, bis Klosterleben im Fahr einzog. Hundert Jahre nach der Stiftung durch die Regensberger wird 1224 von einer «Cellula», also einem bescheidenen Kloster, gesprochen. Ab 1243 ist ein voll funktionierendes Klosterleben mit einer Meisterin, einem Propst und einem Beichtvater nachweisbar.10 Das Kloster Fahr kannte zwar keine StĂ€ndeklausel wie das FraumĂŒnsterkloster in ZĂŒrich, das eine hochadlige Abtei war, doch von den 141 Nonnen, die von 1243 bis zur Reformation im Kloster Fahr lebten, kamen nur 22 aus lokalen Bauernfamilien, einige waren bĂŒrgerlicher Herkunft, die Mehrheit aber entstammte ebenfalls ritterlichem Adel. Im 14. und 15. Jahrhundert zeichnete sich eine Entwicklung in Richtung «Damenstift» ab, mit der zuvor erwĂ€hnten wirtschaftlichen SelbststĂ€ndigkeit einiger vermögender Klosterfrauen.11
Einfach war das Klosterleben im Mittelalter nie. Das Kloster Fahr erlebte viele Höhen und Tiefen: die spĂ€tmittelalterliche Agrarkrise, klimatische AusschlĂ€ge, die Pest, Ăberschwemmungen und vieles mehr. Dazu kamen im 14. Jahrhundert Spannungen zwischen der Priorin, dem Propst und dem Abt von Einsiedeln, weil die Aufgabenteilung nicht immer klar war. AuffĂ€llig ist, mit wie viel Selbstvertrauen die mittelalterlichen Meisterinnen des Klosters die ZeitumstĂ€nde bewĂ€ltigten, wie sie Land verkauften und kauften, Nachbarn des Klosters vor Gericht zogen oder sich gegen Entscheidungen des Propsts wehrten und selbstbewusste Testamente verfassten. AuffĂ€llig auch, dass das Vertrauen in die Frauengemeinschaft immer gross war. Das Kloster wurde wĂ€hrend der oft blutigen Fehden zwischen Eidgenossen und Habsburgern im 14. und 15. Jahrhundert immer wieder als Treffpunkt fĂŒr Waffenstillstands- und FriedensgesprĂ€che genutzt.12 Doch dann kĂŒndigte sich langsam eine neue Zeit an. 1450 erfand Johannes Gutenberg den Buchdruck mit beweglichen Lettern, eine Medienrevolution, die in den folgenden Jahrzehnten die Verbreitung von BĂŒchern und damit von neuen Ideen einfacher machte.
Die MissbrĂ€uche in der katholischen Kirche riefen Anfang des 16. Jahrhunderts die Reformatoren auf den Plan. Ulrich Zwingli besuchte das Kloster Fahr 1524 und empfahl den Klosterfrauen, die Heilige Schrift in «tĂŒtscher Sprach» zu lesen. Sie könnten auch heiraten und ihr eingebrachtes Gut beim Verlassen des Klosters mitnehmen. Offenbar gab es damals nur noch wenige Nonnen im Fahr, und diese verliessen nach und nach das Kloster, einige heirateten. Doch wĂ€hrend sich die Kirche in ZĂŒrich radikal wandelte, Heiligenverehrung, Bilderkult, Prozessionen und Zölibat abgeschafft und die Klöster in und um ZĂŒrich aufgelöst wurden, hielt das kleine Frauenkloster Fahr lĂ€nger stand. Die Meisterin, Veronika Schwarzmurer, war die letzte, die 1543 das Fahr verliess.13 Einen Propst gab es nicht mehr, die Verwaltung lag danach einige Jahre in den HĂ€nden des Schaffners, also des Meisterknechts.
Auch das Kloster Einsiedel...
Table of contents
- Cover
- Titelblatt
- Inhalt
- Vorwort
- Die benediktinische Tagesordnung
- Schwester Fidelis. Die ehemalige Priorin und Leiterin der KlosterfĂŒhrungen
- Schwester Beatrice. Die GemĂŒsegĂ€rtnerin und Hirtin
- Schwester Marie-Theres. Die Imkerin und Organistin
- Schwester MatthÀa. Die Töpferin und Kunsthandwerkerin
- Schwester Gabriela. Die Schaffnerin, Malerin, Köchin
- Schwester Martina. Die Pförtnerin und GÀstebetreuerin
- Schwester Veronika. Die Krankenpflegerin und KrÀuterfrau
- Schwester Raimunda. Die Pförtnerin und Fachfrau Reinigung
- Schwester Petra. Die Hauswirtschaftslehrerin und NĂ€herin
- Leben im Kloster Fahr â lange Tradition, langsamer Wandel
- Schwester Franziska. Die Schneiderin und Sakristanin
- Schwester Michaela. Die Köchin und SekretÀrin
- Schwester Bernadette. Die Weberin und Imkerin
- Schwester Verena. Die ChrÀpfli-BÀckerin und KrÀutergÀrtnerin
- Schwester Christa. Die BlumengÀrtnerin und Floristin
- Schwester Andrea. Die Subpriorin und Sterbebegleiterin
- Schwester Josefa. Die KĂŒchenchefin und BĂ€ckerin
- Priorin Irene. Die Chefin und ehemalige Leiterin der BĂ€uerinnenschule
- Schwester Monika. Die Allrounderin und ObstbÀuerin
- Schwester Ruth. Die Pförtnerin und VerkÀuferin
- Schwester Daniela. Die NĂ€herin und stille Beterin
- Nachwort
- Anhang
Frequently asked questions
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