Bernd Rosemeyer, der weltberĂŒhmte Autorennfahrer der 30er Jahre, galt nach seinem Unfalltod 1938 als Vorbild fĂŒr Generationen von rennsportbegeisterten AnhĂ€ngern weltweit. Dass seine Rennkarriere eng verbunden war mit seiner Mitgliedschaft in der SS, ist zwar seit langem bekannt, wurde aber selten problematisiert. Rosemeyer wird bis heute weithin als unpolitischer Mensch dargestellt, der gezwungen gewesen sei, sich mit den Nationalsozialisten einzulassen, um ĂŒberhaupt die Möglichkeit zu haben, als Rennfahrer auftreten zu können.
Das Buch untersucht die genaueren UmstĂ€nde der Verstrickung Rosemeyers in den Nationalsozialismus und wendet sich gegen eine Fortsetzung eines unkritischen Rosemeyer-Kults. Anlass fĂŒr diese Studie ist die geplante Eröffnung eines privaten Rosemeyer-Museums in Lingen.
