Die im zweiten Teil der Arbeit durchgefĂŒhrten und erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten zeigen, daĂ das Konzept eines Anionenrezeptors, der mit Hilfe von flexiblen, prĂ€organisierten Seitenketten einen Raum aufgespannt, tragfĂ€hig ist und ausgehend von den von HETTCHE durchgefĂŒhrten Arbeiten auf gröĂere Systeme ĂŒbertragen werden kann. Leider war der Zugang zu den direkten Analoga zu HETTCHEs Rezeptoren, den MellithsĂ€uretrisimidrezeptoren, aufgrund der Reduktionsempfindlichkeit der MellithsĂ€uretrisimid-Gruppe einerseits und der Acylierungsempfindlichkeit der Harnstoffunktion andererseits versperrt. Ein denkbarer Weg, dennoch zu solchen Rezeptoren zu gelangen, besteht in der Auswahl anderer Haftgruppen, die stark acylierende Bedingungen tolerieren. Die Synthese eines Rezeptors mit anderen Haftgruppen wĂŒrde allerdings die Vergleichbarkeit mit den vorangegangenen Arbeiten einschrĂ€nken. Dennoch sind weitere Arbeiten wĂŒnschenswert, um C3-symmetrische Rezeptoren zu synthetisieren, die gröĂere C3-symmetrische Anionen, wie Nitrate und Carbonate, komplexieren. Rezeptoren, die mit ihren Haftgruppen einen noch gröĂeren Raum als die untersuchten Harnstoffe aufspannen, scheinen nach den in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnissen mit Problemen behaftet zu sein. Bei Anionen, die zu klein sind, um den von den Haftgruppen aufgespannten Raum auszufĂŒllen, sind Komplexe mit einer höheren Stöchiometrie als 1: 1 zu erwarten.

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9783898734066
Edition
1