Das Konzept der Cliquenweite, eingefĂŒhrt von Courcelle, Engelfriet und Rozenberg, kann als eine Verallgemeinerung des Konzepts Baumweite aufgefasst werden. Die formale Definition der Cliquenweite ist jedoch völlig verschieden von derjenigen der Baumweite: Cliquenweite geht von Graphen mit Knotenmarkierungen aus und verallgemeinert Cographen (d. h. P4-freie Graphen). Dieses Konzept ist deswegen so interessant, weil es â Ă€hnlich dem Konzept der Baumweite und ĂŒber dieses hinausgehend â einen einheitlichen Zugang zur effizienten Lösung vieler algorithmischer Graphenprobleme auf Graphenklassen beschrĂ€nkter Cliquenweite liefert.Zur Zeit gibt es zwei zentrale offene Probleme zum Thema Cliquenweite: das Erkennungsproblem derjenigen Graphen mit Cliquenweite höchstens k fĂŒr eine Zahl k ? 4, und das Charakterisierungsproblem der Graphen mit Cliquenweite höchstens k fĂŒreine Zahl k ? 3.In dieser Arbeit prĂ€sentieren wir neue, sehr eingeschrĂ€nkte Graphenklassen mit unbeschrĂ€nkter Cliquenweite und neue Graphenklassen mit beschrĂ€nkter Cliquenweite. Die meisten dieser neuen Graphenklassen von beschrĂ€nkter Cliquenweite sind durch verbotene Fortsetzungen des P4 definiert und sind natĂŒrliche Verallgemeinerungen der Cographen.
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9783865370136
Edition
1