Versorgungsunternehmen erwächst aus der Liberalisierung der Energiemärkte. Die damit verbundenen, erheblich größeren Informationsmengen sowie kurzlebige Vertrags-und Lieferbeziehungen bedingen flexible und skalierbare Kommunikationsnetzwerke. Funktionierende technische Lösungen existieren schon seit geraumer Zeit in öffentlichen und kommerziellen Marktbereichen. Diese Lösungen können jedoch nicht direkt übernommen werden, sondern bedürfen Anpassungen an die besonderen Erfordernisse von Telematikapplikationen. Gegenstand der Untersuchung ist die Fragestellung, ob und unter welchen Bedingungen Telematikanwendungen (Fernwirktechnik) mittels paketorientierten Transportnetzen (TCP/IP) übertragen, und somit die herkömmlichen leitungsgebundenen Strukturen abgelöst werden können. Derartige Anwendungen steuern und regeln den gesamten Transportprozeß bei Versorgungsunternehmen (Strom, Gas, Öl, Wasser). Den Hauptuntersuchungsgegenstand stellen dabei die Latenzzeiten der Telematikapplikationen hinsichtlich der Maximalwerte, Mittelwerte und Varianz als wesentlichste Prozeßparameter der Transportsteuerung am Beispiel eines Gasversorgernetzes dar.

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9783865373748
Edition
1