Die heutige Miniaturisierung elektronischer Bauteile wirft die Frage auf, was passiert, wenn ihre GröĂenordnungen molekulare Skalen erreichen. Eine Möglichkeit der Untersuchung dieses Bereichs stellen mesoporöse Silikate â z.B. MCMÂź Strukturen â dar, die eine Einlagerung der z u analysierenden Materialien erlauben und auf diese Art eine obere Schranke der Ausdehnung des zu untersuchenden Systems vorgeben. Die PorengröĂe der Silikat-Struktur betrĂ€gt einige Nanometer, wodurch ein Bereich zugĂ€nglich wird, in dem bereits mehr als nur einzelne Atome oder MolekĂŒle vorliegen, der aber andererseits noch klein genug ist, um Quantisierungseffekte beobachten zu können.Die vorliegende Arbeit widmet sich (II: Mn)VI Halbleitern, deren magnetische Eigenschaften mittels SQUID und Elektronenspinresonanz untersucht wurden. Dabei stellt sich heraus, dass sich die dimensionsreduzierten Systeme erst ab einer Ausdehnung von etwa 5 nm Volumen-artig, d.h. Ă€hnlich wie die zugehörigen Bulk-Systeme, verhalten. Unterhalb dieser Grenze bilden die Nanopartikel quasi eine eindimensionalen "Spin-Draht", wobei jedes Partikel nur wenige magnetische Ionen enthĂ€lt. Dies fĂŒhrt zu direkt beobachtbaren Effekten wie einer Reduktion des Curie-Weiss-Parameters in der SuszeptibilitĂ€t oder der UnterdrĂŒckung langreichweitiger magnetischer Ordnung.

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9783865378231
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1