Komposition temporallogischer Spezifikationen
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Komposition temporallogischer Spezifikationen

Spezifikation und Verifikation von Systemen mit Temporal Logic of Distributed Actions

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Komposition temporallogischer Spezifikationen

Spezifikation und Verifikation von Systemen mit Temporal Logic of Distributed Actions

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In dieser Arbeit entwickeln wir eine neue Temporale Logik, die Temporal Logic of Distributed Actions, kurz TLDA genannt. TLDA dient zur kompositionalen Spezifikation und Verifikation verteilter Systeme. Syntaktisch stammt TLDA von einer bereits etablierten Temporalen Logik, TLA, ab. Im Gegenteil zu TLA und anderen bekannten kompositionalen Temporalen Logiken basiert aber TLDA auf einer halbgeordneten semantischen Struktur, einem verteilten Ablauf. Dadurch werden, im Vergleich zu TLA, die Ausdrucksmöglichkeiten der Logik erweitert. Sowohl das System als auch seine Eigenschaften werden in einem Formalismus beschrieben: Beide werden jeweils als eine Menge von verteilten AblĂ€ufen reprĂ€sentiert und durch eine temporallogische Formel in TLDA spezifiziert. Somit reduziert sich die Verifikation eines Systems auf den Nachweis, dass die Systemspezifikation die Eigenschaftenspezifikation impliziert. DafĂŒr stellen wir eine Reihe von Beweisregeln zur VerfĂŒgung. Wir zeigen, dass die Komposition von Systemen als Konjunktion der Spezifikationen der Komponenten und, in der Regel, der Spezifikation der Interaktion zwischen den Komponenten spezifiziert wird. Folglich kann die Spezifikation eines komponierten Systems aus den Spezifikationen seiner Komponenten gewonnen werden. Die Eigenschaften der Komponenten bleiben im komponierten System erhalten. Demzufolge kann ein zusammengesetztes System komponentenweise verifiziert werden, was eine Aufwandsersparnis bringt. Angepasst an verteilte AblĂ€ufe entwickeln wir ein semantisches Kriterium fĂŒr TLDA-Formeln, die Umgebungsinvarianz, und zeigen, dass Formeln, die das Kriterium erfĂŒllen, insbesondere zur Spezifikation der Komponenten eines Systems geeignet sind. Wir weisen nach, dass die umgebungsinvarianten Formeln aufgrund ihrer Eigenschaften eine schrittweise kompositionale Spezifikation ermöglichen.

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Information

Year
2006
eBook ISBN
9783736918139
Print ISBN
9783865378132
Edition
1

Table of contents