In der vorliegenden Arbeit wurde mittels einer Studie die Pharmazeutische Betreuung von Patienten mit COPD wĂ€hrend des Krankenhausaufenthaltes untersucht und anhand verschiedener Zielparameter evaluiert. Von Bedeutung waren insbesondere die Optimierung der Arzneimitteltherapie, die Inhalationstechnik, das krankheitsbezogene Patientenwissen, das Selbstmanagement, die Compliance und die LebensqualitĂ€t. Ausgehend von einer intensiven pharmazeutischen Betreuungsleistung und Patientenschulung bei insgesamt 105 Patienten (47m, 58w; Alter 69, 9, SD = 6, 6) mit mittel- bis schwergradiger COPD konnte das krankheitsbezogene Patientenwissen, die Inhalationstechnik, die FĂ€higkeiten zum Selbstmanagement, die Compliance sowie der Umgang mit krankheitsbezogenen Ăngsten und BefĂŒrchtungen statistisch signifikant verbessert werden. Auch fĂŒr die LebensqualitĂ€t, differenziert nach der allgemeinen LebensqualitĂ€t und der krankheitsspezifischen LebensqualitĂ€t, lieĂ sich fĂŒr die Mehrzahl der einzelnen DomĂ€nen bzw. Subskalen eine statistisch signifikante Verbesserung feststellen. Ein ökonomischer Nutzen wurde durch die Reduktion der Krankenhausverweildauer bzw. der vergleichenden Ermittlung erneuter Krankenhauseinweisungen nachgewiesen. Insgesamt konnte gezeigt werden, dass die pharmazeutische Betreuung von COPD-Patienten in Form einer klinischen Betreuung durch den Krankenhausapotheker effektiv ist und einen Beitrag zu einer leitlinien-orientierten Versorgung leistet.Stichwörter: Pharmazeutische Betreuung, Klinische Pharmazie, COPD, Arzneimittel- therapie, integrierte Versorgung, Patientenschulung, arzneimittelbezogene Probleme, Inhalationstechnik, Compliance, Selbstmanagement, LebensqualitĂ€t, Krankenhausverweildauer.

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9783867270342
Edition
1