Der Beitrag der Studie zur Weiterentwicklung der Rollendefinition Schulpsychologie beinhaltet empirisch gesammelte Aspekte der schulpsychologischen Arbeit, die bisher in der Literatur nicht in dieser Form herausgearbeitet worden sind.In einer Befragung von 44 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen im Schweizer Kanton ZĂŒrich wurde deren Berufsrolle analysiert. Dabei wurden die Menschenbilder und Arbeitsweisen einbezogen. Die Erhebung der Menschenbilder erfolgte durch eine eigens konstruierte Methode mittels Zitaten aus psychotherapeutischen Schulen.Die Schulpsychologinnen im Kanton ZĂŒrich sehen sich als allparteiliche, systemisch handelnde, klinisch geprĂ€gte Psychologinnen im schulischen Umfeld, mit grosser Einflussnahme auf Entscheidungen der Schulbehörde. Die Schulpsychologinnen im Kanton ZĂŒrich identifizieren sich am hĂ€ufigsten und am klarsten mit dem Menschenbild der Systemischen Therapie. Die Erkenntnisse der Studie werden im Vier-Ebenen-Modell der Schulpsychologie zusammengefasst. Dieses Modell streicht eine Besonderheit der Schulpsychologie heraus und macht sie zu einer zentralen, einmaligen Eigenschaft, nĂ€mlich die Vernetzung des Schulpsychologen auf vier verschiedenen Ebenen: Vernetzung der Interessen verschiedener Systempartner, verschiedener Fachpersonen und Institutionen, von Politik und Dienstleistung an der Schule sowie von Wissenschaft und Praxis

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9783867271905
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