Komparative in AusdrĂŒcken wie ein Ă€lterer Herr oder auch ein kĂŒrzerer Beitrag werden als "absolut" bezeichnet, weil sie losgelöst von einer Vergleichskonstruktion gebraucht werden. Der absolute Komparativ beschĂ€ftigt schon seit der Antike Logiker und Sprachwissenschaftler, weil er sich als "Störenfried" nicht ohne weiteres in die gĂ€ngigen Theoriekonzepte zur Komparation einfĂŒgen will. Neben einer detaillierten Darstellung und Evaluation der bisherigen ErklĂ€rungsversuche fĂŒr dieses PhĂ€nomen werden in der vorliegenden Arbeit die Ergebnisse einer umfassenden empirischen Analyse vorgestellt. Anhand von konkreten Textbeispielen erfolgt eine ausfĂŒhrliche ĂberprĂŒfung der bisher aufgestellten Thesen zur Bedeutung und kommunikativen Verwendung des absoluten Komparativs, die schlieĂlich zur Entwicklung eines alternativen ErklĂ€rungsansatzes fĂŒhrt.Die Arbeit beschĂ€ftigt sich hauptsĂ€chlich mit dem absoluten Komparativ in der deutschen Sprache, in einem Exkurs wird jedoch auch der Gebrauch dieser Konstruktion und alternativer Ausdrucksmöglichkeiten im Englischen, Französischen und Spanischen ĂŒberblicksartig beleuchtet.Stichwörter: Linguistik; Komparativ, Komparation, Adjektiv, Semantik

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9783867271486
Edition
1