Optimierung der GrenzflÀchenhaftung bei NiTi/Polynomer-Verbunden durch Einsatz funktioneller Zwischenschichten
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Optimierung der GrenzflÀchenhaftung bei NiTi/Polynomer-Verbunden durch Einsatz funktioneller Zwischenschichten

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Optimierung der GrenzflÀchenhaftung bei NiTi/Polynomer-Verbunden durch Einsatz funktioneller Zwischenschichten

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In dieser Arbeit wurde ein anpassungsfĂ€higer Diffusor fĂŒr KleingeblĂ€se entwickelt, derein weites Kennfeld bei hohen VerzögerungsverhĂ€ltnissen und damit erhöhtem GesamtdruckverhĂ€ltnis erreicht. Ausgehend vom unbeschaufelten breitenverĂ€nderlichen Diffusor wurde der breitenverĂ€nderliche teilbeschaufelte Diffusor entwickelt.Neben den allgemeinen energetischen Messverfahren wurden bei der Entwicklung umfangreiche Untersuchungen des Diffusors mit der Particle Image Velocimetry (PIV)durchgefĂŒhrt, mit der ganze Strömunsgfelder zeitgleich aufgenommen und anschließendausgewertet werden können. So resultiert der ungewöhnliche Schaufelwinkel des Diffusors von 48°, ebenso wie das VerhĂ€ltnis von beschaufeltem zu unbeschaufeltem Diffusordurchmesser aus den PIV-Untersuchungen des unbeschaufelten Diffusors.Der Einbau einer Beschaufelung im Ă€usseren Teil des Diffusors unterbindet die frĂŒhenRĂŒckströmungen wirkungsvoll und fĂŒhrt durch eine bessere StrömungsfĂŒhrung zu einerBeruhigung der Strömung und somit zu einem höheren Druckaufbau bei gleichzeitigerhöhtem Volumenstrom. ZusĂ€tzlich bringt der Einbau der Beschaufelung eine deutlicheSteigerung des maximalen Anlagenwirkungsgrades um 8 Prozentpunkte auf 48 %. Diesliegt deutlich ĂŒber dem Niveau des GeblĂ€ses, dessen Motor und Laufrad verwendet wurde.(Das UrsprungsgeblĂ€se erreicht mit einem bereits leicht modiffzierten Diffusor aufdem selben Versuchsstand einen Anlagenwirkungsgrad von 29, 5 %.)Der breitenverstellbare, teilbeschaufelte Diffusor kann somit zu einer wesentlichen Kennfelderweiterung beitragen. Wie die Auswertungen zeigen, kann die Pumpgrenze zu extrem niedrigen Volumenströmen verschoben werden. Dies ist besonders fĂŒr KleingeblĂ€se und Verdichter von Bedeutung, da sie nur ĂŒber ein stark eingeschrĂ€nktes Kennfeld verfĂŒgen. Durch die Anpassung an die Strömung können auch Diffusoren mit höherem VerzögerungsverhĂ€ltnis eingesetzt werden, was zu einem höheren Druckaufbau fĂŒhrt. Die PIV konnte die Strömung im Diffusor gut darstellen. Die FĂ€higkeit der PIV instationĂ€re VorgĂ€nge sichtbar zu machen ist ein Vorteil dieses Systems gegenĂŒber allen anderen intrusionslosen Messverfahren. So können Strömungsablösungen und RĂŒckströmungen im betrachteten Abschnitt fest gestellt werden, ohne mit Sondentechnik gezielt danach suchen zu mĂŒssen. Zudem konnte das Strömungsverhalten im Diffusor, besonders die effzienzminderndenProfilverzerrungen, gemessen und dargestellt werden. Mit dem Einbau der Beschaufelung ist allerdings auch eine fast totale Abschattung des optisch hinter den Leitschaufeln liegenden, unbeschaufelten Diffusorteils verbunden, was eine Beobachtung der Laufradabströmung mit der PIV bei dem verwendeten Versuchsaufbaunicht ermöglicht. Zudem konnte durch die Beobachtung des Partikelverhaltens die Pumpgrenze bestimmt werden. Die PIV-Auswertungen stĂŒtzten darĂŒber hinaus die These, dass sich die Zellen des Rotating Stall zunĂ€chst von Außen stromaufwĂ€rts in den Diffusor hineinziehen. Somit sind fĂŒr das Pumpverhalten die Ă€ußeren Diffusorbereiche entscheidend. Ein Nachteil der PIV ist ihre geringe zeitliche Auflösung. Dieses Problem wird durch die Weiterentwicklung digitaler Hochgeschwindigkeitskameras in den kommenden Jahren gelöst werden. Durch die zur Breitenverstellung notwendig gewordene Unterteilung in unbeschaufelten und beschaufelten Teildi_usor stellt sich zudem die Frage, bei welchem RadienverhĂ€ltnis der Übergang vom unbeschaufelten auf den beschaufelten Diffusorteil stattfinden soll.Davon abhĂ€ngig ist ebenfalls der Schaufelwinkel, sowie die Notwendigkeit den Diffusoran den Strömungswinkel anpassen zu können. Diese Parameter sind bei diesem Diffusor mit Hilfe der PIV so bestimmt worden, dass nur eine geringstmögliche Anpassung des Schaufelwinkels durch die Breitenverstellung notwendig sein sollte. Eine Aufweitung des Diffusors sollte auf hohe Volumenströme beschrĂ€nkt bleiben.Es ist zu klĂ€ren, ob dies fĂŒr Diffusoren mit abweichenden RadienverhĂ€ltnissen fĂŒr dieTeildiffusoren sowie fĂŒr den Gesamtdiffusor ebenso gilt.

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Information

Year
2008
eBook ISBN
9783736926936
Print ISBN
9783867276931
Edition
1

Table of contents