Der Linearmotor, eine Sonderbauform eines elektrischen Antriebes, eignet sich aufgrund seiner Geometrie gut fĂŒr den Einsatz in Transportsystemen. Als Direktantrieb wird dabei eine MotorhĂ€lfte am Fahrzeug angebracht, die andere in den Fahrweg eingelassen. Der Luftspalt des Motors ist damit direkt mechanischen Toleranzen und Verformungen der Anlage ausgesetzt. Als Abhilfe wird der Luftspalt relativ groĂ gewĂ€hlt, was jedoch einem guten Wirkungsgrad und einer hohen Kraftdichte entgegen wirkt.Alternativ wird in dieser Arbeit eine Regelung des Luftspaltes untersucht. Es wird ein Verfahren entwickelt, welches die in einem Elektromotor ohnehin vorhandenen NormalkrĂ€fte zur Regelung ausnutzt. FĂŒr die Luftspaltregelung ist somit kein separates Magnetlager erforderlich. Das vorgestellte analytische Rechenmodell erlaubt die Berechnung der Vortriebs- und NormalenkrĂ€fte in AbhĂ€ngigkeit von Amplitude und Phasenlage der einzelnen Strangströme. AnschlieĂend wird an einem Beispiel eine Simulation der Luftspaltregelung entworfen und durchgefĂŒhrt.Mit der Regelung ist der Ăbergang zu kleineren Luftspalten möglich, was den Einsatz alternativer Motorgeometrien erlaubt. Betrachtet werden Polyphasige Synchronmaschinen (PPSM) die bei kleinen Luftspalten ĂŒber hohen Ausnutzungsgrad und hohe Kraftdichte verfĂŒgen. Institut fĂŒr Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen

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9783867278454
Edition
1