Die Medienbeteiligungen politischer Parteien stehen im Kreuzfeuer der Kritik insbesondere von CDU und FDP. Können parteiabhĂ€ngige Wirtschaftsunternehmen "unabhĂ€ngige, ĂŒberparteiliche" Nachrichten produzieren? Oder ist eine BeschrĂ€nkung von Unternehmensbeteiligungen politischer Parteien in Presse, Rundfunk und Neuen Medien verfassungsrechtlich zulĂ€ssig und geboten? Auf der einen Seite argumentieren BefĂŒrworter, daĂ den politischen Parteien der Auftrag zur Mitwirkung an der politischen Willensbildung des Volkes obliegt. Auf der anderen Seite sehen Kritiker die GlaubwĂŒrdigkeit der Demokratie und die UnabhĂ€ngigkeit der "vierten Gewalt" gefĂ€hrdet. Denn zu den Aufgaben der Medien gehören insbesondere die Kritik und die Kontrolle staatlicher MachtausĂŒbung. Der Autor widmet sich in seinem Werk diesen verfassungsrechtlichen Fragestellungen. Dabei gibt er auch einen Ăberblick ĂŒber den gegenwĂ€rtigen Umfang der Medienbeteiligungen aller im 16. Deutschen Bundestag und in den Landesparlamenten vertretenen politischen Parteien sowie den gegenwĂ€rtigen Gesetzgebungsstand in der Bundesrepublik Deutschland

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9783867278843
Edition
1