Insiderhandel und Kurs- bzw. Marktpreismanipulationen sind stĂ€ndige Begleiterscheinungen des Handels an der Börse und des auĂerbörslichen Handels. Dennoch hat der Gesetzgeber hierzulande erst spĂ€t die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, um wirksam gegen Marktmissbrauch vorgehen zu können. Den AnstoĂ fĂŒr eine schĂ€rfere und vor allem einheitliche Regulierung des Kapitalmarktes hatte der europĂ€ische Gesetzgeber gegeben.Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung bei der BekĂ€mpfung von Marktmissbrauch bis hin zum heutigen Tag. ZunĂ€chst gibt sie einen Einblick in die aktuelle Rechtslage in Deutschland und erörtert auch etwaige zivilrechtliche AnsprĂŒche, die sich aus einer Verletzung der § 14, 20 a WpHG ergeben können. Im Anschluss daran werden jene UmstĂ€nde herausgearbeitet, die verdeutlichen, warum eine staatliche Durchsetzung der Marktmissbrauchsverbote unumgĂ€nglich ist. Nach einer kurzen Vorstellung der Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht wird untersucht, innerhalb welcher Grenzen eine Durchsetzung der Marktmissbrauch erfolgen kann. Dabei werden insbesondere Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erörtet, die sich nunmehr fĂŒr die Bundesanstalt ergeben. Anhand eines Vergleiches mit dem US-amerikanischen Wertpapierrecht und der Arbeit der Securities and Exchange Commission (SEC) stellt die Arbeit schlieĂlich heraus, welche Unterschiede zwischen den Rechtsordnungen Deutschlands und der USA bestehen und inwiefern eine weitere AnnĂ€herung rechtlich möglich und geboten ist.

- 255 pages
- English
- PDF
- Available on iOS & Android
eBook - PDF
About this book
Trusted by 375,005 students
Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.
Study more efficiently using our study tools.
Information
Print ISBN
9783869551722
Edition
1