Strukturbiologische und mechanistische Untersuchungen zur Erkennung und Reparatur von DNA-PhotoschÀden
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Strukturbiologische und mechanistische Untersuchungen zur Erkennung und Reparatur von DNA-PhotoschÀden

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Strukturbiologische und mechanistische Untersuchungen zur Erkennung und Reparatur von DNA-PhotoschÀden

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Es ist bekannt, dass der UV-Anteil des Sonnenlichts zur SchĂ€digung der DNA und zurAusbildung einer Vielfalt an DNA-PhotoschĂ€den fĂŒhrt. Die dabei entstehenden cytotoxischenund mutagenen SchĂ€den sind Cyclobutanpyrimidindimere (CPD-SchĂ€den), (6-4)-PhotoschĂ€den, als auch dessen Dewar Valenz-Isomere. Heutzutage besteht kein Zweifeldaran, dass diese SchĂ€den eng mit dem Auftreten von Hautkrebs in Verbindung stehen. Umsich vor den negativen Auswirkungen der PhotoschĂ€den schĂŒtzen zu können, haben sich alledem Sonnenlicht ausgesetzte Lebewesen im Laufe der Evolution ein multifunktionelles undeffizientes Reparatursystem angeeignet. Hier wĂ€ren zum Beispiel die Exzisionsreparatur vongeschĂ€digter DNA und die direkte Reversion der SchĂ€den zu nennen. Die letztgenannte Formder Reparatur nennt man Photoreaktivierung und wird der Enzymklasse der Photolyasenzugeschrieben. Diese Photolyasen sind paradoxerweise in der Lage, mit Hilfe von UV-A/Bbzw.Blaulicht (300 – 500 nm), Pyrimidindimere wieder in ihre intakten Basen umzuwandeln.Die Photolyasen sind hochselektive Enzyme und lassen sich je nach SubstratspezifitĂ€t inCPD- und (6-4)-Photolyasen unterteilen.In den letzten Jahren hat sich der CPD-Schaden zusammen mit der CPD-Photolyase alsModellsystem bei der Untersuchung zur Entstehung und Reparatur von DNA-PhotoschĂ€denentwickelt. So sind zum Beispiel der Reparaturmechanismus sowie die Cofaktoren-Zusammensetzung der CPD-Photolyasen weitestgehend geklĂ€rt. Im Gegensatz dazu weiß manvergleichsweise wenig ĂŒber die (6-4)-SchĂ€den und ihre Photolyasen. Aufgrund derÄhnlichkeit zu den CPD-Photolyasen, wurde fĂŒr die (6-4)-Photolyasen ein Ă€hnlicherReparaturmechanismus postuliert, wobei jedoch der dabei auftretende viergliedrigeÜbergangszustand (ein Oxetan- oder Azetidin-Intermediat) experimentell nicht nachgewiesenwerden konnte.Um speziell diese als auch weitere Fragen bezĂŒglich der (6-4)-Schadenserkennung undReparatur durch die (6-4)-Photolyasen klĂ€ren zu können, musste der (6-4)-Schaden inausreichenden Mengen fĂŒr biochemische und strukturbiologische Experimente synthetisiertwerden.Im Rahmen dieser Arbeit konnte schließlich eine Methode optimiert werden, mit der mandurch direkte Belichtung von Oligonukleotiden bei 254 nm unter Auschluss von Sauerstoff, ausreichende Mengen an (6-4)-Schaden enthaltener DNA isolieren konnte.Die Kristallstruktur des T(6-4)

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Information

Year
2010
eBook ISBN
9783736934603
Print ISBN
9783869554600
Edition
1

Table of contents