Der Transfer von kulturspezifischen Wissensstrukturen in verschiedene fachliche Kommunikationsbereiche â u.a. die Wirtschaftskommunikation â bestimmt seit Mitte der achtziger Jahre des 20. Jahhunderts die wissenschaftliche Agenda der Sozial- und Sprachwissenschaften. So werden diese vor neue methodische Herausforderungen, wobei sich interdisziplinĂ€re AnsĂ€tze immer mehr durchsetzen.Da sich Unternehmen im Zuge der Globalisierung immer mehr internationalisieren, ist interkulturelle Handlungskompetenz sowohl fĂŒr die Mitarbeiter dieser Unternehmen, als auch fĂŒr Dolmetscher, die bei interkulturellen Interaktionssituationen vermitteln, von grundlegender Bedeutung, damit diese erfolgreich ablaufen können.In diesem Rahmen untersucht die vorliegende Arbeit kulturelle Sezifika der chilenisch-deutschen Wirtschaftskommunikation auf mikroanalytischer Ebene, um ein besseres VerstĂ€ndnis fĂŒr kulturbedingt unterschiedliche AblĂ€ufe zu schaffen.Aus dem oben erwĂ€hnten interdisziplinĂ€ren Ansatz heraus ordnet sich die vorliegende komparativ angelegte Arbeit schwerpunktmĂ€Ăig in den interkulturellen Analysekontext der Unternehmenskommunikation ein und ist besonders empfehlenswert fĂŒr interessierte Vertreter der interkulturellen Fachkommunikationsforschung, Translatologie, Kultur-, Kognitions- und Wirtschaftswissenschaften.

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Information
Print ISBN
9783869557915
Edition
1Table of contents
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffliche und theoretische Voraussetzungen
- Methodischer Rahmen
- Empirische Untersuchung
- Kulturelle Spezifika in der chilenisch-deutschenWirtschaftskommunikation : Ergebnisse
- Zusammenfassung - Kulturelle Spezifika aus der Sicht der Vertreter chilenischerund deutscher Unternehmen im Vergleich
- EinschrÀnkungen und weiterer Forschungsbedarf
- Bibliographie