Das deutsche Stiftungswesen wĂ€chst: Seit dem Jahr 1990 hat sich die Anzahl der Stiftungen in Deutschland bis zum Ende des Jahres 2006 auf 17.001 beinahe verdreifacht.1 Diese Zahl beinhaltet alle Stiftungsformen. Die Bezeichnung einer Organisation als "Stiftung" sagt nĂ€mlich nichts ĂŒber deren Rechtscharakter aus.2 Allen Stiftungsformen ist das zweckgewidmete Vermögen gemein.3 In dieser Arbeit steht die rechtsfĂ€hige Stiftung des bĂŒrgerlichen Gesetzbuches im Vordergrund. Diese wird auch als das "Leitbild" der Stiftungen in Deutschland bezeichnet.4Das oben beschriebene Wachsen des Stiftungswesens hat mehrere GrĂŒnde: In Deutschland stehen derzeit aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwunges der Nachkriegszeit betrĂ€chtliche Vermögen â jĂ€hrlich etwa 250 Milliarden Euro â zum Vererben an.5 Gleichzeitig haben viele Menschen den Wunsch, mit einer Stiftung etwas Bleibendes und UnvergĂ€ngliches zu schaffen und ĂŒber den eigenen Tod hinaus fortzuwirken.6Weiterhin wird die Errichtung einer Stiftung fĂŒr die Regelung der Unternehmensnachfolge - in Deutschland stehen ca. 700.000 mittelstĂ€ndische Unternehmen vor Problemen bei der Nachfolgeregelung7 - als ein Weg zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen.8 AuĂerdem wird die Errichtung einer Stiftung in der Literatur als Mittel zur Verhinderung von Mitbestimmung im Unternehmen nahe gelegt.9weniger anzeigen
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9783869558219
Edition
1Table of contents
- Literaturverzeichnis
- Gliederung
- A. Einleitung
- B. Die rechtsfÀhige Stiftung
- C. Der Stiftungszweck und die anderen Wesensmerkmale einer Stiftung
- D. Die ZulÀssigkeit einzelner Stiftungsvorhaben
- E. Der Gemeinwohlvorbehalt im Stiftungsrecht
- F. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse in Thesen
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