Untersuchungen zur Minderung von durch Störaerosole bedingten Fehlalarmen bei optischen Rauchmeldern
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Untersuchungen zur Minderung von durch Störaerosole bedingten Fehlalarmen bei optischen Rauchmeldern

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Untersuchungen zur Minderung von durch Störaerosole bedingten Fehlalarmen bei optischen Rauchmeldern

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Das Ausmaß der SchĂ€den die durch einen Brand verursacht werden steht in direktem Zusammenhang mit seiner Dauer, bzw. mit der Zeit zwischen dem Beginn des Brandes und der Löschung. Um den Schaden zu minimieren ist es demzufolge notwendig, den Brand möglichst frĂŒh zu erkennen. Automatische Systeme, die einen Brand in seiner frĂŒhen Phase erkennen, sind bereits fĂŒr viele Einsatzgebiete erhĂ€ltlich.Im Betrieb einer Brandmeldeanlage zeigt sich jedoch, dass nicht allein die frĂŒhzeitige Alarmierung im Falle eines Brandes wichtig ist. In der Zeit, in der kein Brand vorliegt (meist die ĂŒberwiegende Zeit), sollte das Brandentdeckungssystem auch keinen Alarm melden. Die UnterdrĂŒckung von möglichen Fehlalarmen erweist sich als eine noch komplexere Aufgabe als die tatsĂ€chliche Branderkennung, zumal die strenge Vorgabe besteht, dass alle BrĂ€nde entdeckt werden mĂŒssen.Thema dieser Arbeit ist die optische Erkennung und Unterscheidung von Rauch und möglichen Störaerosolen wie Staub oder Wasserdampf. Dabei wurden zwei AnsĂ€tze verfolgt: einerseits die Aerosolcharakterisierung anhand von hoch aufgelösten Streu-lichtaufnahmen und andererseits die Unterscheidung von Rauch und Störaerosolen anhand von polarimetrischen Streulichtmessungen. Diese AnsĂ€tze können zur optimalen StörunterdrĂŒckung auch kombiniert werden.Durch die bildgestĂŒtzte Messung von Streulicht ist es möglich, Informationen ĂŒber die PartikelgrĂ¶ĂŸenverteilung des ĂŒberwachten Aerosols zu erhalten. Der besondere Vorteil eines videogestĂŒtzten Systems gegenĂŒber Systemen mit Photodioden, die lediglich die mittlere IntensitĂ€t des Streulichts auswerten, liegt darin, dass kleine Partikel auch dann erkannt werden können, wenn große, stĂ€rker streuende Partikel im Aerosol vorhanden sind. Messungen mit verschiedenen Brand- und Nichtbrandaerosolen haben gezeigt, dass Wasserdampf und Staub von Rauch unterschieden werden kann.Ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Bildsensoren zur Streulichtmessung bietet die Möglichkeit der RichtungsschĂ€tzung der strömenden Rauchwolken. Diese kann zur Ortung des Brandherdes beitragen und in Verbindung mit automatischen Löschanlagen eingesetzt werden.Das zweite vorgestellte Verfahren basiert auf der polarimetrischen Streulichtmessung. Dabei wird zwar nur eine Polarisationsrichtung untersucht, aber auch die Depolarisation der Strahlung wird gemessen. Das System zeigt eine Ă€hnliche Empfindlichkeit fĂŒr Rauch von offenen BrĂ€nden und Rauch von SchwelbrĂ€nden. Es ist möglich, Staub wegen seiner stark unregelmĂ€ĂŸigen Partikelform anhand der Depolarisation zu erkennen. Das Verfahren ist unabhĂ€ngig von der Strömungsgeschwindigkeit und kann Rauch auch dann erkennen, wenn die Luft bereits mit Staub verunreinigt ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch Rauch von SchwelbrĂ€nden mit geringer Temperatur von feinen StĂ€uben unterschieden werden kann.

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Information

Year
2011
eBook ISBN
9783736937864
Print ISBN
9783869557861
Edition
1

Table of contents

  1. Vorwort
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Einleitung
  4. Stand der Technik
  5. Grundlagen der Lichtstreuung
  6. Messaufbau
  7. Versuche und Versuchsbedingungen
  8. Streulichtmessung mit hoherörtlicher Auflösung
  9. Polarimetrische Streulichtuntersuchung
  10. Zusammenfassung und Ausblick
  11. Symbolverzeichnis
  12. AbkĂŒrzungsverzeichnis
  13. Literaturverzeichnis