Hoher Workload (u.a. lange Arbeitszeiten, Zeitdruck) und intensive Interaktionsarbeit (u.a. hohe Patientenzahl, emotionale Dissonanz) sind zentrale arbeitsbezogene Belastungskonstellationen von Klinikärzten. Die Frage nach dem Zusammenspiel der Belastungsfaktoren im Hinblick auf die Entstehung emotionale Erschöpfung von Klinikärzten ist bislang nicht untersucht worden. In der vorliegenden Arbeit wird aus theoretischen Befunden ein arbeitsbezogenes Erklärungsmodell emotionaler Erschöpfung von Klinikärzten abgeleitet und empirisch überprüft. Die Angaben der befragten Ärzte können das Modell weitgehend bestätigen. Dennoch zeigen sich bedeutsame Diskrepanzen zwischen der Perspektive der Ärzte und grundlegenden arbeitswissenschaftlichen Befunden. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die angewandten Forschungsmethoden sowie Implikationen für Forschung und Praxis diskutiert.

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Information
Print ISBN
9783954040391
Edition
1Table of contents
- Zusammenfassung
- Summary
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Emotionale Erschöpfung, Arbeit und Gesundheit
- 3 Emotionale Erschöpfung und deren Folgen
- 4 Personale Prädiktoren emotionaler Erschöpfung beiKlinikärzten
- 5 Arbeitsbezogene Prädiktoren emotionaler Erschöpfung beiKlinikärzten
- 6 Emotionale Erschöpfung und ärztliche Tätigkeit imKrankenhaus - Stand der Forschung
- 7 Untersuchungsmodell
- 8 Fragestellungen und Hypothesen
- 9 Methode
- 10 Ergebnisse
- 11 Diskussion
- 12 Literaturverzeichnis
- Anhang