Reduzierung von Eigenspannungen und Verzug in der laseradditiven Fertigung
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Reduzierung von Eigenspannungen und Verzug in der laseradditiven Fertigung

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Reduzierung von Eigenspannungen und Verzug in der laseradditiven Fertigung

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Großes Potential, eine Produktion individuell, schnell und kostengĂŒnstig zu realisieren, wird den additiven Technologien zugeschrieben, die aufgrund der schichtweisen Herstellung höchste Gestaltungsfreiheit bei endkonturnaher Fertigung der Bauteile in einem ressourcen-schonenden und einstufigen Verfahren ermöglichen. Eine AusprĂ€gung dieser Technologie stellt das laseradditive Fertigungsverfahren dar, das durch den Einsatz des Werkzeugs Laser als Energiequelle die schichtweise Herstellung aus technischen Metallpulverwerkstoffen mit Endproduktcharakter erlaubt.Der thermische Energieeintrag bei der laseradditiven Fertigung ruft jedoch remanente Eigenspannungen hervor, die zu ProzessinstabilitĂ€ten fĂŒhren. Resultierender Bauteilverzug oder Defekte in Form von Rissen lassen sich in nachgelagerten Prozessen nicht richten und fĂŒhren zu Ausschuss einzelner Produkte oder gesamter Fertigungslose. Infolge der mangelnden ProzessstabilitĂ€t ist neben der Wirtschaftlichkeit somit auch die allgemeine Qualifikation der Technologie fĂŒr eine industrielle Fertigung in Frage gestellt. Aufgrund des hochkomplexen Zusammenspiels der Vielzahl an Prozessparametern kann mit dem heutigen Wissensstand der Einfluss der Stell- und StörgrĂ¶ĂŸen auf die resultierenden Spannungen nur unzureichend zugeordnet werden.Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die systematische Identifizierung und vergleichende Qualifizierung und Quantifizierung signifikanter Einflussfaktoren auf thermisch-induzierte Eigenspannungen in der laseradditiven Fertigung fĂŒr den Versuchswerkstoff Ti 6Al 4V. Mit der Identifikation der signifikanten und spannungsminimierenden Faktoren auf Basis analytischer, numerischer und empirischer Modelle konnten die wesentlichen StellgrĂ¶ĂŸen des Prozesses, wie z. B. die zeitliche Abfolge bei der Belichtung, die Schichthöhe oder VorwĂ€rmtemperatur, abgeleitet und eine neuartige Prozessstrategie auf Basis einer HĂŒlle-Kern-Strategie zur spannungsminimierenden Fertigung entwickelt werden. Die Validierung wurde erfolgreich anhand industrieller Anwendungsbeispiele des Leichtbaus und der Medizintechnik durchgefĂŒhrt.Die im Rahmen der Arbeit entwickelte ProzessfĂŒhrung ermöglicht die signifikante Reduzierung der thermisch-induzierten Spannungen und erlaubt eine den industriellen QualitĂ€tsanforderungen entsprechende Herstellung von Bauteilen.

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Information

Year
2013
eBook ISBN
9783736945012
Print ISBN
9783954045013
Edition
1

Table of contents

  1. Vorwort
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Nomenklatur und AbkĂŒrzungsverzeichnis
  4. 1 Einleitung
  5. 2 Thermisch-induzierte Eigenspannungen
  6. 3 Laseradditive Fertigung
  7. 4 Thermisch-induzierte Eigenspannungen in der laseradditiven Fertigung
  8. 5 Methodik zur Identifikation von Einflussfaktoren
  9. 6 Modellentwicklung
  10. 7 Analyse der Einflussfaktoren
  11. 8 Validierung in der industriellen Prozesskette
  12. 9 Zusammenfassung und Ausblick
  13. Literaturverzeichnis
  14. A Anhang
  15. Curriculum Vitae