Zeiteffiziente Mobilität wird von berufstätigen Müttern mit Kindern unter 12 Jahren in besonderem Maße gefordert. Denn die regelmäßigen Mobilitätserfordernisse im Alltag, wie Wegezeiten vom Wohnort zu Kindergarten und/oder Schule, dann zum Arbeitsort und zurück, ggfs. unter Einbindung von Einkäufen für den täglichen Bedarf, Arzt- und Ämterbesuchen, beeinflussen den empfundenen Zeitstress. Mobilität der Mütter betrifft nicht nur ihre individuelle, automobile Mobilität, sondern immer auch ihre Begleitmobilität im Rahmen der Kinderbetreuung und –versorgung sowie schließlich ihre kommunikative Vernetzung mit dem beruflichen und privaten Umfeld. Kein Wunder, dass sich die in Fokusgruppen-Interviews befragten Mütter mit Kindern unter 12 Jahren vor allem Apps mit Echtzeit-Informationen zu Staus, Abfahrtzeiten des ÖPNV, Öffnungszeiten sowie mit integrierten To-do-Listen wünschen, die entsprechend den zur Verfügung stehenden Entfernungs- und Zeitfenstern automatisch sortiert werden. Denn diese können dann aufbauend auf zeitoptimierten Vorschlägen abgearbeitet werden. Die befragten Mütter sehen solche Apps als sinnvolle Hilfe in der Nutzung ihres Smartphones im Auto. Für die Angebotsseite, bestehend aus Automobil-Herstellern, Telekommunikations- und Dienste-Anbietern sowie Kommunen werden diese innovativen Leistungsangebote in Geschäftsmodelle überführt und die Tragfähigkeit der Ertragsmodelle überprüft.

- 68 pages
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Information
Print ISBN
9783954047772
Edition
1Table of contents
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Vorwort von Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes
- 1 Einleitung
- 2 Darlegung der theoretischen Grundlagen
- 3 Methodik: Edward de Bono – 6-Hüte-Ansatz
- 4 Die Feldstudie: Fokusgruppen-Interviews mit berufstätigen Müttern mit Kindern unter 12 Jahren
- 5 Entwicklung eines Geschäftsmodells nach dem Ansatz von Bieger/Reinhold
- 6 Fazit
- 7 Dankeswort
- Quellenverzeichnis
- Anhang
- Vorstellung der Autoren