Totalsynthese von Linoxepin und strukturverwandten Lignanen
eBook - PDF

Totalsynthese von Linoxepin und strukturverwandten Lignanen

  1. 267 pages
  2. English
  3. PDF
  4. Available on iOS & Android
eBook - PDF

Totalsynthese von Linoxepin und strukturverwandten Lignanen

About this book

Chemie im Allgemeinen und chemisch hergestellte oder modifizierte Produkte im Besonderen sind im Alltag unserer westlichen Welt ubiquitĂ€r. Sie finden ihre Anwendung in Arzneimitteln oder der medizinischen Versorgung, Nahrungsmitteln, Verpackungen, Kleidung, Kosmetika, dem Bau- und Transportwesen, als Treibstoff oder in der Agrarwirtschaft und können grĂ¶ĂŸtenteils der organischen Chemie zugeschrieben werden. Die gegenwĂ€rtige organische Chemie basiert auf Erdöl als fossiler und somit nicht-regenerativer Ressource, wodurch der Verbrauch des Rohstoffs ebenso wie die Entsorgung von AbfĂ€llen und Nebenprodukten ein extremer Kosten- und Umweltfaktor in der Produktion ist. Daher besteht ein gesteigertes Interesse an effizienten katalytischen Verfahren zur Herstellung chemischer Produkte. Eine der bahnbrechendsten Erfindungen in diesem Zusammenhang, wenngleich ein anorganischer Prozess, ist das 1910 entwickelte Haber-Bosch-Verfahren zur Ammoniak-Synthese, da die somit zugĂ€nglichen mineralischen DĂŒnger einen außer ordentlichen Beitrag zur ErnĂ€hrung der Weltbevölkerung leisten. Obwohl industrielle ĂŒberwiegen heterogene Katalysatoren zum Einsatz kommen, wurde die Bedeutung der homogenen Katalyse unlĂ€ngst hervorgehoben. So wurde der Nobelpreis fĂŒr Chemie in den Jahren 2001 (an Knowles, Noyori und Sharpless fĂŒr chiral katalysierende Reduktionen bzw. Oxidationen), 2005 (an Chauvin, Grubbs und Schrock fĂŒr die Metathese) und 2010 ( an Heck, Negishi und Suzuki fĂŒr Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen) fĂŒr die Entwicklung homogener Übergangsmetall-katalysierter Prozesse verliehen. Insbesondere die Palladium-katalysierten Kreuzkupplungen, die vielfĂ€ltige C-C-BindungsknĂŒpfungen erlauben, stellen dabei ein vielseitiges Werkzeug in der organischen Synthesechemie dar und finden seit ihrer Entdeckung in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts vermehrt Anwendungen in der Naturstoffsynthese, auch im industriellen Maßstab.Naturstoffe liefern aufgrund ihrer strukturellen DiversitĂ€t sowie ihres potentiellen Wirkungsspektrums seit jeher Leitmotive fĂŒr die Wirkstoffsuchforschung sowohl in der pharmazeutischen als auch in der agrochemischen Industrie. Da die Isolation vor Naturstoffen z. B. aus Pflanzen ĂŒblicherweise sehr rohstoffintensiv und dadurch unrentabel sein kann, ist ein semi- oder totalsynthetischer Zugang erstrebenswert. Der Einsatz von Domino-Reaktionen liefert darĂŒber hinaus die Möglichkeit komplexe Systeme in wenigen Stufen aufzubauen und damit den Energiebedarf und die Abfallproduktion zu minimieren.

Trusted by 375,005 students

Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.

Study more efficiently using our study tools.

Information

Year
2014
eBook ISBN
9783736947269
Print ISBN
9783954047260
Edition
1

Table of contents

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Allgemeiner Teil 1. Einleitung
  3. 2. Lignane
  4. 3. Theoretische Grundlagen und Anwendungen der Heck-Reaktion
  5. 4. Carbopalladierung von Alkinen
  6. 5. Domino-Reaktion
  7. Aufgabenstellung 1. Stand der Forschung zu Beginn der Arbeit
  8. 2. Zielsetzung und Planung der Arbeit
  9. Ergebnisse und Diskussion 1. Entwicklung der Domino-Reaktion zum Aufbau des Allylalkohols 122
  10. 2. Synthese von Linoxepin (4)
  11. 3. Untersuchungen zur Diastereoselektiven Synthese des Linoxeoins
  12. 4. Synthese der Linoxepin-Analoga
  13. 5. Spektroskopische Untersuchungen zur StabilitÀt der chiralen Achse der Oxepine
  14. 6. Zusammenfassung und Ausblick
  15. Experimenteller Teil 1. Allgemeine Arbeitstechniken
  16. 2. Allgemeine Arbeitsvorschriften (AAV)
  17. 3. Herstellung von Reagenzien
  18. 4. Synthese von Linoxepin (4)
  19. 5. Untersuchungen zur Synthese von Linoxepin
  20. 6. Synthese der Linoxepin-Analoga
  21. Anhang 1. AbkĂŒrzungsverzeichnis
  22. 2. Kristallstrukturdaten fĂŒr Lacton 291
  23. 3. Literaturverzeichnis
  24. 4. Danksagung
  25. Lebenslauf