Erstmalig hat der Bundesgerichtshof den Begriff des "Quasi-Gesellschafters" im Jahr 2008 verwendet und damit Treugeber beschrieben, die im Rahmen einer qualifizierten treuhänderischen Beteiligung an einer Publikumspersonengesellschaft wie unmittelbare Gesellschafter behandelt werden. Der Quasi-Gesellschafter hat daraufhin die Rechtsprechung und das gesellschaftsrechtliche Schrifttum in den vergangenen zehn Jahren wiederholt und intensiv beschäftigt. Durch das in § 152 Abs. 1 S. 3 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) normierte Gleichstellungsgebot fĂźr die treuhänderische Beteiligung an einer geschlossenen Publikumsinvestmentkommanditgesellschaft ist der Quasi-Gesellschafter nun auch Gegenstand einer gesetzlichen Regelung geworden. Die Arbeit bietet eine umfassende Aufarbeitung des Diskussionsstandes zur Rechtsfigur des Quasi-Gesellschafters. Neben der dogmatischen Einordnung behandelt die Arbeit auch sämtliche Haftungszenarien fĂźr einen Quasi-Gesellschafter im Anwendungsbereich des KAGB. AbschlieĂend widmet sich der Autor der zentralen Frage, ob durch die Normierung der Rechtsfigur im KAGB eine Rechtsentwicklung zu einer neuen Gesellschafterklasse stattgefunden hat.
eBook - PDF
About this book
Trusted by 375,005 students
Access to over 1.5 million titles for a fair monthly price.
Study more efficiently using our study tools.
Information
Print ISBN
9783736970236
Edition
1Table of contents
- Kapitel 1: Einleitung
- Kapitel 2: Grundlagen
- Kapitel 3: Die Rechtsfigur des Quasi-Gesellschafters
- Kapitel 4: Zulässigkeit der Rechtsfigur
- Kapitel 5: Haftung des Quasi-Gesellschafters
- Kapitel 6: Auskunftsanspruch des Quasi-Gesellschafters ßber dieIdentität der Mitanleger
- Kapitel 7: Der Quasi-Gesellschafter im KAGB
- Kapitel 9: Zusammenfassung
